Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner
4, Jan 2013

Silvester mit Tieren

Autor: tierkompakt
 

Silvester bedeutet für uns Menschen jedes Jahr Spaß und Unterhaltung. Die meisten Tiere verspüren an Silvester jedoch Angst, Panik und zum Teil auch Schmerzen.

Wie Tiere Silvester wahrnehmen
Bei vielen Tieren sind die Sinne wesentlich ausgeprägter als beim Menschen. Das gute Gehör sorgt dafür, dass sie eine mögliche Gefahr rechtzeitig erkennen und flüchten können. Hunde und Katzen können bei Feuerwerkskörpern (z. B. Kanonenschlägen, Heulern, Raketen) auch Schmerzen verspüren. Der Geruch von Schießpulver und verbranntem Papier weckt den Urinstinkt der Tiere, nämlich die Angst vor Feuer, und versetzt sie in Angst und Panik.

Die Geräusch- und Lichteffekte führen bei Kleintieren mit einem schnelleren Herzschlag (z. B. Wellensittiche, Hamster oder Kaninchen) manchmal sogar zum Tod. Die Tiere können so in Panik geraten, dass sie einem Herzschlag erliegen. Auch Pferde können in der Silvesternacht leicht in Panik geraten und versuchen, Hindernisse zu überspringen. Für Wildtiere bedeutet der Silvesterlärm ebenfalls Stress, da sie durch die plötzlich auftretenden und ungewohnten Geräusche in Panik versetzt werden und die Flucht ergreifen.

Vorsichtsmaßnahmen für Silvester
Die Lärmbelästigung ist in der Stadt wesentlich höher als auf dem Land. Wer nicht die Möglichkeit hat, Silvester auf das Land zu verbringen, sollte die Fenster geschlossen halten und den Käfig von Vögeln oder Kleintieren möglichst weit entfernt von den Fenstern aufstellen. Um die Lichteffekte der Feuerwerkskörper abzuschwächen, sollten die Gardinen oder Rollläden zugezogen und der Käfig abgedeckt werden.

Pferde sollten rechtzeitig im Stall untergebracht werden. Es sollte auch regelmäßig kontrolliert werden, dass keine Feuerwerkskörper in den Stall geworfen werden. Aus Rücksicht auf die Wildtiere sollte kein Feuerwerk an Waldrändern, Waldlichtungen oder in Parkanlagen entzündet werden.

Katzen und Hunde sollten in gewohnter Umgebung gehalten werden, um ihnen eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Um die Atmosphäre zu entspannen, können auch Fernseher oder Radio eingeschaltet werden. Die Spaziergänge sollten eingeschränkt werden und nur an der Leine erfolgen, damit der Hund sich nicht losreißen kann. Freilaufende Katzen sollten rechtzeitig nach Hause geholt und über Nacht drinnen gehalten werden.

In Ausnahmefällen kann der Tierarzt auch wegen eines Beruhigungsmittels (z. B. Baldrian, Bachblüten) angesprochen werden.

So kann mit einfachen Maßnahmen Silvester auch für Tiere stressfreier verlaufen.

27, Dez 2012

Weihnachtsgeschenke für Bello

Autor: tierkompakt
 

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Die Liebe zum Tier gehört definitiv dazu. Denn auch Bello, Waldi oder Lucy freuen sich über tierische Leckereien und Geschenke. Die Vorfreude auf Weihnachten beginnt bereits mit der Adventszeit.

Speziell für die tierischen Familienmitglieder werden seit einigen Jahren Weihnachtskalender im Handel angeboten. Ein Adventskalender für Hunde enthält selbstverständlich keine Schokolade, sondern Hundekekse und hochwertige Hundeleckerlis. Nun wäre es allerdings sehr schade, wenn mit dem letzten Türchen der Spaß endet. Weihnachten eignet sich hervorragend, um dem vierbeinigen Liebling ein besonderes Geschenk zu präsentieren. Vielleicht ist ohnehin ein neues Körbchen fällig, weil das alte den scharfen Zähnen des Stubenwolfes nicht mehr standgehalten hat. Oder ein neuer Fressnapf muss her, das Halsband ist zu klein geworden oder das Lieblings-Quietschetier hat aufgehört zu quietschen. Glänzende Hundeaugen unterm Weihnachtsbaum sind das Ziel eines jeden Hundefreundes. Der Handel weiß Rat und überschlägt sich alljährlich mit neuen Ideen für die perfekte Hundeweihnacht, damit Mensch und Tier gleichermaßen glücklich sind.

Große Hunde freuen sich über einen kräftigen Fleischknochen. Der Fachhandel bietet geräucherte Knochen an, deren Duft selbst uns Menschen Appetit macht. Schleife drum – fertig ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Schäferhund, Boxer & Co. Besonders beliebt sind Sportspielzeuge. Wurfscheiben und Wurfbälle aus robustem Sisal sind die Dauerbrenner. Am besten wird das neue Spielzeug gleich bei einem ausgedehnten Weihnachtsspaziergang getestet. Eine zusätzliche Portion Bewegung an der frischen Luft ist für die meisten Hunde ohnehin das schönste Geschenk. Doch was ist mit den kleinen Lieblingen, die sich auf dem Sofa am wohlsten fühlen? Wie wäre es mit einem neuen Mantel. Kleine “bodennahe” Hunde wie Dackel, Terrier, Chihuahua oder Mops benötigen tatsächlich wärmenden Körperschutz, damit sie sich draußen nicht verkühlen. Wer nicht selbst nähen oder stricken kann, findet im Fachgeschäft oder im Onlineshop schicke Hundemode: Pullover, Jacken, Mäntel, Mützen und sogar Kleider. Hierbei entscheidet der menschliche Geschmack. Dem Hund ist es egal, ob und was er anzieht.

Schuhe für Hunde sind übrigens Quatsch. Die Pfoten werden am besten mit Melkfett vor Eis, Schnee und Streusalz geschützt. Wenn es bitterkalt draußen ist, verbringen selbst große Hunde ihre Zeit gern im Warmen. Intelligenzspielzeuge für Hunde sind derzeit der Renner. Auch das Auspacken soll Spaß machen. Hierfür eignet sich am besten robustes Packpapier, das der Hund nach Herzenslust zerfetzen darf. Der Weg ist das Ziel!

25, Dez 2012
 

Autofahrer kennen das: Ruckzuck steht der Winter vor der Tür und Winterreifen für das Auto müssen aufgezogen werden. Die Menschen ziehen wärmende und schützende Schuhe oder Stiefel an, nur der Hund bleibt oft auf der Strecke. Dabei werden Hundepfoten bei Schnee und Eis besonders beansprucht und benötigen ebenfalls ausreichend Schutz vor Kälte, vor scharfkantigen Eiskristallen und vor allem vor aggressivem Streusalz.

Hundepfoten winterfest machen

Die eigentlich recht robusten Pfoten des Hundes müssen im Winter zusätzlich geschützt werden vor: Streusalz, Split, Eis und Klümpchenbildung an den Pfoten. Ungeschützte Pfoten werden rissig und spröde und verursachen dem Tier beim Laufen schmerzen. Außerdem können sich in die Hautrisse am Ballen entzünden, was langwierige Behandlungen zur Folge hat. Besonders empfindliche Hunde zeigen bei Eiseskälte deutlich, dass ihnen das Laufen im Freien keine Freude mehr macht, wenn die Pfoten schmerzen. Kleine “bodennahe” Hunde benötigen zusätzlichen Kälteschutz in Form von Mänteln und Pullovern, weil am Bauch kaum Unterfell vorhanden ist. Die Pfoten werden dabei oft vergessen.

Gesunde Pfoten auch im Winter

Langhaarige und rauhaarige Hunde besitzen auch an den Pfoten und in den Zehenzwischenräumen einen intensiven Fellbewuchs. Mit einer Schere (Gesichtsschere, Sanischere) werden überstehende Haare gekürzt/getrimmt. Damit verhindert der Hundehalter, dass sich schmerzhafte Eisklumpen an den Pfoten und in den Zehenzwischenräumen bilden, die scheuern und die Hautballen aufreiben können. Anschließend werden die Ballen mit fetthaltigen Cremes eingerieben, die mit einem leichten Wachsfilm die Haut an den Pfotenballen versiegeln sollen. Drogerien, Apotheken und Tierfachhändler bieten spezielle Pfotensalben und Pfotenpflegesprays an. Die Anwendung erfolgt mehrmals täglich vor dem Gang ins Freie.

rissige Hundepfoten im Winter
Rissige, schmerzende Pfoten – was tun?

Trotz Pflege können sich aktive Hunde an den Pfoten verletzen. Denn leider hält der Schutzfilm durch Salben oder Sprays nur kurzzeitig. Vor allem extreme Minustemperaturen beanspruchen die Hundepfoten in erheblichem Maße. Hundezüchter schwören als Soforthilfe auf das Einmassieren mit Melkfett oder Ballistol (Waffenreinigungsöl). Im Handel werden Hundeschuhe angeboten. Aufgrund der besonderen Anatomie halten jedoch die wenigsten dieser Schuhe und rutschen schnell von den Pfoten herunter, was den Hund noch mehr behindert. Eine hilfreiche Alternative sind selbsthaftende Elastikbinden. Damit wird die betroffene Pfote nicht zu straff umwickelt (vorher mit Mull polstern), wobei die Trittfläche mehrfache Lagen sowie eine Lederverstärkung benötigt.

3, Dez 2012
 

Wer ein richtiger Pferdenarr ist, der möchte seinem Pferd sicher auch ab und an etwas Gutes tun. Wie wäre es dann mit einem Leckerli in Form von Pferdekeksen? Diese kann man sicherlich kaufen, doch macht man diese selbst, weiß man auch was verwendet wurde. Doch nicht nur für das eigene Pferd sind Pferdekekse eine super Idee, sondern auch für die Tiere von Freunden und Bekannten. zudem ist so auch gleich eine Geschenkidee zu Weihnachten oder auch dem Geburtstag.

Doch bevor es losgehen kann, müssen erst einmal die notwendigen Zutaten und Utensilien besorgt und bereit gestellt werden. Für die Zubereitung der Pferdekekse werden somit benötigt:

  • 500 Gramm Haferflocken,
  •  zwei geriebene Äpfel,
  • drei Esslöffel Zuckerrübensirup,
  • zwei bis drei geriebene Möhren,
  • sowie Milch und Honig.


Zu Beginn wird eine Rührschüssel benötigt, in die die Haferflocken gegeben werden. Danach wird die Milch hinzu gefügt. Beides wird miteinander verrührt bis die Masse dickflüssig und zäh ist. Ist dies erledigt, werden die Äpfel gewaschen und entkernt. Mit Hilfe einer Reibe werden sie in kleine Stifte gerieben. Das Gleiche wird mit den Möhren gemacht. Sind Möhren und Äpfel gerieben, werden sie der Teigmasse hinzu gefügt und alles gut miteinander vermischt. Um das Ganze für das Pferd noch lecker zu machen, werden nun etwas Honig und Zuckersirup beigegeben. Ist der Teig fertig, kann der Backofen vorgeheizt werden. In der Zwischenzeit kann die Teigmasse auf dem Backblech ausgebreitet werden. Nun kommt der Teig für eineinhalb Stunden bei 180 Grad in den Backofen. Ist die Zeit um und der Teig gut, diesen aus dem Backofen nehmen und die entstandene Teigplatte in kleine Teile zerbrechen. Nun können die Pferdekekse abkühlen und danach verwendet werden.Wer es anders mag, verwendet für den Teig:

  • 50 Gramm Leinsamen,
  • 300 Gramm Vollkornhaferflocken,
  • 400 Gramm Weizenvollkornmehl,
  • 450 Gramm Zuckerrübensirup und 250 ml Wasser.

Hier wird zuerst der Zuckerrübensirup in eine Schüssel gegeben und dann das Weizenvollkornmehl und die Vollkornhaferflocken hinzu gefügt. Alles gut miteinander vermischen und immer wieder etwas Wasser hinzugeben. Zum Schluss wird dem Teig der Leinsamen beigegeben und alles gut vermischt. Ist der Teig fertig, diesen zu einer Rolle mit einem Durchmesser von 2 bis 3 cm formen. Danach werden Scheiben mit etwa 4 cm Stärke abgeschnitten. Diese werden im auf 180 Grad vorgeheizten, Backofen für etwa 90 Minuten gebacken. Nach dem Abkühlen können sie dann schon verwendet werden. Und dem Pferd werden sie bestimmt sehr gut schmecken.

6, Nov 2012

Tollwut bei Katzen

Autor: tierkompakt
 

Bei Tollwut handelt es sich um eine meist tödlich verlaufende Virusinfektion, die eine Entzündung des Gehirns verursacht (Enzephalitis). Sowohl Tiere, als auch Menschen können an Tollwut erkranken. Tollwut äußert sich in Symptomen wie beispielsweise Angst, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit und Wutanfällen aus den geringsten Anlässen. Im weiteren Verlauf kann es zu Kehlkopfkrämpfen und Lähmungen des Rachens, sowie zur Hydrophobie, also der Abneigung gegen Wasser, kommen. Ein Heilmittel gegen Tollwut ist nicht bekannt, weshalb Vorbeugung umso wichtiger ist.

Tollwut in Deutschland

Laut der Weltorganisation für Tiergesundheit gilt Deutschland seit dem Jahr 2008 als tollwutfrei. Da jedoch die Fledermaustollwut noch nicht ausgerottet ist, können Haustiere wie Hunde oder Katzen noch immer mit Tollwutviren in Berührung kommen, weshalb Vorbeugemaßnahmen wie Schutzimpfungen weiterhin äußerst wichtig sind. Auch mehrere Stunden nach dem Biss von einem mit Tollwut infizierten Tier kann eine Impfung noch wirkungsvoll sein, weshalb in jedem Fall Eile geboten ist.

Tollwut bei Katzen

Freilaufende oder streunende Katzen können sich bei der Jagd durch Bisse oder Kratzer von Füchsen, Fledermäusen oder Mardern mit Tollwut infizieren. Auch untereinander besteht Infektionsgefahr, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo sehr viele wilde Katzen unterwegs sind. Auf ihren Streifzügen durch die Natur könnte eine freilaufende Katze mit solch einer wilden Katze aneinander geraten und gebissen werden. Insbesondere Besitzer einer Freigängerkatze sollten ihr Tier also auf jeden Fall impfen lassen, um eine Infektion auszuschließen. Nach einem Biss von einem wilden Tier ist unbedingt und so schnell wie möglich ein Arzt, beziehungsweise ein Tierarzt aufzusuchen. Besteht hingegen bereits der konkrete Verdacht, dass die eigene Katze an Tollwut erkrankt ist, muss das Tier völlig isoliert werden. Es darf also auch keine Tierarztpraxis mehr betreten, um auszuschließen, dass weitere Tiere oder Menschen sich anstecken. Bei Verdacht auf Tollwut ist umgehend das Veterinäramt zu verständigen.

Katzen gegen Tollwut impfen lassen

Freigängerkatzen werden in der Regel in der 12.Lebenswoche das erste Mal gegen Tollwut geimpft. Folgeimpfungen sind in der 16.Lebenswoche und im 16.Lebensmonat erforderlich, um einen umfassenden Impfschutz aufzubauen. Je nach Impfstoff wird die Impfung dann jährlich oder alle drei Jahre aufgefrischt. Bei Unklarheiten bezüglich der Impfzeitpunkte ist am besten der Haustierarzt zu befragen.

Fazit
Auch wenn es in Deutschland in den letzten Jahren nur noch äußerst selten zu Tollwutfällen gekommen ist, sollten freilaufende Katzen vor einer Infektion geschützt werden, denn durch regelmäßige Impfungen bewahrt man nicht nur sein Tier, sondern auch sich selbst und seine Familie vor einer Erkrankung.

15, Okt 2012

Können sich Hunde erkälten?

Autor: tierkompakt
 

Auch Hunde können sich bei feuchten Witterungsverhältnissen oder Kälte recht schnell eine Erkältung einfangen. Daher sollte das nasse Fell des Tieres nach dem Toben im Schnee oder nach einem Spaziergang im Regen umgehend trocken gerubbelt werden. Sofern es den Hund doch einmal „erwischt“ hat, zeigt er dies normalerweise mit den gleichen Symptomen, wie es Herrchen oder Frauchen auch tut, nämlich mit Schnupfen, Husten, Niesen und erhöhter Temperatur.

Zu den allerersten Krankheitsanzeichen zählen im Allgemeinen Schlappheit und Appetitmangel. Der Hund möchte viel schlafen, fühlt sich schlapp und schwach. Spaziergänge empfindet er als zu anstrengend, er bewegt sich generell langsam, wirkt nicht so lebendig wie sonst und ein Toben ist ihm viel zu viel. Auch haben die meisten an Erkältung erkrankten Hunde so gut wie gar keinen Appetit. Viele fressen zwar ein wenig, aber bei Weitem nicht soviel wie normalerweise. Sofern der erkrankte Hund jedoch auch gar nichts mehr trinkt, ist es an der Zeit, einen Tierarzt aufzusuchen.
Hinzu kommen dann sehr bald Fieber, eine triefende Hundenase sowie Husten und Niesen.
Im Normalfall liegt die Körpertemperatur des Hundes bei etwa 38° Grad. Sobald allerdings mehr als 38,5° Grad gemessen werden, sollte mit dem Hund ein Tierarzt aufgesucht werden.
Nicht immer ist die feuchte Nase des Hundes ein Indiz für die Gesundheit des Tieres – im Falle einer Erkältung schon gar nicht. Erkrankt der Hund an Schnupfen, kommt es auch bei ihm zu einem Ausfluss aus der Nase. Solange dieser flüssig und klar ist, gibt es meist nicht viel zu befürchten. Verfärbt sich der Ausfluss jedoch weiß, grün oder gelb und wird er dickflüssig, ist Vorsicht geboten. Denn dann sind Bakterien mit im Spiel, welche unbedingt durch den Tierarzt behandelt werden müssen. In der Regel führt der Schnupfen nach wenigen Tagen zu einer Schleimhautentzündung, die natürlich aufgrund der dauernden Reizung durch den Ausfluss ein wenig schmerzhaft für den Hund werden kann.

Prinzipiell braucht ein erkälteter Hund viel Ruhe und Wärme. Weiterhin sollten lediglich sehr kurze Spaziergänge mit dem Tier unternommen werden. Dabei sollte nach Möglichkeit trockenes Wetter gewählt werden. Wichtig ist ebenso, dass der Hund viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Ferner sollte er während seiner Erkrankung besser nicht mit anderen Hunden spielen oder toben, damit er seine Energie ausschließlich in das Immunsystem stecken kann. Auf gar keinen Fall sollte der Hund allerdings Medikamente bekommen, ohne dass vorher ein Tierarzt zurate gezogen wurde. Denn nur dieser kann die Krankheit des Hundes genau definieren und entsprechende Arzneien verordnen.

Um der Gefahr einer Erkältung vorzubeugen, sollten mit dem Hund regelmäßig lange, ausgiebige Spaziergänge unternommen werden, um seine Abwehrkräfte zu fördern. Ferner lassen sich mit einer guten Ernährung, welche Extraportionen Gemüse, Obst oder Vitaminpräparate beinhalten sowie einer artgerechten Haltung das Immunsystem des Hundes enorm stärken.
Einer Erkältung lässt sich im Weiteren auch vorbeugen, indem der Hund nach jedem Aufenthalt im Nassen oder Kalten trocken gerubbelt wird. Ebenso ist es nicht ratsam, sich mit dem Hund bei Schnee, Regen oder enormer Kälte lange im Freien aufzuhalten. Fällt der Spaziergang bei solchen Witterungsverhältnissen doch länger aus, muss sich der Hund anschließend gut aufwärmen können – beispielsweise an einer Wärmflasche, einer Wärmedecke oder einem -kissen.

11, Okt 2012

Können sich Katzen erkälten?

Autor: tierkompakt
 

Gerade jetzt, wo die Winterzeit anfängt, müssen wir ganz besonders auf unsere kleinen Schützlinge achten. Katzen können sich genauso erkälten wie wir Menschen und die Symptome laufen ähnlich ab. Die Inkubationszeit kann sich unterscheiden, mal kann es ein paar Tage dauern, ein anderes Mal kann die Katze schon über Nacht krank werden.

Symptome

Um die Symptome einer Erkältung bei Katzen zu erkennen, braucht es manchmal eine längere Beobachtung, da die Erkältung nicht immer sofort erkannt wird. Auffälligkeiten wären z. B. das die Augen ungewöhnlich stark tränen, die Nase läuft, Atemgeräusche bei der Naseatmung seltsam klingt, Fieber oder Appetitlosigkeit. Man sollte bei einem Verdacht, wenn möglich schnell zum Tierarzt gehen, damit die Katze sich dann nach der Behandlung wieder erholen kann.

Symptome erkennen lernen

Fieber ist eine sehr schwere Erkrankung für eine Katze. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Körpertemperatur der Katze zwischen 38 und 39 ° Celsius liegt. Wenn die Körpertemperatur der Katze mehr als 39° Celsius beträgt, muss dringend der Tierarzt aufgesucht werden. Wichtig ist zu beachten, dass man die Körpertemperatur der Katze mit einem Digitalthermometer misst, bei welchem man die Spitze vorerst in Öl getaucht hat.

Bei Schnupfen gilt die Regel, dass das Tier sofort zum Tierarzt sollte, da der Schnupfen ansonsten chronisch werden könnte. Meist wird hier die Katze mit Antibiotika behandelt. Vorzeige Abhilfe bringt vorerst den Korb der Katze über eine Schüssel mit dampfenden Wasser, welches mit ätherischen Ölen angereichert ist, zu stellen.

Unter anderem kann bei den Symptomen auch eine Bindehautentzündung auftreten. Das zeigt sich durch einen dicken und eitrigen Tränenfluss, welcher nach einer gewissen Zeit verkrustet. Diese Verkrustung sollte man am besten mit einem Tuch entfernen, welches zuvor in verdünntem Fencheltee getränkt wurde. Dabei sollte auch ein Tierarzt aufgesucht werden.

Was tun mit dem kranken Tier?

Am besten hilft, das Körbchen in einen zug- und staubfreien Raum zu stellen. Dieser Raum sollte des Öfteren gelüftet werden und es sollte darauf geachtet werden, dass die Luft im Raum nicht zu feucht ist. Abhilfe kann hierbei eine Schüssel mit Wasser geben. Dabei kann man die Katze weiterhin mit Kampferspiritus an der Brust eingerieben werden. Bei Fieber kann man die Katze zusätzlich mit feuchten Umschlägen behandeln. Diesen sollte man bei Fieber aber nach 2 bis 3 Stunden entfernt werden. Wenn die Katze keinen Fieber hat, kann man dies auch machen, aber dann sollte der Umschlag nach 30 Minuten entfernt werden.

1, Okt 2012

Herbstzeit – Igelzeit:

Autor: tierkompakt
 

Mit den bunten Blättern zeigt sich der Herbst in den ersten Zügen und die Sensibilisierung für die Igel steigt. Das erste, was ein jeder unter uns beitragen kann,  ist Achtsamkeit im Straßenverkehr.  Igel sind nachtaktiv und laufen meist erst nach der Dämmerung über die Straßen.

Was ein Igel wirklich zum Überleben braucht, sind natürliche Lebensräume. Wer jetzt im Garten das Laub zusammenharkt, der sollte den Laubhaufen liegen lassen, damit Igel darin Unterschlupf finden. Auch Reisighaufen, Gartenverschnitt oder Hohlräume unter Holzstapeln bieten dem Igel einen natürlichen Lebensraum.

Zusätzlich möchte der Igel nun nur noch etwas fressen, dann ist es schon glücklich. Am liebsten isst er Raupen, Larven, Regenwürmer und Schnecken. Wer das Hunde- oder Katzenfutter draußen lagert, der kann auch feststellen, dass der Igel hier ein bisschen mit nascht.

Wer einen kranken und unterernährten Igel findet, der sollte mit ihm zum Tierarzt gehen.

5, Jan 2012
 

Wer im Internet seine Bestellungen erledigt, der hat meisten die Möglichkeit, den Warenkorb mit Hilfe eines Gutscheines im Preis zu senken.

Die Welt des Internets ist kunterbunt und so können inzwischen alle Waren online eingekauft werden. Wer sich für einen bestimmten Artikel interessiert, schaut bei verschiedenen Preisvergleichen nach dem günstigsten Angebot oder profitiert von einem Gutschein. Diese Gutscheine sind entweder mit einem Warenwert hinterlegt und reduzieren den Rechnungsbetrag z.B. um 20 Euro. Gutscheine kann man im Internet finden, oder man hat vielleicht gerade einen Gutschein zu Weihnachten bekommen.

Vor allem Artikel aus der Unterhaltungselektronik erfreuen sich immer weiterer Beliebtheit. Wer beispielsweise einen neuen Fernseher sucht, der schaut im Internet nach dem besten Angebot. Den zu Weihnachten erhaltenenen Conrad Gutschein löst man dann online ein und das Paket kommt wenige Tage später nach Hause.

Aber vor allem die Tierliebhaber, die bei Zooplus einkaufen, sind immer auf der Jagd nach einem neuen Zooplus Gutschein. Zooplus hat eine ganze Weile im Internet den 10% Gutschein verbreitet, mit dem auch Bestandskunden ihren Einkaufswagen im Preis um 10% reduzieren konnten. Im Moment kommen nur Neukunden in den Genuss des 10% Gutscheines von Zooplus. Das ist schade, denn wer ebenso Hund, Pferd und Katze besitzt der weiß, wie sehr man sich auch als Bestandskunde über die 10% Nachlass freut. :)

16, Nov 2011

Liegestellen bei Hunden

Autor: tierkompakt
 

Wenn Hunde oft auf harten Böden liegen, dann können sich leicht Liegestellen bei ihnen bilden. Diese Liegestellen sind dann meist haarlos und an der Hautoberfläche etwas verhärtet. In der Regel empfindet der Hund an diesen Stellen keine Schmerzen oder ähnliches, sodass es sich hier in erster Linie um ein optisches Manko handelt und ebenso darauf hinweist, dass Herrchen oder Frauchen die Gestaltung des Schlafplatzes noch einmal überdenken sollten.

Selbstredend gibt es genau die Situation, dass die Besitzer dem Hund ein tolles ergonomisches Hundebett gekauft haben und der Hund dennoch lieber auf den Fliesen in der Küche schlafen will.

Wenn alles nichts nützt und der Hund Liegestellen bekommt, dann hilft Melkfett, die Haut wieder weich zu bekommen. Wenn man die Stellen mit Melkfett einreibt, so wird die vorher stark verhärtete Haut des Hundes binnen einer Woche wieder weich und die ersten Haare fangen an zu wachsen. Melkfett oder Ringelblumensalbe bekommt man z.B. in Apotheken oder  Supermärkten.

 

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