Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für 'Katzenhaltung' Kategorie

2, Okt 2014

Prinzipiell sollte man aufgrund des Stresses für die Katze auf Flugreisen verzichten. Lässt es sich aber nicht vermeiden zum Beispiel aufgrund eines Auslandsumzuges oder Reisen ab vier Wochen, können Katzen entweder in der Kabine oder im Frachtraum mitgenommen werden.

Voraussetzungen für den geeigneten Transport

Eine kleine Katze, die mit Transportbox höchstens 8 kg wiegt, kann meistens mit in die Flugkabine. Wichtig ist dabei, dass die Transportbox unter den Sitz passt (Maße höchstens 55 x 40 x 20 cm) und das Tier darin noch stehen kann. Generell wird in der Kabine nur eine geringe Anzahl an Tieren zugelassen, deswegen sollte die Fluggesellschaft über die Mitreise des Tieres frühzeitig informiert werden. Außerdem verbieten manche Fluggesellschaften den gleichzeitigen Transport von Hunden und Katzen in der Kabine. mehr »

2, Jul 2014

Katzen kommunizieren untereinander meist durch Mimik, Körpersprache und körpereigene Duftstoffe. Das so genannte Miauen wird eher gegenüber dem Menschen verwendet. Katzensprache

Körperhaltung:
Wenn Katzen sich klein machen, haben sie Angst. Wenn sie sich ein wenig zusammenkauern, deutet dies immer auch auf eine Sprungbereitschaft hin.
Kleine Kätzchen laufen oft etwas drollig seitlich springend umeinander herum. Sie testen so ihr Auftreten und üben, sich groß zu machen. mehr »

11, Okt 2012

Können sich Katzen erkälten?

Autor: tierkompakt

Gerade jetzt, wo die Winterzeit anfängt, müssen wir ganz besonders auf unsere kleinen Schützlinge achten. Katzen können sich genauso erkälten wie wir Menschen und die Symptome laufen ähnlich ab. Die Inkubationszeit kann sich unterscheiden, mal kann es ein paar Tage dauern, ein anderes Mal kann die Katze schon über Nacht krank werden.

Symptome

Um die Symptome einer Erkältung bei Katzen zu erkennen, braucht es manchmal eine längere Beobachtung, da die Erkältung nicht immer sofort erkannt wird. Auffälligkeiten wären z. B. das die Augen ungewöhnlich stark tränen, die Nase läuft, Atemgeräusche bei der Naseatmung seltsam klingt, Fieber oder Appetitlosigkeit. Man sollte bei einem Verdacht, wenn möglich schnell zum Tierarzt gehen, damit die Katze sich dann nach der Behandlung wieder erholen kann.

Symptome erkennen lernen

Fieber ist eine sehr schwere Erkrankung für eine Katze. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Körpertemperatur der Katze zwischen 38 und 39 ° Celsius liegt. Wenn die Körpertemperatur der Katze mehr als 39° Celsius beträgt, muss dringend der Tierarzt aufgesucht werden. Wichtig ist zu beachten, dass man die Körpertemperatur der Katze mit einem Digitalthermometer misst, bei welchem man die Spitze vorerst in Öl getaucht hat.

Bei Schnupfen gilt die Regel, dass das Tier sofort zum Tierarzt sollte, da der Schnupfen ansonsten chronisch werden könnte. Meist wird hier die Katze mit Antibiotika behandelt. Vorzeige Abhilfe bringt vorerst den Korb der Katze über eine Schüssel mit dampfenden Wasser, welches mit ätherischen Ölen angereichert ist, zu stellen.

Unter anderem kann bei den Symptomen auch eine Bindehautentzündung auftreten. Das zeigt sich durch einen dicken und eitrigen Tränenfluss, welcher nach einer gewissen Zeit verkrustet. Diese Verkrustung sollte man am besten mit einem Tuch entfernen, welches zuvor in verdünntem Fencheltee getränkt wurde. Dabei sollte auch ein Tierarzt aufgesucht werden.

Was tun mit dem kranken Tier?

Am besten hilft, das Körbchen in einen zug- und staubfreien Raum zu stellen. Dieser Raum sollte des Öfteren gelüftet werden und es sollte darauf geachtet werden, dass die Luft im Raum nicht zu feucht ist. Abhilfe kann hierbei eine Schüssel mit Wasser geben. Dabei kann man die Katze weiterhin mit Kampferspiritus an der Brust eingerieben werden. Bei Fieber kann man die Katze zusätzlich mit feuchten Umschlägen behandeln. Diesen sollte man bei Fieber aber nach 2 bis 3 Stunden entfernt werden. Wenn die Katze keinen Fieber hat, kann man dies auch machen, aber dann sollte der Umschlag nach 30 Minuten entfernt werden.

6, Okt 2010

Wenn man sich eine Katze in die Familie holen möchte, sollte man vorzugsweise ein Tierheim aufsuchen. Solche Einrichtungen sind fast in jeder Stadt zu finden.

Tierheime sind ein Zufluchtsort für verlassene, verlorene oder ausgesetzte Tiere. Auch Besitzer die beispielsweise auf reisen gehen, oder krank sind können ihre Lieblinge in solch einer Unterkunft kurzfristig einquartieren. Somit sind sie eine wichtige Einrichtung, trotzdem ist ein richtiges Zuhause natürlich schöner und besser. Ein Tierheim kann nicht die entspannte Atmosphäre wie ein Leben in einer Familie bieten. Ein gut geführtes Heim gibt seine „Bewohner“ selbstverständlich nicht übereilt und unüberlegt ab, da die Mitarbeiter das Bestreben haben den Tieren ein gutes und passendes neues Heim zu vermitteln.

So kommt man in den Genuss einer guten, fachlichen Beratung, mit dem Ziel, das der neue Hausgenosse sich auch gut in die familiäre Situation integriert. Jede Katze hat ihre Stärken und Schwächen, die eine ist ruhig, die nächste wild, man hat die Chance mehrere kennen zu lernen und sich dann für die am meisten passende zu entscheiden. Wie bei menschlichen Begegnungen entscheidet am Ende auch eine gewisse Sympathie. Man kann seinen neuen Liebling jedoch nicht am gleichen Tag mit nach Hause nehmen, erst müssen die notwendigen Papiere fertig gemacht werden, wie Impfpass und Übernahmevertrag.

Ganz abgesehen davon, ist es ein großer Vorteil, dass die Katze gesundheitlich gut betreut wurde, sie bereits geimpft, sterilisiert oder auch kastriert übergeben wird. Auch sind sie stubenrein und daran gewöhnt das Katzenklo auf zu suchen. Durch die Tätowierung im Ohr sind die Tiere registriert und bei eventuellem Verlust leichter zu identifizieren. Damit ist ein Teil der wichtigsten Dinge die eine Katze haben muss schon sicher gestellt.

All diese Dinge kosten natürlich Geld, von der eigentlichen Versorgung und Betreuung angefangen, über die Tierarztkosten, bis hin zur Unterhaltung des Hauses. Das finanziert sich nicht von alleine, die Tierheime sind auf Spenden angewiesen, beziehungsweise auf die sogenannte Schutzgebühr, die sie von jedem neuem Besitzer eines Haustieres wie eine Katze zum Beispiel als Vergütung bekommen. Damit versucht das Tierheim sicher zu stellen, dass die neuen Besitzer die Aufnahme einer Katze nicht nur aus einer Laune heraus anstreben. Man sollte diese auch gern bezahlen, schließlich bekommt man vieles dafür. Die Mitarbeiter der Tierheime geben gerne Hilfestellung beim eingewöhnen der Katze in ihr neues Zuhause, sollten sich dabei Probleme ergeben.

14, Apr 2010

Kaum sprießen die ersten grünen Halme auf der Wiese, sind die Pferde kaum noch zu bremsen. Es ist schon erstaunlich, wie sie sich verbiegen können, nur um unter dem Zaun hindurch ein paar Hälmchen zu erwischen.

Doch der Pferdebesitzer sollte auf jeden Fall konsequent bleiben, wenn er seinem Tier wirklich etwas Gutes tun möchte. Sicherlich würde sich das Pferd freuen, wenn es auf die Weide nebenan darf und sich richtig den Bauch mit frischem Grün vollschlagen könnte.

Doch das birgt eine große Gefahr: Das Gras ist im Frühling sehr einweißhaltig und wenn auf der Wiese zum Beispiel noch Luzerne oder Klee wachsen, ist der Eiweißgehalt noch um einiges höher. Das Pferd ist nach dem langen Winter aber nicht mehr an so viel Eiweiß gewöhnt und könnte gesundheitliche Probleme bekommen.

Es ist ein Irrglaube, dass zu viel Eiweiß Hufrehe auslösen kann. Eiweiß allein ist nicht der Auslöser. Vielmehr sind es die Fruktane im Gras oder die Stärke in jungem Getreide, die dafür verantwortlich zu machen sind. Dennoch halten es viele Pferdebesitzer für besser, den Eiweißgehalt der Nahrung ihres Tieres so weit wie möglich zu reduzieren. Hohe Eiweißmengen können aber Schuld an der Absenkung des Hufbeins haben. Welcher Pferdehalter möchte nun hohe Tierarztkosten bezahlen, nur weil er es mit dem Anweiden überstürzt hat? Außerdem wird die Verdauung des Pferdes beeinträchtigt, was zu Durchfall führen kann. Auch Koliken können auftreten.

Was hilft?

Langsames Anweiden ist die Lösung. Das Pferd darf niemals den ganzen Tag auf die Weide mit frischem Gras, sondern sollte langsam daran gewöhnt werden. Die Weidezeit sollte täglich um eine kurze Zeitspanne gesteigert werden, bis ein paar Stunden erreicht sind. Von einem halben Tag auf der Weide kann die Zeit bis zu einem ganzen Tag gesteigert werden.

Ist keine ausreichend große Wiese vorhanden, die das tägliche Abfressen ermöglicht, kann auch frisches Gras geschnitten zugefüttert werden, wobei auch dabei die Menge beachtet werden sollte. Von ein paar Handvoll kann die Menge bis zur Sättigung des Tieres langsam gesteigert werden. 

7, Dez 2009

Um eine Katze hochwertig zu ernähren, kann der Katzenhalter für die Katze kochen.

Auf lange Sicht muss man sich entscheiden, ob man die Katze vollständig  mit eigenen Kreationen aus der Küche verwöhnt, oder ob man nur einen Teil des Fertigfutters durch eigene Kochspezialitäten austauscht.

Grundsätzlich darf der Katzenhalter alles das zum Kochen verwenden, was ihm beliebt. Nur bei Schweinefleisch muss daran gedacht werden, dass es für Tiere einen gefährlichen Virus tragen kann. Daher sollte man lieber auf Schwein verzichten.

Alles andere kann gern genutzt werden.

EIn sehr leckeres und einfaches Rezept besteht aus Hähnchenbrust mit Reis und Möhren

Was benötigt man:

100 g Hähnchenbrust
200 g gekochter Reis (am besten Naturreis) 
2 Möhren 
2 Teelöffel Maiskeimöl

Wie bereitet man das Katzenfutter zu:

Die Hähnchenbrust wird in kochendem Wasser mit einer Spur von Salz circa 30 Minuten gekocht. Besser wäre es noch, die Hähnchenbrust zu garen, da somit mehr Vitamine enthalten bleiben. Nach dem Abkühlen wird sie in kleine Stücke geschnitten und mit dem gekochten Reis vermischt. Die geriebene Möhre und Maiskeimöl unterheben und fertig ist das Katzenfutter!

7, Dez 2009

Wer sich intensiver mit der Tierhaltung und im Speziellen mit der Fütterung auseinandersetzt, der wird irgendwann auf das Wort BARF stoßen. Hierbei geht es um die Fütterung eines Tieres mit rohem Fleisch.

Natürlich gibt es viele gute Gründe, welche für die Fütterung von Fertignahrung sprechen. Der Tierhalter kann hochwertiges Katzenfutter kaufen und seiner Katze eine Dose öffnen, die im Inhalt im besten Fall nur aus hochwertigen Zutaten und wenig tierischen Nebenerzeugnissen besteht. Wer jedoch seine Katze mit Fertigfutter von minderer Qualität füttert, der wird auf lange Sicht keine ausgewogen ernährte Katze haben, die irgendwann durch Mangelerscheinungen erkranken wird.

Hochwertiges Katzenfutter hat auch einen hohen Preis, der sich jedoch lohnt, wenn man die Zusammensetzung mal mit den Marken vergleicht, die mehr Abfall enthalten als Nahrung ansich.

Viele Katzenfuttersorten bestehen jedoch zu 96% aus tierischen Nebenerzeugnissen (Schlachtabfälle, Blut, Federn und Krallen) und aus zu viel Zucker und Getreide.

Die Alternative zum Dosenfutter ist das BARFEN (Fütterung mit rohem Fleisch) oder aber auch das Kochen für die Katze. In beiden Fällen kann der Katzenbesitzer ein Futter für seine Katze kochen, das genau auf die Bedürfnisse der Katze abgestimmt ist. Vor allem bei kranken Katzen kann dies von Vorteil sein.

Das selbstgekochte Futter sieht am Ende auch wieder nach echtem Fleisch aus und nicht nach in Würfel gepresste Schlachtabfälle. Der Katzenbesitzer kann sich frei entfalten und alles das für seine Katze kochen, was ihr schmeckt.

Wichtig ist bei der Gabe von rohem oder gekochtem Katzenfutter jedoch das Thema Supplementierung, da der Katzenbesitzer das Futter nun selbst mit Vitaminen, Nährstoffe (Taurin..) anreichern muss.

7, Okt 2009

katzenkrankenversicherung.JPGBei manchen Katzen kann man beobachten, dass sie das Futter oder das Wasser einfach einscharren wollen.

Als hätten sie ihr Geschäft verrichtet stehen sie am Futternapf und scharren es zu. Dies ist ein Bild zum lachen, da die Katzen ihr Futter förmlich mit Luft verscharren möchten. Emsig wird die kleine Tatze über die Fliesen gescharrt, um das Futter zu verbergen.

Warum aber verscharren Katzen ihr Futter oder den Wassernapf?

Es gibt zwei gängige Lösungswege. Der erste: die Katze will nicht, dass ihr andere das Futter stehlen. Hierbei muss nicht zwangsläufig ein weiteres Tier im Haushalt wohnen – auch das Frauchen kann bei der Katze den Instinkt auslösen, dass man das Futter besser verstecken sollte. Wie aber soll man der Katze erklären, dass man keines Falls das Trockenfutter essen wollte? :)

 Die zweite Variante ist simpel: das Futter schmeckt einfach nicht. Finden Katzen ein angebotenes Futter besonders abstoßend, so möchten sie es verscharren. Stellt man ihnen dann ein Futter in anderer Geschmacksrichtung auf den Futterplatz, so wird das in der Regel mit dicken Backen gefressen.

In keinem Fall ist es ein negatives Verhalten, eher eine liebenswerte Eigenschaft :)

27, Mai 2009

Die Antwort lautet ganz klar: JEIN :)

Katzen erleben in den Sonnentagen ihren Frühling. Sie sind wesentlich aktiver, mauzen mehr und sind einfach aufgeweckter als in der Winterzeit.

Der Grund liegt hier in den Sonnenstrahlen. Wie auch bei uns Menschen reagieren Katzen auf das Licht und ziehen Energie aus den Sonnenstrahlen.

Diese Energie wird dann meist in “Unfug treiben” oder “auf die Jagd gehen” investiert. Natürlich wünscht man den Katzen, dass sie erfolgreich von der Jagd nach Hause kommen – auch wenn es für das Frauchen nicht ganz so appetitlich ist.

An diesem Punkt stellt sich die Frage, ob man die Katze nach dem Beutezug entwurmen sollte. Das JEIN wird damit begründet, dass die Gegenfrage lauten muss, wie oft die Katze vorher entwurmt wurde.

Grundsätzlich sollte ein Katze mit Freigang alle 3 Monate entwurmt werden. Wenn man diesen Zyklus einhält, so muss natürlich nicht nach jedem Beutezug eine Entwurmung angesetzt werden. Hat der Katzenbesitzer die Entwurmung in der vergangenen Zeit jedoch vergessen und seine Katze nicht entwurmt, so sollte er spätestens nach dem leckeren Mäusemahl die Wurmkur verabreichen und diese regelmäßig wiederholen.

29, Dez 2008

Dass Tiere entwurmt werden müssen, ist hoffentlich unumstritten. Bereits kleine Hunde- oder Katzenwelpen werden in den ersten Lebenswochen entwurmt und ein verantwortungsvoller Tierhalter sollte dies auch in den Lebensjahren des jeweiligen Tieres wiederholen.

Wie oft ein Tier entwurmt werden sollte, ist meinungsabhängig. Einige Tierhalter entwurmen das Tier alle 3 Monate, andere nur ein mal im Jahr. Wahrscheinlich kann an froh sein, wenn auch ein scheinbar gesundes Tier überhaupt mal dem Tierarzt zur Vorsorge vorgestellt wird und der Tierhalter eine Wurmkur verabreicht.

Bei Hunden ist die Gabe von Wurmkuren sehr komfortabel zu lösen, in dem man diese in Form von Tabletten verabreichen kann. Die Hunde, die die Tabletten nicht einfach so fressen, fallen meist auf eine Scheibe Wurst mit Tabletteninhalt herein :) Frisst der Hund die Scheibe Wurst so kann der Hundehalter sicher sein, dass der Hund diese nicht aussortiert hat.

Katzen erhalten die Wurmkur meistens in Form von Pasten, die den Katzen direkt ins Maul gespritzt werden. Auch hier ist die Gabe über das Futter nur dann zu empfehlen, wenn die Katzen nicht mäkleln, sondern ganz sicher die Wurmkur mitfressen.

Vorallem dann, wenn man mehrere Katzen oder Hunde besitzt, sollte die Gabe direkt ins Maul erfolgen, damit nicht doch das eine Tier die doppelte Dosis einnimmt.

Es ist ebenso ratsam, dass die Tierhalter mehrerer Tiere alle gleichzeitig entwurmt werden. 3-4 Entwurmungen im Jahr ist bei freilaufenden Katzen und Hunden angebracht.

Pferde erhalten die Wurmkur ebenfalls mit einer Pastenspritze ins Maul. Hierbei ist es am einfachsten, wenn das Pferd mit der einen Hand am Halfter leicht gehalten wird und mit der anderen Hand die Spritze samt dem Daumen dort ins Pferdemaul eingeführt wird, wo keine Zähne sind und normaler Weise das Reitgebiss liegt.