Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für 'Krankheiten' Kategorie

6, Nov 2012

Tollwut bei Katzen

Autor: tierkompakt

Bei Tollwut handelt es sich um eine meist tödlich verlaufende Virusinfektion, die eine Entzündung des Gehirns verursacht (Enzephalitis). Sowohl Tiere, als auch Menschen können an Tollwut erkranken. Tollwut äußert sich in Symptomen wie beispielsweise Angst, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit und Wutanfällen aus den geringsten Anlässen. Im weiteren Verlauf kann es zu Kehlkopfkrämpfen und Lähmungen des Rachens, sowie zur Hydrophobie, also der Abneigung gegen Wasser, kommen. Ein Heilmittel gegen Tollwut ist nicht bekannt, weshalb Vorbeugung umso wichtiger ist.

Tollwut in Deutschland

Laut der Weltorganisation für Tiergesundheit gilt Deutschland seit dem Jahr 2008 als tollwutfrei. Da jedoch die Fledermaustollwut noch nicht ausgerottet ist, können Haustiere wie Hunde oder Katzen noch immer mit Tollwutviren in Berührung kommen, weshalb Vorbeugemaßnahmen wie Schutzimpfungen weiterhin äußerst wichtig sind. Auch mehrere Stunden nach dem Biss von einem mit Tollwut infizierten Tier kann eine Impfung noch wirkungsvoll sein, weshalb in jedem Fall Eile geboten ist.

Tollwut bei Katzen

Freilaufende oder streunende Katzen können sich bei der Jagd durch Bisse oder Kratzer von Füchsen, Fledermäusen oder Mardern mit Tollwut infizieren. Auch untereinander besteht Infektionsgefahr, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo sehr viele wilde Katzen unterwegs sind. Auf ihren Streifzügen durch die Natur könnte eine freilaufende Katze mit solch einer wilden Katze aneinander geraten und gebissen werden. Insbesondere Besitzer einer Freigängerkatze sollten ihr Tier also auf jeden Fall impfen lassen, um eine Infektion auszuschließen. Nach einem Biss von einem wilden Tier ist unbedingt und so schnell wie möglich ein Arzt, beziehungsweise ein Tierarzt aufzusuchen. Besteht hingegen bereits der konkrete Verdacht, dass die eigene Katze an Tollwut erkrankt ist, muss das Tier völlig isoliert werden. Es darf also auch keine Tierarztpraxis mehr betreten, um auszuschließen, dass weitere Tiere oder Menschen sich anstecken. Bei Verdacht auf Tollwut ist umgehend das Veterinäramt zu verständigen.

Katzen gegen Tollwut impfen lassen

Freigängerkatzen werden in der Regel in der 12.Lebenswoche das erste Mal gegen Tollwut geimpft. Folgeimpfungen sind in der 16.Lebenswoche und im 16.Lebensmonat erforderlich, um einen umfassenden Impfschutz aufzubauen. Je nach Impfstoff wird die Impfung dann jährlich oder alle drei Jahre aufgefrischt. Bei Unklarheiten bezüglich der Impfzeitpunkte ist am besten der Haustierarzt zu befragen.

Fazit
Auch wenn es in Deutschland in den letzten Jahren nur noch äußerst selten zu Tollwutfällen gekommen ist, sollten freilaufende Katzen vor einer Infektion geschützt werden, denn durch regelmäßige Impfungen bewahrt man nicht nur sein Tier, sondern auch sich selbst und seine Familie vor einer Erkrankung.

5, Feb 2008

Der Frost scheint dieses Jahr auszubleiben. Es gibt den Erfahrungswert, dass die Zecken erst dann absterben, wenn die Temperatur mindestens 7 Tage unter 7 Grad liegt. Dies war noch nicht der Fall.

Viele Hunde- und Katzenbesitzer haben sich inzwischen mit dem Thema “Abwehr von Zecken und Flöhen”  beschäftigt. Ein Zusatz erscheint mir jedoch noch sehr wichtig zu sein: Setzen Sie Frontline nicht erst dann ein, wenn die Flöhe und Zecken wieder munter durch die Natur toben, denn dann ist die Qual für Vierbeiner und Herrchen schon vorhanden.

Da das Mittel über das Blut des Tieres wirkt, muss eine Vorlaufzeit geschaffen werden. Grundsätzlich wird Frontline 1x im Monat auf die Schulterblätter des Tieres gegeben. Nur durch die regeläßige Anwendung kann auch ein dauernder Schutz vor den unerwünschten Gästen geboten werden.

Natürlich kann Frontline auch dann eingesetzt werden, wenn akut der Befall von den Schädlingen in Angriff genommen werden soll – aber Vorbeugen ist im Sinne des Tieres immer besser, da es sich nicht erst halbtot kratzen muss, bevor Herrchen reagiert :)

20, Nov 2007

Was die Krankheit Katzenschnupfen für Ursachen und Auswirkungen hat, habe ich bereits im Juli geschildert. Lest hier.

Nun musste ich gestern wieder etwas erleben, was sich kaum noch mit Worten erklären lässt. Ich habe auf einem Bauernhof kleine Kitten gesehen – alle samt hatten Probleme mit den Augen. Wenn man Katzen hält – sei es in der Wohnung oder auf einem Bauernhof – so muss man sich doch dessen bewusst sein, dass man eine Pflicht gegenüber diesen zarten Lebewesen iengeht.

Für alle die, die denken ein Schnupfen bei einer Katze sei nix schlimmes, stell ich mal die Bilder von meinen Katzen ein. Alle beide waren kurz vor dem Tod, als ich sie gefunden habe. Noch heute, 2 Jahre später, müssen sie täglich Augentropfen nehmen. Aber sie leben uns ihnen gehts gut. Sie sind die lebhaftesten Katzen die ich kenne – ihre Geschwister haben es leider nicht geschafft :(

Gysmo und Kamikaze – es zerreißt mir selbst das Herz wenn ich die Babybilder meiner Katzen sehe.. Aber vielleicht hilft es dazu, dass mal Leute RECHTZEITIG zum Tierarzt gehen..

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23, Okt 2007

Spat / Arthrose beim Pferd

Autor: tierkompakt

Die Entstehung von Spat / Arthrose (oftmals auch fälschlicher Weise Athrose geschrieben..) kann mehrere Ursachen haben. Zum Einen entsteht er durch Überlastung des Sprunggelenks – hervorgerufen durch übermäßiges Reiten oder auch durch eine angeborene Fehlstellung der Hintergliedmaßen. Zum Anderen kann eine erbliche Veranlagung oder ein falscher Beschlag den Spat hervorrufen. Er ist nicht heilbar.

Der Krankheitsverlauf ist schleichend und das macht die Sache so tückisch. Spat ansich kann sich über Jahre hinweg entwickeln und die Anzeichen müssen immer wieder unter die Lupe genommen werden. Wird ein Pferd weiterhin stark beansprucht, so ist die Zerstörung des Gewebes eine in jedem Fall eintretende Erscheinung. Durch die entstehenden Kalkablagerungen verknöchern nach und nach die Gelenkspalten auf der Innenseite des Sprunggelenks. Da die Gelenkflüssigkeit kaum oder nur noch sehr wenig vorhanden ist, beginnt das Pferd mehr und mehr zu lahmen.

Um sich vor den horrenden Kosten einer Spat Behandlung frühzeitig zu schützen, sollte eine OP-Versicherung und am besten zusätzlich eine Krankenvoll-Versicherung abgeschlossen werden.

Am Anfang, wenn die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist, kann sich das Pferd meist wieder einlaufen. Das sieht optisch so aus, dass das Pferd mehrere Tritte wie verknöchert läuft, sich dann aber dem normalen Bewegungsablauf annehmen kann. Leider ist das Endstadium fast sicher: das Pferd wird nicht mehr reitbar sein und und kann dann maximal noch bis zu völligen Versteifung des Sprunggelenks auf die Weide gestellt werden.

Wichtig ist vorallem, dass der Beistzer rechtzeitig erkennt, ab wann das Reiten für das Tier eine Qual ist. Diesen Punkt sollte man dem Pferd zu liebe nie überschreiten.

Anzeichen:

1. Das sogenannte Einlaufen, nach einer Stehphase. Z. B. wenn man das Pferd aus der Box holt
2. Eine positive Beugeprobe
3. Das Pferd huft auf der Zehe auf, bzw. die Hinterbeine hufen nicht mehr unter

Ursachen:
 
1. Zu hohe Belastungen (Trabrennen in jungem Alter, Zugpferde, Leistungssport)
2. Erbliche Veranlagung in Form von angeborenen Stellungsfehlern
3. Verletzungsbedingte Stellungsfehler

Maßnahmen:

1. Durch den schleichenden Prozess muss bei Verdacht auf Spat eine Diagnostik durch Beugeprobe oder Röntgen immer wieder in regelmäßigen Abschnitten wiederholt werden.
2. Ein spezieller orthopädischer Beschlag kann ebenso ein Aufschub bringen.
3. Viel Auslauf auf der Weide oder beim Spazierengehen an der Hand.

Operative Maßnahmen:

1. Nervenschnitt oder das Durchtrennen der Sehne. Jedoch darf nie vergessen werden, dass ein Pferd das dann keinen Schmerz mehr spürt, trotzdem nicht die körperliche Verfassung eines schmerzfreien Tieres besitzt. Das Pferd kann die Grenzen dann selbst nicht mehr zeigen.

13, Sep 2007

Mein kleiner Kater rennt derzeit mit einer Halskrause durch die Wohnung und findet das alles andere als lustig. Ein Foto stell ich morgen mal ein. Zu allem Übel muss er auch noch Tabletten nehmen. Eigentlich hatte ich bis dato keine Probleme damit, da er alles frisst was er zwischen die Zähne bekommt aber er leidet grad wie ein Mann. Da ist es auch nicht möglich, einfach die Tablette zu schlucken.

Es bleiben einige Varianten, wie man Medikamente in Tiere hineinbekommt. Am besten ist zuweil der Trick des Versteckens: Wenn mein Hund Tabletten nehmen muss dann wickel ich diese in eine Scheibe Schinken und in der Gier merkt sie gar nicht, was ich ihr untergejubelt habe. Nur können Katzen nicht mal eben eine Scheibe Schinken schlucken.

Zweite Variante: das Zerkleinern. Wenn Tabletten nach Absprache mit dem Tierarzt auch mit einem Stößel zerkleiner werden dürfen, dann kann sie in Pulverform über das Futter geben. Wenn die Katze also nicht allzu wählerisch ist, müsste es klappen. Nachteilig ist diese Variante, wenn mehrere Katzen zusammen essen. Dies ist bei mir der Fall.

Dritte Variante: Die Maulspritze. Wenn ein Pferd Medikamente in Pasten- oder Flüssiger Form zusich nehmen muss, dann empfiehlt sich eine Mauspritze.  Dazu kann man eine normale 10ml Spritze (natürlich ohne Kanüle!!) in der Apotheke kaufen. Wie beim Einsetzen des Gebisses wird der Kopf des Pferdes gehalten und seitlich die Spritze ins Maul geführt. Abdrücken, fertig.

Die Maulspritze kann auch bei Katzen funktionieren, jedoch muss man sehr sehr vorsichtig sein, damit man nicht mit der Spritze an dem feinen Gaumen der Katze kratzt.

Vierte Variante: Der Rachenwurf. Wenn die Katze auf dem Boden sitzt, dann hockt man sich hinter sie. Sie hat also den Rücken an unseren Beinen, damit sie sich nicht nach hinten entwinden kann. Dann nimmt man das Mäuchen der Katze nach oben und öffnet es um die (gestückelte!) Tablette in den Rachen zu geben. Durch den erhöhten Kopf wird der Schluckreflex ausgelöst und die Katze schluckt die Tablette herunter.

Alle Varianten sind sicher nicht für alle Tiere geeignet, aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen um eine neue Methode zu probieren.

25, Jun 2007

Im Polizeibericht Nordbayern wurde der Verdacht auf Vogelgrippe geäußert: “Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hat am Samstag, 23. Juni 2007, bei tot aufgefundenen Wasservögeln eine Infektion mit dem H5N1-Virus festgestellt. Es handelt sich dabei um drei Schwäne und eine Wildente, die am Wöhrder See verendeten, und um eine Wildgans, die tot am Silbersee aufgefunden wurde.

Insgesamt besteht bei sieben im Nürnberger Stadtgebiet sichergestellten Wildvögeln eine Infektion mit dem «Vogelgrippe-Virus». Die Stadt Nürnberg und das Veterinäramt Fürth werden als Vorsichtsmaßnahme einen Sperrbezirk um die betroffenen Gebiete einrichten und das Nürnberger Stadtgebiet als Beobachtungsgebiet ausweisen.”

Auf der Startseite von Nürnberg Online wird der Ausbruch der Geflügelpest ebenso bestätigt.

Es bleibt abzuwarten, in wie weit das unsere Haustiere betrifft. Beim letzten Mal sollten ja weder Hunde noch Katzen unbeaufsichtigt draußen herumlaufen, damit sie nicht mit infiziertem Tier in Berührung kommen. Panikmache ist sicher völlig unangebracht, aber Informationen zu dem Thema erscheinen mir sinnvoll.

7, Jun 2007

Neben den lästigen Zecken gibt es eine viel erfolgreichere Tierart, die uns Menschen und Tieren das Leben schwer macht. Flöhe. Sie sind nicht wählerisch und ernähren sich ganz einfach vom Blut jeglicher Säugetiere. Ganz gleich, ob Hund, Pferd, Katze oder Mensch.

Vorbeugende Maßnahmen sind wohl am besten. Zu geeigneten Produkten könnt ihr hier etwas lesen. Wichtig bei der Vorsorge ist jedoch, dass man weder dem Hund, der Katze, noch dem Menschen schadet. Dieser Preis wäre wahrlich zu hoch, um den Flöhen vorzubeugen.

Daher immer bedenken: wenn man das Tier mit einem Spray oder Pulver benetzt, dann kann durch die Fellpflege der Wirkstoff sofort vom Tier aufgenommen werden. Dies kann bei giftigen Stoffen (wie beispielsweise Teebaumöl) den Tod des Haustieres hervorrufen. Am besten eignen sich die Spot on Präparate, welche in Form von wenigen ml Flüssigkeit in den Nacken den Tieres geträufelt werden. Dorf kann sich das Tier nicht das Fell lecken und der Wirkstoff zieht schnell ein.

Doch was tun, wenn es trotzdem zu diesen ungebetenen Gästen kommt?

Fangen wir von vorne an. Darf ich vorstellen? Der Floh. Er nistet sich bei einem Wirt ein und ernährt sich von dem Blut. Am weitesten verbreitet ist der Katzenfloh, aber auch der ist nicht wählerisch, wenn er stattdessen das Herrchen oder Frauchen ankabbern kann. Ein Floh lebt nur ca. 3 Wochen – dies scheint beruhigend. Irrtum. Ist das Flohweibchen befruchtet, so kann es innerhalb dieser drei Wochen gute 2.500 Eier in dem Tierfell, dem Teppichboden, der Matratze oder dem Sofa ablegen. Aus den Eiern schlüpfen bereits nach wenigen Tagen Larven, die sich von Hautschuppen und dem Kot der erwachsenen Flöhe ernähren.

Das richtige Problem entsteht in der nächsten Entwicklungsphase: Die Larven entwickeln sich durch mehrere Häutungen zu Puppen, die dann dann bis zu einem Jahr lang im Teppich oder Couch liegen und letztlich nur darauf warten, den Kreislauf der nächsten 2.500 Eier fortzuführen. Flöhe übertragen zu dem Krankheiten oder Bandwurmerreger und sind das ganze Jahr aktiv.

Bei dem Verdacht auf Flöhe muss schnell gehandelt werden. Zu erst sollte man das Tier unter die Lupe nehmen. Die “Flohrennbahnen” sind vor allem am Bauch in der Region zwischen den Hinterbeinen oder auch zwischen den Vorderbeinen. Wenn man Glück hat kann man beim ausgiebigen Kraulen den einen oder anderen Floh direkt antreffen, da dort die Fellstruktur am dünnsten ist und man auch je nach Fellstruktur auf die Haut schauen kann. Sollte man den ungebetenen Besuch jedoch nicht direkt antreffen, so ist der Kot der Flöhe ein indirekter Beweis für ihr Vorhandensein. Dieser ähnelt schwarzen Dreckpunkten.

Ist man sich also sicher, dass man Untermieter zu Gast hat, so steht die Behandlung der Vierbeiner an erster Stelle. Es gibt Waschemulsionen, Spot on Präparate usw. Aber man sollte in diesem Fall den Tierartz befragen, da zum Beispiel manche Produkte für den Hund super, aber für die Katze tötlich sind usw.

Neben der Behandlung aller Vierbeiner darf das Herrchen oder das Frauchen nun zum Putzteufel mutieren. Folgendes ist zu tun: die Wohnung gut saugen, am besten mit einem Dampfreiniger, den man auch in einem Baumarkt ausleihen kann. Das Bettzeug ständig wechseln, und wenn die Möglichkeit besteht, die Bettdecken raushängen. Die Schlafplätze der Tiere müssen ebenfalls wenn möglich in die Waschmaschine gesteckt werden, gleiches gilt für alle Decken usw. die in der Wohnung rumliegen. Was nicht gewaschen werden kann, muss zumindest abgesaugt werden.

In der nächsten Zwit muss mindestens ein Mal am Tag gesaugt werden, besser 2x. Und bedenkt: vor allem die Stellen, die man schwer mit dem Staubsauger erreicht, sind wahrscheinlich die optimalen Verstecke für die Biester. Da die Puppen wie schon gesagt über ein Jahr im Teppich schlummern können, muss man wirklich alles säubern, um alle zu erwischen.

Wichtig ist auch, dass das Spot on Präparat regelmäßig aufgetragen wird, sofern man sich für dich chemische Unterstützung entschieden hat.

Vielen Dank für die Unterstützung zum Artikel aus dem Ententeich!

9, Mai 2007

Als Besitzer einer kleinen Farm habe ich jeden Tag damit zu tun, dem Hund, dem Pferd und den Katzen die Zecken aus dem Fell zu machen.

Wenn man die Tiere regelmäßig untersucht, kann man das Festbeißen der kleinen Monster meist verhindern. Aber wenn die Fellnasen auf dem Bett rumlaufen, mag man gar nicht an das Risiko denken, wenn eine kleine Zecke abfällt. Immerhin können sie auch Borreliose auf den Menschen übertragen.

Beim Netdoktor könnt ihr lesen, was auf Grund des viel zu warmen Winters auf uns zukommen wird. Die Zecken sind nicht im Frost eingegangen, sondern konnten sich bei dem milden Wetter in aller Ruhe vermehren. Die zu befürchtende Zeckenplage wird die Zahl der an FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) erkrankten Personen – 2006 waren es 547 Menschen – weiter steigen lassen.

Wichtig ist es, dass man sowohl sich selbst, also auch die Tiere schützt. Der Mensch sollte sich gegen FSME impfen lassen. Stiftung Warentest hat im März einen Plan der Risikogebiete veröffentlich. Auch sollte der Tierhalter – vorallem Reiter – aufpassen, dass in seiner privaten Unfallversicherung Zeckenbisse abgesichert sind!

Vor allem wenn man sich in diesen Gebieten befindet, sollte die  Impfung  schleunigst nachgeholt werden. Leider gibt es derzeit keinen aktuellen Test über die Zeckenmittel. Autan und wie sie alle heißen, haben in der Zeckenabwehr leider nicht die Selbe positive Wirkung wie bei der Abwehr von Mücken.

Für meine Katzen und den Hund habe ich dieses Jahr wieder auf Frontline zurückgegriffen. Ich kann nur sagen, dass sich seit dem viel weniger Zecken bei meinen Tieren gratis transportieren lassen. Laut einem Test der Stiftung Warentest – der aber leider noch aus 2003 ist – hat das Mittel „Exspot“ in der Wirksamkeit mit sehr gut abgeschlossen, gefolgt von „Frontline“.

Bei meinem Pferd schau ich nach jedem Ausritt die Beine und den Bauch an, ob sich wieder ein Parasit eingenistet hat.

Wenn jemand Erfahrungen mit anderen Mitteln gemacht hat, immer raus damit :)