Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner
13, Feb 2015

Aufstollen begleitet alle, deren Pferde beschlagen sind und die ihr Hobby auch im Winter durch Ausritte abwechslungsreich gestalten möchten.
Liegt dann Schnee, ist es mit dieser eigentlich so schönen Seite des Reitens schnell vorbei. Der Schnee schmilzt an der Sohle des Hufs, friert am kalten Eisen wieder und bildet so ganz schnell die allseits bekannten Stollen. Dadurch wird sicheres Fußen im Schnee verhindert. Im schlimmsten Fall kommt es zu Stürzen durch Wegrutschen und / oder Stolpern des Pferdes. Nicht ganz so schlimm, aber trotzdem schmerzhaft und langwierig sind Zerrungen beim Pferd, die durch das unkontrollierte Rutschen verursacht werden können.
Bei im Offenstall gehaltenen Pferden bilden sich die Stollen natürlich auch dann, wenn das Pferd sich auf dem schneebedeckten Auslauf aufhält. Damit sind gerade auch für diese Pferde im Sinne einer artgerechteren Haltung auch in der kalten Jahreszeit geeignete Gegenmaßnahmen angesagt.

Eisen abnehmen
Das ist die sicherste Methode, das Aufstollen zu verhindern. Sind keine Eisen am Huf, kommt es auch nicht zu der gefürchteten Stollenbildung. Gerade für Offenstallpferde ist dies die beste Methode.
Natürlich können nicht allen Pferden „mal eben“ die Eisen abgenommen werden. Je nach gesundheitlicher Disposition, Reitgelände oder Trainingserfordernissen kann ein Beschlag auch im Winter nötig sein. Dann bietet sich an,

Hufgrips zu nutzen
Hufgrips sind Plastikwülste, die eine Lasche besitzen, mittels derer sie zwischen Eisen und Huf befestigt werden. Sie bieten gleich zwei Vorteile, denn sie verhindern nicht nur zuverlässig die Stollenbildung, sondern sie wirken auch dämpfend, was besonders bei hartgefrorenem Boden gut für die Pferdebeine ist. Da sie durch den Schmied angebracht werden müssen, erfordern sie vorauszudenken, damit sie rechtzeitig angebracht werden können.
Wer sein Pferd nur zum Ausreiten vor den Stollen schützen möchte, hat auch die Möglichkeit,

Vaseline zu nehmen
Vor dem Ausritt werden die Hufeisen dick mit Vaseline eingeschmiert. Das Fett schützt vor der Stollenbildung, eignet sich aber nur für relativ kurze Ausritte, da es durch den schmelzenden Schnee langsam, aber sicher abgewaschen wird.

Es gibt sicher noch weitere Möglichkeiten. Schmied, Tierarzt oder Tierheilpraktiker, aber natürlich auch die Stallkollegen können hier bestimmt noch eigene Tipps und Tricks beisteuern.

1, Feb 2015

Sicheres Ausreiten im Dunklen

Autor: tierkompakt

Ein Ausritt in der Dunkelheit – Sicherheit für Pferd und Reiter

Straßenverkehrsordnung
Sobald der Ausritt über öffentliche Straßen verläuft, tritt die Straßenverkehrsordnung in Kraft. Diese besagt, dass Reiter und Personen, die ein Pferd führen, wie Fahrzeuge anzusehen sind. Dementsprechend ist eine spezielle Beleuchtung für Pferd und Reiter Pflicht. Einzelreiter müssen jeweils linksseitig ein blendfreies, nach vorn ausstrahlendes weißes Licht mitführen. Weiterhin Pflicht ist eine zweite, nach hinten ausstrahlende, rote Lampe. Nehmen mehrere Personen an dem Ausritt teil, muss der letzte Reiter das rote Licht mit sich führen. Die Beleuchtung ist in Steigbügelhöhe zu befestigen. mehr »

12, Jan 2015

Am äußeren Erscheinungsbild hat sich nichts geändert, allerdings hat sich inhaltlich doch einiges getan. Auf der zweiten und dritten Seite des neuen EU-Heimtierausweises sind sogenannte Erläuterungsseiten zum Ausfüllen eingefügt worden. Alle Angaben zum Halter des Tieres müssen von diesem auch per Unterschrift bestätigt werden. Sind die Tiere tätowiert worden, so ist nunmehr anzugeben, wo sich die Stelle der Tätowierung befindet. Im vierten Abschnitt des Heimtierausweises wird Auskunft über den Namen und die Kontaktdaten des zuständigen Tierarztes verlangt, auch diese Angaben sind vom Tierarzt zu unterschreiben. Der Abschnitt 6 entfällt, dafür greift jetzt der Abschnitt 8. Dieser befasst sich ausschließlich mit Behandlungsmethoden gegen Parasiten.

Weiterhin neu ist, dass der neue EU-Heimtierausweis in Zukunft nur noch von Tierärzten ausgestellt werden darf, wenn dieser dazu berechtigt ist. Die Tierärzte sind zudem vor Ausweisausstellung verpflichtet, genau zu überprüfen, ob das Tier gekennzeichnet ist. Wenn dies nicht der Fall ist, muss das umgehend geschehen, erst danach ist zu impfen und anschließend die entsprechende Eintragung im neuen Heimtierausweis vorzunehmen. Ist dies geschehen, muss der Tierhalter im Beiseins des Tierarztes seine Unterschrift leisten.
Weiterhin ist der Tierarzt verpflichtet, die Seite in der die Angaben zur Tierkennzeichnung gemacht werden, mit einer Laminierung zu versehen und somit zu versiegeln. Dies muss nach der Eintragung sofort passieren. Auch müssen seit die neue Verordnung in Kraft getreten ist, alle Aufkleber mit Informationen über getätigte Impfungen versiegelt werden.
Der Tierarzt, welcher den Ausweis ausstellt, ist verpflichtet, alle wichtigen Daten wie Ausweisnummer, alphanumerische Nummer des Transponders, den Ablesezeitpunkt sowie auch den Namen und alle Angaben des Tierhalters mindestens drei Jahre gesichert aufzubewahren. Die zuständigen Behörden müssen zudem sicherstellen, dass die Ausgabe der so genannten Blanko-Dokumente nur an Tierärzte ausgegeben wird, die zum Ausfüllen befugt sind. Die Namen der Tierärzte werden zusammen mit der jeweiligen Ausweisnummer registriert. Auch diese Angaben müssen mindestens drei Jahre von der zuständigen Behörde aufbewahrt werden.

Zu diesem Thema ist noch die Tatsache zu benennen, dass es eine sogenannte Übergangsbestimmung gibt. Dies betrifft Ausweise, die vor dem 29.12.2014 ausgestellt worden sind. Diese behalten  bis zum Versterben des Tieres ihre Gültigkeit.

17, Dez 2014

Eine gesunde Katze lässt sich an ihrem guten Appetit und dem glänzenden Fell erkennen. Es gibt einige Voraussetzungen, damit das Tier gesund bleibt. Daher können Katzenhalter viel dazu beitragen, dass es ihren Tieren gut geht. Hier wäre beispielsweise die richtige Ernährung zu erwähnen. Außerdem sollte eine Katze auch artgerecht gehalten werden.

Die Ernährung der Katze
Katzen sind Fleischfresser. Deshalb sollte ihre Nahrung zu etwa zwei Dritteln aus Fleisch bestehen, damit die Tiere mit Proteinen versorgt werden. Geflügelfleisch eignet sich gut zur Katzenernährung, denn es ist leicht verdaulich und enthält viel hochwertiges Eiweiß. Es können aber auch andere Fleischsorten verwendet werden. Viele Tierärzte empfehlen Katzenhaltern, kein rohes Fleisch an ihre Tiere zu verfüttern, da Parasiten enthalten sein könnten. Rohes Schweinefleisch kann außerdem den für Katzen sehr gefährlichen Erreger der Pseudo-Tollwut enthalten. Das Katzenfutter sollte möglichst nicht zu kalt sein, damit keine Verdauungsprobleme entstehen können. mehr »

19, Nov 2014

An der Frage, ob man sein Pferd scheren soll oder nicht, scheiden sich die Geister. Dabei kann man sie gar nicht allgemein beantworten. Hier wird erklärt, wie man die richtige Wahl für sein Pferd trifft.

Der Winter kommt

Regelmäßig zu Beginn der kalten Jahreszeit taucht die Frage nach der Pferdeschur wieder auf. Im Spätsommer beginnen Pferde nämlich, ein dickes Winterfell zu entwickeln. Das hilft ihnen, ihre Körpertemperatur auch im Winter zu regulieren. Aber dadurch schwitzen sie beim Training stark. Zurück im Stall friert das Pferd wegen des nassen Fells dann. Es läuft in Gefahr, sich allerhand Erkrankungen zuzuziehen, von einer Erkältung bis hin zu einer Lungenentzündung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieser Gefahr entgegenzuwirken: mehr »

23, Okt 2014

Tierarztkosten vermeiden und Pferdehusten vorbeugen!

Artgerechte Haltung schützt vor Pferdehusten

Mit der nasskalten Jahreszeit stellt sich leider auch bei vielen Pferden wieder der Pferdehusten ein. Reiten wird nur noch eingeschränkt möglich und die Pferde leiden unter heftigen Hustenattacken. Dem kann man gezielt vorbeugen, indem man die Abwehrkräfte des Pferde natürlich stärkt. Während dieser Zeit investieren Pferde die meiste Energie in den Fellwechsel, weshalb der Kreislauf vorbeugend in Schwung gebracht werden muss. Ausreichend leichte Bewegung an frischer Luft stärkt die Atemwege und sorgt dafür, dass sich dort gebildeter Schleim lockert und ausgeschnaubt werden kann. Haben die Pferde stark geschwitzt, müssen sie konsequent unter Abschwitzdecken getrocknet werden. Eine staubfreie Umgebung im Stall entlastet zudem die Atemwege. Pferde in Offenstallhaltung benötigen einen Schutz vor Zug und Regen, um gesund bleiben zu können. Wird es zu nass und kalt, kann eine leichte Allwetterdecke vor sich entwickelndem Pferdehusten schützen. mehr »

14, Okt 2014

Seit ewigen Zeiten träumt der Mensch davon, die Tiere wirklich zu verstehen. Wie viele Anstrengungen wurden unternommen, die “Sprache” der Tiere zu erforschen. Was an Ergebnissen letztendlich herauskam, ist nur Stückwerk. Unbestritten ist inzwischen jedoch, dass bestimmten Tierarten bestimmte Kommunikationsmittel zugeordnet werden können.

Tiere beschränken sich bei der Kommunikation nicht (allein) auf stimmliche Lautäußerungen wie Bellen, Zwitschern, Miauen, sondern nutzen zur Verständigung alle ihre Sinne. mehr »

2, Okt 2014

Prinzipiell sollte man aufgrund des Stresses für die Katze auf Flugreisen verzichten. Lässt es sich aber nicht vermeiden zum Beispiel aufgrund eines Auslandsumzuges oder Reisen ab vier Wochen, können Katzen entweder in der Kabine oder im Frachtraum mitgenommen werden.

Voraussetzungen für den geeigneten Transport

Eine kleine Katze, die mit Transportbox höchstens 8 kg wiegt, kann meistens mit in die Flugkabine. Wichtig ist dabei, dass die Transportbox unter den Sitz passt (Maße höchstens 55 x 40 x 20 cm) und das Tier darin noch stehen kann. Generell wird in der Kabine nur eine geringe Anzahl an Tieren zugelassen, deswegen sollte die Fluggesellschaft über die Mitreise des Tieres frühzeitig informiert werden. Außerdem verbieten manche Fluggesellschaften den gleichzeitigen Transport von Hunden und Katzen in der Kabine. mehr »

15, Sep 2014

Bei der Fütterung von Pferden werden immer wieder Fehler gemacht. Gerade im Umgang mit frischem Schnittgras ist Vorsicht geboten, eine falsche Fütterung kann schwere gesundheitliche Folgen bis hin zum Tod des Tieres auslösen. Wer jedoch die folgenden Hinweise beachtet, kann Rasenschnitt problemlos an Pferde verfüttern, besonders vor dem ersten Weidegang ist das Anfüttern mit Schnittgras zu empfehlen.

Rasenschnitt von giftigen Pflanzen befreien

Ist das Pferd selbst auf der Weide, frisst es das frische Gras. Manche Pferdebesitzer schließen daraus, dass sie ihr Pferd deswegen mit Rasenschnitt füttern dürfen. Doch das Pferd auf der Weide weiß genau, welche Pflanzen schädlich sein können, giftige Pflanzen meidet es instinktiv. Ist das Gras jedoch geschnitten, kann das Pferd nicht mehr zwischen gesunden und giftigen Pflanzen unterscheiden und frisst den Rasenschnitt vollständig. In Abhängigkeit von der Art der giftigen Pflanze kann es in der Folge zu Verdauungsbeschwerden und Vergiftungserscheinungen kommen, die sogar zum Tod des Pferdes führen können. Beim Schneiden des Rasens für die Verfütterung sollten daher unbekannte Pflanzen aus dem Schnittgut aussortiert werden. mehr »

1, Sep 2014

Gefahr: Hunde, die Wild jagen

Autor: tierkompakt

Der brave Familienhund wird plötzlich zum Jäger. Manch einer kann sich gar nicht vorstellen, dass auch sein Hund, vom Jagdtrieb gepackt, einem unerwartet aus dem Dickicht hervorbrechenden Wildtier nachstellt, es verfolgt und nicht mehr auf die Kommandos seines Besitzers reagiert. Doch jede Hunderasse trägt den Jagdinstinkt in sich und jeder Hund kann im Wald zum Jäger werden.

Grausame Szenen spielen sich tagtäglich in deutschen Wäldern ab. mehr »