Tier-kompakt

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BARFEN bei Katzen oder Katzenfutter selbst kochen



Wer sich intensiver mit der Tierhaltung und im Speziellen mit der Fütterung auseinandersetzt, der wird irgendwann auf das Wort BARF stoßen. Hierbei geht es um die Fütterung eines Tieres mit rohem Fleisch.

Natürlich gibt es viele gute Gründe, welche für die Fütterung von Fertignahrung sprechen. Der Tierhalter kann hochwertiges Katzenfutter kaufen und seiner Katze eine Dose öffnen, die im Inhalt im besten Fall nur aus hochwertigen Zutaten und wenig tierischen Nebenerzeugnissen besteht. Wer jedoch seine Katze mit Fertigfutter von minderer Qualität füttert, der wird auf lange Sicht keine ausgewogen ernährte Katze haben, die irgendwann durch Mangelerscheinungen erkranken wird.

Hochwertiges Katzenfutter hat auch einen hohen Preis, der sich jedoch lohnt, wenn man die Zusammensetzung mal mit den Marken vergleicht, die mehr Abfall enthalten als Nahrung ansich.

Viele Katzenfuttersorten bestehen jedoch zu 96% aus tierischen Nebenerzeugnissen (Schlachtabfälle, Blut, Federn und Krallen) und aus zu viel Zucker und Getreide.

Die Alternative zum Dosenfutter ist das BARFEN (Fütterung mit rohem Fleisch) oder aber auch das Kochen für die Katze. In beiden Fällen kann der Katzenbesitzer ein Futter für seine Katze kochen, das genau auf die Bedürfnisse der Katze abgestimmt ist. Vor allem bei kranken Katzen kann dies von Vorteil sein.

Das selbstgekochte Futter sieht am Ende auch wieder nach echtem Fleisch aus und nicht nach in Würfel gepresste Schlachtabfälle. Der Katzenbesitzer kann sich frei entfalten und alles das für seine Katze kochen, was ihr schmeckt.

Wichtig ist bei der Gabe von rohem oder gekochtem Katzenfutter jedoch das Thema Supplementierung, da der Katzenbesitzer das Futter nun selbst mit Vitaminen, Nährstoffe (Taurin..) anreichern muss.

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