Kommentare (0)Dass Tiere entwurmt werden müssen, ist hoffentlich unumstritten. Bereits kleine Hunde- oder Katzenwelpen werden in den ersten Lebenswochen entwurmt und ein verantwortungsvoller Tierhalter sollte dies auch in den Lebensjahren des jeweiligen Tieres wiederholen.
Wie oft ein Tier entwurmt werden sollte, ist meinungsabhängig. Einige Tierhalter entwurmen das Tier alle 3 Monate, andere nur ein mal im Jahr. Wahrscheinlich kann an froh sein, wenn auch ein scheinbar gesundes Tier überhaupt mal dem Tierarzt zur Vorsorge vorgestellt wird und der Tierhalter eine Wurmkur verabreicht.
Bei Hunden ist die Gabe von Wurmkuren sehr komfortabel zu lösen, in dem man diese in Form von Tabletten verabreichen kann. Die Hunde, die die Tabletten nicht einfach so fressen, fallen meist auf eine Scheibe Wurst mit Tabletteninhalt herein
Frisst der Hund die Scheibe Wurst so kann der Hundehalter sicher sein, dass der Hund diese nicht aussortiert hat.
Katzen erhalten die Wurmkur meistens in Form von Pasten, die den Katzen direkt ins Maul gespritzt werden. Auch hier ist die Gabe über das Futter nur dann zu empfehlen, wenn die Katzen nicht mäkleln, sondern ganz sicher die Wurmkur mitfressen.
Vorallem dann, wenn man mehrere Katzen oder Hunde besitzt, sollte die Gabe direkt ins Maul erfolgen, damit nicht doch das eine Tier die doppelte Dosis einnimmt.
Es ist ebenso ratsam, dass die Tierhalter mehrerer Tiere alle gleichzeitig entwurmt werden. 3-4 Entwurmungen im Jahr ist bei freilaufenden Katzen und Hunden angebracht.
Pferde erhalten die Wurmkur ebenfalls mit einer Pastenspritze ins Maul. Hierbei ist es am einfachsten, wenn das Pferd mit der einen Hand am Halfter leicht gehalten wird und mit der anderen Hand die Spritze samt dem Daumen dort ins Pferdemaul eingeführt wird, wo keine Zähne sind und normaler Weise das Reitgebiss liegt.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten wie es ist, wenn der Hund einen Holzspießer verschluckt, der in geringelten Bratwürsten steckte. Diese sogenannten Bratwurstschnecken sind auch nicht zum Verzehr durch einen Hund geeignet.
Nun ist es so gewesen, dass mein lieber Labbi (10 Monate alt) einen Holzspieß vom Teller geklaut hat, an dem noch einige Wurstreste hingen. Jedes STOP! NEIN! HALT! PFUI! kam zu spät, da sie den Spieß sofort herunterschluckte, ohne zu kauen. Selbst der Griff in den Fang war sinnlos, denn Labbi saß vor mir und erhoffte sich freudestrahlend weitere Leckerbissen.
Da sich diese Holzspieße durch die Magenwand bohren können oder aber im Hundedarm feststecken, war nun äußerste Vorsicht geboten. Natürlich ist der Holzspieß nicht so schlimm wie eine Rouladennadel aus Metall, da das Holz durch die Magensäure zersetzt werden kann. Dennoch hielt ich es nach Rücksprache mit meinem Tierarzt für sicherer, ein Röntgenbild vom Oberkörper meines Labradors anfertigen zu lassen.
Dieses zeigte neben einer gesunden Milz und Leber auch eine Magen voller Knochenreste, Sand und dem besagten Holzspieß. Der Tierarzt riet mir dazu, nicht gleich eine OP anzusetzen, sondern den Weg des Spießes nach draußen durch “Hausmittelchen” vereinfachen.
Diese Hausmittelchen sind folgendes:
- Parafinöl: es wird vom Hundekörper nicht verwertet sondern legt sich auf dem Weg durch den Magen und Darm wie ein Schutzfilm um die Magen- und Darmwand.
- Sauerkraut: mein Labrador sollte nunmehr eine großte Portion Sauerkraut essen - über dieses gab ich das Parafinöl. Das Sauerkraut legt eine schleimige Schutzschicht um alle Müllreste im Magen und lässt sie daher leichter nach draußen gleiten.
Diese beiden Mittelchen und eine Schale lauwarmes Wasser sollten dem Holzspieß über Nacht den Weg nach Draußen zeigen. Naja, wie soll ich sagen, es hat geklappt ![]()
Die Staupeerkrankung wird durch ein Virus verursacht. Hat der Hund sich angesteckt, so bricht die Krankheit meist innerhalb von drei bis sieben Tagen aus.
Am ehesten kann sich ein Hund durch direkten Kontakt von Hund zu Hund anstecken, auch über Herrchen oder Besuch, wenn diese das Staupevirus an den Schuhen oder der Kleidung mit nach Hause bringen.
Gefährdet sind ungeimpfte Tiere, vorallem aber Jungtiere.
Unterschieden wird die Staupe in drei unterschiedliche Arten:
1. Darmstaupe: Hierbei leidet der infizierte Hund an Durchfall und Erbrechen, was auf eine Darmentzündung zurückzuführen ist.
2. Lungenstaupe: Die Erkrankung beginnt mit den Anzeichen eines Schnupfens. Die Hunde haben Augen- und Nasenausfluss, bekommen Fieber und die Bronchien entzünden sich. Husten und Atembeschwerden sowie Schluckbeschwerden sind die Folge. Meist verweigern die Hunde daraufhin die Nahrung.
3. Nervenstaupe: Bei der Nervenstaupe leiden die Hunde an Krämpfen und Lähmungen und verlieren teilweise sogar das Bewusstsein.
Wie bei den meisten Erkankungen entscheidet häufig die Reaktionszeit des Besitzers über Tod oder Leben. Wird der Hund umgehend zum Tierarzt gebracht und diagnostiziert dieser wirklich Staupe, so hat der Hund eine Chance.
Da aber die Anzeichen leicht zu verwechseln sind und die Besitzer nicht schnell genug reagieren können, verlaufen viele Staupe-Erkrankungen tödlich. Die Tiere, die eine Staupe überlebt haben, werden aber nie wieder richtig gesund, sondern behalten häufig lebenslange Schäden wie Zahnschmelzdefekte, spröde, rissige Pfoten und Lähmungen zurück.
Daher ist eine Staupe-Impfung unerlässlich.
Das Thema Kampfhunde ist mal wieder hochgekocht, als vom Angriff eines Rottweilers auf ein junges Mädchen berichtet wurde.
Spiegel online hat nun die neusten Ergebnisse veröffentlicht in denen geklärt werden soll, welche Hunderasse denn nun wirklich gefährlicher ist als andere.
Betrachtet man die dort erläuterte Statistik von Forschern der University of Pennsylvania, so bezieht sich das Risiko das von einem Hund ausgeht hauptsächlich auf dessen Größe.
Demnach ist das Risiko von einem Rottweiler angegriffen zu werden deutlich geringer als von einem Beagle. “Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Befragung von Tausenden Hundebesitzern in den USA, die James Serpell und seine Kollegen von der School of Veterinary Medicine durchgeführt haben. Die höchsten Rate von Aggressionen, die sich gegen Menschen richten, besteht bei kleineren Rassen”, schreiben die Forscher im Fachblatt “Applied Animal Behaviour Science”. ”
Sehr interessant ist, dass diese Forscher herausfanden, dass man zwischen Angriffe auf Fremde und Angriffe auf das Herrchen / Frauchen unterscheiden muss. Die Auswertung der Umfrage brachte folgendes Ergebnis:
Angriffe auf Fremde:
Platz 1: Dackel
Platz 2: Chihuahua
Angriff auf Herrchen:
Platz 1: Beagle
Platz 2: Dackel
Die typischen Kampfhunde kamen hierbei nur weit hinter den eigentlich völlig untypischen Rassen wie der Beagle.
“Presse-Mitteilung
Zecken-Alarm: Hunde sind besonders gefährdet
Experten warnen vor der unbehandelt tödlich verlaufenden Babesiose-Infektion
Die im Volksmund „Hundemalaria“ genannte Babesiose des Hundes ist weiter auf dem Vormarsch. Übertragen werden die Bakterien durch Auwaldzecken, die inzwischen aus ihrer Winterruhe erwacht sind und gierig auf Opfer lauern.
Der diesjährige Winter war zwar ungewöhnlich lang, aber insgesamt eher mild. Aufgrund der fehlenden zweistelligen Minusgrade werden somit Heerscharen von Zecken überlebt haben. Die winzigen Spinnentiere lauern nun im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und „spucken“ unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Eine Blutmahlzeit kann so mehrere Tage andauern.
Tödlicher Stich
Für Hunde besonders gefährlich sind Auwaldzecken, erkennbar an den Punkten auf dem Rückenschild. Diese Zeckenart ist Zwischenwirt für Hunde-Babesien (Babesia canis canis), Einzeller, die als Parasiten die roten Blutkörperchen befallen. In der Regel erfolgt die Übertragung der Erreger zwei bis drei Tage nach dem initialen Zeckenstich durch das „Spucken“ der Zecke. Die ersten Symptome einer Infektion mit Hunde-Babesien treten nach etwa einer Woche auf. Laut Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor im westfälischen Gescher, gehören dazu ein gestörtes Allgemeinbefinden und Fieber, gefolgt von Fressunlust, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit. „Ein bis zwei Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen zu Blutarmut, Blutharnen und manchmal auch zu Gelbsucht“. Entzündungen der Maul- und Magenschleimhaut sowie der Muskulatur seien ebenfalls häufig. „Die akute Form der Hunde-Babesiose endet unbehandelt binnen weniger Tage mit dem Tod durch Atemnot, Blutarmut und Nierenversagen“, so Dr. Wilcken.
Nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen
Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., rät allen Hundebesitzern, sofort nach einem Spaziergang im Grünen das Tier sorgfältig nach Zecken abzusuchen. „Entfernen sollte man die Schmarotzer mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken. Zur Not funktionieren auch Pinzette oder spitze Fingernägel.“ In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass man die Zecke nicht zerquetscht, denn dann würden eventuell vorhandene Erreger unmittelbar in die Stichwunde gebracht werden. „Öl oder Nagellack sind tabu“, warnt McCreight. Die Zecke würde im Todeskampf ihren Mageninhalt in die Wunde entleeren und so eine Infektion beschleunigen. Auf die traditionell strittige Frage „Ziehen oder Drehen?“ hat Dr. Wilcken eine ganz einfache Antwort: „Wie man die Zecke aus der Haut befördert, ist völlig egal. Manchmal geht es mit Ziehen, manchmal mit Drehen leichter. Man sollte aber immer am Kopf und damit so nah wie möglich an der Einstichstelle ansetzen.“ Das Wichtigste sei eine möglichst schnelle Entfernung des Parasiten, ergänzt der Tierarzt. Denn dann wäre eine Infektion mit Hunde-Babesiose sehr unwahrscheinlich.”
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Hüftgelenksdysplasie ist eine Erkrankung, die bei Hunden auftritt. Nun scheint es eine neue Behandlungsmethode zu geben, die sich Kapselraffung nennt.
“Die Kapselraffung des Hüftgelenks beim Hund ist eine Behandlungsmöglichkeit für Tiere mit Hüftgelenksdysplasie (HD). Sie kommt in Frage für Hunde, bei denen die Ursache der Hüftgelenksdysplasie eine Veränderung des Halteapparates ist.
Dies ist zwar eine sehr häufige Ursache der HD bei Hunden, aber nicht die einzige Möglichkeit. So können auch primäre Knochenveränderungen (Missbildungen von Oberschenkelkopf und Hüftpfanne) auftreten. Wenn ein Hund „lose Bänder“ an den Hüften hat, d.h. das Hüftgelenk mehr Beweglichkeit aufweist als üblich, wird das Gelenk infolgedessen schnell ausschlagen und es entsteht eine Hüftgelenksarthrose.
Je nach Schwere der Instabilität kann das bereits in wenigen Monaten zu schweren Veränderungen führen. Daher ist eine frühe Diagnostik wichtig, um möglichst frühzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.
Hunde wachsen unregelmäßig, so kann eine Instabilität auch vorübergehend sein, wenn die Bänder und die Kapsel schneller gewachsen sind als die Knochen. Solche vorübergehenden Probleme sollten aber innerhalb von 1-2 Monaten verschwunden sein. ”
Quelle: Kapselraffung
“TASSO-Newsletter
Hundemalaria nicht unterschätzen
Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen draußen, ist es auch schon wieder soweit. Unbemerkt befallen Parasiten unsere Haustiere. Besonders gefährlich ist die durch die Auwaldzecke - auch Braune Zecke genannt - übertragene Hundemalaria. Diese Krankheit verläuft unbehandelt immer tödlich. Noch gibt es keinen wirksamen Impfschutz gegen Babesiose wie die Krankheit in Fachkreisen heißt. Die Erreger - Babesien - gelangen über den Speichel der Zecke in den Blutkreislauf des Hundes und vermehren sich dort explosionsartig. Die Hundemalaria hat sich bei uns in den letzten Jahren dramatisch verbreitet. Ernst zunehmende Anzeichen dieser Krankheit können sein: Mattigkeit, Lethargie bis Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber, blasse bis gelbliche Schleimhäute sowie dunkelrot bis grünbraun verfärbter Urin bis hin zu Bewegungsstörungen. Deswegen sollte jeder Hund nach einem Zeckenbiss mit diesen Anzeichen vorsorglich zum Tierarzt. Frühzeitig erkannt, lässt sich die Erkrankung gut behandeln. Auch Spot-on Präparate zur Vorbeugung werden von vielen Ärzten empfohlen.
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Giardien sind weltweit verbreitete Darmparasiten (Einzeller), die beim Menschen und zahlreichen Tierarten einschließlich Hund vorkommen. Giardien sind vom Tier auf den Menschen übertragbar und werden als Geißeltierchen (Flagellaten) betitelt.
Den Namen tragen sie, weil aus ihrem birnenförmigen Körper acht relativ lange, fadenförmige Geißeln herauswachsen, die sie zur Fortbewegung nutzen.
Auf der Unterseite des Körpers ist eine Sauggrube zu finden, mit deren Hilfe sich der Parasit an die Schleimhaut des Dünndarms heftet und damit Entzündungen verursacht. Auch ein Eindringen in die Schleimhaut ist möglich.
Das Nahrungsmittel der Giardien ist damit der Darminhalt des Hundes, der Katze oder des Menschens. Sie sind als Zysten im Kot nachweisbar und werden über den Darmtrakt ausgeschieden. Nun können sie in der Tierwelt auf neue Wirte übertragen werden, wenn sie abgeschluckt werden. Zwischen der Infektion und den ersten nachweisbaren Zysten im Kot vergehen durchschnittlich 10 Tage.
Dünnflüssiger bis schleimiger und gelegentlich auch mit Blut gefleckter Kot sind die Symptome der Krankheit. Manchmal kommt auch Erbrechen hinzu.
In jedem Fall sollte man beim Eintreten der Symptome mit dem Tierarzt sprechen. Es gibt Behandlungen, welche sich gut bewährt haben. Z. B. mit Metronidazol. Diese Präparate werden normalerweise über 5-10 Tage verabreicht. Das Eigenstänige “herumdoktoren” sollte man wie immer unterlassen!
Im Blog von Zooplus.de ist ein interessanter Beitrag zum Thema “Was ist Epilepsie?” zu finden:
“es handelt sich um abnorme elektrische Aktivität im Gehirn. Der Krampfanfall ist charakterisiert durch Verlust oder Veränderung des Bewußtsein, sowie durch veränderten Muskeltonus. Manchen Anfällen geht eine Phase ungewöhnlichen Verhaltens voraus sogenannte präiktale Phase(Minuten bis Stunden). Nach dem Anfall kann die sogenannte postiktale Phase folgen,während der das Tier desorientiert und möglicherweise ataktisch (Störung des Bewegungsablauf) oder blind ist.
-idiophatische(ohne fassbare Ursache) oder primäre Anfälle:
bei der sogenannten idiophatische oder primären Epilepsie können keine morphologischen Gehirnveränderungen festgestellt werden. Die Ursache liegt möglicherweise in einem verändertem Schaltkreis im Gehirn, ohne nachweisbaren Veränderungen.Die angeborene und möglicherweise erbliche Krankheit tritt bei manchen Rassen wie dem Golden Retriever, Berner Sennenhund, aber auch bei Beagle und Colli auf bevorzugt auf.
-secundäre symptomatische oder erworbene Epilepsie:
die Ursache für diese Form wird unterschielich definiert. Zum Teil werden Stoffwechsel und Funktionsstörungen anderer Organe, die zu Konvulsionen (Krämpfe der Körpermuskulatur) führen verantwortlich gemacht.Die erworbene Gehirnerkrankung wie zb Gehirntumor, usw. werden ebenso als Ursache gesehen.
-Einteilung der Anfälle:
man unterscheidet:
A) Partielle(fokale )Anfälle:
die Entladung ist auf eine Focus im Gehirn beschränkt, eher selten
B) Komplexe partielle Anfälle :
das Bewußtsein ist beinträchtig, die Tiere zeigen Verhaltensstörungen, wie Bellen, Lecken, Kauen, Fliegenschnappen und Zuckungen im Gesicht
C) Generalisierte Anfälle:
Ausbreitung und Entladung auf beide Gehirnhälften.
-Diagnose:
mit Ausnahme des Status epilepticus sieht der TA die Anfälle in der Regel nicht selbst, und ist somit auf die Beschreibung des Besitzers angewiesen.Die Anamese ist somit ein wichtiger Teil zur Diagnosesicherung.Bewährt hat sich zb.das Führen eines sogenannten Anfallskalender. Die Diagnose wird meist auf dem Ausschlußverfahren gestellt.
-Therapie bei Anfallsleiden:
sofern die Anfälle ein - bis höchstens zweimal pro Jahr auftreten, ist eine Behandlung im allgemeinen nicht erforderlich. Die medikamentöse Behandlung darf niemals plötzlich abgebrochen werden, da dies schwere Anfälle provozieren kann. Die Therapie muss immer ausgeschlichen werden.”
Oft liest man im Zusammenhang mit Verkaufsanzeigen für Hunde solche Sätze wie “Eltern sind HD frei”. Nur was heißt das? Dabei geht es um Hüftgelenksdysplasie (HD) als eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Der Hinweis auf die Elterntiere erfolgt deshalb, weil HD zu großem Teil genetisch bedingt ist. Falsche Ernährung und Haltung können ihr Übriges bewirken, sodass ein bleibender Hüftschaden entsteht.
Meist sind die größeren Hunde davon betroffen, wie beispielsweise der deutsche Schäferhund oder Labrador. Der Schmerz und die Krankheit resultieren daraus, dass der Oberschenkelkopf in der Hüftgelenkspfanne nicht mehr genug Halt findet. Hunde mit beginnender HD äußern ihre Schmerzen bei Spaziergängen. Bei langen Gassirunden setzen sich die Hunde zwischendruch hin und der Gang wird instabil. Weiteraus fortgeschritten ist die HD dann, wenn man schon ein hörbares Knacken vernimmt und die Gelenke beginnen zu knirschen.
Bei auftretenden Symptomen sollte die Hüfte des Hundes vom Tierarzt geröntgt werden. Dies wird unter Narkose durchgeführt, da der Tierarzt die Gelenke des Hundes kurzzeitig überdehnen muss. Diese Schmerzen würde ein Hund im fortgeschrittenen HD Staduim nicht ohne weiteres über sich ergehen lassen. An Hand der Bilder und den darauf sichtbaren Stellungswinkeln zwischen Oberschenkelkopf und Gelenkspfanne wird der HD in einen der 5 Schweregrade eingeteilt. Dies ist dann spätestens bei der Zucht von großer Bedeutung.
Heilen kann man HD nicht. Das einzige man tun kann, ist den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen und dem Hund so viele Schmerzen wie möglich zu ersparen. Durch Vorbeugen erreicht man da bekanntlich am meisten. Treppensteigen oder das Springen auf hartem Untergrund staucht die Hüfte und kann bei deutlich zu häufiger Durchführung HD unterstützen. Des Weiteren sollte auf hochwertige Ernährung und angemessenen Sport geachtet werden. Das Zufüttern von knorpelaufbauendem Futtermittel kann ebenso vorbeugen.
In der Hunde Operationskostenversicherung der Uelzener sind die Operationen zur HD leider auch nicht versichert. Aber dafür zumindest die ED Operationen.
An Behandlungsmöglichkeiten gibt es zum einen die medikamentöse Therapie mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten. Eine andere Möglichkeit im fortgeschrittenen Stadium ist das Durchtrennen der schmerzleitenden Nervenfasern oder das Einsetzen von Goldstiften in die Muskulatur an Akupunkturpunkten.
Sollte man den Kauf eines Welpen Planen, so ist das Vorzeigen der Bescheinigung für HD-Freiheit vom Züchter ein wichtiges Kriterium.
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