Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für 'Hundehaltung' Kategorie

4, Aug 2014

Eine Wurmkur für den besten Freund des Menschen, ist nicht nur für das Tier selbst, sondern auch für seinen Besitzer von großer Bedeutung, denn: auch der Mensch kann sich an einem von Band – und Spulwürmer infizierten Hund anstecken.

Hunde infizieren sich häufig durch das lecken und schnüffeln an den Hinterlassenschaften anderer Tiere. Dadurch wächst die Gefahr, dass sich Wurmlarven im Körper des Tieres entwickeln. Diese wandern dann in den Darm des Hundes und werden dort zu Würmern. mehr »

27, Dez 2012

Weihnachtsgeschenke für Bello

Autor: tierkompakt

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Die Liebe zum Tier gehört definitiv dazu. Denn auch Bello, Waldi oder Lucy freuen sich über tierische Leckereien und Geschenke. Die Vorfreude auf Weihnachten beginnt bereits mit der Adventszeit.

Speziell für die tierischen Familienmitglieder werden seit einigen Jahren Weihnachtskalender im Handel angeboten. Ein Adventskalender für Hunde enthält selbstverständlich keine Schokolade, sondern Hundekekse und hochwertige Hundeleckerlis. Nun wäre es allerdings sehr schade, wenn mit dem letzten Türchen der Spaß endet. Weihnachten eignet sich hervorragend, um dem vierbeinigen Liebling ein besonderes Geschenk zu präsentieren. Vielleicht ist ohnehin ein neues Körbchen fällig, weil das alte den scharfen Zähnen des Stubenwolfes nicht mehr standgehalten hat. Oder ein neuer Fressnapf muss her, das Halsband ist zu klein geworden oder das Lieblings-Quietschetier hat aufgehört zu quietschen. Glänzende Hundeaugen unterm Weihnachtsbaum sind das Ziel eines jeden Hundefreundes. Der Handel weiß Rat und überschlägt sich alljährlich mit neuen Ideen für die perfekte Hundeweihnacht, damit Mensch und Tier gleichermaßen glücklich sind.

Große Hunde freuen sich über einen kräftigen Fleischknochen. Der Fachhandel bietet geräucherte Knochen an, deren Duft selbst uns Menschen Appetit macht. Schleife drum – fertig ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Schäferhund, Boxer & Co. Besonders beliebt sind Sportspielzeuge. Wurfscheiben und Wurfbälle aus robustem Sisal sind die Dauerbrenner. Am besten wird das neue Spielzeug gleich bei einem ausgedehnten Weihnachtsspaziergang getestet. Eine zusätzliche Portion Bewegung an der frischen Luft ist für die meisten Hunde ohnehin das schönste Geschenk. Doch was ist mit den kleinen Lieblingen, die sich auf dem Sofa am wohlsten fühlen? Wie wäre es mit einem neuen Mantel. Kleine “bodennahe” Hunde wie Dackel, Terrier, Chihuahua oder Mops benötigen tatsächlich wärmenden Körperschutz, damit sie sich draußen nicht verkühlen. Wer nicht selbst nähen oder stricken kann, findet im Fachgeschäft oder im Onlineshop schicke Hundemode: Pullover, Jacken, Mäntel, Mützen und sogar Kleider. Hierbei entscheidet der menschliche Geschmack. Dem Hund ist es egal, ob und was er anzieht.

Schuhe für Hunde sind übrigens Quatsch. Die Pfoten werden am besten mit Melkfett vor Eis, Schnee und Streusalz geschützt. Wenn es bitterkalt draußen ist, verbringen selbst große Hunde ihre Zeit gern im Warmen. Intelligenzspielzeuge für Hunde sind derzeit der Renner. Auch das Auspacken soll Spaß machen. Hierfür eignet sich am besten robustes Packpapier, das der Hund nach Herzenslust zerfetzen darf. Der Weg ist das Ziel!

25, Dez 2012

Autofahrer kennen das: Ruckzuck steht der Winter vor der Tür und Winterreifen für das Auto müssen aufgezogen werden. Die Menschen ziehen wärmende und schützende Schuhe oder Stiefel an, nur der Hund bleibt oft auf der Strecke. Dabei werden Hundepfoten bei Schnee und Eis besonders beansprucht und benötigen ebenfalls ausreichend Schutz vor Kälte, vor scharfkantigen Eiskristallen und vor allem vor aggressivem Streusalz.

Hundepfoten winterfest machen

Die eigentlich recht robusten Pfoten des Hundes müssen im Winter zusätzlich geschützt werden vor: Streusalz, Split, Eis und Klümpchenbildung an den Pfoten. Ungeschützte Pfoten werden rissig und spröde und verursachen dem Tier beim Laufen schmerzen. Außerdem können sich in die Hautrisse am Ballen entzünden, was langwierige Behandlungen zur Folge hat. Besonders empfindliche Hunde zeigen bei Eiseskälte deutlich, dass ihnen das Laufen im Freien keine Freude mehr macht, wenn die Pfoten schmerzen. Kleine “bodennahe” Hunde benötigen zusätzlichen Kälteschutz in Form von Mänteln und Pullovern, weil am Bauch kaum Unterfell vorhanden ist. Die Pfoten werden dabei oft vergessen.

Gesunde Pfoten auch im Winter

Langhaarige und rauhaarige Hunde besitzen auch an den Pfoten und in den Zehenzwischenräumen einen intensiven Fellbewuchs. Mit einer Schere (Gesichtsschere, Sanischere) werden überstehende Haare gekürzt/getrimmt. Damit verhindert der Hundehalter, dass sich schmerzhafte Eisklumpen an den Pfoten und in den Zehenzwischenräumen bilden, die scheuern und die Hautballen aufreiben können. Anschließend werden die Ballen mit fetthaltigen Cremes eingerieben, die mit einem leichten Wachsfilm die Haut an den Pfotenballen versiegeln sollen. Drogerien, Apotheken und Tierfachhändler bieten spezielle Pfotensalben und Pfotenpflegesprays an. Die Anwendung erfolgt mehrmals täglich vor dem Gang ins Freie.

rissige Hundepfoten im Winter
Rissige, schmerzende Pfoten – was tun?

Trotz Pflege können sich aktive Hunde an den Pfoten verletzen. Denn leider hält der Schutzfilm durch Salben oder Sprays nur kurzzeitig. Vor allem extreme Minustemperaturen beanspruchen die Hundepfoten in erheblichem Maße. Hundezüchter schwören als Soforthilfe auf das Einmassieren mit Melkfett oder Ballistol (Waffenreinigungsöl). Im Handel werden Hundeschuhe angeboten. Aufgrund der besonderen Anatomie halten jedoch die wenigsten dieser Schuhe und rutschen schnell von den Pfoten herunter, was den Hund noch mehr behindert. Eine hilfreiche Alternative sind selbsthaftende Elastikbinden. Damit wird die betroffene Pfote nicht zu straff umwickelt (vorher mit Mull polstern), wobei die Trittfläche mehrfache Lagen sowie eine Lederverstärkung benötigt.

16, Nov 2011

Liegestellen bei Hunden

Autor: tierkompakt

Wenn Hunde oft auf harten Böden liegen, dann können sich leicht Liegestellen bei ihnen bilden. Diese Liegestellen sind dann meist haarlos und an der Hautoberfläche etwas verhärtet. In der Regel empfindet der Hund an diesen Stellen keine Schmerzen oder ähnliches, sodass es sich hier in erster Linie um ein optisches Manko handelt und ebenso darauf hinweist, dass Herrchen oder Frauchen die Gestaltung des Schlafplatzes noch einmal überdenken sollten.

Selbstredend gibt es genau die Situation, dass die Besitzer dem Hund ein tolles ergonomisches Hundebett gekauft haben und der Hund dennoch lieber auf den Fliesen in der Küche schlafen will.

Wenn alles nichts nützt und der Hund Liegestellen bekommt, dann hilft Melkfett, die Haut wieder weich zu bekommen. Wenn man die Stellen mit Melkfett einreibt, so wird die vorher stark verhärtete Haut des Hundes binnen einer Woche wieder weich und die ersten Haare fangen an zu wachsen. Melkfett oder Ringelblumensalbe bekommt man z.B. in Apotheken oder  Supermärkten.

14, Mrz 2011

Der beste Freund des Menschen ist bekanntlich der Hund. Er ist allerdings nicht im Schutz der gewöhnlichen Privathaftpflichtversicherung beinhaltet. Daher muss für ihn eine gesonderte Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden, denn die Schäden, die ein Hund verursachen kann, unterliegen eben nicht der Personenhaftpflichtversicherung. In einigen deutschen Bundesländern ist der Nachweis des Versicherungsabschlusses des Halters bezüglich Hundehaftpflicht übrigens inzwischen Pflicht.

Für Katzenhalter ist der Abschluss einer separaten Tierversicherung übrigens dagegen nicht nötig, da die Schäden in der Privathaftpflicht mitversichert sind.

Es ist dabei einerlei, wie gehorsam und gut erzogen ein Hund ist. Immer wieder kann es zu unvorhergesehenen Begebnissen kommen. Generell ist der Besitzer oder die im Moment mit der Aufsicht betraute Person für die vom Hund entstandenen Schäden, seien es Personen- oder Sachschäden, verantwortlich zu machen. Die finanziellen Belastungen aus diesen entstandenen Schäden sind vielfach im Vorfeld nicht einschätzbar. Es ist daher durchaus sinnvoll, eine Versicherung zur Hundehaftpflicht abzuschließen, um sich gegen die hohen Kosten zu schützen.

Von vielen Vermietern werden Mieter mit Hunden gefürchtet. Vielfach wird vorgegeben, dass ein Hund durch Belästigung (Gebell oder Schmutz) andere Mieter stören könnte, die dann tatsächlich die Möglichkeit hätten, die Miete demzufolge zu mindern. Viele Tierhalter haben daher Probleme, eine angemessene Mietwohnung zu finden. Direkte Mietschäden gibt es dagegen kaum.

Trotzdem verlangen viele Vermieter heute den Nachweis über den Abschluss einer Hundehaftpflicht. Man sollte sich jedoch vorher gut darüber informieren, welche Hundehaftpflicht-Schäden von der Versicherung tatsächlich gedeckt sind. Grundsätzlich ist mit einer Hundehaftpflicht der Halter des Hundes versichert, aber auch derjenige, der gerade sporadisch (nicht gewerblich!) auf den Hund aufpasst. Versichert sind die Kosten des entstandenen Schadens bis zu der im Hundehaftpflicht-Versicherungsvertrag genannten Deckungssumme. Hier gibt es große Unterschiede bei den einzelnen Versicherern.

Übrigens dürfen Vermieter in der Mietwohnung das Halten von Hunden pauschal nicht untersagen. Der Hundehalter sollte sich aber vorher darüber im Klaren ein, dass er trotz einer günstige Hundehaftpflicht und guter Erziehung des Tieres möglicherweise Kosten für Schäden in der Wohnung selbst tragen muss.

9, Mrz 2011

Schlittschuh laufen mit Hund

Autor: tierkompakt

Wenn man im Winter auf die Idee kommt, Schlittschuh laufen zu gehen und möchte seinen Hund mit nehmen, sollte man sich zunächst über eine paar Dinge Gedanken machen.

Wenn ein Hund auf dem Eis läuft, ist es für das Tier sehr schwer nicht wegzurutschen, da er auf dem Untergrund Eis keinen geeigneten Stand finden kann. Da der Hund auf dem Eis immer wegrutschen wird könnten bei ihm auch leicht einige Bänder reißen und ihm enorme Schmerzen zufügen. Man sollte sich daher schon vorher überlegen ob eine Eisfläche überhaupt der richtige Untergrund für eine Fortbewegung des Hundes darstellt. Desweiteren haben die meisten Hunde von Natur aus Angst, überhaupt eine Eisfläche zu betreten, da ihr Instinkt ihnen sagt, dass sich darunter Wasser befindet und dies bei einem möglichen Einbrechen des Eises eine große Gefahr für ihre Gesundheit bedeuten kann.

Gut dem, der seinen Hund in der Hunde OP Versicherung abgesichert hat, da diese dann die Kosten für die OP des Hundes erstattet. Dennoch sollte man es gar nicht erst so weit kommen lassen.

Es ist des Weiteren kritisch zu sehen, wenn der Hundehalter den Hund auf dem Eis an der Leine führt und sich womöglich von diesem über das Eis ziehen lässt. Der Hundehalter kann den Hund auf dem Eis mit der Leine nicht kontrollieren, da er selbst keinen festen Stand hat. Sollte der Hund nun erschrecken oder der Hundehalter das Gleichgewicht verlieren und Stürzen könnte dies für Hundehalter und Hund gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

Wenn ein Hund erschreckt und als Ausweg die Flucht sieht, wird er mit einem Ruck an der Leine zerren und so den Hundehalter zu Fall bringen, da dieser auf dem Eis nicht die Standfestigkeit wie zu Fuß hat. Auch hier muss der Hund unbedingt in einer guten Hundehaftpflicht versichert sein: stell`man sich nur vor, der Hund bringt auf dem Eis eine alte Dame zum Fallen, die sich dann die Hüfte beim Sturz bricht.

Wenn man sich von seinem Hund über das Eis ziehen lässt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass dies in der Erziehung des Hundes fatale Folgen haben könnte.

Der Hund wird zunächst denken, wenn er seinen Hundehalter über das Eis zieht und er gelobt und mit zurufen nach vorne getrieben wird, dass er etwas ganz schönes und wunderbares macht. Er möchte natürlich seinem Halter gefallen, da er weiß, dass er dann wieder durch diesen belohnt wird.

Nun will der Hundehalter am nächsten Tag wieder mit dem Hund “normal” an der Leine spazieren gehen. Der Hund weiß noch von gestern, dass das “Ziehen” an der Leine überschwänglich belohnt wurde. Nun wird er es natürlich auch an diesem Tag machen, da er dadurch eine Belohnung erwartet. Er kann ja nicht wissen, dass das ziehen nur auf dem Eis gewollt ist.

Wenn der Hundehalter nun nicht konsequent in der Erziehung sofort dagegen steuert, könnte es dazu kommen, dass er ab sofort einen Hund besitzt der an der Leine zieht.

23, Feb 2011

Der Fellwechsel bei Hunden

Autor: tierkompakt

Erstes Erkennungszeichen für einen gesunden Hund ist ein robustes und glänzendes Fell. Das Fell ist für den Hund der beste Schutz gegen Wind und Wetter. Allerdings bleibt kein Hund von einem Fellwechsel verschont. Der Fellwechsel ist also keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher Vorgang im Hundeleben, der in der Regel zweimal im Jahr stattfindet.

Aktuell bereiten sich die Hunde auf den Frühling vor. Um den Fellwechsel zu unterstützen und dem Hund zu helfen, hilft nur eine regelmäßige Fellpflege durch den Hundehalter. Wer dann mit Bürste, Fellpflegehandschuh oder Kamm seinen Hund im Kampf gegen die juckenden Härchen unterstützt, der wird auch schnell merken, dass der Fellwechsel nichts Problematisches ist. Um dem Tier eine Erleichterung zu schaffen, ist in dieser Zeit die tägliche Fellpflege ein absolutes Muss. Durch das Bürsten wird die Haut besser durchblutet und lose Haare werden entfernt.

Ein Fellwechsel – vom ersten Ausfall bis zum Nachwachsen aller Haare- dauert in der Regel 7-8 Wochen. Im Frühjahr ist der Wechsel des Fells etwas intensiver, da das Winterfell auch deutlich dicker ist als im Rest des Jahres. Durch Umwelteinflüsse kann sich der Fellwechsel auch verschieben. Ist der Dezember besonders mild, dann fängt der Fellwechsel auch schon deutlich früher an, als in besonders kalten Wintermonaten. Ebenso beeinflussen hormonelle Veränderungen oder Kastrationen den Fellwechsel. Haart ein Hund aber besonders lange und oft, dann sollte unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, der dann untersucht, ob dem Tier etwas fehlt. Natürlich kommt es auch vor, dass reine Wohnungshunde das ganze Jahr über mit einem Fellwechsel zu tun haben. Dies liegt an den warmen Raumtemperaturen und an der trockenen Luft. Hier wirkt das Fell oft auch matt oder fettig.

Selbst Hunde mit einem nicht haarenden Fell haben zweimal im Jahr einen Fellwechsel. In dieser Zeit sollte man sie mit intensiver Pflege des Fells unterstützen. Eine weitere Hilfe für den Hund beim Wechsel des Fells ist eine ausgewogene Ernährung, in der der Hundehalter auf genügend Biotin (Vitamin H) achten sollte. Durch das Ausgehen der Haare leiden manche Hunde in dieser Zeit an einem Biotinmangel. Hier hilft oftmals schon etwas Öl im Futter, beispielsweise Leinöl oder Kürbisöl.

Selbstverständlich gibt es auch Hunderassen, die ihr Fell nicht verlieren. Dazu gehören Yorkshire Terrier oder Pudel. Hier wachsen die Haare nur und müssen deswegen regelmäßig getrimmt werden.

19, Nov 2010

Vasektomie bei Hunden

Autor: tierkompakt

Die Vasektomie bei Hunden ist der fachliche Begriff für eine Kastration. Das heißt, dass die Hormonproduktion gestoppt wird. Kastration kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “entmannen”. Bei der Sterilisation dagegen wird der Hund nur unfruchtbar gemacht, die Hormonproduktion bleibt also weiterhin bestehen.

Der Eingriff bei einem Rüden besteht darin, dass ihm beide Hoden entfernt werden. Er ist also zeugungsunfähig. Der Eingriff dauert nicht lange, allerdings muss danach darauf geachtet werden, dass die Narben gut verheilen, damit es nicht zu Entzündungen kommt.

Oftmals entscheidet sich der Hundebesitzer für eine Vasektomie beim Rüden, um das Sozialverhalten anderen gegenüber erträglicher zu gestalten. Wenn es auch vielleicht ein bisschen hilft, so sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die Erziehung noch viel wichtiger für das Sozialverhalten ist, als eine Vasektomie. Denn wenn in der Prägephase versäumt worden ist, dem Rüden Grundgehorsam beizubringen, dann wird er auch durch diesen Eingriff nicht lernen, dass es Grenzen gibt. Konsequenz und Ausdauer sind bei der Hundeerziehung wichtig. Wenn diese zwei Eigenschaften beim Hundehalter fehlen, kann auch eine Vasektomie den Charakter eines Hundes nicht ändern.

Den richtigen Zeitpunkt für eine Vasektomie sollte man mit dem Tierarzt seines Vertrauens absprechen, da es hier verschiedene Meinungen gibt.

Die Vasektomie einer Hündin ist ein größerer Eingriff. Hier werden die Eileiter und die Gebärmutter entfernt. Oftmals wird eine Vasektomie vorgenommen, wenn Erkrankungen auftreten, die mit der Läufigkeit in Zusammenhang stehen. Solche Erkrankungen sind z. B. Gesäugetumore, Gebärmutterhalsentzündungen oder eine Scheinschwangerschaft. Viele Tiermediziner plädieren für diesen Eingriff, da bei Hündinnen, die keine Welpen bekommen, das Risiko der Scheinträchtigkeit sehr hoch ist. Die wiederholte Scheinträchtigkeit wiederum erhöht das Risiko einer lebensbedrohlichen Gebärmutterentzündung.

Der Eingriff ist größer als beim Rüden. Die Narbe verläuft über dem Bauch. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Wunde gut verheilt und die Hündin nicht daran leckt, um Entzündungen zu vermeiden. Die Nachsorge der Wunde ist sehr wichtig. Genauso wichtig ist es, dass die Hündin einige Wochen keinen körperlichen Anstrengungen ausgesetzt wird. Die Entfernung der Gebärmutter ist ein großer Eingriff. Man bedenke: wir Menschen brauchen danach auch einige Zeit, um wieder volle körperliche Leistung zu bringen. Springen z. B. ist für die Hündin in dieser Zeit nicht empfehlenswert. Die Nachsorge der Wunde ist sehr wichtig.

Über den Zeitpunkt einer Vasektomie bei einer Hündin gibt es mehrere Meinungen. Ob man sich für den Eingriff vor oder nach der ersten Läufigkeit entscheidet, sollte auch hier mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

14, Jul 2010

Tierschutzorganisationen, Tierärzte, Tierheime – sie alle warnen jedes Jahr auf`s neue, dass kein Hund in ein Auto gehört, das irgendwo in der Sonne geparkt ist oder generell nicht im Auto warten sollte, wenn draußen Hochsommer ist. Dennoch berichten Polizei und Feuerwehr jedes Jahr von verendeten Hunden oder denen, die noch durch einen Passanten gerettet wurden.  

Aus diesen Grund scheint es immer wichtiger, Tierhalter und hier im Speziellen Hundehalter, über die eigenen Tiere aufzuklären. Gerade im Sommer ist es wichtig zu wissen, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen es gibt oder noch besser, wie man einen Hitzschlag beim Hund vermeiden kann.

Die durchschnittliche Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 38 und 39°C. Durch eine hohe Außentemperatur entsteht eine hohe Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Um die Körpertemperatur auszugleichen fängt ein Hund an zu hecheln, wodurch der Speichel verdunstet. Durch die Nase wird Luft eingesogen und durch den Mund wieder ausgeatmet, dadurch verschafft sich der Hund Kühlung. Bei sehr warmem Wetter sollte dem Hund immer die Möglichkeit zur Abkühlung gegeben sein und es sollte ausreichend frisches Wasser zum Trinken bereit stehen. Durch das Hecheln verliert der Hund nicht nur viel Flüssigkeit, sondern verbraucht auch viel Energie, die durch zusätzliches Futter ausgeglichen werden sollte. Kann der Hund nicht ins Wasser gehen, so kann ein nasses, kaltes Handtuch Abhilfe schaffen. Einige Hunde legen sich bereitwillig und gern auf ein nasses Tuch, andere wollen lieber damit abgerieben werden.

Nach dem Schwimmen sollte er zum Trocknen im Schatten liegen, denn in der prallen Sonne kann der nasse Hund sehr leicht einen Hitzschlag erleiden!

Eine Gefahr für den Hund ist, wie bereits anfangs erwähnt, das Warten im Auto. Im Innenraum des Autos können Temperaturen von bis zu 60 Grad entstehen, was für das Tier lebensbedrohlich werden kann. Organe können nicht mehr genügend durchblutet werden. Der Hund taumelt, hechelt sehr stark, kann kaum noch stehen. Es kann zu Krämpfen und Bewusstseinsstörungen kommen oder der Hund erbricht. Danach wird das körpereigene Eiweiß gerinnen und ein massiver Druck im Schädel entsteht, wodurch das sich das Gehirn ausdehnt, was schließlich bis zur Bewusstlosigkeit führt. Dies bedeutet akute Lebensgefahr für den Hund!

Falls in einem fremden Fahrzeug ein Tier eine solche Situation erleidet und Hilfe der Einschätzung nach zu lange dauert, darf die Scheibe zur Lebensrettung eingeschlagen werden. Dann sollte man selbstverständlich die Polizei rufen! ( Gleiches gilt für kleine Kinder! )

Erste-Hilfe-Maßnahmen sind hier lebensrettend: Das Tier muss zum langsamen Abkühlen auf ca. 39 Grad umgehend an einen kühlen Ort gebracht werden, bei Desorientierung anleinen. Es ist wichtig bei den Beinen zu beginnen, dann Bauch, Brust und zuletzt den Kopf. Falls ein Wasserschlauch nicht verfügbar ist, können es auch nasse Handtücher, welche auch unter das Tier gelegt werden, Verwendung finden. Dem Tier schluckweise Flüssigkeit zuführen. Bei Bewusstlosigkeit nichts einflössen, da der Hund daran ersticken kann!!! Zur Kreislaufanregung sollte das Tier massiert werden. Danach sofort zum Tierarzt.

Aber Vorbeugung ist immer die beste Variante: Hundesport, Gassirunden und ausgedehnte Spieleinheiten sollten in den Sommermonaten nur in den frühen Morgenstunden oder spätem Abend eingeplant werden. Nach Möglichkeit im Schatten trainieren und immer wieder Wasser zum Trinken anbieten.

Ansonsten gilt natürlich: nicht den Spaß verderben lassen und den Hund vor Angst im Keller einschließen :) Zusammen mit dem Hund zu schwimmen ist entspannend und wenn der Hundehalter sich zumindest mit den Grundregeln auskennt, wird er sicher gut für seinen Hund im Sommer sorgen.

8, Jul 2010

Baden gehen mit Hund und Pferd

Autor: tierkompakt

Es gibt nichts Schöneres, als sich an einem heißen Sommertag beim Baden zu erfrischen. Aber was, wenn nicht auf das Haustier verzichtet werden möchte? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie zusammen mit dem Pferd oder dem Hund das kühle Nass genossen werden kann.

Spezielle Hundestrände bieten Hund und Herrchen gemeinsamen Badespaß. An üblichen Stränden ist es meist verboten, Hunde mitzunehmen und falls es doch nicht untersagt ist, dann gilt eine strenge Leinenvorschrift. Dies ist jedoch nicht unverständlich, da Badegäste nicht von unerwarteten “Besuchern” gestört werden möchten oder gar von einem im Sand versteckten Kothaufen überrascht werden wollen. Nicht jeder Hundehalter ist bereit das “Werk” seines Lieblings wieder aufzusammeln. Auch Förster stehen diesem Geschehen eher kritisch gegenüber, da befürchtet wird, dass andere Wildtiere gestört werden könnten.

Während der Wintersaison werden die Verbote größtenteils aufgehoben, allerdings sollte man sich vor dem Besuch telefonisch oder per E-Mail informieren. Während sich an der Nordsee nur wenige Hundestrände befinden, ist die Anzahl an der Ostsee um Mengen größer.

Ein weitverbreiteter Kindheitstraum ist das Baden mit dem Pferd. Unter Beachtung von ein paar Aspekten bringt das Baden sehr viel Spaß für Pferd und Reiter. Bei Bade-Neulingen sollte nichts erzwungen werden. Das Pferd muss selbst entscheiden, wie weit es gehen möchte und das Neuland selbst erforschen. Des Weiteren sollte der Reiter darauf achten, dass kein Wasser in die empfindlichen Ohren des Tieres gelangt, da dies unter Umständen zu Gleichgewichtsstörungen etc. führen kann. Wenn die ersten Schritte getan sind, bereitet schwimmen dem Pferd nicht nur Abwechslung und Freude, die Kondition wird auch ohne große Belastung der Gelenke in kurzer Zeit gestärkt.
Um Ärger auf öffentlichen Badestränden zu vermeiden, sollte der Besuch für Tier und Halter auf den Abend oder Morgen verlagert werden. Während der Mittagszeit herrscht an Stränden allgemein Hochbetrieb und da ein Pferd doch ein ziemlicher “Brocken” ist, ist es sicherer und angenehmer den Strandausflug auf eine weniger überfüllte Tageszeit zu verlegen. Auch bei Hunden ist das Baden vornehmlich auf morgens oder abends zu legen, um Konflikte mit anderen Badegästen zu vermeiden.