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Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für 'Tierschutz' Kategorie

2, Okt 2008

Presse-Mitteilung aus dem TASSO e.V. Newsletter

“Herbstzeit ist Schneckenzeit. Viele Gartenbesitzer bekämpfen die schleimigen Kriecher jetzt mit Schneckenkorn. Das ist aber nicht nur für die Schnecken selbst lebensgefährlich, sondern auch für Hunde und Katzen.

Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., berichtet von einer Frau, die ihre Katze bei TASSO als vermisst gemeldet hatte: “Drei Tage später rief die Frau wieder an und erzählte, sie hätte ihre Katze gefunden, tot hinter der Heizung im Keller.” Eine Untersuchung beim Tierarzt habe ergeben, dass die Katze vermutlich an Schneckenkorn verendet ist. “Die typischen Vergiftungssymptome wie Erbrechen und Lähmungen sind bei Hunden viel leichter zu erkennen als bei Katzen. Die ziehen sich in solchen Fällen in abgelegene Winkel zurück”, weiß McCreight. Laut Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher gebe es gegen eine Vergiftung mit Schneckenkorn vor allem bei Hunden kein wirksames Gegenmittel: “Bis spätestens einer Stunde nach der Aufnahme des Korns muss bei dem Hund der Magen ausgepumpt oder sonstwie geleert werden. Klappt das nicht und lassen sich die Krämpfe nicht medikamentös lindern, ist es in der Regel zu spät, die Vergiftung endet tödlich.”

Wie die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN berichtet, enthält handelsübliches Schneckenkorn das Nervengift Metaldehyd, das bereits in kleinen Mengen tödlich sein kann. “Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden”, warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin der Stiftung. Es komme immer wieder zu tödlichen Vergiftungen, nicht nur bei Hunden und Katzen, auch so mancher Igel würde qualvoll am Schneckengift sterben.

McCreight empfiehlt zur Schneckenabwehr Mittel, die ohne Chemie wirken, beispielsweise Schneckenzäune, Bierfallen oder die Ansiedlung natürlich Fressfeinde wie Igel, Frösche, Eidechsen, Blindschleichen und Spitzmäuse. “Obwohl es verlockend klingt, sollte man aber keine indischen Laufenten zur Schneckenvertilgung anmieten”, sagt der TASSO-Chef. „In letzter Zeit häufen sich Internet-Angebote zu dieser Möglichkeit.” Die Enten hätten zwar eine ausgesprochene Vorliebe für Schnecken, würden aber das biologische Gleichgewicht des Gartens durcheinander bringen, sagt McCreight und beruft sich dabei auf Björn Clauss, einen Spezialisten für Laufenten aus dem oberbayrischen Soyen. Zudem sei das Mieten von Haustieren, die sich ständig an eine neue Umgebung gewöhnen müssen, nicht artgerecht.
 
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25, Sep 2008

“TASSO-Newsletter

Pedigree ruft Hundefutter zurück

Betroffen sind die Sorten „mit 5 Sorten Fleisch“ und „mit Leber & Pansen“

Mars Petcare Deutschland kündigte heute eine bundesweite Rückholaktion für 2 ihrer Produkte an.  Die Sorten „mit 5 Sorten Fleisch“ und „mit Leber & Pansen“ in den 400 Gramm und 820 Gramm Dosen enthalten möglicherweise zu große Knochenstücke, wodurch es zu einer gesundheitlichen Gefährdung für den Hund kommen könnte, teilte das Unternehmen mit. Ursache sein eine falsche Lieferung an die Fabrik gewesen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Produkte weder verkauft noch verfüttert werden sollen. Mars teilte mit, dass Tierhalter, die entsprechenden Dosen gekauft haben, diese zum Austausch zur Verkaufsstätte zurückbringen können. „Ein roher Knochen ist für einen Hund ein gesunder Leckerbissen und außerdem noch gut für die Zähne. In gekochtem Zustand können Knochen aber splittern und so den Magen-Darm-Trakt des Hundes verletzen.“, so Beate Karschny, Tierärztin in Rodheim. „Derartige immer wieder vorkommende Rückrufaktion fördern das Vertrauen in die Fertigfutterindustrie nicht gerade.“, vermutet Andrea Thümmel, Pressesprecherin der Tierschutz-organisation TASSO e.V.

Wer sich informieren möchte, was wirklich im Hundefutter steckt, dem sei das Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm empfohlen (ISBN-Nr: 978-3-552-06049-4).”

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8, Sep 2008

TASSO-Newsletter:

” Schweiz verschärft Tierschutzgesetz

In der Schweiz gilt seit 1. September 2008 ein neues, verschärftes Tierschutzgesetz. Die wichtigsten Neuerungen sind:

Ausbildung von Hundehaltern
Wer sich nach dem 1. September 2008 in der Schweiz einen Hund zulegt, muss mit einer Übergangsfrist bis 2010 zuvor einen Kurs besucht haben. Im ersten Jahr müssen Hund und Halter außerdem ein spezielles Training absolvieren. Alle Hundehalter, die Ihren Vierbeiner vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes erworben haben, sind von der Regelung ausgenommen.

Sozial lebende Tiere
Meerschweinchen und andere in Gruppen lebende Tiere dürfen nicht mehr allein gehalten werden. Für Frettchen, Kleinnager und Greifvögel sind größere Gehege vorgeschrieben.

Mehr Auslauf für Pferde
Die Anbindehaltung für Pferde soll ab 2013 endgültig verboten sein. Jungpferde müssen in Gruppen aufgezogen werden. Um dem Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden, ist ein täglicher Auslauf bzw. Austritt Pflicht. Wer mehr als fünf Pferde besitzt muss eine Basisausbildung absolvieren.

Mehr Freiheit für Schafe und Ziegen
Die Anbindehaltung wird ab 2018 verboten. Liegeplätze müssen von 2010 an eingestreut werden. Einzeln gehaltene Tiere müssen Sichtkontakt zu Artgenossen haben. Schafe müssen jährlich geschoren werden, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Beschäftigung für Schweine
Um Verhaltensstörungen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass Schweine sich entsprechend beschäftigen können. Bauliche Anpassungen hierfür müssen bis 2013 umgesetzt werden. In Ställen müssen Abkühlvorrichtungen vorgesehen werden. Ferkel dürfen ab 2010 nur noch unter Betäubung kastriert werden.

„Die Maßnahmen der Schweizer, den Tierschutz zu verbessern, sind sehr lobenswert. Allerdings darf man sich fragen, wer die Einhaltung der neuen Vorschriften überwachen soll“, kommentiert Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation

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16, Jul 2008

Endlich ist das geschafft, wofür sich beispielsweise auch pro-felis.de so eingesetzt hatte. Der TASSO Newsletter berichtet:

“Ab heute, Dienstag, 15. Juli 2008, dürfen beim Online Aktionshaus Ebay keine Hunde- und Katzenfelle mehr gehandelt werden. Ebay kommt damit einer Ende diesen Jahres in Kraft tretenden EU-Richtlinie zuvor. Im November letzten Jahres hatten die Agrarminister der Europäischen Union ein EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle beschlossen. Das Ebay-Verbot umfasst alle Produkte, die aus den Tierhäuten hergestellt werden, also auch Spielzeug mit Pelzbesatz, Kleidung und Rheumadecken. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr zirka 2 Millionen Hunde- und Katzenfelle zu Pelzaccessoires und Spielzeug verarbeitet. „Es ist überaus erfreulich, dass gerade ein Unternehmen wie Ebay mit Millionen von Käufern und Verkäufern eine Vorreiterrolle bei der Durchsetzung dieser EU-Richtlinie einnimmt.“, begrüßt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO das Engagement.”

7, Jul 2008

Presse-Mitteilung aus dem aktuellen Tasso Newsletter:

“TASSO begrüßt die geplante Abschaffung des generellen Pitbull-Verbots in den Niederlanden

Gute Nachrichten für Hundebesitzer, deren Vierbeiner typische Pitbull-Merkmale aufweisen und die in die Niederlande einreisen wollen: Laut Medienberichten will die zuständige Landwirtschaftsministerin Gerda Verburg das umstrittene RAD-Gesetz (Regeling Agressieve Dieren) demnächst abschaffen. Damit entfiele die bisherige Praxis, pitbullartige Hunde allein aufgrund ihres Äußeren zu beschlagnahmen und gegebenenfalls sogar zu töten. An die Stelle des generellen Verbots soll ein Verhaltenstest treten, über den allerdings noch keine genauen Angaben vorliegen.

Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., begrüßt die Initiative der Ministerin: „Das Verhalten eines Hundes allein nach seinem Äußeren zu beurteilen, ist weder logisch noch sinnvoll. Ob von dem Tier eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht, kann nur im Einzelfall entschieden werden. Es bleibt zu hoffen, dass der offenbar geplante Verhaltenstest neuesten Erkenntnissen der Tierpsychologie Rechnung trägt.“
 
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18, Jun 2008

“Chakukla, eine nur wenige Jahre alte und sehr seltene Massai-Giraffe des Baseler Zoos hat sich am Dienstag Nachmittag in einem Seil selbst zu Tode stranguliert.

Die Seile dienen im Zoo schon seit Jahren zur Befestigung von Futter-Ästen für die Tiere. Besucher hatten dem Zoopersonal den Vorfall um 12.20 Uhr gemeldet. Der sofort zu Hilfe gerufene Tierarzt befreite das schon am Boden liegende Tier, das 10 Minuten später an den Folgen der Strangulation starb, so die Baseler Zeitung.

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12, Jun 2008

Es ist wohl einfach nur pervers, was man auf folgendem Video erkennen kann. Hier wirft ein Soldat ein kleines Hundebaby unter lautem Lachen in eine Schlucht. Der zweite Soldat scheint das auch noch witzig zu finden. Ein Schulternzucken beendet das Geschehen.

Edit: Leider wurde das Horror-Video aus dem Internet herausgenommen.
Original Video – More videos at TinyPic

Die Bild Zeitung veröffentlicht einen Artikel, in dem darauf hingewiesen wird, dass der Marine-Soldat der das Hundebaby in die Schlucht warf vom Dienst entlassen wurde.

8, Apr 2008

TASSO-Newsletter

“Von 77 kontrollierten Lebend-Tiertransporten in Mittelhessen wurde im letzten Jahr 48 Transporte beanstandet, so die Statistik des Giessener Regierungspräsidiums. Damit ist nicht einmal jeder zweite Transport in Ordnung. Missstände gab es vor allem wegen der Überschreitung der zulässigen Fahrthöchstdauer von 8 Stunden bei Normalfahrzeugen ohne Tränkesystem und Ventilatoren, dem Platz für jedes einzelne Tier und den Transportpapieren. Verstöße gegen die Transportverordnungen oder das Tierschutzgesetz seien eigentlich eher die Regel als die Ausnahme, weiß Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale aus jahrelanger Erfahrung im Tierschutz. “Man kann sich anhand der Stichprobe in Hessen ganz leicht ausrechnen, wie viele Tiere stundenlang unter unzumutbaren Transportbedingungen in Deutschland und Europa leiden müssen.”, so McCreight. Die Tierschutzorganisation Animals Angels haben Beispiele für Transportzeiten dokumentiert: So seien Pferde von Weißrussland nach Sardinien in der Regel fünf Tage unterwegs, Schafe von Spanien nach Griechenland vier Tage, Kälber von Deutschland nach Spanien 25 Stunden. Tiertransporte per Schiff von Australien nach Ägypten bräuchten ca. 3 Wochen. Dabei handele es sich um Durchschnittswerte. Verzögerungen z. B. durch Staus, Grenzkontrollen oder Unfälle seien noch gar nicht eingerechnet. “Eine Änderung der Situation wird es wohl erst geben, wenn die Verstöße gegen die bestehenden Gesetze drastischer sanktioniert werden und sich das Verbraucherverhalten ändert.”, vermutet Philip McCreight.”
 
 

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7, Apr 2008

“Kostenlose Hilfe für Tiere Obdachloser
  Düsseldorfer Projekt sehr erfolgreich

Underdog, eine Initiative des Obdachlosen-Vereins FiftyFifty in Düsseldorf kümmert sich seit 2 Jahren um die medizinische Erstversorgung der Tiere von Obdachlosen. Jeden Mittwoch werden in den Räumen der Sozialstation “Axept” Hunde und Katzen kostenlos behandelt. Finanziert wird das Projekt des Franziskanerbruder Matthäus Werner von Spenden und dem Land NRW. Über die Tiere die Menschen erreichen, ist die Philosophie des Schirmherren von Underdog. Während die ehrenamtlich arbeitenden Tierärzte die Patienten behandeln, bekommen die Halter von der Sozialarbeiterin einen Kaffee angeboten. So kommt man leichter ins Gespräch und kann versuchen, auch den Menschen zu helfen. “Tiere sind oft die einzigen Vertrauten von Obdachlosen. Dass ihnen im Krankheitsfall unbürokratisch und kostenlos geholfen wird, ist ein tolles Engagement der Stadt Düsseldorf, das ich mir für andere Städte auch wünschen würde.”, so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO e.V., Europas größtem Haustierzentralregister. ”

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29, Mrz 2008

“Das blutige Schlachten der Robben hat begonnen!

16 Fangschiffe sind in den Golf von St. Lorenz an Kanadas Ostküste ausgelaufen. Die Regierung hat 275 000 Robben zur Tötung freigegeben, 5000 mehr als im Vorjahr.

Die Jagd wird bis zu zwei Wochen dauern. Tierschützer kritisieren sie trotz neuer Fangregeln als grausam.

Erstmals wurden die Jäger verpflichtet, die Schlagader der Tiere zu durchtrennen, sie ausbluten zu lassen.

Damit wollen die Behörden sicherstellen, dass die Robben wirklich tot sind, wenn sie gehäutet werden.”

Bild-online

 

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