Kommentare (0)Es wird Herbst und die Igel sind auf dem Weg durch die Gärten und Wälder. Aber nicht jeder vorbeilaufende Igel muss sofort in menschliche Obhut genommen werden. Im Gegenteil: mit kleinen Hilfen kann man dem Igel das Überwintern erleichter, ohne ihm dem Stress der menschlichen Nähe auszusetzen.
Die einfachste Variante ist es, beispielsweise Laubhaufen in geschützten Ecken des Gartens aufzuschütten. Darin kann der Igel einen regengeschützten Unterschlupf finden. Zusätzlich kann man sogenannte Futterstellen einrichten.
Der Tierschutz Berlin beschreibt die Futterstelle wie folgt: “Die Futterstelle kann eine mit zwei 10×10 Zentimeter kleinen Schlupflöchern versehene Kiste sein. Dort stellen sie abends das Futter hinein. Eventuelle Futterreste müssen morgens unbedingt entfernt und die Futterschüssel heiß gespült werden.
Zur Fütterung eignen sich:
- Hundefeucht- und Welpentrockennahrung
- Igeltrockenfutter vermischt mit ungewürztem Rührei
- Katzendosennahrung
- Erdnussbruch (ungesalzen)
- ungeschwefelte Rosinen
- zerdrückte Bananen”
Ebenfalls sehr wichtig: geben Sie einem Igel niemals Milch. Auch wenn man dies aus Kindergartenzeiten noch kennt – Milch verursacht Durchfall und Bauchschmerzen, da die Igel die den Milchzucker nicht vertragen. Daher bitte nur Wasser zum Trinken bereitstellen.
Aber woran erkennt man, dass ein Igel mehr als nur die Futterkiste benötigt? Igelsäuglinge und Ingeljunge die allein herumirren, sind meist ohne Mutter. Hat man sich über einige Stunden vergewissert, dass die Kleinen allein sind, so muss man einschreiten. Ebenso müssen natürlich kranke Igel eingefangen werden. Einen kranken Igel erkennt man an seinem untypischen Verhalten. Wenn er sich nicht mehr versteckt, sich nicht zusammenkugelt, wenn er zittert, hustet oder unsicher umherirrt, dann ist er sicher krank und benötigt Hilfe.
Für die Winterzeit komtm noch die Notsituation hinzu, wenn man Igel in geschlossenen Schneedecken umherölaufen sieht. Meist sind dies Alttiere, die Hilfe benötigen.
Nur eines darf man nicht vergessen: nimmt man einen Igel bei sich auf, so benötigt dieser 5-6 Monate lang tägliche Fütterung und Pflege. Daher ist es wichtig, dass man nicht voreillig handelt, weil man eben mal für 5 Tage einen Igel besitzen will. In den wirklichen Notsituationen steht jedem der Tierarzt beratend zur Seite.
Der Newsticker des Abendblattes vermeldete am Sonntag Abend wieder schreckliche Neuigkeiten aus der Tierwelt:
“Mutmaßlich militante Tierschützer haben aus Protest gegen die Käfighaltung zwei Mal hintereinander die Tiere des in Kiel gastierenden Zirkus Europa freigelassen. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag öffneten sie in der Nacht zum Samstag die Gehege der Lamas, Ziegen und Giraffen – und wiederholten die Aktion dann noch einmal am folgenden Abend. Bei ihrem ersten Einsatz entdeckte die Polizei an einer Gasflasche ein Schreiben der Tierschützer, in dem sie auf das Leid der Tiere hinweisen. Da nicht klar war, was sich in der Flasche befand, wurde der Munitionsräumdienst angefordert. Dieser habe gegen 6 Uhr Entwarnung gegeben. Die Flasche war leer.”
Der Tierschutz Berlin hat veröffentlilcht, dass in Berlin wieder die Zahl der Tierversuche angestiegen ist und damit eine neue Höchstmarke erreicht wurde. ”Im Jahr 2006 wurden 300.903 Tiere für Versuchszwecke gequält und getötet. Das sind 17.000 mehr als im Vorjahr und 30.000 mehr als im Jahr 2004. „Berlin bleibt damit leider unangefochten die Nummer eins auf der Rangliste der Tierversuchsmetropolen“, sagt Wolfgang Apel, Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und des Deutschen Tierschutzbundes. „Zwar gelang es mit unserer Hilfe, die an der Charité geplanten Affenversuche zu verhindern.“ Doch der Gesamtanstieg der Tierversuchszahlen mache nachdenklich – und wütend zugleich. ”
Das schlimmste ist wohl auch folgende Erkenntnis, welche geäußert wird: “„Nach unserem Dafürhalten ist die Mehrzahl aller Tierversuche ohne einen weiteren Nutzen für die Forschung“, erklärt Wolfgang Apel. Sie dienten vielmehr der Bestätigung längst erwiesener, wissenschaftlicher Thesen. Außerdem gibt es für viele Bereiche der Forschung inzwischen seriöse und anerkannte Alternativen zum qualvollen Tierversuch – erarbeitet unter anderem von der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes.”
Es wäre schön, wenn die zuständoge Senatorin endlich ernsthaftige Bemühungen ansetzen würde um dem Elend ein Ende zu bereiten. Noch immer scheinen viele Menschen zu denken dass es eine Hilfe für sie ist, wenn sie einfach nicht hinschauen…
Ja wie blöd muss man denn sein? Besucher der Berliner Hasenheide haben eine Hirschkuh mit Pommes getötet. Die Tiere, die am Zaun des Geheges stehen und den Menschen die Mäuler entgegen strecken sollten wohl kaum mit Nudeln, Pommes oder Brot gefüttert werden.
Diese Tiere sind Wiederkäuer und können daher nur pflanzliche Nahrung verwerten. Wenn falsch verstandere Menschenliebe aber der Auslöser dafür ist, der Hirschkuh einen Keks zu schenken, dann kann das zu einer Kolik führen, welche auch tötlich enden kann.
Der Fall in der Berliner Hasenheide kann nur wieder dazu dienen um den Menschen verständlich zu machen, dass die Tiere von ihren Pflegern artgerecht betreut und versorgt werden.
Hier den dringenden Aufruf im Namen der Tiere der Hasenheide:
„BITTE FÜTTERT UNS NICHT, WIR WERDEN GUT VERSORGT!“
“Der Tierschutzverein für Berlin plant Deutschlands erste große Auffangstation für exotische Tiere, darunter Schildkröten, Tropen- und Wüstentiere wie Schlangen, Echsen, Spinnen und Warane. Alle Gehege werden über Innen- und Außenanlagen verfügen. Es sind Lichtkuppeln, eine Quarantänestation sowie veterinärmedizinische Behandlungsräume geplant. Das Projekt hat Modellcharakter und wird die erste Station dieser Art in Deutschland sein.
Es sind jeweils 3 Anlagen für die Landschildkröten und 3 Anlagen mit Teichen und Wärmeinseln für die Wasserschildkröten geplant. Hinzu kommen 3 Affenhäuser für die bereits im Tierheim lebenden Primaten sowie Fischaquarien zur Aufnahme von Fischen.
Notwendig wird die Baumaßnahme, weil immer mehr exotische Tiere im Tierheim Berlin aufgenommen werden müssen. Allein im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Exoten um 54 Prozent. Die Tiere werden entweder abgegeben oder ausgesetzt bzw. von den Veterinärämtern beschlagnahmt. Ursache dieser Entwicklung ist der sprunghaft gestiegene Handel mit exotischen Tierarten. Exoten wie Schlangen, Leguane oder Spinnen sind in Zoo-Handlungen oder auch in Baumärkten leicht zu erwerben. Auf Tierbörsen blüht der Handel oder auch der Tausch mit diesen Tieren.
Der Anstieg der Tiere im Tierheim Berlin ist auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass die beiden Zoologischen Gärten in Berlin keine Fundtiere mehr aufnehmen. Dabei soll das neue Exotenhaus nicht als Konkurrenz zu den zoologischen Einrichtungen in Berlin verstanden werden. Es geht darum, die Aufnahmekapazitäten im Tierheim Berlin zu erweitern. Der Tierschutzverein für Berlin sieht sich in der Verantwortung gegenüber allen Tieren, und wird damit seinen gewachsenen Aufgaben gerecht. Baubeginn ist für November 2007 geplant, die Fertigstellung soll im Mai 2008 erfolgen. Die Kosten werden auf bis zu 1,5 Millionen Euro geschätzt.
Der Tierschutzverein fordert zusammen mit seinem Dachverband, dem Deutschen Tierschutzbund, ein generelles Verbot des Handels von exotischen Tieren. In Privathaushalten ist eine artgerechte Unterbringung exotischer Tiere in der Regel nicht möglich. Das Tierheim vermittelt diese Tiere nur an Interessenten, die die erforderliche Sachkunde nachweisen können und im Rahmen einer Vorkontrolle die art- und tiergerechte Unterbringung gewährleisten können.
Ob es sinnvoll ist, die Urlaubsreise zusammen mit dem Tier anzutreten, ist die eine Sache. In machen Fällen sehen Besitzer jedoch keine andere Möglichkeit, als den Hund oder die Katze mitzunehmen.
Alternativen stellt wie immer noch die Nachbarschaftshilfe dar oder die Tierpension. Es gibt viele Varianten, bei denen das Tier über 1 oder 2 Wochen gut versorgt auch ohne die Besitzer leben kann.
Wenn die Reise jedoch zusammen stattfinden soll, so sollte wiederum das Auto als Reisemittel an erster Stelle stehen. Der Hund oder die Katze könnten bei Zwischenstops genau betrachtet werden, um eventuelle Verhaltensstörungen zu erkennen. Bleibt letztlich nur die Flugreise, so muss einiges beachtet werden:
- Darf das Tier ohne weitere Untersuchungen in das jeweilige Land eingeflogen werden?
- Wiegt das Tier über 8kg? Der Grund für diese Frage ist ein ganz einfacher: Tiere bis zu einem Gewicht von 8kg dürfen während des Fluges mit in die Kabine und unterm dem Sitz beim Besitzer verweilen. Größere Tiere werden im Frachtraum transportiert
- Ist eine geeignete Transportbox vorhanden? Diese sollte vorallem stabil sein und sich absolut sicher verschließen lassen. Des Weiteren muss sie an allen Seiten über Kanten verfügen, die mindestens 2cm länger sind al die außenkanten der Transportbox. Der Grund hierfür ist die Luftversorgung des Tieres. Wenn nämlich ein anderes Gepäckstück verrutscht und sich direkt an die Transportbox schibt, so wären die Luftkanäle verschlossen, wenn dort keine überstehenden Kanten angebracht sind.
- Des Weiteren sollten nur Direktflüge in Betracht gezogen werden, um dem Tier nicht noch ein erneutes Umlagern anzutun.
- Wichtig ist ebenso: Gestattet die Airline den Tiertransport? Nicht bei allen Flügen ist es möglich, den Frachtraum für die Tiere mitzunutzen.
Letztlich sollten Tiere aber lieber in gute Hände im Heimatland gegeben werden. Dieser Stress des Fluges steht für das Tier in keinem Verhältnis zum Urlaubsnutzen. Ebenso muss auch der Urlaubsort zum jeweiligen Tier passen.
Unglaublich aber wahr. Noch immer währt der Trend, dass Tiere zu Beginn der Ferienzeit einfach im Tierheim abgegeben werden oder irgendwo ausgesetzt werden. Wegen zwei Wochen Urlaub wollen manche Tierbesitzer lieber die Kosten einer Tierpension sparen – wahrscheinlich war die Reise in den Süden teuer genug – und geben das Fellknäul lieber im Tierheim ab.
Über dieses erschreckende Verhalten berichtet auch das Tierheim Berlin: “Heute beginnen in Berlin und Brandenburg die Ferien und das Tierheim Berlin ist jetzt schon mit rund 1.500 Tieren komplett ausgelastet. Der Tierschutzverein für Berlin befürchtet, dass sich die Situation über die nächsten Wochen noch weiter zuspitzt. Erfahrungsgemäß kommen in der Hauptferienzeit viele Tiere ins Tierheim oder werden herzlos ausgesetzt. Auf der anderen Seite läuft die Vermittlung der Tierheim-Schützlinge nur zögernd. Besonders eng ist es in den Katzenhäusern, hier müssen zeitweise bis zu 670 Tiere betreut werden. Notcontainer wurden bereits aufgestellt, doch auch dieser zusätzliche Raum war schnell belegt. Im Kleintierhaus warten allein 90 Kaninchen auf tierliebe neue Besitzer, weitere 30 Chinchillas, und viele Meerschweinchen, Mäuse und Ratten kommen hinzu. Auch bei den Hunden ist die Belegung mit 250 Tieren sehr hoch.
Dabei muss sich kein Tierbesitzer von seinem Tier trennen, wenn er gerne verreisen möchte. Es gibt viele Unterbringungs- oder Betreuungsmöglichkeiten für Tiere. Die Urlaubsbroschüre des Tierschutzvereins für Berlin „Tierisch gute Adressen“ ist soeben in einer neuen Auflage erschienen. Sie nennt private Tierpensionen in Berlin und Unterbringungsmöglichkeiten in Tierheim der Umgebung und kann im Tierheim Berlin angefordert werden. Das Tierheim Berlin kann selbst leider keine Pensionstiere aufnehmen.
Eine sinnvolle Hilfe bietet auch die bundesweite Aktion des Deutschen Tierschutzbundes e.V. „Nimmst Du mein Tier, nehme ich Dein Tier“, die der Tierschutzverein für Berlin unterstützt. Die Idee ist, dass sich Tierfreunde gegenseitig bei der Tierbetreuung während des Urlaubs helfen. Der Verein führt hierzu eine Tiersitterliste mit Tierfreunden, die sich als Urlaubsbetreuer für Haustiere zur Verfügung stellen. “
Also meinem Beagle gehts bei den Temperaturen alles andere als gut. Sie hechelt wie verrückt und verzieht sich lieber in kühle Ecken.
Laut Zooplus muss das nicht sein, denn es gibt mal wieder ein neues Produkt: das Hundeplanschbecken!
das Planschbecken hat sicher dann seinen Zweck erfüllt, wenn die Plastik am Boden und an den Seitenwänden verstärkt ist, sodass die Krallen der Hunde nicht sofort alles zerstören. Aber auf jeden Fall eine lustige Idee.
Traurig habe ich den Blogeintrag von Catplus.de gelesen. Bei Ebay China gibt es nun lebende Hunde und Katzen zu kaufen – dies sollte man nicht damit verwechseln, dass dort tierliebende Menschen ein neues zu Hause für Vierbeiner suchen. Im Gegenteil: es geht um die “Kochkust” der Chinesen. Es ist ein Armutszeugnis und nur ein Zeichen dafür, wie erbärmlich sich Menschen gegenüber Tieren verhalten können.
Wenn Tiervermittlung unter den Regeln des artgerechten Handels vollzogen wird, dann ist dem nichts entgegenzusetzen. Hier jedoch werden die bei Ebay angebotetenen Tiere zusammengepfercht wie Hühner in Legebatterien. Die weltweit größte Tierschutzorganisation Peta hat eine Petition veröffentlich, um diese Tierquälerei zu unterbinden. Helft mit!
Hier ist der original Artikel zu lesen.
Bachblüten sind ein Weg, um Mensch und Tier auf homoöpathischer Basis zu helfen und zu trösten. Es handelt sich dabei um knapp 40 Blütenmittel von bestimmten Bäumen, Büschen und wildwachsenden Blumen. Es ist nicht allein der Glaube der hilft, sondern es sind die Wirkstoffe der Natur.
Sie stärken das Selbstvertrauen und die Psyche, geben wieder Mut und geben Balance. Dies hat jedoch nur dann eine Chance auf Wirkung, wenn die Zusammensetzung/Mischung aus den 38 Blüten auch genau auf die Symptome abgestimmt ist.
Bachblüten können bei akuten Krankheiten angewandt werden, sowie vorbeugend als Unterstützung der Psyche des Tieres. Bei chronischen Krankheiten können Bachblüten ergänzend zur allgemeinen Veterinärmedizin eingesetzt werden.
Jede Blüte hat ihre eigene Bedeutung. Die Roßkastanie (Chestnut Bud) beispielsweise ist für Tiere geeignet, die unkonzentriert sind und daher ständig die selbeb Fehler machen. Die Zitterpappel (Aspen) hingegen ist die Blüte für Angsthasen. Wenn Tiere aus unerfindlichen Gründen ängstlich sind, kann sie helfen, das Vertrauen zu stärken. Die Rotbuche (Beech) ist ganz sicher Bestandteil einer Mischung, wenn Protestpinkeln oder Unsauberkeit an sich im Spiel ist.
Die Bachblüten sind entweder flüssig oder in kugelform (die sogenannten Globulis) und werden entweder mit einer Pipette in das Maul gegeben, über das Futter verteilt. Ein Einarbeiten in die Haut des Tieres ist ebenfalls möglich.
Die Anwednungsgebiete sind sehr verschieden. Angst, Panik, Schock oder unkontrollierte Aggression sind deutliche Anzeichen von innerer Unruhe. Ein paar Bespiele verdeutlichen die Einsatzmöglichkeiten:
Hund: wenn ein Hund sich vom Wesen verändert, urplötzlich am Zaun kläfft und aggressiv wird, dann kann eine gezielte Mischung aus Bachblüten helfen.
Katze: – Protestpinkeln ist wohl eines der schlimmsten Äußerungen von Stress und Angst. Nach einem Umzug oder wenn neue Menschen in das Leben einer Katze treten (oder das Leben verlassen), dann reagieren die Tiere durch Pinkeln in alle greifbaren Unterlagen.
Pferd: auch ein Pferd, was mit seinen 600kg locker jeden Menschen übern Haufen rennen könnte, kann diese große innere Angst verspüren. Die Augen sind weit aufgerissen, die Ohren angelegt. Fehlendes Selbstvertrauen zeigt sich dann vor allem unter dem Reiter.
In allen dieser Fälle lohnt es sich, Bachblüten auszuprobieren. Ebenso nach Operationen, Magenerkrankungen usw.
Ihren Namen verdanken die Blüten in der Sammlung dem Doktor Edward Bach (*1886), der die Heilmittel im Labor testete und zusammenstellte.