Kommentare (2)Nach zehn Wochen Training in der “Animal Training” Hundeschule haben wir heute den Agility Kurs mit einem “Gib mir fünf!” erfolgreich beendet.
Was für Außenstehende vielleicht wie verrücktes Toben auf einem Hundespielplatz aussieht, hat in der Realität wesentlich mehr Sinn. Die Hunde bewältigen – gemeinsam mit Herrchen und Frauchen – einen Parcour an sportlichen Hindernissen.
Die Hürden bestehen nicht immer aus den sichtbaren Hindernissen, sondern oftmals auch aus der unsichtbaren Unsicherheit und Angst. Nicht jeder Hund lässt sich beim ersten Versuch durch eine dunkle Betonröhre schicken. Es bedarf viel positiver Energie, dem einen oder anderen Leckerchen und einer ganz großen Portion Vertrauen in das Herrchen oder Frauchen.
Kein Hund wird dazu gezwungen, eine Übung zu meistern. Allein das Bestärken durch den Menschen bringt den Hund dazu, die Unsicherheit zu überwinden. So kommt es, dass jeder Hund von Stunde zu Stunde immer weitere Fortschritte macht und anfängliche “Angst-Übungen” mit wedelnder Rute absolviert.
Würde man einen Hund im Agility-Kurs (oder in jeder anderen Lebenssituation) mit Druck oder gar Gewalt dazu bringen eine ängstliche Sitution zu überwinden, so wir der Halter keine lange Freude am Erlernten haben. Hat ein Hund wirklich allein durch Vertrauen etwas erarbeitet, so stärkt sich die Bindung zwischen Hund und Mensch um ein Vielfaches. Die Hunde lernen, sich auf den Menschen zu konzentrieren. Nicht den Blick allein auf den Leckerlie-Beutel zu richten, sondern seinen Menschen anzusehen und sich an ihm zu orientieren.
Zu Beginn erlernen die Hunde den Ablauf an einzelnen Geräten. Der Slalom, die Brücke, Tunnel und Röhren, der Schwebebalken und A-Wände sind einige davon. Erst wenn der Hund jedes einzelne Gerät sicher beherrscht und ohne Angst hinüber- oder hindurch geht, beginnt man die Geräte zu kombinieren.
Am Ende unseres 10-wöchigen Kurses haben alle Hunde und Besitzer den gesamten Parcour geschafft und es ist schwer zu entscheiden, wer schlussendlich mehr Stolz empfand – der Hund oder der Mensch
Eines ist aber bei jedem Hund zu erkennen gewesen – hierbei ist es egal, welche Rasse, welches Alter oder Geschlecht – jeder Hund war seinem Herrchen ein Stück näher gekommen und hat wertvolles Vertrauen erlernt, das in jeder Alltagssituation nur von Vorteil sein kann.
Einen stolzen Dank an unsere Hundeschule, Anja und Maja (die sich ihre Streicheleinheit mehr als verdient hat)
Auf der Internetseite der BILD kann man nun Fragen stellen, die die Gesundheit der Haustiere betreffen. Vorrangig geht es derweil um Hundekrankheiten.
Mehrere Tiierärzte beantworten die Fragen der Leser. Hier mal die ersten Fragen als Auszug:
“Frage: „Mein West Highland-Mix wurde kastriert. Jetzt ist er nachts ganz unruhig, schmatzt so komisch. Was hat er?“
Antwort (von Professor Dr. Ingo Nolte, Direktor der Tierärztlichen Hochschul-Klinik für Kleintiere in Hannover): „Bei der Narkose wurde der Hund intubiert. Vielleicht hat er davon Verletzungen an den Lefzen zurückbehalten. Ein Tierarzt sollte sich sein Maul ansehen.“
Frage: „Mein Schäferhund (3) hat Gastritis, musste dauernd erbrechen. Jetzt wiegt er nur noch 27 Kilo. Man kann die Rippen zählen. Die Tierärztin hat ihm Schon-Futter empfohlen. Aber das frisst er nicht.“
Antwort (von Professorin Dr. Andrea Meyer-Lindenberg von der Tierärztlichen Hochschule Hannover): „Kochen Sie ihm Reis mit Hühnchen, mischen Sie etwas von dem Futter unter. Oder wechseln Sie die Futtermarke.“
Frage: „Mein Rehpinscher hat Wasser im Bauch, Durchfall.“
Antwort (von Dr. Adelheid Prüfer von der Tierärztlichen Hochschule Hannover): „Es könnte eine Eiweißverlusterkrankung der Darmwände sein. Gehen Sie sofort zum Tierarzt.“
Frage: „Mein Mischling hat eine Leberentzündung. Der Tierarzt hat ihm Antibiotika verschrieben. Trotzdem sind seine Werte immer noch erhöht.“
Antwort (von Professor Reinhard Mischke von der Tierärztlichen Hochschule Hannover): „Lassen Sie eine Ultraschalluntersuchung und Biopsie machen. Sie geben exakten Aufschluss über die genaue Lebererkrankung ihres Hundes.“
Natürlich ist es sinnvoll, wenn im Internet verschiedene Tierkrankheiten zusammengetragen werden. Fraglich ist nur, ob man die Tierhalter wirklich dazu aufrufen sollte, sich mit den Krankheitsbildern der Haustiere an ein Onlineportal zu wenden. Was ist, wenn die Veröffentlichung der Antwort mehrere Tage oder Wochen dauert?
Davon ist auszugehen, denn die BILD und die Tierärzte werden wohl keine Antwort innerhalb von ein paar Stunden veröffentlichen.
Daher kann man wirklich nur hoffen, dass KEIN Hundehalter ehrlich solange wartet, bis das Team der Bildzeitung die Antwort für das Hundeleiden veröffentlicht, sondern man direkt zum Tierarzt geht wenn akute Beschwerden vorliegen und der Hund beispielsweise nicht frisst.
Nach erfolgreicher Behandlung kann man natürlich gern die Erfahrungen teilen.
Wer mit seinem Hund auch in der Dunkelheit spazieren geht, der muss darauf achten dass der Hund ausreichend zu erkennen ist.
Dass man sich selbst keine schwarzen Sachen anziehen sollte ist hoffentlich selbstverständlich, aber auch der Hund muss kenntlich gemacht werden.
Einen schwarzen Labrador im Dunklen zu erkennen ist ein Kunststück, das manchmal auch misslingt, daher lieber vorbeugen. Im Fachhandel und auch im Internet können verschiedene Halsbänder gekauft werden, die den Hund auch im Dunklen sichtbar machen.
Zum Einen gibt es Reflektoren. Diese Halsbänder leuchten nicht von allein sondern nur dann, wenn sie angestrahlt werden. Kommt also ein Auto mit Scheinwerfern vorbei, so leuchtet das Halsband und der Hund ist zu erkennen.
Diese Variante hilft nur dann nicht, wenn ein freilaufender Hund auch vom Herrchen wiedergefunden werden soll. Hier ist es besser, wenn der Hund ein Halsband trägt das selbständig leuchtet oder blinkt. Diese Leuchthalsbänder oder Blinkhalsbänder sind daher sehr nützlich, da der Hund von niemandem übersehen werden kann.
Sollte ein Hund auch mal bei Gassi gehen einer Spur folgen und die Pfiffe des Herrchen ignorieren, so bleibt neben dem Groll auf das Ungehorsam wenigstens die Sicherheit, dass man den Hund im Wald am Blinkhalsband erkennen kann.
Friert mein Hund eigentlich wenn er schläft?
Es gibt Hunde, die wirklich zittern wenn sie Kälte ausgesetzt sind. Andere Hunde verziehen auch bei Minusgraden keine Miene. Dies ist zum Einen davon abhängig ob der Hund an Kälte gewöhnt ist und auch wie die Natur sein Fell geschaffen hat.
Ein Windhund hat sowieso nur ein sehr dünnes Fell, da kann sich im Winter kein richtiges Unterfell bilden, das den Hundekörper schützt. Ein Berner Sennenhund hingegen bildet ein dickes Unterfell, das warm hält.
Alle Hunde – ob mit oder ohne Unterfell ausgestattet – sollten auf keinen Fall auf kalten Böden liegen. Kälte zieht immer nach unten und ist dann genau dort, wo die Hunde liegen.
Da sich Hunde im Sommer z.B. gern auf kalte Böden liegen um den Temperaturasugleich zu schaffen, so merken sie an wesentlich kälteren Tagen jedoch nicht, dass sie stark auskühlen. Wollen die Hunde dann aufstehen, so sind die Gliedmaßen irgendwann versteift. Das Liegen auf kalten Flächen kann sogar zu Arthrose führen.
Daher sollte der Hund in jedem Fall eine warme Unterlage bekommen. Egal, ob er draußen liegt oder auf einem Laminatboden – jeder Hund passt sich den Gegebenheiten an, die ihm gestellt werden. Nur weil der eine Hund locker bei Minusgraden durch den Garten tobt heitß das nicht, dass ein anderer Hund nicht auf Laminatboden sitzten kann und zittert.
Ein vom Boden erhöhtes Hundekörbchen / Hundehütte bietet die Grundlage, um den Hund vor der Kälte zu schützen. Darauf legt man entweder eine Decke, oder auch ein Stück alter Teppich kann dazu dienen, die Kälte fern zu halten.
Beu den Hunden die draußen schlafen ist darauf zu achten, dass sie niemals direkt mit der Decke auf dem Boden liegen sollten. Eine gute Hundehütte hat immer einen vom Boden erhöhten Liegebereich, sodass die Luft darunter zirkulieren kann und keine Kälte und Feuchtigkeit von unten drücken kann.
“Wie lange kann ich meinen Hund alleine lassen?” Diese Frage stellt sich jeder verantwortungsbewusste Hundehalter und vorallem auch die Menschen, die sich überlegen einen Hund anzuschaffen.
Auf diese Frage gibt es jedoch mindestens tausend Antworten – fragt man vier Menschen, erhält man fünf Meinungen. Ganz klar kann man sagen, dass es viele viele unterschiedliche und individuelle Faktoren gibt, die einem helfen die Frage für sich und seinen Hund zu beantworten.
Faktoren zur Beantwortung der Frage, wie lange ein Hund allein bleiben kann:
1. Bindung zwischen Hund und Herrchen
Ist die Bindung zwischen einem Hund und seinem Herrchen von Vertrauen geprägt, so wird der Hund in Ruhe darauf warten, dass Herrchen zurück kommt. Fehlt dieses Vertrauen in der Beziehung, so kann es sein, dass die Psyche des Hundes ihn zur Angst treibt.
2. Haltung des Hundes
Die Frage nach “Wie lange?” wird auch davon beeinflusst, wie der Hund gehalten wird. Ein Hund, der alleine in einem Zwinger sitzt, kann sicherlich um ein vielfaches weniger lange ohne sein Herrchen dort sein, als ein Hund der im Rudel auf 2.000 Quadratmetern toben und spielen kann.
3. Gestaltung der Hundezeit – Qualität statt Quantität
Es ist nicht nur wichtig wie lange Herrchen zu Hause ist, sondern wie intensiv er da ist. Man kann keinesfalls von einem Qualitätsmerkmal sprechen wenn man sagt, dass man den ganzen Tag zu Hause arbeitet und der Hund damit nicht alleine ist. Wenn man sich nicht um den Hund kümmert, dann kann er sich auch alleine fühlen, obwohl man faktisch gesehen da ist.
Ein Hund möchte neben ausgedehnten Spaziergängen auch intensive Streicheleinheiten, er benötigt Gehirnjogging und Abwechslung. Jeden Tag die selbe Gassirunde als einzige Beschäftigung ist Gift für den Hund. Abwechslung heißt das Zauberwort – verschiedene Spazierrunden, neues Spielzeug, kleine Tricks erlernen, Schmusen und Erziehen: Das kann auch die eine oder andere Stunde der Abwesenheit des Herrchen mehr als wieder gut machen.
Grundsätzlich sollte ein Hund also nicht zu lange allein sein, aber durch qualitativ hochwertige Hundezeit kann man die eine oder andere Stunde wieder gut machen. Vorallem dann, wenn der Hund ein Rudel hat, das aus anderen Tieren besteht.
„Wie oft muss ich meinen Hund entwurmen?“, ist die wohl am häufigsten gestellte Frage in Deutschlands Tierarztpraxen. Die Antwort darauf ist nicht mit einem Satz abzuhaken, denn die Lebensumstände des Tieres spielen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle.
Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., hilft, die einzelnen Aspekte abzuwägen und daraus Behandlungsschemata abzuleiten: „Hunde in Haushalten mit Kleinkindern oder alten Menschen sollten alle drei Monate entwurmt werden.“ Denn Babys und Senioren weisen eine schlechtere Immunkompetenz auf. Eine Ansteckung ist bei ihnen wahrscheinlicher und würde schwerer verlaufen als bei Personen mit einer starken Abwehrkraft.
„Hunde, die wie Staubsauger alles fressen, was ihnen auf der Straße unter die Nase kommt, sollten ebenfalls in 3-Monatsabständen behandelt werden“, so die Tierärztin weiter. Diese Tiergruppe kann sich mit einer größeren Wahrscheinlichkeit einen Wurmbefall einhandeln als Vierbeiner, die nur vom Porzellanteller essen. „Auch immer entwurmt werden sollte, wenn Waldi frisst wie ein Scheunendrescher, struppiges Fell hat und dabei abnimmt, ansonsten aber fit und gesund erscheint“, führt Frau Dr. Hölscher weiter aus.
Für alle anderen Hunde reichen Behandlungsabstände von einem Jahr oder gar nur regelmäßige Kotuntersuchungen aus. Wichtig zu wissen – Entwurmungen helfen immer nur die Würmer abzutöten, die sich gerade im Tierkörper befinden. Sie wirken nicht wie eine Impfung als Schutz für die Zukunft.
(Quelle: aktion-tier : Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.)
Tipps, um Hunden das Leben an heißen Tagen zu erleichtern, haben wir hier schon einige genannt.
Jetzt gibt es sogar eine “Bauanleitung” für den eigenen Hundepool / Hundeplanschbecken:
Schon im Februar haben wir über die Gefahr der Giardien berichtet.
“Giardien sind weltweit verbreitete Darmparasiten (Einzeller), die beim Menschen und zahlreichen Tierarten einschließlich Hund vorkommen. Giardien sind vom Tier auf den Menschen übertragbar und werden als Geißeltierchen (Flagellaten) betitelt. ”
Nun vermelden die Tierärzte, dass immer mehr Fälle von Giardien auftreten. Fachleute schätzen, dass mittlerweile jeder vierte Hund von diesen Darmparasiten befallen ist und sich daher infiziert hat. Daher möchten wir noch mal auf das Thema hinweisen, um den Hunde- und Katzenhaltern diese Erkrankung nahe zu bringen.
Sie äußert sich wie simpler Durchfall – kann am Ende aber 10 weitere Tiere angesteckt haben und für das eigene Tier tödlich enden.
Das Problem ist, dass sich Giardien rasant vermehren, wenn sie sich im Dünndarm der Katze oder des Hundes eingenistet haben. Die Giardien sind letztlich auch die Erreger der Giardiose, einer Erkrankung Entwicklungsstörungen führen kann wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.
“Das Nahrungsmittel der Giardien ist damit der Darminhalt des Hundes, der Katze oder des Menschens. Sie sind als Zysten im Kot nachweisbar und werden über den Darmtrakt ausgeschieden. Nun können sie in der Tierwelt auf neue Wirte übertragen werden, wenn sie abgeschluckt werden. Zwischen der Infektion und den ersten nachweisbaren Zysten im Kot vergehen durchschnittlich 10 Tage.”
Daher muss bei dem Verdacht auf Giardien dringen der Tierarzt aufgesucht werden, der die Infektion mit speziellen Medikamenten behandeln. Auf Grund der Ansteckungsgefahr sollten alle weiteren Bewohner des Haushalts auf Giardienbefall untersucht werden.
An dieser Stelle möchten wir auch noch mal auf das Thema Kotfressende Hunde hinweisen, da dies eine Möglichkeit zur Infektion darstellt. Frisst der Hund bei Gassigehen fremden Kot von einem infizierten Hund, so wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso Giardien bekommen.
In der Bildzeitung sind wieder wüste Sätze zu lesen, die beschreiben wie ein 8jähriges Mädchen aus Vierde bei Fallingbostel von einem Rottweiler gebissen wurde.
Am Lippizanergestüt “Küddelse” rannte der Rottweiler auf das Mädchen zu und biss sie in den Rücken und in das Gesicht.
Es ist schrecklich, dass das kleine Mädchen unter Schmerzen und mit der traurigen Aussicht auf Narben im Krankenhaus liegt. Aber es ist nicht der richtige Weg, wenn von der Fleischfressenden Bestie gesprochen wird, die das Kind gerissen hat und es zerfleischen wollte.
Der Rottweiler wurde im Tierheim eigeschläfert, da die Gefahr die von ihm ausgeht, nicht kalkulierbar war.
Dieser Fall des Angriffes ist schrecklich, aber ich hoffe sehr, dass dies nicht wieder zu einer verallgemeinerten Angriffswelle auf Rottweiler, Dobermänner und andere sogenannte Kampfhunde wird.
In den wenigsten Fällen wird ein Rottweiler-Welpe als blutrünstige Bestie geboren. In den meisten Fällen wird er durch seinen Besitzer zu einem aggressiven Tier gemacht. Hier zu verallgemeinern ist in keiner Weise angebracht.
Der kleinen Maria jedoch die besten Wünsche!!
Berlin/München, 29.04.2008, aktion tier
“Der Geruch von saftigen Steaks und Grillwürsten zieht wieder durch die Gärten. Des einen Freud, des anderen Leid. Denn damit mehren sich zeitgleich in den Tierarztpraxen die Notfälle: Besonders nach schönen Wochenenden werden montags Hunde mit massivem Erbrechen, Durchfällen und Verstopfungen vorgestellt.
Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., warnt: „Das Verfüttern von Grillresten insbesondere mit Knochenanteilen kann lebensbedrohlich für Hunde werden.“ Knochensplitter durchbohren Darmwände wie Nadeln. Futterpartikel gelangen damit in die Bauchhöhle und führen zu dramatischen Entzündungen. Größere Knochenmengen verstopfen den Darm und verhindern eine Passage des Futterbreis. Der Hund kann keinen Kot mehr absetzen.
Erwischt der Vierbeiner doch einmal gefährliche Kost, kann der Tierarzt noch ein bis zwei Stunden nach der Futteraufnahme den Hund durch eine Spritze zum Erbrechen bringen. „Auf diese Weise kam bei einem Riesenschnauzer der Knochen einer kompletten Schweinehaxe wieder zum Vorschein, und das am Stück! Das wäre nach hinten raus nicht gut gegangen“, berichtet Frau Dr. Hölscher von einem Fall.
Hat der Hund aufgrund von Verstopfungen Probleme mit dem Kotabsatz, kann in Zweifelsfällen ein Esslöffel pflanzliches Öl auf zehn Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden. Kommt aber auch noch Erbrechen hinzu, muss der Tierhalter spätestens dann einen Tierarzt aufsuchen.
„Die beste Vorbeugung ist, auf die Verfütterung von Knochen komplett zu verzichten, vor allem, wenn der Hund bis dato kaum Knochen bekommen hat“, so das Resümee der aktion tier – Veterinärin.
Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Quelle: http://www.aktiontier.org/