Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für Oktober, 2007

29, Okt 2007

Auch wenn es nichts mit Tieren zu tun hat…

Es hat mich zu tiefst getroffen, als ich die Meldung gelesen hatte.. Evelyn Hamann ist in der Nacht von Sonntag zu Montag im Alter von nur 65 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben.

Wer das Jodeldiplom kennt, der kennt auch Evelyn Hamann. An der Seite von Vicco von Bülow alias Loriot spielte sie sich in die Herzen der Zuschauer. Der Spiegel berichtet: “Ob zwanghaft ordentliche Sekretärin oder von Vertretern drangsalierte Hausfrau: Mit ihrer genialen Mischung aus Stoizismus und Irsinn verkörperte sie die Dilemmata der bürgerlichen Kultur. “Sie haben da was am Mund”, dieser Satz der von einer klebrigen Nudel irritierten, die Contenance unter Aufbietung aller zivilisatorischen Selbsthemmungskräfte wahrenden Dame ist sprichwörtlich geworden.

Im Kino gestaltete sie die Figur der stoischen Leidens- und Zeitgenossin weiter aus: “Ödipussi” (1988) und “Pappa ante portas” (1991), ebenfalls Loriot-Werke, wären ohne sie nicht denkbar.”

:(

29, Okt 2007

Und wieder kam es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Rottweiler einen Jugen ins Gesicht gebissen hat.

In Stuttgart, am Freitag gegen 18 Uhr, ereignete sich der Vorfall. Ein 12-jähriger Junge trat eine Hundebesitzerin im Park und fragte diese, ob er den angeleinten Rottweiler streicheln darf. Diese erlaubte es ihm. Zu dem Zeitpunkt trug der Hund jedoch einen Stock im Fang. Als der Junge sich näherte, biss der Rottweiler in sein Gesicht – vermutlich dachte er, man würde ihm seine Beute wegnehmen.

Das wirklich dreiste ist, dass sich die Hundehalterin nach dem Vorfall einfach davon schlich. Der Junge musste in ein Kranknehaus gebracht werden und sie ging einfach weiter.

Wie jedoch das Onlineportal Stimme.de schreibt, konnte die Hundehalterin auf Grund einer Passantenmeldung nach der Presseveröffentlichung ermittelt werden.

“Der Eigentümer des 12 Monate alten Rottweiler-Dobermann-Mischlingsrüden hatte den Hund bei ihrer Tochter in Pflege gegeben. Als die 58-jährige Mutter das Tier ausführte, kam es zu dem unglücklichen Vorfall. Bei einer Überprüfung des Hundes durch Beamte der Polizeihundeführerstaffel stellten diese kein Aggressivität fest. Bis zu einer Entscheidung der zuständigen Behörde wurde jedoch gegen den Mischling eine Hausquarantäne angeordnet.
Die Wunde des 12-jährigen Buben musste genäht werden. Nach ambulanter Behandlung konnte er aber seinen Eltern übergeben werden. “

29, Okt 2007

Tierschutz in allen Ehren, aber wenn dabei mehr Tiere zu Schaden kommen als dass es ihnen nützt, so fragt man sich wer den Schwachsinn geplant hat.. Lest im Folgenden:

“In der Nacht zum Freitag hatten Unbekannte rund 15000 Nerze einer Zuchtfarm in Jerichow, Sachsen- Anhalt freigelassen. Einen besonderen Gefallen haben sie den Tieren damit nicht getan. Die Polizei in Stendal geht dennoch davon aus, dass es sich bei den Tätern um „Tierschützer“ handelt. Nun versucht man die Tiere wieder einzufangen, was sich aber äußerst schwierig gestaltet.

Rund 3000 Nerze haben die Helfer bislang mit Fallen und Käschern wieder einfangen können, erklärte ein Sicherheitsbeauftragter der Verwaltungsgemeinschaft Biederitz-Möser.

“Was allerdings übers Wochenende nicht gefangen wird, ist weg. Die Nerze werden immer aktiver.” Rund 25 freiwillige Helfer versuchen, die Tiere zurück in die Farm zu bringen. Einige Suchtrupps wurden von einer Wildschweinjagd behindert.

“Die Tierschützer wissen gar nicht, was sie da eigentlich gemacht haben”, sagt der Sicherheitsbeauftragte. Einige der Tier seien bereits auf der nahe gelegenen Autobahn A2 Magdeburg-Berlin aufgefunden worden. Die Tiere sind an ein Leben in Freiheit nicht gewöhnt und damit auch nicht in der Lage sich selbstständig mit Nahrung zu versorgen. Der Großteil, der nicht eingefangen werden kann, wird elend verhungern müssen. Die übrigen Nerze könnten in freier Wildbahn Niederwild wie Hasen oder Eichhörnchen anfallen oder sich auch über Haustiere hermachen.

Tierschützer kritisieren vor allem die Haltungsbedingungen der Tiere, die für die Pelzgewinnung gezüchtet werden. Immer wieder werden daher von Extremisten ganze Züchtungen in Freiheit entlassen, ohne daran zu denken, dass die Tiere in Freiheit kein langes Leben erwartet, sondern zumeist ein qualvoller Tod. Außerdem wird das Ökosystem der betroffenen Gebiete durch eine punktuelle Invasion von Nerzen empfindlich gestört.

DCRS meint: Diese Aktivisten haben wohl nicht besonders weit voraus gedacht! Arme Tierchen! Quelle: DCRS News vom 29.10.2007

26, Okt 2007

“Kätzchen Molly überlebt Waschgang in Waschmaschine

Das kleine Kätzchen „Molly“ ist gerade einmal 10 Wochen alt, doch „Molly“ hat schon eine Menge erlebt. Die Mini- Katze schlüpfte unbemerkt in eine gefüllte Waschmaschine, wurde eingesperrt und musste 20 Minuten Waschgang über sich ergehen lassen.

Eine Tochter der Familie wurde auf das Poltern in der Waschmaschine aufmerksam und entdeckt die kleine Katze in der Trommel. Die Mutter ließ das Wasser abpumpen und holte das Kätzchen schließlich aus der Maschine.

„Molly“ schien weitgehendst unversehrt, doch sie öffnete ihr Augen nicht. Als das Kätzchen schließlich Atembeschwerden an den Tag legte und nach einer Nacht immer noch nicht wieder die Augen öffnete, wurde sie in eine Tierklinik gebracht.

Die Ärzte bereiteten die Familie darauf vor, dass das kleine Kätzchen wohl nicht überleben würde, trotzdem erhielt „Molly“ Medikamente. Antibiotika und Schmerzmittel für die Augen, außerdem wurde dem Kätzchen das Wasser aus der Lunge entfernt. Sie musste zwei Tage in der Klinik unter Aufsicht bleiben, ehe sie es geschafft hatte.

„Molly“ hat überlebt und konnte zu ihrer Familie zurück kehren. Diese berichtet, dass man nun viel vorsichtiger geworden sei. Die kleine Mietze habe nämlich immer noch nichts Besseres zu tun, als ständig überall hinein zu kriechen und sich neue Verstecke zu suchen.

DCRS meint: Glück gehabt! Katzen haben angeblich ja sieben Leben. Hat „Molly“ jetzt nur noch sechs?”

Quelle: http://www.dcrs-online.com/news/katze-ueberlebt-20-minuten-in-waschmaschine/00001602.html

26, Okt 2007

Wenn der Winter beginnt, dann hört man viele Pferde husten. Das Immunsystem der Tiere ist durch den Fellwechsel enorm geschwächt, hinzu kommen viele Wetterumschwünge, die ersten frostigen Nächte, eingeregnete Pferde.

Die Lunge ist das “Herzstück” des Pferdes. Ohne die ausreichende Funktionalität kann es nicht eingesetzt werden und auch nicht mehr beschwerdefrei leben. Die Lunge steht für Gesundheit und Leistungsfähigkeit – wer riskiert dies denn freiwillig? Keiner? Irrtum!!

Husten ist eine sehr ernst zunehmende Krankheit des Pferdes. Leider verwechseln dies viele Pferdehalter mit einem Hüstelchen vom Menschen.. Hustet ein Pferd, so ist dies ein Alarmsignal!

Der Trend der Eigeninitiative als Hobbytierarzt am eigenen Pferd macht auch beim Husten nicht Halt. Dabei scheint es den Pferdehaltern nicht klar zu sein, dass ein verschleppter Husten und auch damit auch ein falsch / gar nicht behandelter Husten zu chronischen Atemwegserkrankungen führt.

Wer ein mal sparen will und meint, den Tierarzt nicht wegen eines kleinen Hustens holen zu müssen, der kann sich unter Umständen schon mal ans Sparbuch setzen und die Kosten (fast 1.000 Euro) für eine Lungenspülung abheben, oder aber sich frühzeitig um eine Krankenvollversicherung bemühen, die die Kosten zu 60% übernimmt.

Ein verschleppter Husten hat immer eines zur Folge: Schleim der nicht nach draußen abtransportiert wird, setzt sich in der Lunge fest und wird zu einer festen Kruste. Kommt nun also der nächste Husten, der Schleim über die Kruste zieht, so wird die Krustenschicht insgesamt immer höher. Das Lungenvolumen schrumpft und die Leistungsfähigkeit des Pferdes sinkt immer mehr.

Der Trend der Selbstbehandlung geht ja soweit, dass eine ganze Stallanlage voll Pferdehaltern zur Teeküche mutiert, um den kleinen Husten mit heißen Wasser und drei Beuteln Kamillentee zu heilen. Kräuter ansich sind super, aber doch nicht der Kamillentee aus dem Supermarkt! Wer das Pferd unterstützend mit einer Kräutermischung heilen möchte, der muss welche mit Arzneiqualität benutzen. Aber auch hier werden die 6 Gramm eines Teebeutels nicht viel bringen, wenn man die Relationen des Körpergewichtes Mensch – Pferd berücksichtigt.

Grundsätzlich zum Thema Tee und Kräutern daher nur eines: Beste Qualität (Arzneibuchqualität) und eine berechnete und angepasste Dosierung können unterstützend zur Tierarztbehandlung einen Nutzen bringen!

Tee ist nicht gleich Tee und der Tee, der zum “gutschmecken” in den Regalen steht, hat zu 90% keine pharmazeutische Wirkung!! Sicher wird er dem einen oder anderen Pferd schmecken, es ist auch nichts gegen die Gabe von Tee zu sagen, nur sollte man dabei schleunigst vergessen, dass es sich um Medizin handelt und man den Tierarzt nicht mehr benötigt!

Wenn die Atemwege angeschlagen sind, so kann die Inhalation mit Kochsalzlösung in jedem Fall helfen. mehr Infos dazu: klick.

26, Okt 2007

Oh was muss ich da bei den Freunden von Catplus lesen?? Tödlicher Süßstoff für Hunde?

Da dies ein wirklich wichtiges Thema ist und wir viele Tierhalter erreichen wollen, auch hier noch einmal den Artikel:

“Hunde sind uns genauso lieb wie Katzen, deshalb hier eine wichtige Meldung für Hundfreunde: “Ob Mops, Pudel oder Dackel – mit Leckerlis für den vierbeinigen Liebling sollten Hundebesitzer vorsichtig sein. Der zuckersatzstoff Xylit – häufiger Bestandteil zuckerfreier Süßigkeiten – kann bei Hunden einen tödlichen Abfall ihres Blutzuckerspiegels verursachen. Denn dieser Stoff steigert bei Tieren die Ausschüttung des körpereigenen Insulins. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der November-Ausgabe (EVT 26.10.2007) und bezieht sich dabei auf Studien der American Society for the Prevention of Cruelty  to Animals und des Animal Poison Control Centers. Aber auch viele andere Dinge, die dem Menschen schmecken, schaden Hunden: Schon kleine Mengen Alkohol lassen Hunde ins Koma fallen, Schokolade verursacht Übelkeit und nach dem Fressen von Knoblauch, Zwiebeln und Weintrauben drohen Nierenschäden. Macadamia-Nüsse können bei Hunden zeitweise Lähmungen auslösen, und das Koffein nur einer Tasse Kaffee treibt den Bluthochdruck des Vierbeiners gefährlich in die Höhe.”

Quelle: Presseportal.de” / blog.catplus.de

26, Okt 2007

Das Kommando Steh! ist ein sehr wichtiger Begriff für den Alltag mit dem Hund. Sei es im Wald wenn ein anderer Hund entgegen kommt oder in der Tierarztpraxis, wenn der Hund untersucht wird. 

Das Kommando kann in drei Varianten ausgeübt werden. 
1. Der Hund sitzt ab und soll auf das Kommando hin aufstehen.
2. Der Hund liegt und erhabt sich bei “Steh” in den Stand.
3. Der Hund soll aus der Bewegung heraus sofort anhalten, wenn das Kommando gegeben wird.

Natürlich ist das Kommando aus der Bewegung heraus am schwierigsten, vorallem wenn nachher Reize von Außen – wie beispielsweise ein anderer Hund – hinzu kommen.  Aber wie bei allem anderen auch, sollte man langsam und strategisch vorgehen.

Beginnen wir also mit dem “Steh” aus dem Sitzen oder Liegen. Man stellt sich vor den Hund und hält das Lieblingsspielzeug und ein Leckerchen in der Hand. In dem man das Spielzeug stehend über die Hundnase hält, wird der Hund animiert aufzustehen.. Man sagt Das Kommanso “Steh” in genau dem Moment, in dem der Hund steht. Das Leckerchen kann man wenn der Hund steht noch einen Bruchteil halten und ihn dann sehr doll loben. Ziel ist es, dass der Hund stehen bleibt und erst auf Kommando “Lauf” oder ähnlichem wieder davon düst.

Das Steh! aus der Bewegung ist dafür gedacht, dass man den eigenen Hund immer dann anhalten kann, wenn Gefahr möglich ist. An Straßen oder bei der Begegnung mit anderen Hunden beipielsweise. Geübt wird an der Leine. Man selbst hält plötzlich mit dem Kommando Steh! an und belohnt den Hund sofort, wenn er einen Moment ruhig stehen bleibt.

Im zweiten Schritt soll der Hund unabhängig vom Herrchen stehenbleiben. Dabei ist es sinnvoll das Kommando dann zu geben, wenn der Hund vor einem an der Leine läuft. Das Kommando Steh! wird gegeben – lässt man dem Hund nun bewusst keinen Leinenspielraum, so muss er unweigerlich anhalten. Nun geht man ruhig die paar Schritte zum Hund um ihn kräftig zu loben.

Diese Lernphase dauert so lange an, bis der Hund bei jedem Kommando Steh! sofort anhält und wartet. Zur Perfektion bringt man dies dann, wenn der Hund nicht mehr an der Leine ist und Umwelteinflüsse ihn ablenken können. Das zusätzliche Absitzen nach dem Steh! kann ebenso mit eingebaut werden.

Grundsätzlich gilt wie immer: lieber die einzelnen Phasen länger und intensiver trainieren als übereifrig die Festigung der Basis zu vergessen.

23, Okt 2007

“Neustadt (Dosse) (dpa/bb) – Das Brandenburgische Landesgestüt und die Veterinärmedizinische Universität Wien gründen ein gemeinsames Institut zur Pferdezucht. Es erhält seinen Sitz in der «Stadt der Pferde» im Kreis Ostprignitz-Ruppin, Leiterin wird eine Professorin aus Wien, wie Landesstallmeister Jürgen Müller sagte. Im November solle die erste Doktorandin aus der Donaumetropole an der Dosse arbeiten. Das Institut erhalte den Namen des preußischen Oberlandstallmeisters Georg Graf Lehndorff (1833-1914). Kontakte zwischen Neustadt und Wien gibt es schon länger: 32 Studenten aus Österreich schlossen in Brandenburg Lehrgänge ab.”

23, Okt 2007

“Vom 2. bis 4. November 2007 geht es in der Hauptstadt wieder tierisch zu. Rund 120 Aussteller hat Messeveranstalter TMS Event zur dritten Runde der Berliner Heimtiermesse in der arena in Treptow versammelt.

Die Tageskarte ist mit 6,00 Euro noch wirklich günstig und man kann jeden tag von 10 – 18 Uhr eine Menge erleben.

Sie bieten Notwendiges, Nützliches und Schönes rund ums Haustier von der Bekleidung für den modebewussten Hund bis zur Zeckenzange an. Versicherungen haben Policen zur Kostenübernahme bei Unfällen oder Operationen im Angebot, Tierbestatter organisieren Einäscherung und Urnenbestattung von Waldis oder Minkas sterblicher Hülle. Jede Menge lebendige vierbeinige Exemplare werden die Halle bevölkern.

Der Verein Berliner Pro-Kat organisiert eine Internationale Rassekatzenausstellung, Hundeclubs bringen Pudel, Bassets, Beagle und Deutsche Schäferhunde mit.

Am Hubertustag, dem 3. November, haben die Jagdhornbläser des Teckelklubs Berlin-Brandenburg ihren großen Auftritt. Mit Hörnerklang ehren sie den Schutzheiligen der Jäger, der im Jahr 700 von einem Hirsch zum Christentum bekehrt wurde. Aquaristik-Fachgeschäfte sind mit liebevoll eingerichteten Becken und ihren Bewohnern wie Guppys, Rochen, Malawi-Buntbarschen, aber auch Garnelen und Krebsen auf der Heimtiermesse dabei. Außerdem präsentieren sie High Tech für das empfindliche Öko-System Aquarium: Elektronisch gesteuerte Filter und Lichtsysteme können für anspruchsvolle schwimmende Hausgenossen sogar Wolken und Dämmerung simulieren.

Messeschwerpunkt ist die Tiergesundheit. In Zusammenarbeit mit dem Futtermittelhersteller Animonda und dem Pharma-Unternehmen Bayer wird ein kostenloser Gesundheits-Check für Heimtiere angeboten. Messebesucher können Hund oder Katze von einem Veterinärmediziner sowie von Futter- und Bewegungsexperten untersuchen lassen.

„Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch“ – unter diesem Motto wird die Tierkommunikatorin Birga Dexel an allen drei Messetagen zeigen, wo Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten – von Unsauberkeit bis zum Möbelkratzen – zu suchen sind. Die Katzenflüsterin, bekannt durch ihre Auftritte beim Internet-Sender Tier TV, stellt wirksame Therapien vor und gibt praktische Tipps in ihrer Katzensprechstunde. Bereits am 17.10. hält Birga Dexel in der Berliner Urania einen Vortrag zum Thema „Well-Fit für Katzen“. Eine Samtpfote, die sich wohlfühlt, hat schließlich auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit ihres Menschen, wie medizinische Studien belegen.”

23, Okt 2007

Spat / Arthrose beim Pferd

Autor: tierkompakt

Die Entstehung von Spat / Arthrose (oftmals auch fälschlicher Weise Athrose geschrieben..) kann mehrere Ursachen haben. Zum Einen entsteht er durch Überlastung des Sprunggelenks – hervorgerufen durch übermäßiges Reiten oder auch durch eine angeborene Fehlstellung der Hintergliedmaßen. Zum Anderen kann eine erbliche Veranlagung oder ein falscher Beschlag den Spat hervorrufen. Er ist nicht heilbar.

Der Krankheitsverlauf ist schleichend und das macht die Sache so tückisch. Spat ansich kann sich über Jahre hinweg entwickeln und die Anzeichen müssen immer wieder unter die Lupe genommen werden. Wird ein Pferd weiterhin stark beansprucht, so ist die Zerstörung des Gewebes eine in jedem Fall eintretende Erscheinung. Durch die entstehenden Kalkablagerungen verknöchern nach und nach die Gelenkspalten auf der Innenseite des Sprunggelenks. Da die Gelenkflüssigkeit kaum oder nur noch sehr wenig vorhanden ist, beginnt das Pferd mehr und mehr zu lahmen.

Um sich vor den horrenden Kosten einer Spat Behandlung frühzeitig zu schützen, sollte eine OP-Versicherung und am besten zusätzlich eine Krankenvoll-Versicherung abgeschlossen werden.

Am Anfang, wenn die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist, kann sich das Pferd meist wieder einlaufen. Das sieht optisch so aus, dass das Pferd mehrere Tritte wie verknöchert läuft, sich dann aber dem normalen Bewegungsablauf annehmen kann. Leider ist das Endstadium fast sicher: das Pferd wird nicht mehr reitbar sein und und kann dann maximal noch bis zu völligen Versteifung des Sprunggelenks auf die Weide gestellt werden.

Wichtig ist vorallem, dass der Beistzer rechtzeitig erkennt, ab wann das Reiten für das Tier eine Qual ist. Diesen Punkt sollte man dem Pferd zu liebe nie überschreiten.

Anzeichen:

1. Das sogenannte Einlaufen, nach einer Stehphase. Z. B. wenn man das Pferd aus der Box holt
2. Eine positive Beugeprobe
3. Das Pferd huft auf der Zehe auf, bzw. die Hinterbeine hufen nicht mehr unter

Ursachen:
 
1. Zu hohe Belastungen (Trabrennen in jungem Alter, Zugpferde, Leistungssport)
2. Erbliche Veranlagung in Form von angeborenen Stellungsfehlern
3. Verletzungsbedingte Stellungsfehler

Maßnahmen:

1. Durch den schleichenden Prozess muss bei Verdacht auf Spat eine Diagnostik durch Beugeprobe oder Röntgen immer wieder in regelmäßigen Abschnitten wiederholt werden.
2. Ein spezieller orthopädischer Beschlag kann ebenso ein Aufschub bringen.
3. Viel Auslauf auf der Weide oder beim Spazierengehen an der Hand.

Operative Maßnahmen:

1. Nervenschnitt oder das Durchtrennen der Sehne. Jedoch darf nie vergessen werden, dass ein Pferd das dann keinen Schmerz mehr spürt, trotzdem nicht die körperliche Verfassung eines schmerzfreien Tieres besitzt. Das Pferd kann die Grenzen dann selbst nicht mehr zeigen.