Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Chippen des Hundes



Keiner wünscht sich das, aber es kommt immer wieder vor: Tiere verschwinden. Sei es durch Unachtsamkeit des Besitzers oder durch Diebstahl. Traurig aber wahr – in Zeiten, in denen ein Jack Russel Welpe 1.000 Euro kostet, verschwinden auch immer mehr von den kleinen Rackern.

Daher ist es sinnvoll, das eigene Tier zu kennzeichnen, um es im Fall der Fälle eindeutig identifizieren zu können. Mögliche Varianten sind das Halsband mit Anhänger, das Tätowieren und das Chippen. Jede Variante hat Vor- und Nachteile, daher wäre eine Kombination aus allem wohl das Beste.

Der Anhänger am Halsband signalisiert am deutlichsten, dass der Hund ein Herrchen hat. Wenn an diesem die Adresse vermerkt ist, so kann ein entlaufenes Tier schnell abgegeben werden. Nachteil ist natürlich, dass ein Hund das Halsband verlieren kann.

Die Tätowierung hingegen kann nicht “verloren” werden. Meist wird an der Innenseite des Ohres oder am Schenkel eine Identifikations-Nummer eintätowiert. Wenn diese Nummer in einem Register eingetragen ist, so kann ein Tierartz auch den Besitzer finden. Nachteil ist aber, dass nicht alle Tiere eingetragen sind, dass es keine einheitliche Regelung zur Nummernvergabe gibt und dass bei unsauberer Arbeit die Nummer verwachsen kann und unleserlich wird.

Der Mikrochip ist unverwüstlich. Er wird mit Hilfe einer Spritze vom Tierartz in die Halsseite des Hundes gesetzt und kann dort in der Regel auch nicht “wandern”. Aber auch hier gilt: ohne Registrierung der Chip-Nummer ist das Prozedere wertlos. Per Scanner kann jedoch beim Tierschutzbund eingetragenen Hund die Nummer und damit auch das Herrchen herausgefunden werden. Für Außenstehende ist es jedoch schwer zu erkennen, ob der Hund gechippt ist oder nicht.

Auch die Hundehaftpflichtversicherung oder die Hunde OP Versicherung fragt manchmal die Chipnummer im Antrag ab, damit der Hund eindeutig zugeordnet werden kann.

Kommentar schreiben