Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für März, 2008

31, Mrz 2008

Neues aus dem TASSO-Newsletter

Autor: tierkompakt

“Presse-Mitteilung

Zecken-Alarm: Hunde sind besonders gefährdet

Experten warnen vor der unbehandelt tödlich verlaufenden Babesiose-Infektion

Die im Volksmund „Hundemalaria“ genannte Babesiose des Hundes ist weiter auf dem Vormarsch. Übertragen werden die Bakterien durch Auwaldzecken, die inzwischen aus ihrer Winterruhe erwacht sind und gierig auf Opfer lauern.

Der diesjährige Winter war zwar ungewöhnlich lang, aber insgesamt eher mild. Aufgrund der fehlenden zweistelligen Minusgrade werden somit Heerscharen von Zecken überlebt haben. Die winzigen Spinnentiere lauern nun im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und „spucken“ unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Eine Blutmahlzeit kann so mehrere Tage andauern.

Tödlicher Stich

Für Hunde besonders gefährlich sind Auwaldzecken, erkennbar an den Punkten auf dem Rückenschild. Diese Zeckenart ist Zwischenwirt für Hunde-Babesien (Babesia canis canis), Einzeller, die als Parasiten die roten Blutkörperchen befallen. In der Regel erfolgt die Übertragung der Erreger zwei bis drei Tage nach dem initialen Zeckenstich durch das „Spucken“ der Zecke. Die ersten Symptome einer Infektion mit Hunde-Babesien treten nach etwa einer Woche auf. Laut Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor im westfälischen Gescher, gehören dazu ein gestörtes Allgemeinbefinden und Fieber, gefolgt von Fressunlust, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit. „Ein bis zwei Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen zu Blutarmut, Blutharnen und manchmal auch zu Gelbsucht“. Entzündungen der Maul- und Magenschleimhaut sowie der Muskulatur seien ebenfalls häufig. „Die akute Form der Hunde-Babesiose endet unbehandelt binnen weniger Tage mit dem Tod durch Atemnot, Blutarmut und Nierenversagen“, so Dr. Wilcken.

Nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen

Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., rät allen Hundebesitzern, sofort nach einem Spaziergang im Grünen das Tier sorgfältig nach Zecken abzusuchen. „Entfernen sollte man die Schmarotzer mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken. Zur Not funktionieren auch Pinzette oder spitze Fingernägel.“ In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass man die Zecke nicht zerquetscht, denn dann würden eventuell vorhandene Erreger unmittelbar in die Stichwunde gebracht werden. „Öl oder Nagellack sind tabu“, warnt McCreight. Die Zecke würde im Todeskampf ihren Mageninhalt in die Wunde entleeren und so eine Infektion beschleunigen. Auf die traditionell strittige Frage „Ziehen oder Drehen?“ hat Dr. Wilcken eine ganz einfache Antwort: „Wie man die Zecke aus der Haut befördert, ist völlig egal. Manchmal geht es mit Ziehen, manchmal mit Drehen leichter. Man sollte aber immer am Kopf und damit so nah wie möglich an der Einstichstelle ansetzen.“ Das Wichtigste sei eine möglichst schnelle Entfernung des Parasiten, ergänzt der Tierarzt. Denn dann wäre eine Infektion mit Hunde-Babesiose sehr unwahrscheinlich.”

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net

29, Mrz 2008

“Das blutige Schlachten der Robben hat begonnen!

16 Fangschiffe sind in den Golf von St. Lorenz an Kanadas Ostküste ausgelaufen. Die Regierung hat 275 000 Robben zur Tötung freigegeben, 5000 mehr als im Vorjahr.

Die Jagd wird bis zu zwei Wochen dauern. Tierschützer kritisieren sie trotz neuer Fangregeln als grausam.

Erstmals wurden die Jäger verpflichtet, die Schlagader der Tiere zu durchtrennen, sie ausbluten zu lassen.

Damit wollen die Behörden sicherstellen, dass die Robben wirklich tot sind, wenn sie gehäutet werden.”

Bild-online

28, Mrz 2008

Hier der aktuellste TASSO-Newsletter:

 “Direktor unter massivem Druck
 
 Der Verdacht, dass der Berliner Zoo Tiere zu Versuchszwecken an einen Tierhändler veräußert, verhärtet sich offensichtlich. Die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling hatte deswegen letzte Woche Strafanzeige gegen den Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz gestellt, so Welt online. Dieser weist die Vorwürfe weit von sich und verweist auf die Zahlen im Jahresbericht des Tierparks.

Allerdings gibt es offensichtlich gerade dort Ungereimtheiten. So soll zwischen 1991 und 2007 keine einzige Uganda-Giraffe nachgezüchtet worden sein, obwohl die Unterlagen das behaupten. Weiterhin sollen in den vergangenen Jahren Hunderte Wildtiere an Händler verkauft worden sein, ohne dass deren Verbleib geklärt ist. Die Jahrbücher weisen auch eine nicht unerhebliche Anzahl an Tierabgaben an einen Tierhändler auf. Dieser erklärte aber, seit Jahren keinen Tierhandel mehr zu betreiben, so Welt online weiter. “Dass der Berliner Zoo gerade seine Jung-Tiere publikumswirksam einzusetzen versteht, weiß man spätestens seit “Knut”. Sollte es sich jedoch bewahrheiten, dass der Berliner Zoo illegalen Tierhandel betreibt, wäre ein Rücktritt Blaszkiewitz unumgänglich.”, so Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V.”

TASSO e.V.
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 Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400
 eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net
 

27, Mrz 2008

Ein schrecklicher Beitrag aus der MAZ:  

Salerno (dpa) – Horror-Zirkus in Süditalien: Gegen ihren Willen mussten zwei junge Bulgarinnen in der Nähe von Salerno für Zirkusvorstellungen immer wieder in Becken voller Piranhas und Schlangen steigen.

Die 16 und 19 Jahre alten Mädchen und ihre Eltern hätten illegal in Italien gelebt und seien von den Besitzern des Zirkus “Marino” wie Sklaven behandelt worden, berichtete die Zeitung “La Repubblica” am Mittwoch. Wenn die Mädchen versuchten, sich zu wehren, seien sie von den Betreibern mit Gewalt in das Becken mit eiskaltem Wasser gedrückt worden. Ein Zuschauer habe das Spektakel mit den gefährlichen Fischen und Reptilien so grauenhaft gefunden, dass er die Polizei verständigte.

Der 57 Jahre alte Zirkusbetreiber sowie sein Sohn und Schwiegersohn wurden festgenommen. Ihnen wird Versklavung, Freiheitsberaubung und Menschenhandel vorgeworfen. Die Familie sei wahrscheinlich von Bulgarien nach Italien geschleust worden. Der Vater habe bei dem Aufbau des Zirkuszeltes geholfen, die Mutter sei als Köchin angestellt gewesen. Als Bezahlung für ihre Dienste habe die Familie, die den Angaben zufolge in Anhängern von Zirkus-Lastern inmitten von Ungeziefer schlafen musste, lediglich 100 Euro pro Woche erhalten. Die Bulgaren seien unter Polizeischutz gestellt und an einen geheimen Ort gebracht worden.

26, Mrz 2008

Es ist extrem wichtig, dass der Pferdebesitzer beim Husten seines Pferdes hellhörig wird.

Meinungen wie: mein Pferd hustet beim Reiten mal ab! sind gefährlich und werden immer auf Kosten des Pferdes ausgetragen. Ein gesundes Pferd hustet nicht!!

Wenn die Situation des Hustens also gegeben ist, dann muss schnell gehandelt werden. Die einzige sichere Lösung ist eine Endoskopie / Bronchoskopie bei der eine Schleimprobe entnommen wird.

Diese Schleimprobe wird dann im Labor untersucht, um herauszufinden weswegen das Pferd erkrankt ist, welche Erreger im Schleim sitzen und ob das Pferd Antikörper gebildet hat.

Ein gutes Labor wird dann – wenn nötig – ein spezielles Antibiotika anpassen, das dem Pferd gezielt hilft. Zusätzlich helfen dann Schleimlöser wie Equimucin und tägliches Inhalieren und Bewegen.

Merke:

1. Wenn nötig dann angepasstes Antibiotika

2. tägliches Inhalieren

3. Unterstützung mit Schleimlöser (z.B Equimucin)

4. tägliche Bewegung damit der Schleim nach draußen gebracht werden kann

Wer sich daran hält, der wird die Kostenexplosion der Tierarztrechnung nicht erleben und auch kein chronisch krankes Pferd haben. Dies sollte jedem recht sein.

25, Mrz 2008

Damit die Pandabären nicht aussterben, wollen chinesische Züchter die Bären zur Paarung animieren.

Durch verschiedene Maßnahmen ist das Liebesleben angeblich besser geworden – na wenn das nichts Gutes ist :)

 

25, Mrz 2008

In der Bild Zeitung stand ein Artikel, dass ein Chihuahua nun das Beten für sich entdeckt haben soll. Sein Herrchen ist ein Priester in einem Tempel im Süden Japans.

Ob der Hund nun wirklich beten möchte , sei mal dahingestellt. Fakt ist, er imitiert sein Herrchen, indem er sich auf die Hinterpfoten stellt und die Vorderpfoten wie zum Gebet zusammenlegt.

Letztlich könnte dies einfach nur die Gabe eines Hundes sein, das Herrchen zu imitieren.

25, Mrz 2008

Leider haben sich die ehemals weit verbreiteten waldbewohnenden Katzen in Deutschland in kleine Gebiete zurückgezogen. Man findet sie nur noch auf 4,6 % ihres ursprünglichen Verbreitungsgebietes, obwohl 26 % geeigneter Wildkatzenlebensraum in Deutschland vorhanden wäre.

Wie fast immer ist der Mensch durch den Bau neuer Straßen mitschuldig an der Zerstückelung des Lebensraumes der Wildkatzen. Die Lebensräume der Wildkatzen sind daher in ganz Deutschland verteilt und ähneln einer Insellandschaft die durch keine Stege untereinander verbunden ist.

Aber genau diese Stege sind doch so lebensnotwendig, da ohne Wanderungen in neue Reviere keine langfristige Fortpflanzung gewährleistet werden kann.

Deshalb wurde vom BUND Landesverband Niedersachsen e.V. das Projekt “Vernetzung von Waldlebensräumen” ins Leben gerufen. Dieses Projekt gleicht einer Autobahn für Wildkatzen, da sie sich in dem Netzwerk bewegen können und möglichst ungestört von einem Lebensraum zum anderen gelangen können.

25, Mrz 2008

Eine hervorragende Beschreibung zum Thema Tollwutimpfung bei Katzen habe ich auf der Seite Katzen-Life gefunden: 

“Allgemein genügt eine Impfung im Alter von sieben bis zehn Wochen. Eine jährliche Wiederholungsimpfung ist besonders bei freilaufenden Katzen unbedingt erforderlich. Katzen, die sich lediglich in der Wohnung aufhalten und mit freilaufenden Katzen und anderen Tieren nicht in Berührung kommen, brauchen nicht geimpft zu werden. Die Tollwutschutzimpfung gibt es in Kombination mit der Impfung gegen die Katzenseuche. Sei aber hier vorsichtig, denn nicht jede Katze verträgt die kombinierte Impfung. Dein Arzt berät Dich sicherlich gerne.

Bei Auslandsreisen wird die Tollwutschutzimpfung in der Regel nur dann anerkannt, wenn sie mindestens 30 Tage vor der Einreise durchgeführt wurde und nicht älter als zwölf Monate ist. Beachten bitte aber auf jeden Fall die Einreisebestimmungen der einzelnen Länder. In manchen Ländern wird die Katze an der Grenze nochmals geimpft.”

Klasse Information!

23, Mrz 2008

Ist das Knuts Ur-Ur-Ur-Opa?

Autor: tierkompakt

Hier mal was von er Bild-Seite

“Der süße Fratz streckt seine beiden Hinterbeine in die Luft, guckt mit schwarzen Knopfaugen treuherzig in die Kamera. Und sieht Knut, Flocke und Wilbär einfach unglaublich ähnlich!
Ist dieses Eisbär-Baby Ur-Knut?

BILD-Leser-Reporterin Nicole Niehoff (37), Bürokauffrau aus dem niedersächsischen Dörverden, entdeckte den Knuffi-Bären auf dem Titelcover der Hörzu-Ausgabe von 1951.

Hat Nicole etwa den Ur-Ur-Ur-Opa von Knut oder Flocke ausfindig gemacht?

BILD-Recherchen ergaben: Das Eisbär-Männchen wurde am 24. November 1950 im Tiergarten Nürnberg geboren und von Hand aufgezogen. Sein Name: Neewa. Der Nürnberger Zoologe Helmut Mägdefrau: „Später kam er nach Hamburg und von dort ins britische Manchester.“

Dort wiederum verliert sich seine Spur. Denn der Zoo Manchester wurde 1977 geschlossen. Und sämtliche Tiere wurden in alle Welt verkauft.

Vielleicht kam Neewa ja auch wieder nach Deutschland zurück. Mägdefrau: „Eisbären können bis zu 35 Jahre alt werden.“ Und zeugen noch bis ins hohe Alter süße, kleine Eisbär-Babys…”