Purchase tadalafil online, Order tadalafil generic cialis - Online Pharmacy, Secure and Anonymous Buy viagra wholesale, Buy viagra visa - Secure and Anonymous, Guaranteed Shipping Buy sildenafil germany, Buy sildenafil kamagra - Canadian Pharmacy, Best Prices Buy sildenafil caverta, Buy sildenafil citrate online - Online Drug Shop, Online Pill Store Discount tadalafil cialis, Buy tadalafil online pharmacy - Big Discounts, Online Pill Store Purchase finasteride uk, Cheap finasteride buy - Cheap Prices, Online Drug Store Buy finasteride nizoral, Buy finasteride hair - Best Prices, Online Drug Shop Order brand viagra online, Buy viagra online paypal - Online Pill Store, Big Discounts Buy cialis south africa, Buy cialis cheap - Canadian Pharmacy, Online Drug Shop Buy kamagra from i, Purchase kamagra next day delivery - Big Discounts, Cheap Prices Purchase sildenafil tablets, Buy sildenafil jelly - Online Pharmacy, Secure and Anonymous Buy finasteride in canada, Buy finasteride and minoxidil - Online Pharmacy, Guaranteed Shipping Cheap kamagra supplier, Buy kamagra ireland - Big Discounts, Online Pharmacy Buy vardenafil levitra, Cheap vardenafil uk - Canadian Pharmacy, Best Prices Order cialis discount, Buy cialis tablets - Secure and Anonymous, Cheap Prices Buy phentermine 37.5 mg tablet, Buy phentermine san francisco - Online Pill Store, Canadian Pharmacy Cheap propecia united states, Cheap propecia overnight - Online Pill Store, Online Drug Store Buy kamagra bangkok, Buy kamagra mumbai - Secure and Anonymous, Big Discounts Buy propecia more, Buy propecia online cheap us - Cheap Prices, Pill Shop Order vardenafil hydrochloride, Buy levitra vardenafil - Pill Shop, Big Discounts

Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für 'Aktuelles' Kategorie

3, Jul 2009

Nach dem Dopingskandal von Isabell Werth mit ihrem Pferd Whisper wird beim CHIO in Aachen Flagge gezeigt.

Das Image des Reitsportes ist durch die Doping Skandale von Ahlmann oder Beerbaum schwer angeschlagen. Kurz vor dem Beginn des CHIO in Aachen kam nun auch noch Isabell Werth hinzu und der Ruf des Reitsportes scheint bald völlig ruiniert.

Mit Carsten Otto und Philipp Weishaupt sind nun zwei Springreiter am Start des CHIO, die vor den Dopingskandalen wohl noch niemand wirklich kannte. Diese starten als ersatz für Ahlmann und Beerbaum.

Der Dopingskandal zeigt jedoch auch eine positive Wirkung, denn 42 sogenannte Stewards überwachen nun Tag und Nacht die Pferde im Stall. Mit Wärmebildkameras sollen Auffälligkeiten an den Beinen der Pferde festgestellt werden und die Manipulation der Tiere soll (fast) unmöglich werden.

Des Weiteren werden in allen weltrangrelevanten Prüfungen die drei erstplazierten Pferde getestet!

Keiner der Reiter äußert sich empört über die Vorgehensweise, sondern sie alle fordern Transparenz und Offenheit um einen Neuanfang in Sachen Doping zu symbolisieren.

25, Jun 2009

Es scheint nicht abzureißen, immer wieder tauchen neue Dopingvorfälle im Reitsport auf.

Erst vor ein paar Wochen wurde ein Doping Skandal bei Marko Kutscher mit seinem Pferd Cornet Obolensky bekannt. Ein paar Tage zuvor hatte Ludger Beerbaum für Aufsehen gesorgt, als er die Stellungnahme “Erlaubt ist, was nicht gefunden wird” öffentlich abgab.

Auch Olympia-Springreiter Christian Ahlmann ist derzeit für 8 Monate gesperrt.

Nun kommt die Dressur-Königin Isabell Werth in die Schlagzeilen: ihr Pferd Whisper wurde beim Pfingsturnier am 30.05.2009 positiv auf das Beruhigungsmittel Fluphenazin getestet. Der Weltverband FEI reagierte sofort und sprach eine Suspendierung für Isabell Werth aus.

Im schlimmsten Fall droht ihr eine Sperre für 2 Jahre.

Morgen, am 26.06.2009, beginnt das Welt-Reit-Fest CHIO in Aachen – leider ohne die Vorzeiger-Reiterin Isabell Werth, die für Deutschland bereits fünf mal Olympia Gold erritten hat. 

Isabell Werth erklärt den Fall so, dass Whisper unter einer Krankheit leidet, die einmalig am 16.05. durch einen Schweizer Tierarzt mit dem Medikament Modecate behandelt wurde. In diesem Medikament ist der Wirkstoff Fluphenazin enthalten. Der Tierarzt und auch Isabell Werth gingen von einer Abbauzeit von 6 Tagen aus. Die Probe wurde aber am 30.05. genommen und die Restbestände des Fluphenazin wurden entdeckt.

Leider trägt nun auch die Dressurkönigin dazu bei, dass der Ruf des Reitsportes im Bezug auf Doping immer schlechter wird.

26, Mai 2009

Immer und immer wieder gerät das Bild der Reiter ins Wanken, wenn neue Dopingfälle bekannt werden. Nun äußert sich Deutschlands erfolgreichster Springreiter, Ludger Beerbaum, zum Thema Doping im Reitsport: “Erlaubt ist, was nicht gefunden wird!”

Das schockt nicht nur die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), sondern auch jeden einzelnen Reiter, der durch das wankende Image in Mitleidenschaft gezogen wird.

 Diese Aussage von Ludger Beerbaum wird auch dann mehr aös fragwürdig, wenn man sich an die Olympischen Spiele 2004 in Athen erinnert – das deutsche Team der Springreiter bekam die Goldmedaille aberkannt, weil bei Beerbaums Pferd “Goldfever”Spuren eines verbotenen Medikamentes gefunden worden waren.

Aber das schien nicht genug zu sein. Der Reitsport hat sich noch immer nicht von den Dopingvorfällen bei den Olympischen Spielen 2008 in Hongkong erholt, umso unpassender erscheint nun diese Aussage.

Differenzieren muss man hingegen diese Aussage vor dem Aspekt, dass die geltenden Dopingvorschriften nicht für alle Reiter verständlich ist. Vorallem Freizeitreiter ohne Turnierambitionen können sich selten vorstellen, wie detailliert die Dopingvorschriften aufgeschlüsselt sind und dass selbst ein kleines Wundheilmittel schon gegen die Vorschriften verstoßen kann.

Dass dies jedoch von den Profis legitimiert wird, kann in keiner Weise korrekt sein.

18, Mai 2009

An diesem schönen Wochenende sind zwei Kutschenausflüge nicht so idyllisch und schön verlaufen, wie sie sicherlich geplant waren.

Wer an sonnigen Tagen als Reiter und Kutschenfahrer mit Famlie und Freunden einen Ausflug machen möchte, der ahnt nichts böses, wenn er die Fahrt beginnt. In Gifhorn und in Garbsen endete der Ausflug an diesem Wochenende fatal – 2 Pferde ertranken, 2 Schwerverletzte.

In Gifhorn ist ein Kutschenfahrer mit seinem Zweispanner an einen See gefahren, damit die Pferde trinken können. Sie sollten sich als Abschluss des Tages im Wasser etwas abkühlen. Plötzlich scheute das eine Pferd und rannte samt Geschirr und Kutsche in den Bernsteinsee hinein. Dabei zog es das zweite Pferd mit in das tiefe Wasser.

Der Kutscher und sein Gast konnten an Land schwimmen – die beiden Pferde ertranken. Sie sanken auf den Boden und konnten von der Feuerwehr nur noch tot an Land gebracht werden.

Der Sachschaden beträgt 10.000 Euro.

Der zweite Unfall an diesem Wochenende ereignete sich in Garbsen, als ein Pferd aus einem Vierspänner sich vor einer Pfütze erschreckte und das gesamte Gespann am Wegesrand hinabkippte. Zwei der vier Insassen kamen mit mehreren Beinbrüchen ins Krankenhaus.

Wie hoch hier die Personenschäden ausfallen werden, ist noch nicht absehbar.

Diese Schäden lassen sich durch eine Kutschenhaftpflicht und die Haftpflichtversicherung für Kutschpferde absichern. Wer nur privat Kutsche fährt, der kann diese Schäden auch in der Pferdehaftpflicht versichern.  

16, Apr 2009

Endlich ist es soweit und Barack Obama hat damit sein Verspechen an die Töchter Malia und Sasha gehalten: “Bo” der portugiesische Wasserhund zieht als first dog in das weiße Haus ein.

Damit reiht sich auch Obama in die Riege der nunmehr fast 42 Präsidenten ein, die das weiße Haus mit einem Hund geteilt haben.

Das wichtigste Kriterium für die Wahl der passenden Hunderasse war, dass das Hundefell keine Allergien auslösen sollte, da seine Tochter anfällig dafür ist.

Bo ist nun 6 Monate alt und kommt aus Texas.  Er ist ein Geschenk des Senator Ted Kennedy.

Der kleine Bo hat wirklich Starqualitäten und die first family hat ihn bereits in das Herz geschlossen. Die Nachfrage nach den portugiesischen Wasserhunden ist seit Ostern um 125 Prozent angestiegen.

2, Apr 2009

Gestern, am 1. April 2009, kam es leider wieder zu einem tragischen Zwischenfall mit sogenannten Kampfhunden.

In Texas haben zwei Pit Bulls ein sieben Monate altes Baby zu Tode gebissen und sind dann auch auf ihr Frauchen losgegangen und haben sie schwer verletzt.

Besitzerin der beiden Hunde ist die Großmutter des nun verstorbenen Kindes. Sie verließ das Zimmer in dem das Baby lag, um ihm die Flasche zu holen. Während der Abwesenheit der Großmutter fielen die Hunde über das Baby her. 

Also die Frau zurück kam und sah, dass die Hunde das Baby angreifen, wollte sie die Hunde mit einem Messer von ihrem Enkel fernhalten. Daraufhin wurde sie jedoch selbst von den Hunden angegriffen. Es gelang der Großmutter, die Hunde aus dem Haus zu treiben.

Das Baby starb an seinen Verletzungen, die Hunde wurden von der Polizei erschossen.

26, Nov 2008

“Verurteilt – Christine W. erhält ein Jahr und neun Monate auf Bewährung

Das Landgericht in Kiel hat heute überraschend das Urteil gegen die wegen Tierquälerei angezeigte ehemalige Weltcup-Reiterin Christine W. gesprochen. Ein Jahr und neun Monate auf Bewährung erhielt die Dressurreiterin, außerdem wurde ein dreijähriges Tierhaltungsverbot ausgesprochen. Ebenso lange ist der 60-Jährigen der berufsmäßige Umgang mit Pferden verboten. Einzige Ausnahme: Handeln darf die Weltcupfinalistin auch weiterhin.

Des weiteren muss sie 150 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Wie diese genau aussehen sollen, hat das Gericht noch nicht mitgeteilt. Im Anschluss an die Urteilsverkündung akzeptierte die Angeklagte das Urteil, das somit rechtskräftig ist. Am frühen Nachmittag hatte sie die Taten gestanden.

In dem jetzt abgeschlossenen Verfahren war es um Vorkommnisse auf dem Hof Immenhorst in Norderstedt im Winter 2006 und Frühjahr 2007 sowie auf dem Brander Hof in Halstenbek im Sommer 2007 gegangen. Mehrere Reiter, die auf der Anlage ihre Pferde stehen hatten, hatten die brutalen Trainingsmethoden im Sommer 2007 angezeigt. Um das Ausmaß der tierquälerischen Trainingseinheiten zu dokumentieren, war u.a. ein Video gedreht und den Ermittlungsbehörden vorgelegt worden (ST.GEORG berichtete). Auch das Verfahren, das letztes Jahr vor dem Amtsgericht Plön wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz auf dem Gut Nehmten stattgefunden hatte, und gegen das Christine W. in Berufung gegangen war, wurde mit dem heutigen Urteilsspruch abgeschlossen. Die Beschuldigte hatte den Revisionsantrag zurückgezogen.

Plötzliches Geständnis

Die überraschende Wende nahm das Kieler Verfahren am heutigen dritten von ursprünglich sieben geplanten Verhandlungstagen. Nach der Prozesseröffnung am Dienstag vergangener Woche und dem zweiten Verhandlungstag am Donnerstag, wurden heute morgen zwei weitere Zeugen gehört. Ihre Aussagen deckten sich im Wesentlichen mit dem, was andere vor ihnen zu Protokoll gegeben hatten: Enges Ausbinden, Longieren auf engstem Radius, Peitschenschläge auf den gesamten Körper, auch auf Hals und Gesicht, übermäßiger Sporeneinsatz, reißende Zügelhilfen.

In der Mittagspause hatten die Prozessbeteiligten eine Absprache getroffen. Christine W. würde die Taten gestehen. In der Urteilsverkündung des Richters wurde deutlich, dass dies das Urteil gemildert hat: „Sie taten gut daran, heute mit uns das Gespräch zu suchen, Frau Wels“, sagte der vorsitzende Richter. Wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz in zehn Fällen wurde die Dressurreiterin schuldig gesprochen. Drei Jahre sieht das Gesetz als Höchststrafe vor, wenn jemand Wirbeltieren aus Rohheit erhebliche Schmerzen, Leiden oder länger anhaltende, sich wiederholende Schmerzen oder Leiden zufügt. Ein Jahr und neun Monate lautete der Urteilsspruch – auf Bewährung, weil außer einem dreimonatigen Fahrverbot wegen Trunkenheit am Steuer nichts gegen Christine W. vorgelegen habe, sagte der Richter. Gleichzeitig betonte er, dass die Bewährungsdauer auf vier Jahre festgelegt wurde.
Zuvor hatten die beiden Gutachter, Prof. Dr. Peter Stadler und Olympiasieger Thies Kaspareit, Leiter der Akademie des Pferdes bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), ihre Standpunkte dargestellt. Tiermediziner Stadler hatte das Schmerzempfinden der Pferde im Fokus, Kaspareit betonte, dass die berichteten und auf dem Video zu sehenden Ausbildungsmethoden in keinster Weise mit den in den “Richtlinien für Reiten und Fahren” formulierten Grundsätzen in Einklang zu bringen seien. Einer der zentralen Punkte in dem Regelwerk besagt, dass Trainingseinheiten systematisch und für das Pferd nachvollziehbar sein müssen. Auf die Gutachterworte hob auch der Richter in der Urteilsbegründung ab und bemängelte u.a. fehlende Lösungs- und Erholungsphasen. „Ein Pferd weiß nicht, was los ist, wenn es gleich bestraft wird, so etwas kann man nicht machen“. Ferner appellierte er an die Verurteilte, dass sie sich der besonderen Bedingungen des Prozesses, vor allem das große öffentliche Interesse, zu vergegenwärtigen.

“unter scharfer Beobachtung der Öffentlichkeit”

Das große mediale Interesse – die Verteidiger hatten zum Prozessauftakt von „Dienstleistungsenthüllern“ und „vermeintlich investigativem Journalismus“ gesprochen – würde zur Folge haben, dass die Reiterin fortan unter „scharfer Beobachtung der Öffentlichkeit“ stünde. An W. gewandt mahnte der Richter: „Viele Leute werden ihnen auf die Finger gucken. Ändern Sie Ihr Verhalten, wenn Sie mit Pferden umgehen, sonst müssen sie Ihre Strafe verbüßen.“ Selbst wenn es nur zu kleineren Auffälligkeiten käme, gab der Richter zu Bedenken: „Das kriegen wir mit!“
Unterm Strich bleibt die Frage, wie das Tierumgangsverbot zu bewerten ist. Nach dem Plöner Verfahren, war auf Antrag der Verteidigung dieses Verbot in ein berufsmäßiges Umgangsverbot abgewandelt worden. Im heutigen Urteil ist von einem Tierhaltungsverbot die Rede, trotzdem wird der berufsmäßige Umgang gesondert verboten und der Handel ausdrücklich erlaubt. Zu einer Stellungnahme, ob das Tierhaltungsverbot auch privates Reiten einschließt, war nach der Urteilsverkündung niemand bereit.”

Quelle: St Georg News

13, Nov 2008

“Kaum ist es Herbst geworden, sind sie wieder da, die vielen Meldungen in der Presse: Eine explosionsartige Vermehrung von Wildschweinen bedrohe die Landwirtschaft. Wildschwein-Horden würden unsere Städte und Dörfer heimsuchen. Der Straßenverkehr sei gefährdet durch Wildschweine auf der Fahrbahn… Ein nahezu apokalyptisches Bild wird da gezeichnet. Wie gut, dass es die Jäger gibt, unsere Retter in der Not. – Aber Moment mal: Wird da nicht der Bock zum Gärtner gemacht? Warum ist denn die Sozialstruktur der Wildschweine so aus den Fugen geraten?

Norbert Happ, der bekannteste Wildschweinkenner in Deutschland, – selber Jäger – ist überzeugt: Die Nachwuchsschwemme ist hausgemacht! Denn für die explosionsartige Vermehrung der Wildschweine seien die Jäger selbst verantwortlich: »Ungeordnete Sozialverhältnisse im Schwarzwildbestand mit unkoordiniertem Frischen und Rauschen und unkontrollierbarer Kindervermehrung sind ausschließlich der Jagdausübung anzulasten«, so Happ.

Wildschweinschwemme „hausgemacht”: Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine
Mutter Natur hatte eigentlich alles hervorragend geregelt: Erfahrene weibliche Wildschweine, die Leitbachen, sorgen für die Ordnung in der Rotte und für Geburtenkontrolle. Die Hormone der Leitbachen bestimmen die Empfängnisbereitschaft aller Weibchen der Gruppe und verhindern, dass zu junge Tiere befruchtet werden. Männliche Tiere (Keiler) statten den Rotten nur Besuche zur Paarung ab. Fehlen die Leitbachen, weil sie bei der Jagd getötet wurden, löst sich die Ordnung auf: Führungslose Wildschweine brechen in die Felder ein. Und junge Bachen sind schon unter einem Jahr empfängnisbereit und bekommen Frischlinge. “Während früher Wildschweine einmal im Jahr Nachwuchs bekamen, gibt es jetzt drei mal im Jahr Junge”, so der Biologe Kurt Eicher von der Initiative zur Abschaffung der Jagd.

Jäger karren Unmengen von Futter in den Wald
Weil Jäger gerne Wildschweine schießen, diese Tiere aber in der Regel schlauer sind, versuchen die Jäger Wildschweine mit Futter anzulocken, um sie vor die Flinte zu bekommen. Diesen “Trick” nennt der Jäger “Kirrung”. Und weil Jäger gerne viele Tiere vor die Flinte bekommen möchten, sorgen sie für die Vermehrung der Wildschweine – und so wird so manche Kirrung eine ganz ordentliche Futterstelle…

Die Wildforschungsstelle Aulendorf ermittelte, dass allein in Baden-Württembergs jährlich 4000 Tonnen Mais als „Kirrung” ausgebracht werden – das sind für ein erlegtes Wildschwein im Schnitt etwa 100 Kilo (!) Mais – in manchen Revieren sogar über 400 Kilo! Hinzu kommt die Fütterung mit Kraftfutter im Winter, die noch mal in ähnlicher Größenordnung liegen dürfte – und die vielen illegalen Fütterungen, die Naturschützer und Jagdgegner immer wieder aufdecken und zur Anzeige bringen. Der NABU-Jagdexperte Michael Hug weist darauf hin, dass Wildschweine „gemästet werden wie ein Hausschwein”.

Gerade die Fütterung mit Mais fördert wegen seinem sehr hohen Stärkeanteil (im Gegensatz zur natürlichen Nahrung) die Fruchtbarkeit der Bachen – und kurbelt damit die Vermehrung der Wildschweine an. Selbstverständlich sind die Jäger dann gerne bereit, diese (jägergemachte!) Vermehrung wieder zu dezimieren…

Jäger geraten immer mehr in die Kritik – und müssen ihr blutiges Hobby rechtfertigen.
Die Jagd ist heute ein Hobby, ein Freizeitvergnügen – und in ihren Jagdzeitschriften geben die Jäger ihre “Lust am Töten” und “Freude am Beutemachen” inzwischen offen zun. Dieses Hobby-Töten kann die überwiegende Mehrheit der Menschen heute nicht mehr gutheißen. Repräsentative Umfragen der letzten Jahre zeigen übereinstimmend: 70-80% der Deutschen stehen der Jagd kritisch gegenüber oder fordern sogar die Abschaffung der Jagd. (Quellen: GEWIS-Institut 1996; GEWIS-Institut 2002; EMNID-Institut 2003, EMNID-Institut 2004) Und darum verbrämen die Jäger ihr blutiges Hobby in der Öffentlichkeit und behaupten, Jagd wäre notwendig, weil sonst die Wildschweine alle Felder verwüsten und die Rehe den Wald auffressen…

Zusammenfassung : Ursache der Wildschwein-Misere: Die Jäger
Jagd: Nebenform menschlicher Geisteskrankheit

Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, schrieb am 1.12.1955 an seine Briefpartnerin Toni Stolper in New York:

„Zur `Jagd´ dies: Jägerei ist eine Nebenform von menschlicher Geisteskrankheit, von der ich nie befallen war. Aber: sie ist. Auch Diplomaten und Staatsmänner, die dafür gelten, die sich dafür halten, sind davon befallen… Ich habe nie eine Flinte in die Hand genommen und mir nie, wie alle anderen, ein Jagdkostüm angeschafft, sondern spaziere im Straßenanzug.”

(Theodor Heuss: Tagebuchbriefe 1955-1973, hg. V. Eberhard Pikart, Tübingen/Stuttgart 1970, S. 106)

Quelle: http://indemini.tierschutznews.ch/?p=832

21, Okt 2008

Heute (21.10.2008) erschien die aktuelle Ausgabe der Reitsportzeitschrift “St. Georg” und wieder ist ein großer Artikel zur Pferdequälerin Christine W. aus Plön darin enthalten.

Der Text trägt schon den schrecklichen Titel: der Horror geht weiter.

Zum Hintergrund dieser furchtbaren Tierquälerei sind hier schon folgende Artikel verfasst – der erste Artikel ist bereits ein Jahr alt. So lange treibt diese Frau schin ihr Unwesen:

1. Prozess gegen Pferdetrainerin wegen brutaler Trainingsmethoden
2. Tierquälerin Christine W. vor Gericht
3. Das Urteil im Fall christine W. aus Plön
4. Grauenhafte Details aus der Anklageschrift – Christine W./ Plön
5. Neues von Christine W. aus Plön
6. Tierquälerin Christine W.: FN reagiert

Am schlimmsten erscheinen mir immer wieder Passagen wie: “Ist mir egal, ob der verreckt” waren ihre Worte – wie Recht sie hatte, denn wenig später verendete Wimbledon wirklich.

Zurück zur Gegenwart: in der St. Georg wird aufgezeigt, dass Christine W. weiter die Pferde verprügelt, die ihr zur Verfügung gestellt werden. Es ist fraglich, warum noch immer Menschen ihr Pferd bei Christine W. in Beritt geben. Vielleicht, weil sie nicht selbst in der Lage sind, 470 mal auf das Pferd einzuschlagen – und das in 30 Minuten?!

Diese abartige Zahl wurde nun gemessen, als Christine W. mit einer versteckten Kamera bei der “Ausbildung” eines Pferdes gefilmt wurde. 470 Schäge in 30 Minuten. Es folgten 239 Schläge in 11 Minuten. Das Pferd läuft eng ausgebunden auf engstem Kreisbogen an der Longe.

Da die deutsche “Rechtssprechtung” Frau W. nur ein gewerbliches Umgangsverbot mit Pferden auferlegt hatte, ist die ehemalige Weltcup-Finalistin immer wieder umgezogen und hat sich nun in Dänemark niedergelassen. In einem Reitstall nördlich von Flensburg bildet Christine W. weiter Pferde aus – dabei gehen sogar die Banden der Reithalle zu Bruch.

Jeden Tag fährt Frau W. die 200km von Norderstedt hinter die dänische Grenze. Was sie hinterlässt sind kaputte Maulwinkel, Vernarbungen an den Pferdebeinen, Spuren der Ausbinder und aufgeplatzte Haut, blutende Wunden.

Die Besitzer der Reitanlage wollen das Elend endlich stoppen und Frau W. zur Anklage bringen. Inga H. und Besitzering Maja A. gehen aufs Ganze und wollten Christine W. bei der “Arbeit” filmen. In einem Kanister wird eine Kamera versteckt, die die Bilder der Pferdequälerei aufzeichnet. Diese Bilder wurden in den ersten beiden Oktoberwochen ausgestrahlt – nun ist die Kamera verschwunden, da ein Pferd an der Longe von Christine W. auf den Kanister sprang.

Dennoch reichen die Bilder der verletzten Tiere aus, um den Amtstierarzt, die Polizei und Tierschützer zu mobilisieren, die auf den Hof kommen. Tierschützer Ole Caspersen zeigt Frau W. an und auch die deutsche reiterliche Vereinigung erstattet Anzeige.

Die Pferdebesitzer, die ihre Tiere von Frau W. “ausbilden” lassen, nehmen diese auch noch in Schutz und flüchten wieder nach Deutschland..

Nur leider scheinen die dänischen Polizeibeamten nicht den Eindruck zu erwecken, als dass sie mit viel Elan bei der Sache sind. Am 18. November wird sich Christine W. jedoch vor der großen Strafkammer des Langerichtes Kiel verantworten müssen – Tierquälerei in 15 Fällen. Hierbei geht es nur um die Fälle aus 2007 in Norderstedt.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Frau nun endlich aus dem Verkehr gezogen wird.

29, Sep 2008

In Rüsselsheim geriet eine Rotte Wildschweine in einen Konflikt mit der Polizei – und das alles direkt in der Innenstadt.

Leider schienen die Polizisten überfordert zu sein, denn sie feuerten über 100 Schüsse auf die sechs Wildchweine, die 1 Stunde später tot waren. Ob das im Sinne der Tiere abgelaufen ist?

 

Anzeige

Archiv

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829