Tier-kompakt

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Blaukorn ist Gift für den Hund



Viele Hundebesitzer fragen sich gerade im Frühling, warum es ihrem Hund plötzlich so schlecht geht. Eigentlich sollte er sich doch freuen, dass er endlich wieder mehr Zeit an der frischen Luft verbringen kann und sollte dadurch doch aufblühen.

Parallel dazu beginnen die Gartenliebhaber aber auch, ihren Hunden und Katzen zu schaden – durch das Düngen mit Blaukorn!! Fast jeder Mensch hat auch Blumen im Haus, die gedüngt werden müssen, aber dennoch trifft den Hund die Gefahr im Haus nicht so stark. Es besteht zwar auch im Haus die Möglichkeit, dass der Hund eine Blume umwirft und so in den “Genuss” von Blaukorn kommt, aber das ist eher unwahrscheinlich. Im Sommer ändert sich die Situation aber schlagartig.

Der Hund wird bei jedem Ausflug nach draußen der ständige Begleiter sein. Aber man kann ihn nicht immer beobachten und schützen. Gerade, wenn man im Garten mit Blaukorn düngt und den Hund dann einige Stunden im Garten lässt besteht die Gefahr, dass der Hund Vergiftungserscheinungen bekommt. Das ist schon schlimm genug und muss sofort behandelt werden. Gerade, wenn eine solche Vergiftung aber am Wochenende auftritt ist schnelles Handeln gefragt.

Die meisten Tierärzte werden geschlossen haben und man muss sich in die nächste Tierklinik begeben. Zeit ist hier ganz wertvoll. Man muss sich beeilen, um den Hund zu retten, denn dieses Blaukorn (blaue Körner) sind höchst giftig und gefährlich. Aber was viele nicht wissen ist, dass es verschiedene andere Möglichkeiten gibt, mit denen man alternativ zu Blaukorn düngen kann. Dazu gehören zum Beispiel Hornspäne oder Guano. Das sind ganz natürliche, biologische Stoffe, die mehr als gut geeignet sind um einerseits zu düngen und andererseits den Hund zu schützen.

Es ist dann ausgeschlossen, dass der Hund sich im eigenen Garten vergiftet. Problematisch ist es aber weiterhin, wenn man mit dem Hund Ausflüge macht. Man weiß nie ob hier mit Blaukorn gedüngt wurde oder nicht. Deshalb ist es sehr empfehlenswert sich erst einmal bei der Stadt zu erkundigen ob mit Blaukorn gedüngt wird und wenn ja “wo”. So kann man die Gefahr grundlegend verhindern.

Denn heutzutage wird leider noch viel zu oft mit Blaukorn gedüngt, obwohl es preislich genauso gut andere Lösungen gibt, die man immer in Erwägung ziehen sollte. Es scheint die Gewohnheit zu sein, dass man sich immer wieder gleich verhält und nicht darüber nachdenkt, ob man sein Verhalten, dem Hunde zuliebe, ändern sollte. Also: Ab heute kein Blaukorn mehr, sondern Hornspäne oder Guano. So schützt man nicht nur seinen eigenen Hund, sondern auch alle Hunde, die mal im Garten vorbeischauen.

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