Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für 'Pferdepflege' Kategorie

11, Sep 2009

luposan_pferd.jpg Bald ist es wieder soweit und die Pferde beginnen mit dem Fellwechsel. Der Fellwechsel bei Pferden laugt den Körper und das Imunsystem der Pferde stark aus.

Daher ist es wichtig, dass der Pferdehalter vor uns während des Fellwechsels vermehrt auf den Nährstoffbedarf seines Pferdes achtet.

Da der Pferdekörper durch den Fellwechsel stark beansprucht ist, steigt hier auch die Gefahr des Pferdehusten an. Diese Gefahr darf nicht unterschätzt werden und man sollte diesem Pferdehusten vorbeugen, statt ihn dann schnell behandeln zu müssen.

Zurück zum Fellwechsel ansich: damit ein Tier glänzendes Fell hat und schöne gesunde Haut, benötigt es wichtige ungesättigte Fettsäuren, wie beispielsweise Omega 3, Omega 6 oder Lecithin.

Lupoderm von Luposan beinhaltet alle lebenswichtigen ungesättigten Fettsäuren und sorgt für glänzendes Fell, gesunde und elastische Haut, eine Verkürzung der Haarungsperiode, Pigmentverbesserung und eine erhöhte Vitalität.

Lupoderm von Luposan kann auch bei Katzen und Hunden über das Futter verabreicht werden.  

21, Jul 2008

In der aktuellen CAVALLO 08/2008 wurde die Wirkung des Dorsi Coach getestet, in dem Reitlehrer und Bereiter Schulpferde ritten und auf ihre Entwicklung schauten. Beim Dorsi Coach  geht es um eine kleine schwarze Plastikdose, die unter den Sattelgurt geklemmt wird. Der Reiter kann per Fernbedienung eine Vibration auslösen, sodass der Dorsi Coach am Brustbein vibriert.

Der Dorsi Coach soll wie ein Rückentrainer wirken, da die Schwingungen der Vibration das Pferd dazu animieren sollen den Rücken aufzuwölben. Die Dornfortsätze und die Lendenwirbelsäule fächern sich auf und die Hinterhand triff vermehrt unter.

Vorallem Pferde die den Rücken wegdrücken oder im Stechtrab unaufmerksam durch die Bahn laufen, können mit dem Dorsi Coach wieder aufmerksam gemacht werden. Konzentration und eine deutliche Vorwärtsabwärts-Tendenz sind das Resultat. Die Idee zu dem Produkt kam von Heike Nitsche, einer Tierheilpraktikerin.

Fakt ist, dass viele Pferde nach dem Beritt von den Reitlehrern und Bereitern durchlässiger waren und fleißig arbeiteten. Aber ob das nun am Korrekturberitt oder aber am Dorsi Coach lag, weiß wohl keiner. Einige Pferde ignorierten den Dorsi Coach, andere widerum verspannten regelrecht, wenn das Gebrumme begann.

Nachteil ist auch, dass der Dorsi Coach derzeit noch per Kabelverbindung und großem Drücker zu bedienen ist. Dies ist beim Reiten natürlich hinderlich. Es ist angedacht, den Dorsi Coach als kabellos anzubieten. Derweil kostet er 136,00 Euro und es bleibt spannend, was die ersten Tester sagen werden.

21, Feb 2008

Vom 18. – 19. April 2008 wird wieder die Messe Hansepferd veranstaltet. Dort finden die Europameisterschaften der Hufschlagschmiede statt, zu der noch viele Pferde gsucht werden, die dort kostenlos eine neuen Beschlag erhalten.

Natürlich sollte das Pferd brav beim Schmied sein und keinen Spezialbeschlag benötigen.

Na wenn das keine Chance ist :)

17, Okt 2007

Wenn ein Pferd matt, appetitlos ist und schwitzt, dann deutet dies auf eine erhöhte Temperatur hin. Bevor entschieden wird, einen Tierarzt zu konsultieren, sollte bei dem Pferd Fieber gemessen werden.

Der Normalwert der Temperatur liegt zwischen 37,00 und 38,00 Grad bei ausgewachsenen Pferden. Bei Jungieren ist die Tolleranz zwischen 38,00 und 39,00 Grad. Hat ein Pferd über mehrere Tage anhaltend erhöhte Temperatur, so kann dies zu bleibenden Schäden kommen.

Das Fieber ansich ist nicht die Krankheit, sondern nur ein Sympthom. Daher muss schnellst möglich herausgefunden werden, woher der Temperaturanstieg kommt. Das wichtigste ist, dass die hinter dem Fieber steckende Infektion schnellst möglich behandelt wird. Daher sollte schon bei einer Temperatur von 38,50 Grad ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Zur Messung ansich sollte ein digitales Thermometer genutzt werden, da Quecksilberthermometer brechen kann, wenn das Pferd zappelt. Die Messung erfolgt für ca. drei Minuten im After des Pferdes. Die digitalen Thermometer sind zu dem meist mit einem Akustikgeräusch audgestattet, welches nach der Messung ertont.

Am besten sollte man die Prozedur zu zweit durchführen, sodass eine Hilfe vorn am Kopf des Pferdes steht und dieses beruhigen kann, wenn es beginnt zu zappeln.

28, Sep 2007

Auch wenn der Sommer nun vorbei ist und die Menschen sich vielleicht ärgern, aber für einige Pferde beginnt nun hoffentlich wieder die Jahreszeit in der sie nicht wie kleine Aliens verpackt auf der Weide stehen müssen.

Um einen Ekzemer zu kreieren nehme man eine Stoffwechselerkrankung und den Stich eines bestimmten Insektes. Dann ist das Chaos perfekt.

Die Hauptsaison der Symptome der Ekzemer sind die Monate April bis Oktober. In diesem Zeitraum verändert sich die Haut der Pferde. Meist beginnt alles mit dem konsequenten Scheuern der Schweifrübe oder der Mähne. Die Haut wird schuppig und trocken und das Pferd scheuert sich immer mehr kahle Stellen am ganzen Körper. Die Tiere spüren, dass die Gefahr von den kleinen Insekten kommt. Sie regieren panisch, können jedoch nichts tun. Durch das Aufscheuern der entzündeten Stellen, tritt Blut, Wundwasser oder Eiter aus, was wiederum neue Insekten anzieht.

Ekzemer leiden am Sommerekzem, welches auf Grund von drei Faktoren entstehen kann:

1. Kriebelmücken
2. Schmetterlingsmücken
3. Gnitzen

Haltungsfehler, falsche Fütterung und die Stoffwechselerkrankung sorgen dafür, dass das Ekzem immer wieder ausbricht. Bevor der Artz mit Cortison behandelt, können ein paar Hausmittel ausprobiert werden. Wichtig ist es, dass die Insekten ferngehalten werden – dafür kann man Knoblauch verfüttern.  Entweder in ganzen Knollen oder als Pulver über dem Futter. Der zweite wichtige Anspekt ist die Pflege der Haut. Nicht das täglicht stundenlange Putzen hilft dem Pferd, sondern das Ölen der ausgetrockneten Pferdehaut. Regelmäßig mit Babyöl massiert wird die Haut wieder flexibler und enthält mehr Feuchtigkeit.

Der Kauf einer Ekzemerdecke ist sehr zu empfehlen. Hierbei zählt jedoch wirklich die Passform und die Qualität. Wer das Ausmessen des Pferdes auf Grund eines vermeindlichen Schnäppchens bei Ebay vernachlässigt, der wird seinem Pferd wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen bringen. Ekzemerdecken bergen das große Risiko in sich, dass sie bei schlechter Passform den Insekten Schlupflöcher unter die Decke und schlimmsten Falls auch unter die Maske bieten. Wer ein mal gesehen hat wie ein Pferd panisch wird weil ein Insekt unter der Kopfmaske fliegt, der wird erkennen wie wichtig hierbei die Beratung im Fachhandel ist.

31, Mai 2007

Vor allem Schimmel bekommen auf den Nüstern sehr schnell Sonnenbrand. Die empfindliche Haut wird rot und schlimmsten Falls bilden sich kleine Blasen. An eine Zäumung ist dann für eine Weile gar nicht zu denken, aber viel schlimmer ist es, dass dies beim Pferdchen wirklich Schmerzen verursacht.

Gegen den Sonnenbrand hilft – wie beim Menschen auch – nur die gute alte Sonnenmilch. Aber sanft muss sie sein, am besten frei von Parfum und Alkohol. Bei der Stiftung Wartentest wurde im Schnelltest das Kinder-Sonnenspray des Discounters Penny im Schnelltest auf Herz und Nieren geprüft.

Pferdehaut ist –  so wie die Haut der Kinder – wesentlich dünner und daher empfindlicher.  Das Spray ist wasserfest, günstig und hält in Punkto Lichtschutzfaktor genau das, was es verspricht.  Testurteil gut.

Günstigere Sonnensprays und Sonnenmilch mit dem selben Testurteil gibts auch bei Lidl und Aldi Nord (ca 3,00 Euro) .

9, Mai 2007

Trockene Hufe bei Pferden

Autor: tierkompakt

Welcher Pferdehalter kennt das Problem nicht: trockene und rissige Hufe im Sommer machen den Pferden zu schaffen. Die Hufwände brechen aus und werden fransig. Was bleibt ist die Frage, was man gegen die trockenen Hufe tun kann?

Es gibt natürlich wie bei vielen Themen, sehr unterschiedliche Meinungen. Bei diesem Thema scheinen sich die Geister jedoch ganz stark zu teilen.. Zu 90% kann man aber sagen, dass Huffett nicht den gewünschten Effekt bringt. Im Gegenteil, dadurch wird’s unter Umständen nur noch schlimmer, da das Fett die Poren verklebt.

Wichtig ist, dass der Huf wieder Wasser aufnehmen kann und es vor allem auch in sich behält. Dazu kann man – wenn das Pferdchen gut erzogen ist  – den Huf in einen Eimer Wasser stellen und jeweils gute 10 Minuten einziehen lassen. Sinnvoll ist es, um das Wasser auch im Huf zu halten, danach Huföl auf Lorbeerbasis aufzutragen.

Aus einem Forum habe ich den Tipp bekommen, dass wenn das Pferd partout nicht in einem Wassereimer stillsteht, man einfach nasse Handtücher um die Hufe legt.

Letztlich kann sicher jeder nur selbst entscheiden, was bei seinem Pferd hilft. Ich kann sagen, dass meine Stute mit ihren trockenen und harten Hufen dankbar über ne Abkühlung ist und das nachhaltige Ölen schon was bewirkt.

Andere Erfahrungen aber immer gesucht :)