Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

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2, Mrz 2011

Eine Hundehaftpflichtversicherung schützt

Als Hundebesitzer sollte man über eine Hundeversicherung nachdenken, denn für Schäden, die der eigene Hund verursacht, muss man aufkommen. Diese Tatsache ist den meisten Hundehaltern bewusst – nicht aber die Ausmaße, die Schäden annehmen können. Reparaturkosten für eine zerkratzte Tür beim Auszug aus einer Mietwohnung oder Ersatz für das zerwühlte Blumenbeet der Nachbarin sind vergleichsweise geringe Posten. Doch was passiert, wenn der eigene Vierbeiner auf Katzenjagd ist, über die Straße rennt und es zu einem Verkehrsunfall kommt? Nicht nur für entstandene Sachschäden muss der Besitzer aufkommen, vor allem Personenschäden können enorme Kosten verursachen.

Eine Hundehaftpflichtversicherung empfiehlt sich auch für den liebsten und kleinsten Hund. Es ist möglich eine Hundeversicherung bereits ab knapp 50 Euro im Jahr abzuschließen – ein geringer Betrag, wenn man bedenkt, dass die Folgekosten eines Unfalls mit Personenschaden schnell einige tausend bis hin zu mehreren Millionen Euro betragen können.

Welche Schäden übernimmt die Hundeversicherung?

Der Hundehalter haftet für alle Schäden, die sein Hund verursacht. Dabei ist es nicht relevant, ob er selbst schuldhaft gehandelt hat, indem er den Hund vielleicht trotz Leinenpflicht nicht an der Leine geführt hat, oder ob der Hund beispielsweise entlaufen ist. Die Hundehaftpflichtversicherung leistet Schadensersatz bei Sachschäden, kommt für etwaige Reparaturkosten oder für die Kosten der Beschaffung eines gleichwertigen Ersatzes auf. Im Falle von Personenschäden übernimmt die Hundeversicherung sowohl die Arzt- als auch mögliche Krankenhaus- oder Pflegekosten. Auch Schmerzensgeld und Einkommensverluste sowie im schlimmsten Fall eine lebenslange Rente werden von der Hundehaftpflichtversicherung übernommen.

Worauf ist beim Abschluss einer Hundeversicherung zu achten?

Aufgrund der enormen Kosten, die besonders bei Personenschäden entstehen können, ist es ratsam die höchstmögliche Deckungssumme zu wählen und eine etwas höhere Versicherungsprämie in Kauf zu nehmen. Ebenso sollten Mietsachschäden durch die Hundehaftpflichtversicherung abgedeckt werden, damit die Versicherung beispielsweise für beschädigte Böden oder Türen in Mietwohnungen oder verschmutzte Polstermöbel oder Teppiche in Ferienhäusern aufkommt. Eine Hundeversicherung kann grundsätzlich für jeden Hund abgeschlossen werden. Meist wird für Kampfhunde oder Kampfhundmischlinge allerdings ein Zuschlag berechnet. Vor langen Vertragslaufzeiten braucht der Versicherungsnehmer nicht zurückzuschrecken, da ein Sonderkündigungsrecht der Hundehaftpflichtversicherung in Kraft tritt, wenn der Hund verkauft wird oder sterben sollte. Bereits gezahlte Prämien werden in dem Fall anteilig zurückgezahlt.

Wann zahlt die selbst die günstige Hundeversicherung nicht?

Wichtig ist, dass der Hundehalter sich an die regionalen Bestimmungen bezüglich der Leinenpflicht und gegebenenfalls einer Maulkorbpflicht für Kampfhunde hält, damit die Hundehaftpflichtversicherung greift. Oft finden sich diesbezüglich auch in den Vertragsbestimmungen bestimmte Klauseln, die meist besonders auf den Versicherungsschutz bei Kampfhunden zutreffen. Werden diese Bestimmungen nicht beachtet, entfällt der Versicherungsschutz unter Umständen und der Halter muss für anfallende Kosten selbst aufkommen.

22, Feb 2011

Heutzutage braucht sich niemand Sorgen um finanzielle Fragen zu machen, wenn er krank wird. Die Krankenversicherung übernimmt alle Arzt- und Behandlungskosten, die erforderlich sind, um die Gesundheit wieder herzustellen. Ein Tier hat solche Sicherheiten ohne die Tierversicherung nicht – erkrankte Tiere werden auch heute noch eingeschläfert, obwohl es gar nicht sein müsste, weil die Besitzer die Kosten für die umfangreiche Behandlung nicht aufbringen können. Andere wiederum werden zwar behandelt, treiben ihren Halter dadurch jedoch in den finanziellen Ruin. All das sind Risiken, die eine rechtzeitig abgeschlossene Tierversicherung verhindern könnte.

Schutz durch eine Tierversicherung
Jeder Tierhalter entwickelt mit der Zeit ein sehr enges, liebevolles Verhältnis zu seinem Tier. Wenn es krank wird und tierärztliche Hilfe braucht, will natürlich jeder Hilfe leisten und es behandeln können. Die Tierarztkosten sind nicht viel höher, als es die Behandlungskosten für den Menschen wären, doch sie müssen ohne leistungsstarke Tierversicherung vom Halter alleine getragen werden, was diesen vor eine erhebliche finanzielle Belastung stellt. Dadurch kommen Entscheidungen zustande, die weder für Mensch noch Tier positiv ausfallen können. Der Tierhalter kann sich natürlich dafür entscheiden, sein Tier behandeln zu lassen. Gerade bei größeren Tieren wie Hunden, Katzen oder Pferden sind die Behandlungskosten aber nicht unerheblich und können dafür sorgen, dass der Tierhalter sich auf finanzielle Wagnisse einlässt. Das andere Extrem ist die Tötung des geliebten Tieres, damit es nicht weiter leiden muss, da man sich seine Behandlung nicht leisten kann. Beide Optionen liegen keinesfalls im Sinne des Tierhalters.

Tierversicherung – wann macht sie Sinn?
Gerade langlebige und größere Tiere sorgen für hohe Behandlungskosten beim Tierarzt. Sie brauchen immer wieder Medikamente, die zwar nicht den finanziellen Rahmen sprengen, aber dennoch eine Ausgabe darstellen – und zwar nicht nur dann, wenn sie krank werden. Für sie macht die Tierversicherung daher besonders viel Sinn. Sie sollte natürlich rechtzeitig abgeschlossen werden, damit sie im Ernstfall auch einspringen kann. Nicht möglich ist es, die Tierversicherung dann abzuschließen, wenn die Erkrankung bereits eingetreten ist. Auch dann, wenn es sich um ein teures oder besonders wertvolles Tier handelt, ist eine Tierversicherung eine gute Investition. Dadurch sorgt man nicht nur für die Gesundheit eines geliebten Begleiters vor, sondern kann sich beispielsweise vor dem Ausfall eines Zuchttiers schützen – zumindest in gewissem Rahmen.

Was kostet eine Tierversicherung?
Die Kosten für eine Tierversicherung sind abhängig von der Tierart und dem gewünschten Versicherungsschutz.

Der Tierhalter hat beispielsweise die Möglichkeit, ausschließlich die Operationskosten abzusichern, so zum Beispiel in der Pferde OP Versicherung oder auch der Hunde OP Versicherung.

Jeder, der sich ein Tier anschaffen möchte, sollte die Beiträge der Haustierversicherung in die laufenden Kosten mit einbeziehen, um das finanzielle Risiko kalkulierbar zu machen. Mit Unsummen muss man jedoch nicht rechnen – viele gute Versicherungen müssen nicht teuer sein und sind auch für den kleinen Geldbeutel zu haben. Lieber verzichtet man auf einige angenehme Zusatzleistungen, um weniger Geld für die Tierversicherung ausgeben zu müssen, als keine abzuschließen und anschließend mit ansehen zu müssen, wie das Tier erkrankt und man ihm nicht helfen kann.

17, Feb 2011

Als Halter eines Tieres, insbesondere eines Hundes oder eines Pferdes, sollte man eine Tierversicherung besitzen. Der Besitz eines Tieres kann enorme Kosten verursachen. Wichtig sind vor allem die Krankenversicherung und die Tierhalterhaftpflichtversicherung.

In jungen Jahren ist bei gesunden Tieren eine Krankenversicherung vielleicht verzichtbar, aber auch ein junges Tier kann hohe Kosten verursachen. Wer schon einmal die Tierarztrechnung für eine Operation bei einer Darmverdrehung eines Berner Sennehundes gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Kleinere Tiere sind da schon eher überschaubar, aber auch sie können den Halter in eine Situation bringen, in der sich eine Tierkrankenversicherung rechnet. Es kann passieren, dass ein Tier nach dem Erwerb plötzlich erkrankt – der Abschluss einer Tierversicherung in diesem Stadium dürfte dann problematisch sein.

Eine Haftpflichtversicherung, insbesondere eine Pferdeversicherung und eine Hundeversicherung, sollte aus eigener Verantwortung sich selbst als Tierhalter gegenüber Pflicht sein. Pferdeversicherung und Hundeversicherung in der Haftpflicht schützen ihre Halter vor Schäden, die das Tier Dritten gegenüber verursacht. Dies können Personen-, Sach- und Vermögensschäden sein. Eine günstige Pferdeversicherung zahlt die Kosten, wenn das Pferd aus der Koppel ausbricht, auf die Straße gerät und in ein Auto läuft. Wird der Fahrer schwer verletzt, können außer Arzt- und Krankenhauskosten auch Kosten für die Arbeitsunfähigkeit auflaufen, oder, wenn der Fahrer einen geschäftlichen Termin verpasst, auch Vermögensschäden entstehen. Ohne Tierversicherung wäre er womöglich zeitlebens ruiniert.

Wenn das Pferd zu Reitzwecken genutzt wird, besteht ohnehin ein großes Schadenspotential. Das Pferd kann scheuen und einen Fußgänger verletzen oder ein Fahrzeug beschädigen. In der Pferdeversicherung, im Speziellen in der Pferde-haftpflicht, ist auch die Teilnahme an Turnieren versichert, ebenso das Fremdreiterrisiko, wenn das Pferd gelegentlich Dritten überlassen wird. Die Phantasie reicht nicht aus, sich all das vorzustellen, was schon alles passiert ist oder pas-sieren kann. Eine Pferdeversicherung schützt den Halter und wenn er eine Familie zu ernähren hat, auch seine Familie vor den Schadensfolgen. Die Prämien für die Pferdeversicherung machen sich dann mehr als bezahlt. Jede Tierversi-cherung ist insoweit eine gute Investition in die eigene Sicherheit.

Genauso wichtig ist eine Tierversicherung als Hundeversicherung. Der Halter eines Hundes hat eine große Verantwor-tung, wenn er mit dem Hund auf die Straße geht. Er kann sich losreißen, in ein Auto laufen, einen Radfahrer zu Fall bringen oder ein Kind beißen. Immer ist der Halter in der Verantwortung, das regelt bereits das BGB. Nur eine Hunde-versicherung schützt ihn vor den Folgen einer Inanspruchnahme durch den Geschädigten. Wichtig ist es, beim Erwerb eines Hundes nach einer bestehenden Tierversicherung zu fragen. Nicht jeder Hund ist versicherbar. In den Geschäfts-bedingungen der Hundeversicherung sind die betreffenden Rassen aufgezählt, insbesondere sind Kampfhunde und zu Aggressivität neigende Typen ausgeschlossen. Eine Hundeversicherung erfasst auch Welpen bis zu einem Jahr nach der Geburt. Ebenso sind Dritte geschützt, insbesondere dann, wenn Kinder als Tierhüter mit dem Hund unterwegs sind und ein Schadensfall passiert.

Eine Tierversicherung, insbesondere die Pferdehaftpflicht und Hundehaftpflicht sollte also Pflichtaufgabe eines jeden Tierhalters sein.

7, Jul 2010

Vor Anschaffung eines Pferdes sollte sich der neue Pferdehalter über verschiedene Arten der Pferdeversicherung informieren, denn hier ist einiges zu beachten.

Schnell ist es passiert – ein kurzer Schreck und das Pferd geht durch. Vor Panik ist dem Pferd meist “alles egal” und es gilt die Devise “hauptsache schnell weg von der Gefahrenstelle”. Bei einem solchen Vorfall kann das Pferd so einiges beschädigen oder sogar einen Unfall verursachen, was einen unbegrenzt hohen finanziellen Schaden zur Folge haben kann. Gut, dass man für solche Fälle vorsorgen kann – in dem der Pferdehalter rechtzeitig eine Pferdehaftpflicht abschließt.

Bei der Wahl der passenden Pferdeversicherung sollte sich der Pferdehalter gut beraten lassen. Den Versicherungsschutz der Pferdehaftpflicht gestalten viele verschiedene Aspekte. Ein wichtiger Aspekt bei der Wahl der passenden Pferdehaftpflicht ist eine hohe Deckungssumme für den Schadenfall. pferd-versichert.de bietet seit mehr als einem Jahr einen Tarif der Pferdehaftpflicht an, in dem der Pferdehalter von 20 Mio Euro Deckungssumme profitiert. Wie schnell kann ein Verkehrschaos entstehen, weil der Autofahrer einem so großen Tier ausweichen möchte?! Es wäre fatal, bei der Überlegung zur Deckungssume der Pferdehaftpflicht nur vom „Blechschaden“ auszugehen. Wenn mehrere PKW´s beschädigt werden, kommt schon eine hohe Schadenssumme zusammen – betrachtlich höher ist diese aber beim „Personenschaden“, der surch das Pferd verursacht wird.

Die Deckungssummen der Pferdehaftpflicht gelten in der Regel pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Neben der Wahl der passenden Deckungssumme, gibt es noch weitere Aspekte, die bei Abschluss einer Pferdehaftpflicht in Betracht gezogen werden sollten. Hierzu zählen die Mietsachschäden: ein Pferd kann Schäden an gemieteten Gegenständen verursachen, wie zum Beispiel Trittschäden an Pferdeboxen oder Weidezäunen. Aber auch ein Schaden an der Führanlage oder dem Pferdesolarium kann schnell entstehen und muss daher im Versicherungsumfang der Pferdehaftpflicht explizit erwähnt werden! Schäden an gemieteten Gegenständen sind nicht “von allein” im Versicherungsschutz enthalten, sondern müssen vom Versicherer eingeschlossen werden. Der Tarif der Gothaer Versicherung, den pferd-versichert.de anbietet, enthält diese Schäden selbstverständlich!

Aber auch Sattel oder Decken von anderen Reitern können durch das eigene Pferd zerbissen werden. Was aber, wenn sich der Pferdehalter den Sattel geliehen hat? Schäden an geliehenen Gegenständen sind nämlich in einer normalen Pferdehaftpflicht nicht versichert. Aber auch hier kann pferd-versichert.de einen innovativen Lösungsansatz bieten: Schäden an geliehenen oder gemieteten Reitutensilien sind bis 500 Euro mitversichert. Leiht sich der Pferdehalter demnach eine fremde Döbert Trense oder die Bucas Decke der Freundin, so sind die Schäden daran auch in der Pferdehaftpflicht versichert.

Ein weiterer Aspekt des Versicherungsschutzes lautet “Fremdreiter und Reitbeteiligungen”. Wird das Pferd durch eine fremde Person ausgeritten, sollte diese bei einem Sturz auch versichert sein. Ebenso bei Reitbeteiligungen, die das Pferd regelmäßig reiten.

Die Kosten einer Pferdehaftpflicht können sich nach dem Versicherungsumfang und nach der Art des Pferdes richten. So gelten bei manchen Anbietern der Pferdeversicherung verschiedene Preise für Reitpferde, Ponys und Esel, Fohlen und Gnadenbrotpferde. pferd-versichert.de bietet einen Einheitstarif, in dem alle Leistungen für alle Pferde den selben Beitrag haben und der Pferdehalter von hohen Mengenrabatten profitiert. Eine Pferdehaftpflicht sollte im Übrigen vor Abholung eines Pferdes abgeschlossen werden, damit ein möglicher Schadenfall beim Transport von der Pferdehaftpflicht übernommen werden kann.

Eine weitere wichtige Pferdeversicherung ist eine Pferdeversicherung, die im Falle einer nötigen Operation greift. Sie bringt oftmals eine große finanzielle Entlastung, da der Pferdehalter die beispielsweise 4.000 Euro der anstehenden Kolikoperation nicht allein zahlen muss. Diese Tierversicherung nennt sich Pferde OP Versicherung und sie erstattet die Kosten einer Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt werden muss. Aber auch für die ambulanten Tierarztbehandlungen gibt es eine Pferdeversicherung, die man mit einer Krankenversicherung für Menschen vergleichen kann. Die Pferde Krankenversicherung übernimmt sämtliche Tierarztkosten, die im Laufe des Pferdelebens anfallen.

Des Weitern gibt es für Pferde im Leistungssport, aber auch für alle anderen Pferde die Möglichkeit, eine Pferdeversicherung als sogenannte Pferdelebensversicherung abzuschließen. Diese Pferdeversicherung sichert den Wert des Tieres ab, wenn es vorzeitig ableben sollte.

4, Dez 2009

Wer als gewerblicher Tierhalter tätig ist, der benötigt einen speziellen Schutz in der Pferdehaftpflichtversicherung. Die private Pferdehaftpflicht schützt den Tierhalter dann, wenn er ohne eine Gewinnerzielungsabsicht das Pferd hält. Dies bedeutet: die private Pferdehaftpflicht gilt solange, wie die Einnahmen durch Reitbeteiligungen oder gelegentlichen Reitunterricht geringer sind, als die Kosten die das Pferd verursacht.

Wer sein Pferd hingegen dauerhaft im Schulbetrieb einsetzt oder selbst regelmäßig Unterricht darauf erteilt, der ist ein gewerblicher Tierhalter und muss sich dementsprechend absichern.

Die Pferdeversicherung heißt dann Schul- und Verleihpferdehaftpflicht und sichert den gewerblichen Tierhalter bei Schadensansprüchen von Dritten. Sollte beispielsweise ein Reitschüler vom Pferd fallen, so können Regressansprüche von Krankenkassen an den Pferdehalter gestellt werden. Dies übernimmt dann die Schulpferdehaftpflicht, sofern die Ansprüche gerechtfertigt sind.

Sollte ein unberechtigter Anspruch an den Pferdehalter gestellt werden, so wehrt die Versicherung diesen Anspruch ab und der Pferdehalter muss nichts bezahlen.

Die passende Ergänzung für die Schulpferdehaftpflicht ist die Reitlehrerhaftpflicht, welche die Schäden erstattet, die der Reitlehrer verursacht. Hier zählt z. B. ein falschen Kommando oder auch die falsche Wahl des Pferdes.

3, Dez 2009

Viele Pferdehalter und Reitbeteiligungen sind sich sicher: “ich brauche keinen Rechtsanwalt. Bei mir im Stall sind alle super lieb, meinen Tierarzt kenne ich schon 10 Jahre und auch sonst bin ich kein Typ der Streit sucht!”

Das mag die beste Basis für harmonische Pferdehaltung sein, aber ein wirklicher Schutz ist das nicht. Auch wenn man als Pferdehalter oder als Reitbeteiligung kein “Streihahn” ist, so kann man nie sicher sein, ob man doch mal einen Rechtsanwalt benötigt.

Im wahren Leben kann das wie folgt aussehen: das Pferd muss zu einer Not-OP in die Klinik. Der Arzt verursacht einen schweren Behandlungsfehler, weswegen das Pferd einen bleibenden Schaden erleidet. Die Kosten der Folgebehandlungen, vielleicht auch die Unbrauchbarkeit für den Reitsport sind einige der Folgen, die der Pferdehalter finanziell ausgeglichen haben möchte. Nur wie sollte das ohne einen Anwalt funktionieren?

Des Weiteren kann es sein, dass Pferdehalter und Pferd bei einem Ausritt von einem Auto angefahren werden. Der Reiter zieht sich schwere Verletzungen zu, das Pferd muss erlöst werden. Auch hier benötigt man die Unterstützung eines Anwaltes, um die eigenen Interessen durchsetzen zu können.

Pferdehalter sollten an den drei Euro im Monat wirklich nicht sparen und sich mit der Pferdehalter Rechtsschutzversicherung absichern. Der große Vorteil: die Reitbeteiligung ist in der Rechtsschutzversicherung auch mitversichert.

Wer hier spart, spart am falschen Ende.

9, Sep 2009

Man muss nicht zwangsweise etwas Unrechtes getan haben, um Post vom Anwalt zu bekommen. Es reicht, dass ein anderer Mensch der Meinung ist, einen Rechtsstreit beginnen zu wollen. Um dann entsprechend reagieren zu können, muss ein Anwalt auf eigene Kosten eingeschaltet werden – dies kann sehr kostenintensiv werden.

Auch dann, wenn man selbst seine rechtlichen Interessen mit einem Anwalt durchsetzen möchte, muss man den Anwalt selbst bezahlen – oder zumindest das Honorar vorstrecken.

Damit Pferdehalter vor diesen unerwartet hohen Anwaltskosten geschützt sind, hat pferd-versichert.de und der namenhafte Roland Rechtsschutz einen neuen Tarif entwickelt – die Pferdehalter Rechtsschutzversicherung.

Für nur 36,00 Euro im Jahr sind die Pferdehalter dann gegen Anwalts- und Gerichtskosten abgesichert, welche aus Rechtsstreitigkeiten rund um die Pferdehaltung resultieren. Pferdehaltung kostet eh viel Geld, aber an dieser Pferdeversicherung sollte nicht gespart werden. Zu hoch können die anfallenden Anwaltskosten werden.

Die Pferdehalter Rechtsschutzversicherung schützt den Pferdehalter bei folgenden Streitigkeiten:

Schadensersatz-Rechtsschutz
Beispiel: Pferd und Reiter reiten am Straßenrand entlang. Ein Autofahrer berholt mit zu hoher Geschwindigkeit und hält keinen Sicherheitsabstand. Das Pferd erschreckt sich und der Reiter stürzt.
Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Autofahrers hat Ansprüche auf Schmerzensgeld abgelehnt. Der Reiter kann durch den Schadensersatz-Rechtsschutz seine Ansprüche gerichtlich geltend machen.

Straf-Rechtsschutz
Beispiel: Der Reiter verliert bei einem Ausritt die Kontrolle über das galoppierende Pferd. Das Pferd verletzt einen Fußgänger, der sich in Sicherheit bringen wollte, mit den Hufen. Der entstandene Personenschaden wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vor Gericht verhandelt werden.

Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht
Beispiel: Das Glück über das neu erworbene Pferd hält nicht lange an, als der Pferdebesitzer gravierende Mängel am Gesundheitszustand des Pferdes feststellt. Der neue Besitzer möchte das Pferd zurückgeben, aber der Verkäufer sperrt sich. Der Pferdebesitzer erhebt deshalb Klage.Die Verfahrenskosten werden hierbei von der Rechtsschutzversicherung
übernommen, bis zu einem Streitwert von 10.000 Euro.

Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
Beispiel: Der Pferdehalter wird bei seinem Ausritt von der Polizei angehalten und auf sein fehlendes Reitkennzeichen angesprochen. Die Polizei erhebt ein Bußgeld von 50,00 Euro. Hiergegen möchte der Pferdehalter vorgehen.

Sozialgerichts-Rechtsschutz
Beispiel: Der Reiter stürzt bei einem Ausritt und wird mit einem Bruch des Hüftgelenks in das Krankenhaus gebracht. Nach der Operation und Reha bleiben Langzeitschäden erhalten. Die Ansprüche zur Berufsunfähigkeitsrente stellt der Pferdehalter gerichtlich gegenüber der BfA.

Verwaltungs-Rechtschutz
Hierbei geht es beispielsweise um Rechtsstreitigkeiten mit dem Forstamt, die den Reiter bei einem Ausritt angehalten haben weil der Reiter nicht auf einem ausgewiesenen Reitweg geritten ist. 

Diese Kosten können schnell und ohne Selbstbeteiligung mit der Pferdehalter Rechtsschutzversicherung abgesichert werden.

18, Aug 2009

Ein Pferd ist immer wertvoll – emotional und finanziell. Keiner sollte sich anmaßen, ein Urteil darüber abzugeben, wie wertvoll oder wenig wertvoll andere Pferde sind.

Es ist nicht immer der Kaufpreis, der über den Wert eines Tieres entscheidet. Einige Therapiepferde mögen reine Weideunfälle sein und haben noch nie auf einem Turnier Erfolge errungen – aber sie bringen Kinder dazu, Vertrauen zu erlernen und die Bewegungen zu koordinieren.

Ein junges Mädchen, das ein kleines Pony ihr Eigen nennt, wird die mögliche Zuchtlinie in keiner Weise interessieren, sie wird das Pferd lieben wenn es ihr schöne Ausritte und kuschlige Momente schenkt.

In den Fällen, in denen das Pferd jedoch einen hohen finanziellen Wert besitzt, in denen sollte dieser auch mit der passenden Tierlebensversicherung abgesichert werden. Reiter, die mit ihren Pferden auf den Turnieren um die ersten Plätze reiten, die auf ihrem Weg zum Erfolg die hohen Klassen sehen, die benötigen entsprechende Pferde, deren Veranlagung für den Sport besonders gut ausgeprägt ist.

Diese gut ausgebildeten und veranlagten Pferde können bereits in jungen Jahren schon 10.000 Euro in der Anschaffung kosten. Nicht immer stehen Sponsoren oder reiche Eltern hinter den Reitern, sodass die Anschaffung des Pferdes hart erarbeitet werden musste.

Leider kommt im Leben nicht alles wie geplant und der Käufer des Pferdes muss sich bewusst sein, dass das Pferd unerwartet versterben kann oder durch eine Verletzung / Krankheit für den Einsatz im Sport oder in der Zucht unbrauchbar wird.

In diesem Fall hat der Reiter nicht nur das geliebte Pferd verloren, sondern auch die finanziellen Mittel, um sich ein neues Pferd zu kaufen und sein Ziel zu verfolgen. In diesem Fall hat der Glück, der vorher eine Pferdelebensversicherung für das Pferd abgeschlossen hat, die im Fall des Todes oder der dauernden Unbrauchbarkeit die Versicherungssumme an den Pferdehalter auszahlt.

Von der vereinbarten Versicherungssumme kann der Pferdehalter ein neues Pferd anschaffen und muss das evevntuell noch lebende, aber für den Sport unbrauchbare Pferd, nicht aus Kostengründen verkaufen.

An der Tierlebensversicherung zu sparen lohnt sich nur dann, wenn man immer die nötigen finanziellen Mittel für einen Neukauf besitzt und wenn man bereit ist, sie für den Neukauf zu investieren.

12, Aug 2009

Wer ein Pferd besitzt, für den ist eine Pferdehaftpflicht unerlässlich. In einer guten Pferdehaftpflichtversicherung sollten natürlich auch fremde Reiter und Reitbeteiligungen versichert sein. Selbst wenn die Reitbeteiligung ein Entgelt für die Nutzung des Pferdes entrichtet, so versagt eine gute Pferdehaftpflichtversicherung nicht den Versicherungsschutz.

Möchte der Pferdehalter sein Pferd jedoch im Schulbetrieb einsetzen, es einem Reitverein zu Verfügung stellen oder aber das Pferd gegen Entgelt für Ausritte verleihen, so braucht das Pferd eine Schulpferdehaftpflicht. Die Schulpferdehaftpflicht gestattet dem Besitzer den Verleih des Pferdes mit einer Gewinnerzielung. Es darf letztlich den Unterhalt des Pferdes und auch beliebige Gewinne erzielen.

Die Schulpferdehaftpflicht schützt vor den Ansprüchen, die eine Person gegen den Pferdehalter erhebt, weil das Schulpferd einen Menschen oder einen Gegenstand beschädigt hat. Das klassische Beispiel hierfür ist das Scheuen des Pferdes während des Unterrichtes, sodass der Reitschüler herunter fällt. Der Krankenwagen kommt zum Stall und der Reitschüler muss ins Krankenhaus transportiert werden, dort wird er stationär behandelt. Schlimmsten Falls behält das Kind dauerhafte Schäden, sodass der Besitzer des Pferdes zu einer lebenslangen Rentenzahlung verpflichtet ist.

Gegen diese Anprüche schützt die Schulpferdehaftpflichtversicherung.

29, Jul 2009

Die Pferdehalter, die ihr Pferd ohne Reitbeteiligung halten können und sich dennoch ausreichend um ihr Pferd kümmern können, sind in der heutigen Zeit nicht oft zu finden. Dass ein Pferdehalter eine Reitbeteiligung auf das eigene Pferd setzt, kann Kostengründe und auch Zeitgründe haben.

Wenn der Pferdehalter immer mehr arbeiten muss, um sich den Luxus des eigenen Pferdes leisten zu können, so wird das Pferd meistens nicht oft genug bewegt. Hier kann eine Reitbeteiligung helfen.

Auch der Kostenfaktor ist nicht unerheblich, denn eine Reitbeteiligung beteiligt sich an den Kosten für den Unterlaht des Pferdes. Diese  bestehen aus Boxenmiete, Futterkosten, Schmiedkosten, Pferdeversicherungen und den Krankheitskosten beim Tierarzt.

Dafür darf die Reitbeteiligung das Pferd regelmäßig reiten. Der genaue Umfang der Rechte und Pflichten der Reitbeteiligung sind im Reitbeteiligungsvertrag geklärt. Hier gibt es ein Muster für den Reitbeteiligungsvertrag.

Damit das Vertragsverhältnis zwischen Reitbeteiligung und Pferdehalter auch auf sicheren Füßen steht, muss die Pferdehaftpflichtversicherung vom Besitzer den passenden Versicherungsschutz bieten. Es gibt spezielle Tarife der Pferdehaftpflicht für Pferdehalter, bei denen auf die Ansprüche des Pferdehalters besonders Rücksicht genommen wird.

Hier sind die Schäden an Reitbeteiligungen versichert, also der sogenannte Eigenschaden an der Reitbeteiligung, aber auch die Schäden, die durch die Reitbeteiligung verursacht werden. Wenn diese beispielsweise am Wochenende beim Ausritt im Wald eine Person geschädigt hat.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Aspekt, dass die gelegentliche Tätigkeit des Pferdehalters als Reitlehrer mitversichert ist. Warum? Wenn der Pferdehalter eine mögliche Reitbeteiligung zum Probereiten einlädt und ihr im Viereck Kommandos erteilt, so ist er in dem Moment haftungstechnisch ein Reitlehrer! Wenn die mögliche Reitbeteiligung stürzt, weil der Pferdehalter das Galoppieren vorgeschlagen hat, so haftet der Pferdehalter unter Umständen für den Sturz. Also auch hier ganz wichtig, dass die Pferdehaftpflicht die Reitlehrertätigkeit absichert!