Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für Februar, 2008

29, Feb 2008

Wer hätte geglaubt, dass eine Schlange neben Meerschwein, Katze oder Mäusen auch einen Hund verspeisen kann?

In Queensland (Australien) hat eine 5 Meter lange Python Schlange einen Chihuahua-Mischling verschlungen. Der arme Hund – aber es bleibt zu hoffen, dass die Schlange vor Menschen zurückschreckt… Als Familie mit kleinen Kindern sollte man dort einen Ortswechsel ernsthaft in Betracht ziehen.

 

28, Feb 2008

Grundsätzlich ist es so, dass eine gute Hundehaftpflicht keinen Leinenzwang vorschreiben sollte.

Jeder verantwortungsbewusste Hundehalter wird für eine Grunderziehung des Hundes sorgen und im Sinne des Tieres auch mal ohne Leine spazieren gehen, wenn der Hund gehorcht.

Da ein Hundebesitzer schon aus dem Besitz heraus für die Schäden haftet, die der Hund anrichtet, sollte in jedem Fall eine Hundehaftpflicht abgeschlossen werden. Wichtig ist zu klären, dass Mietsachschäden mitversichert sind und kein Leinenzwang besteht.

Kommt es nun doch zum Schadensfall, so wird der Versicherer die Sachlage prüfen und dann entscheiden, wie viel Prozent des Schadens dem Geschädigten zustehen und welchen Anteil der Geschädigte nicht erstattet bekommt, weil er eine Teilschuld trägt.

Das kann man mit einem Autounfall vergleichen – auch dort gibt es das Thema Teilschuld. Es kann also sein, dass der Schädiger und der Geschädigte im Schadensfall jeder eine Teilschuld bekommen, weil beide Hunde nicht angeleint waren. Dies ist aber bei guten Versicherungen kein Grund, den Schaden komplett abzulehnen.

27, Feb 2008

TASSO-Newsletter
 
“Abschuss von Elefanten in Südafrika wieder erlaubt

Der Abschuss von Elefanten in Südafrika ist auf Grund von weltweiten Protesten seit 1994 verboten. Die Bestände konnten sich so von damals gerade noch 8.000 Tieren auf mittlerweile 20.000 erholen. Die südafrikanische Regierung möchte nun die wachsende Population unter Kontrolle bringen und erlaubt ab dem 30. Februar nach 14 Jahren wieder das so genannte Culling, das Töten von Elefanten. Es stelle nur einen Teil der Maßnahmen für das Management der Elefantenherden dar, so das südafrikanische Umweltministerium. Umsiedlung, Geburtenkontrolle und größere Parks seien ebenso vorgesehen. “Man kann sich des Eindrucks nicht entziehen, wieder in der Steinzeit gelandet zu sein.”, empört sich Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO im hessischen Hattersheim. “Wie kann es sein, dass diese nach wie vor seltenen Tiere massenweise getötet werden sollen, wo es doch genug Möglichkeiten gäbe, einer – wie es Südafrika nennt – ökologischen Belastung  durch die Elefanten Herr zu werden.”
 
 

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26, Feb 2008

Hüftgelenksdysplasie ist eine Erkrankung, die bei Hunden auftritt. Nun scheint es eine neue Behandlungsmethode zu geben, die sich Kapselraffung nennt.

“Die Kapselraffung des Hüftgelenks beim Hund ist eine Behandlungsmöglichkeit für Tiere mit Hüftgelenksdysplasie (HD). Sie kommt in Frage für Hunde, bei denen die Ursache der Hüftgelenksdysplasie eine Veränderung des Halteapparates ist.

Dies ist zwar eine sehr häufige Ursache der HD bei Hunden, aber nicht die einzige Möglichkeit. So können auch primäre Knochenveränderungen (Missbildungen von Oberschenkelkopf und Hüftpfanne) auftreten. Wenn ein Hund „lose Bänder“ an den Hüften hat, d.h. das Hüftgelenk mehr Beweglichkeit aufweist als üblich, wird das Gelenk infolgedessen schnell ausschlagen und es entsteht eine Hüftgelenksarthrose.

Je nach Schwere der Instabilität kann das bereits in wenigen Monaten zu schweren Veränderungen führen. Daher ist eine frühe Diagnostik wichtig, um möglichst frühzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.

Hunde wachsen unregelmäßig, so kann eine Instabilität auch vorübergehend sein, wenn die Bänder und die Kapsel schneller gewachsen sind als die Knochen. Solche vorübergehenden Probleme sollten aber innerhalb von 1-2 Monaten verschwunden sein. ”

 Quelle: Kapselraffung

26, Feb 2008

Warendorf

Mit Inkrafttreten der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) am 1. Januar 2008 haben sich auch die Durchführungsbestimmungen zur Impfpflicht für Turnierpferde (§ 66.6.10 LPO) verändert. Darauf weist der Bereich Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) hin.

Danach sind Impfungen gegen Influenzavirusinfektionen wie folgt durchzuführen und entsprechend im Pferdepass zu dokumentieren: Notwendig ist eine Grundimmunisierung, die aus drei Impfungen besteht.

Die beiden ersten Impfungen müssen in einem Abstand von 42 bis höchstens 70 Tagen erfolgen. Die dritte Impfung muss im Abstand von sechs Monaten (+/- 21 Tage) erfolgen. Die daran anschließenden Wiederholungsimpfungen müssen im Abstand von sechs Monaten (+/- 21 Tage) erfolgen.

Die Teilnahme an einer Pferdeleistungsschau (PLS) ist möglich, wenn bei der Grundimmunisierung die beiden ersten Impfungen erfolgt sind und nach der zweiten Impfung der Grundimmunisierung 14 Tage vergangenen sind.

Bei der Wiederholungsimpfung (dritte Impfung) müssen mindestens sieben Tage vor einem Turnierstart vergangenen sein. Diese Impfung muss in einem Zeitabstand von höchstens sieben Monaten (+/- 21 Tage) nach der vorangegangenen Impfung erfolgt sein. (FNpress)

24, Feb 2008

Hund kapert Auto

Autor: tierkompakt

Was lustiges aus der Tierwelt, gefunden bei Yahoo

Azusa/USA (AP) Ein Hund hat in Kalifornien den Kleinlaster seines Herrchens ohne dessen Wissen umgeparkt. Charles McCowan stellte den Wagen vor einem Supermarkt ab und ließ seinen Boxer «Max» auf dem Beifahrersitz zurück. Als McCowan vom Einkaufen zurückkam, waren der Kleinlaster und das rund 35 Kilogramm schwere Tier verschwunden. Der Lastwagenbesitzer vermutete daraufhin einen Diebstahl und alarmierte die Polizei. Die Beamten entdeckten den Pick-up-Truck dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants.

Rätselhaft blieb zunächst, wie der Wagen bei dem Vorfall am Mittwoch dorthin gekommen war. Aufnahmen einer Sicherheitskamera, die im Fernsehsender KCAL-TV zu sehen waren, zeigen den Wagen, wie er rückwärts vom Parkplatz über die Straße und außer Sichtweite rollt. Nach Polizeiangaben legte «Max» offenbar den Leerlauf ein, so dass der Wagen ins Rollen geriet. Weder der Hund noch der Laster bekamen einen Kratzer ab.

© 2008 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten – All Rights Reserved

22, Feb 2008

Nach Auflagen des Gerichtes war es der Pferdeschänderin Christine W. aus Plön untersagt, für die kommenden 2 Jahre den beruflichen Umgang mit Pferden zu suchen.

Die Reitanlage in Negernbötel, welche ihre Pferde nach dem Prozess eingestellt hatte, wurde noch mal darüber informiert, dass Christine W. nicht reiten darf.

Im September 2007 also das Urteil: 2 Jahre Umgangsverbot für Christine W. Aber bereits im Oktober 2007 soll Christine W. wieder gegen das “Umgangsverbot” mit Pferden verstoßen haben.

Gerüchte kursieren, dass die Tierquälerin ihre Pferde nach Dänemark gebracht hat und dort weiterhin aufs schlimmste misshandelt. Wieder schlägt sie die Pferde beim longieren, reißt beim Reiten den Kopf der sensiblen Tiere herum und rammt ihnen die Sporen in den Bauch.

 Zu Beginn der ganzen Geschichte waren in der ST. GEORG die Bilder zu sehen, die heimlich von der “Ausbilderin” gedreht wurden. Zu sehen war, wie sie mit der Gerte auf die Köpfe einschlägt, wie sie mit Schlaufzügeln den Willen der Pferde brechen will.

Die Stallbetreiber in Dänemark reagieren und werfen Christine W. aus der Stallanlage. Aber auch das hindert die anscheinend skrupellose Frau nicht daran, einfach in München einen Ausbildungskurs anzusetzen. Auf 2m Zirkelkreisen lässt sie das Pferde um sich laufen, die Ausbinder so kurz egschnallt, dass sich das Pferd selbst in die Brust beißen kann. Dies haben zwei Reiterinnen ans Tageslicht gebracht, die Frau W. an ihrer bestialischen “Reitweise” erkannt haben.

Sechs Teilnehmer des Kurses haben sich wiederum an das Gericht gewandt, um an das Umgangsverbot von Christine W. zu erinnern. Die Crux oder besser gesagt die Perversion an dieser Geschichte ist, dass Christine W. laut Urteil den privaten Umgang haben darf, nur der gewerbliche Umgang sei untersagt.

Schlägt sie also privat die Pferde zusammen und stößt die Sporen in den Bauch bis sie bluten, so hat sie nicht gegen die Auflagen verstoßen.

Armes Deutschland.

21, Feb 2008

Vom 18. – 19. April 2008 wird wieder die Messe Hansepferd veranstaltet. Dort finden die Europameisterschaften der Hufschlagschmiede statt, zu der noch viele Pferde gsucht werden, die dort kostenlos eine neuen Beschlag erhalten.

Natürlich sollte das Pferd brav beim Schmied sein und keinen Spezialbeschlag benötigen.

Na wenn das keine Chance ist :)

21, Feb 2008

Die Olympiade in Hongkong ist der Höhepunkt des kommenden Jahres. Nun erscheint die Meldung, dass die Schweizer Dressurreiter auf die Teilnahme verzichten werden.

Vorreiter – im wahrsten Sinne – war die Schweizer Dressurreiterin Silke Ilké, die die Teilnahme für sich und ihre beiden Pferde Salieri CH und Romario absagte. Grund hierfür war für sie die nicht zu verantwortenden Hatungsbedingungen der Pferde.

Bis zu 90% Luftfeuchtigkeit, über 30Grad warems und subtropisches Klima, zwei Langstreckenflüge à 11 Stunden Flugdauer und die Zeitverschiebung waren die Gründe, um die Olympiade abzusagen.

Also Silke Iklé mit ihrer Aussage für sich entschieden hatte, zog die Schweizer Nationalmannschaft nach und sagte die Teilnahme auf Grund mangelnder Erfolgsaussichten ab. Dies löste heftige Diskussionen aus, da die Absage nicht dem olympischen Gedanken entspricht. Die persönliche Entscheidung von Silke Iklé sei nachvollziehbar, wenn sie ihren Pferden diese Reise nicht zumuten möchte.

Auch Reiter wie Christian Ahlmann und Meredith Michaels-Beerbaum sorgen sich um ihr Pferd. Die Veranstalter in Hongkong setzen jedoch alles daran, um die Belastung der Pferde auf einem Minimum zu halten. Wissenschaftliche Studien über die Auswirkungen des Klimas gehören ebenfalls dazu.

Es bleibt also spannend, wie die Olympiade in Hongkong besetzt wird.

20, Feb 2008

“TASSO-Newsletter

Hundemalaria nicht unterschätzen

Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen draußen, ist es auch schon wieder soweit. Unbemerkt befallen Parasiten unsere Haustiere. Besonders gefährlich ist die durch die Auwaldzecke – auch Braune Zecke genannt – übertragene Hundemalaria. Diese Krankheit verläuft unbehandelt immer tödlich. Noch gibt es keinen wirksamen Impfschutz gegen Babesiose wie die Krankheit in Fachkreisen heißt. Die Erreger – Babesien – gelangen über den Speichel der Zecke in den Blutkreislauf des Hundes und vermehren sich dort explosionsartig. Die Hundemalaria hat sich bei uns in den letzten Jahren dramatisch verbreitet. Ernst zunehmende Anzeichen dieser Krankheit können sein: Mattigkeit, Lethargie bis Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber, blasse bis gelbliche Schleimhäute sowie dunkelrot bis grünbraun verfärbter Urin bis hin zu Bewegungsstörungen. Deswegen sollte jeder Hund nach einem Zeckenbiss mit diesen Anzeichen vorsorglich zum Tierarzt. Frühzeitig erkannt, lässt sich die Erkrankung gut behandeln. Auch Spot-on Präparate zur Vorbeugung werden von vielen Ärzten empfohlen. 

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