Tier-kompakt

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CNI-Erkrankung / Nierenerkrankung: Niereninsuffizienz bei Katzen



Die Nieren haben – gleich ob Mensch oder Tier – die Funktion das Blut von Stoffwechselabfällen zu reinigen. Sie wirken wie Filter, die einer Vergiftung des Körpers vorbeugen und dafür sorgen, dass die Abfälle mit dem Urin ausgeschieden werden.

Leider kann die Niereninsuffizienz bei unseren lieben Fellknäulen erst dann festgestellt werden, wenn bereits 60-70 % des Filtergewebes der Nieren nicht mehr richtig funktionieren – das Nierengewebe arbeitet dann nicht mehr richtig. Bedeutet das den frühzeitigen Tod? Nein! Die Nierenschäden der Katze sind zwar nicht wieder zu heilen, aber durch eine Futterumstellung kann ein glückliches Katzenleben dargestellt werden.

Wenn die natürlichen Filter bei der Niereninsuffizienz also versagen, so vergiftet der Katzenkörper langsam. Die normalen Vitalfunktionen der Katze verändern sich und sie zeigt Anzeichen einer Erkrankung.  Es kommt beispielweise zu Erbrechen, Durchfall und stumpfen Fell.

Wenn der Tierarzt die Katze nun regelmäßig in seiner Praxis untersucht, so ist das Frauchen dafür zuständig, dass die Nieren nicht unnötig belastet werden. Um die Logik mal zu erklären: die Filter der Stoffwechselabfälle funktionieren nicht mehr. Daher sollte man natürlich die Katzennieren nicht mit minderwertigen Stoffwechselprodukten belasten, welches häufig in Billigfutter zu finden ist. Spezielles Nierenfutter ist beim Tierarzt erhältlich und niemals sollte der Gang zum Tierarzt durch irgendwelche Präparate aus dem Handel ersetzt werden. Nur der Tierarzt kann das Futter auf die Erkrankung abstimmen. Es ist letztlich wie bei uns Menschen: nicht jeder Schnupfen wird gleich behandelt!

Durch die richtige Fütterung, regelmäßige Tierarztbesuche und gegebenenfalls die entsprechenden Medikamente kann die Fellnase genau so alt werden, wie gesunde Katzen auch.

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