Kommentare (0)Das eigene Pferd ist der Traum eines jeden “Pferdemädels”. Wer als Reitschüler und Reitbeteiligung gestartet hat, der möchte irgendwann das eigene Pferd besitzen und allein entscheiden, was für das Pferd das Beste ist.
Diese Entscheidung sollte nur nicht einzig und allein vom Herzen, sondern auch mit Bedacht getroffen werden. Wer sich ein Pferd kauft, der muss mit weitaus mehr Kosten rechnen, als mit den reinen Anschaffungskosten.
Bei der Berechnung, was ein Pferd monatlich kostet, müssen folgende Punkte beachtet werden:
- Stallmiete
- Futterkosten
- Schmied
- Tierarztkosten
- Reitunterricht / Beritt
- Pferdeversicherungen
detaillierte Ausführungen zu den einzelnen Aspekten gibt es hier.
Spätestens dann, wenn das zweite Pferd angeschafft wird, verlieren manche Pferdehalter die Übersicht über die Kosten. Oftmals wird nur daran gedacht, dass sich die Stallmiete verdoppeln wird. Wenn das finanziell noch möglich ist, wird das Pferd angeschafft. Leider vergessen die Pferdehalter dann, dass sich auch das Risiko der unerwartet hohen Tierarztrechnungen verdoppelt.
Die Klinikrechnung einer Kolik kann schnell 4.000 Euro übersteigen. Wer sagt einem, dass nicht beide Pferde an einer Kolik erkranken? Die 8.000 Euro haben die wenigsten Pferdehalter auf dem Konto bereit zu liegen. Leider sind nicht alle Pferdehalter dazu bereit, monatlich 13,89 Euro für die Absicherung der Operationskosten aufzubringen. Oftmals hört man dann Sätze wie “Was, pro Pferd 13,89 Euro im Monat für die Operationskostenversicherung?”
Ja, der Beitrag für die Pferdeversicherung ist pro Pferd zu entrichten. Die Klinik würde die 4.000 Euro Kolikrechnung auch für jedes behandelte Pferd erstellen.
Die wenigsten Menschen mögen Versicherungen, das ist verständlich, da immer der schlimmste Fall der Fälle betrachtet wird und man hofft, dass dieser nie eintritt. Wer jedoch die Kosten genau kalkulieren muss um am Monatsende noch Geld auf dem Konto zu haben, der sollte nicht am falschen Ende sparen. Denn wenn das Pferd krank wird, dann bleibt der Pferdehalter unter Umständen allein mit seinen Klinikrechnungen.
Wir Menschen sind im Dunkeln fast blind - den meisten Tieren geht es jedoch nicht wie uns Menschen.
Pferde können im Dunkeln sehr gut sehen - der Grund hierfür ist der, dass Pferde einen Restlichtverstärker im Auge haben. Hinter der dünnen Netzhaut der Pferde befindet sich eine Schicht von reflektierenden Zellen (Tapetum lucidum), welche die Bilder des Pferdes verstärkt, die durch die Netzhaut übertragen werden.
Grundsätzlich haben alle die Tiere einen Restlichtverstärker, deren Augen im Dunklen leuchten. Ganz klar damit auch bei den Katzen vorhanden.
Problematisch ist hier jedoch, dass die Pferde im Dunkeln sehr lichtempfindlich sind. Schauen sie beispielsweise in den Lichtkegel eines vorbeifahrenden Autos, so dauert die Umstellung der Augen eine Weile, bis sie wieder so sensibel eingestellt sind, um die wenigen Lichteinflüsse entsprechend zu verstärken.
In der Relation zur Körpergröße gibt es kein Tier, welches größere Augen hat als das Pferd. Je größer die Augen des Tieres sind, um so mehr Licht kann zur Verstärkung aufgenommen werden.
Das Reiten mit Pferden in der Dunkelheit stellt für die Pferde demnach gar kein Problem dar. Der Reiter muss nur aufpassen, dass er seine eigene Unsicherheit oder Angst nicht auf das Pferd überträgt. Die Unruhe die er ausstrahlt, kann auch das gelassenste Pferd zur Unruhe treiben.
Der Winter steht vor der Tür und bald türmen sich die Sorgen der Reiter – das Pferd eindecken oder scheren, es lieber das Winterfell ausprägen lassen? Eine weitere wichtige Frage ist aber auch der Beschlag des Pferdes. Lässt man das Pferd im Winter barfuß laufen oder sollten die Eisen drauf bleiben?
Bei den Pferden, die den Beschlag nicht aus medizinischen Gründen benötigen, können die Eisen zum Winter abgenommen werden. Pferde ohne Eisen laufen auf Schnee und glatten Oberflächen sicherer als beschlagene Pferde.
Wenn ein Pferd jedoch aus medizinischen Grünen einen Beschlag benötigt, so bleiben die Eisen natürlich am Pferd. Hier steht der Reiter vor dem Problem des Aufstollens. Dies bedeutet, dass sich der Schnee an den Eisen und Hufen festsetzt und sich eine Schneekruste bildet. Der Schnee wird zu einer dicken Kruste. Dadurch laufen die Pferde noch unsicherer, da sie bildlich gesehen wie auf Stelzen laufen. Die Gefahr der Umknickens ist hier deutlich höher als bei einem Pferd das barfiuß läuft.
Eine Möglichkeit, dem Aufstollen entgegenzuwirken, sind sogenannte Hufgrips. Dies sind elastische Gummieinlagen, die am inneren Rand des Hufeisens an der Hufsohle befestigt werden und sich beim Auffußen auf den Schnee zusammendrücken. Beim Abheben des Hufes wird der angesammelte Schnee durch die Spannung des Gummis herausgedrückt.
Auch das Einfetten der Hufe vor dem Ausritt kann eine kleine Besserung mit sich bringen. Bei längeren Ausritten lässt sich das Aufstollen so jedoch nicht verhindern.
Ein alternativer Tipp unter Reitern bezieht sich darauf, den Pferden Socken über die Hufe zu ziehen. Dicke Wollsocken werden über den Huf gezogen und sollen bei einem Schrittausritt das Aufstollen verhindern. Leider laufen sich die Socken schnell durch, sodass der Verschleiß ziemlich groß ist.
Das Aufstollen entsteht letztlich dadurch, dass sich der Schnee im Huf sammelt und eine Kruste bildet. Sogenannte Schnee-Sohlen bieten auch hier Abhilfe gegen das Aufstollen. Die Schnee-Sohlen verschließen den Huf, da sie wie eine Scheibe zwischen den Huf und das Eisen geschoben werden. Dadurch kann sich kein Schnee im Inneren sammeln.
Die Zeit für Winterdecken naht und welcher Reiter kennt es nicht – die Winterdecke ist noch nicht gereinigt. Natürlich beschäftigt dies sowohl die Reiter mit Pferden im Offenstall als auch im Pensionsstall.
Die Decke draußen bei sommerlichen Temperaturen zunächst mit der Bürste zu säubern, mit einem Wasserschlauch oder Dampfreiniger zu reinigen und anschließend in der Sonne trocknen zu lassen, ist zu dieser Jahreszeit leider kaum noch möglich.
Alternativ kann die Decke nach vorherigem gründlichen Bürsten in der eigenen Waschmaschine gereinigt werden. Oftmals ist die eigene Waschmaschine allerdings für eine so hohe Kilogrammzahl nicht ausgelegt und die Gefahr, mit einer zu schweren Füllung die Maschine kaputt zu machen, zu groß. Der Weg in den Waschsalon ist dann häufig die nächste Wahl, was jedoch bei manchen Salonbesitzern nicht gerne gesehen ist. Nach dem Waschen sind Haare in der Maschine zu finden und für den nächsten Benutzer sehr unangenehm. Hier empfiehlt sich, die Tür und den Innenraum der Maschine abzuwischen und ggf. noch einen „Leerlauf“ zu starten.
Weniger aufwendig, aber auch teurer, ist die professionelle Reinigung der Winterdecke. In den meisten Fällen lohnt sich hierbei eine Sammelbestellung mit den Stallkollegen aufzugeben, um einen Rabatt oder besondere Konditionen (wie z.B. die kostenlose Abholung und Lieferung) mit der Reinigungsfirma auszuhandeln.
Der Weg zur sauberen Winterdecke ist somit vielfältig und oftmals aufwendig, aber dennoch machbar!
Eine Pferdehaftpflichtversicherung ist die wichtigste Versicherung für den Pferdehalter. Diese fängt vor allem Personenschäden ab, die unbegrenzt hoch werden können. In jedem Fall sollte sich der Pferdehalter eine Pferdehaftpflicht aussuchen, die auch sehr hohe Deckungssummen anbietet. Eine Pferdehaftpflichtversicherung mit stolzen 20 Millionen Euro Deckungssumme kostet nur 134,30 Euro im Jahr.
Die hohe Deckungssumme allein ist jedoch nicht ausschlaggebend- wichtig sind auch die Schäden an gemieteten Gegenständen. Ein klassischer Irrglaube besteht darin, dass dies nur für die Pferdehalter interessant ist, die ihr Pferd in einer Box untergebracht haben. Irrtum! Wer sein Pferd in einem Offenstall eingestellt hat, der benötigt ebenso eine Pferdehaftpflichtversicherung inkl. Mietsachschäden.
Der Weidezaun, das Weidezaungerät oder auch die Selbsttränken und das Weidetor sind sogenannte Mietsachschäden, die explizit in den besonderen Versicherungsbedingungen eingeschlossen werden müssen.
Auch die Schäden an gemieteten und kurzfristig geliehenen Pferdeanhängern müssen explizit in den Versicherungsbedingungen genannt sein.
Da Pferdehaltung ansich schon teuer ist, sollte man an den 11,98 Euro für die Pferdehaftpflicht nicht sparen.
Welches Kind träumt nicht davon, einmal ein eigenes Pferd zu besitzen? Welcher Opa möchte nicht alles dafür tun, um seiner Enkelin diesen Traum zu erfüllen? Und welche “nicht-reitenden” Eltern wissen schon, was da auf sie zukommen wird?
Die Anschaffung eines Pferdes ist kalkulierbar. Hierbei ist es nicht von Bedeutung, ob das zukünftige Pferd 1.000 oder 10.000 Euro beim Kaufpreis kosten wird. Die Preisspanne des Kaufpreises kann man sich selbst legen und auch die Erstausstattung kann finanziert werden.
Was jedoch die meisten Menschen unterschätzen, das sind die laufenden Kosten der Pferdehaltung. Der Irrglaube, dass der Anschaffungspreis die “Leistung” der Pferdehaltung ist, ist fatal. Pferdehaltung kostet viel Geld und wird von vielen Faktoren beeinflusst:
1. Stallmiete / Boxenmiete
Je nachdem, ob man Offenstallhaltung oder die Pensionsanlage inkl. Paddockbox mietet, liegt der Boxenpreis in der Regel zwischen 150,00 und 450,00 Euro im Monat
2. Futterkosten
Für Futterkosten fallen unterschiedlich hohe Kosten an. Gesunde Pferde brauchen in der Regel kein Spezialfutter, da reichen Müsli und Mineralfutter, welche circa 25,00 Euro im Monat kosten.
3. Schmied / Huforthopäde
Auch hier gibt es die Variante barfuß oder Beschlag. Werden die Hufe nur geraspelt, so sind 15,00 Euro im Monat realistisch. Braucht das Pferd einen Spezialbeschlag, so können aus diesem Kostenaspekt auch 60,00 Euro im Monat entstehen.
4. Tierarzt (planmäßig)
Der planmäßige Anteil der Tierarztkosten beläuft sich auf Impfungen, Wurmkur und das Raspeln der Zähne. Die planmäßigen Kosten liegen bei 20,00 Euro monatlich. Das große Problem liegt jedoch darin, dass bei Krankheit oder Unfall die Tierarztkosten ins Unendliche stiegen können. Eine Operation liegt bei 4.000 Euro, eine dauernde Behandlung durch den Tierarzt bei beispielsweise Lahmheit kann schnell mit 500 Euro zu Buche schlagen.
Eine Behandlung von Pferdehusten kann durch die Arzneimittel schnell einige hundert Euro kosten. Wer dieses finanzielle Polster nicht besitzt, der sollte das Risiko der Tierarztkosten an eine Tierversicherung abgeben. Die Pferdeversicherungen erhöhen natürlich die monatlichen Fixkosten, helfen aber die 4.000 Euro Klinikrechnung abzuwenden.
5. Reitunterricht / Beritt
Jeder Reiter kann und sollte sich weiterentwickeln, dafür sollte Reitunterricht beansprucht werden. Auch Beritt der Pferde ist eine wertvolle Hilfe, welche natürlich Geld kostet. 50,00 bis 100,00 Euro monatlich können auf diesen Kostenpunkt geplant werden.
6. Pferdeversicherungen
Die wichtigste Pferdeversicherung ist die Pferdehaftpflicht. Diese schützt den Pferdehalter bei Ansprüchen Dritter wegen Schäden, die das Pferd verursacht hat. HIer können 10,00 Euro im Monat veranschlagt werden.
Die zweite wichtige Pferdeversicherugn ist die Pferdehalter Rechtsschutzversicherung, welche für nur 3,00 Euro im Monat die Anwaltskosten für Rechtsstreitigkeiten rund um die Pferdehaltung absichert.
Der dritte Aspekt ist die Absicherung der Krankheitskosten. Die Operationskostenversicherung und die Pferde Krankenvollversicherung. Wie schon unter 4. erwähnt, können Kosten für Tierarztbehandlungen und Medikamente, Röntgenkosten und Operationen sehr hoch ausfallen. Diese Kosten der Tierarztrechnungen können für 51,09 Euro im Monat abgesichert werden. Das ist natürlich viel Geld, aber wenn man dafür die 4.000 Euro Klinikrechnung bei der Versicherung erstatten lassen kann, dann wird man glücklich sein.
Dies sind die planmäßigen Faktoren der Pferdehaltung. Wer diese Kosten nicht sicher tragen kann, der sollte sich vorerst vom Gedanken der Pferdehaltung lösen.
Die Pferdehalter, die ihr Pferd ohne Reitbeteiligung halten können und sich dennoch ausreichend um ihr Pferd kümmern können, sind in der heutigen Zeit nicht oft zu finden. Dass ein Pferdehalter eine Reitbeteiligung auf das eigene Pferd setzt, kann Kostengründe und auch Zeitgründe haben.
Wenn der Pferdehalter immer mehr arbeiten muss, um sich den Luxus des eigenen Pferdes leisten zu können, so wird das Pferd meistens nicht oft genug bewegt. Hier kann eine Reitbeteiligung helfen.
Auch der Kostenfaktor ist nicht unerheblich, denn eine Reitbeteiligung beteiligt sich an den Kosten für den Unterlaht des Pferdes. Diese bestehen aus Boxenmiete, Futterkosten, Schmiedkosten, Pferdeversicherungen und den Krankheitskosten beim Tierarzt.
Dafür darf die Reitbeteiligung das Pferd regelmäßig reiten. Der genaue Umfang der Rechte und Pflichten der Reitbeteiligung sind im Reitbeteiligungsvertrag geklärt. Hier gibt es ein Muster für den Reitbeteiligungsvertrag.
Damit das Vertragsverhältnis zwischen Reitbeteiligung und Pferdehalter auch auf sicheren Füßen steht, muss die Pferdehaftpflichtversicherung vom Besitzer den passenden Versicherungsschutz bieten. Es gibt spezielle Tarife der Pferdehaftpflicht für Pferdehalter, bei denen auf die Ansprüche des Pferdehalters besonders Rücksicht genommen wird.
Hier sind die Schäden an Reitbeteiligungen versichert, also der sogenannte Eigenschaden an der Reitbeteiligung, aber auch die Schäden, die durch die Reitbeteiligung verursacht werden. Wenn diese beispielsweise am Wochenende beim Ausritt im Wald eine Person geschädigt hat.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Aspekt, dass die gelegentliche Tätigkeit des Pferdehalters als Reitlehrer mitversichert ist. Warum? Wenn der Pferdehalter eine mögliche Reitbeteiligung zum Probereiten einlädt und ihr im Viereck Kommandos erteilt, so ist er in dem Moment haftungstechnisch ein Reitlehrer! Wenn die mögliche Reitbeteiligung stürzt, weil der Pferdehalter das Galoppieren vorgeschlagen hat, so haftet der Pferdehalter unter Umständen für den Sturz. Also auch hier ganz wichtig, dass die Pferdehaftpflicht die Reitlehrertätigkeit absichert!
Jeder, der einmal Pferde im Winter selbst versorgt hat, der weiß wie mühevoll das Schleppen von Wassereimern ist wenn draußen die Wasserleitungen abgestellt sind.
Es scheint ein Luxus zu sein, wenn auch bei klirrender Kälte das Wasser angestellt ist und der Pferdehalter mit dem Schlauch die Tränken nachfüllen kann.
Vorallem für Offenställe gibt es daher beheizte Tränken, die den Pferden den ständigen Zugang zu frischem Trinkwasser gewähren. Bei den meisten Varianten wird dazu die Wasserführende Leitung isoliert. Verlegt wird sie in einer Bodentiefe, in der nicht so oft Bodenfrost entsteht. Die Wasserleitung ansich wird mit Isolierung umlegt und mit Heizleitungen eingewickelt. So bleibt die Leitung immer bei einer Temperatur über Null Grad und daher gefriert das Wasser in der Leitung nicht.
Wer nicht die Möglichkeit hat neue Wasserleitungen zu verlegen, bzw. die bestehenden zu isolieren, der kann zumindest mit kleinen Hausmitteln verhindern, dass die Wasseroberfläche in den Tränken zu schnell gefriert.
Hierbei können Bälle in die Tränke gelegt werden, damit das Wasser in Bewegung bleibt. Auch der Heizstab - natürlich nicht in Abwesenheit des Pferdehalters - kann das Wasser in regelmäßigen Abständen wieder erhitzen und somit das Gefrieren verlangsamen.
Dass Tiere entwurmt werden müssen, ist hoffentlich unumstritten. Bereits kleine Hunde- oder Katzenwelpen werden in den ersten Lebenswochen entwurmt und ein verantwortungsvoller Tierhalter sollte dies auch in den Lebensjahren des jeweiligen Tieres wiederholen.
Wie oft ein Tier entwurmt werden sollte, ist meinungsabhängig. Einige Tierhalter entwurmen das Tier alle 3 Monate, andere nur ein mal im Jahr. Wahrscheinlich kann an froh sein, wenn auch ein scheinbar gesundes Tier überhaupt mal dem Tierarzt zur Vorsorge vorgestellt wird und der Tierhalter eine Wurmkur verabreicht.
Bei Hunden ist die Gabe von Wurmkuren sehr komfortabel zu lösen, in dem man diese in Form von Tabletten verabreichen kann. Die Hunde, die die Tabletten nicht einfach so fressen, fallen meist auf eine Scheibe Wurst mit Tabletteninhalt herein
Frisst der Hund die Scheibe Wurst so kann der Hundehalter sicher sein, dass der Hund diese nicht aussortiert hat.
Katzen erhalten die Wurmkur meistens in Form von Pasten, die den Katzen direkt ins Maul gespritzt werden. Auch hier ist die Gabe über das Futter nur dann zu empfehlen, wenn die Katzen nicht mäkleln, sondern ganz sicher die Wurmkur mitfressen.
Vorallem dann, wenn man mehrere Katzen oder Hunde besitzt, sollte die Gabe direkt ins Maul erfolgen, damit nicht doch das eine Tier die doppelte Dosis einnimmt.
Es ist ebenso ratsam, dass die Tierhalter mehrerer Tiere alle gleichzeitig entwurmt werden. 3-4 Entwurmungen im Jahr ist bei freilaufenden Katzen und Hunden angebracht.
Pferde erhalten die Wurmkur ebenfalls mit einer Pastenspritze ins Maul. Hierbei ist es am einfachsten, wenn das Pferd mit der einen Hand am Halfter leicht gehalten wird und mit der anderen Hand die Spritze samt dem Daumen dort ins Pferdemaul eingeführt wird, wo keine Zähne sind und normaler Weise das Reitgebiss liegt.
Er steht wieder vor der Tür. Der Fellwechsel bei Pferden und die damit verbundene Angst vor Pferdehusten.
Zwei Mal im Jahr ist das Immunsystem der Tiere soweit am Boden, dass es für Viren und Bakterien ein Leichtes ist, sich dem Pferdekörper anzunehmen.
Für Pferde, die zum Fellwechsel hin sehr anfällig ist, beginnt jetzt die Zeit der vorbeugenden Unterstützung durch den Besitzer. Hierbei gibt es viele verschiedene Methoden, die das Immunsystem stärken können und auch eine Infektion abwehren können.
Nicht alle Pferde müssen dick eingepackt werden und mit Medikamenten vollgestopft werden, aber bei Pferden mit chronischer Bronchitis oder einem eh` schon angeschlagenen Immunsystem ist Obacht geboten, ebenso bei alten Pferde.
Alte Pferde können unter Umständen die Wärme nicht mehr so gut halten und kühlen schnell aus. Daher ist hier eindecken eine gute Vorbeugung.
Um den Fellwechsel vollziehen zu können, benötigt das Pferd Mineralstoffe. Durch diese Mineralstoffe kann neues Fell begildet werden und das alte wird abgestoßen. Das große Stichwort heißt demnach Stoffwechsel! Man zum Beispiel die Blattin Leckschale von Hoeveler nutzen oder einen Stoffwechselaktivator von Lexa geben.
Für die Pferde mit Atemwegsproblemen kann der Besitzer unterstützend und vorallem vorbeugend eine Kur mit Plantagines + C (I West) beginnen. Aber auch andere Kräuterkuren mit Arzneibuchqualität können die Wirkung erzielen.
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