Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für Dezember, 2008

29, Dez 2008

Jeder, der einmal Pferde im Winter selbst versorgt hat, der weiß wie mühevoll das Schleppen von Wassereimern ist wenn draußen die Wasserleitungen abgestellt sind.

Es scheint ein Luxus zu sein, wenn auch bei klirrender Kälte das Wasser angestellt ist und der Pferdehalter mit dem Schlauch die Tränken nachfüllen kann.

Vorallem für Offenställe gibt es daher beheizte Tränken, die den Pferden den ständigen Zugang zu frischem Trinkwasser gewähren. Bei den meisten Varianten wird dazu die Wasserführende Leitung isoliert. Verlegt wird sie in einer Bodentiefe, in der nicht so oft Bodenfrost entsteht. Die Wasserleitung ansich wird mit Isolierung umlegt und mit Heizleitungen eingewickelt. So bleibt die Leitung immer bei einer Temperatur über Null Grad und daher gefriert das Wasser in der Leitung nicht.

Wer nicht die Möglichkeit hat neue Wasserleitungen zu verlegen, bzw. die bestehenden zu isolieren, der kann zumindest mit kleinen Hausmitteln verhindern, dass die Wasseroberfläche in den Tränken zu schnell gefriert.

Hierbei können Bälle in die Tränke gelegt werden, damit das Wasser in Bewegung bleibt. Auch der Heizstab – natürlich nicht in Abwesenheit des Pferdehalters – kann das Wasser in regelmäßigen Abständen wieder erhitzen und somit das Gefrieren verlangsamen.

29, Dez 2008

Dass Tiere entwurmt werden müssen, ist hoffentlich unumstritten. Bereits kleine Hunde- oder Katzenwelpen werden in den ersten Lebenswochen entwurmt und ein verantwortungsvoller Tierhalter sollte dies auch in den Lebensjahren des jeweiligen Tieres wiederholen.

Wie oft ein Tier entwurmt werden sollte, ist meinungsabhängig. Einige Tierhalter entwurmen das Tier alle 3 Monate, andere nur ein mal im Jahr. Wahrscheinlich kann an froh sein, wenn auch ein scheinbar gesundes Tier überhaupt mal dem Tierarzt zur Vorsorge vorgestellt wird und der Tierhalter eine Wurmkur verabreicht.

Bei Hunden ist die Gabe von Wurmkuren sehr komfortabel zu lösen, in dem man diese in Form von Tabletten verabreichen kann. Die Hunde, die die Tabletten nicht einfach so fressen, fallen meist auf eine Scheibe Wurst mit Tabletteninhalt herein :) Frisst der Hund die Scheibe Wurst so kann der Hundehalter sicher sein, dass der Hund diese nicht aussortiert hat.

Katzen erhalten die Wurmkur meistens in Form von Pasten, die den Katzen direkt ins Maul gespritzt werden. Auch hier ist die Gabe über das Futter nur dann zu empfehlen, wenn die Katzen nicht mäkleln, sondern ganz sicher die Wurmkur mitfressen.

Vorallem dann, wenn man mehrere Katzen oder Hunde besitzt, sollte die Gabe direkt ins Maul erfolgen, damit nicht doch das eine Tier die doppelte Dosis einnimmt.

Es ist ebenso ratsam, dass die Tierhalter mehrerer Tiere alle gleichzeitig entwurmt werden. 3-4 Entwurmungen im Jahr ist bei freilaufenden Katzen und Hunden angebracht.

Pferde erhalten die Wurmkur ebenfalls mit einer Pastenspritze ins Maul. Hierbei ist es am einfachsten, wenn das Pferd mit der einen Hand am Halfter leicht gehalten wird und mit der anderen Hand die Spritze samt dem Daumen dort ins Pferdemaul eingeführt wird, wo keine Zähne sind und normaler Weise das Reitgebiss liegt.

19, Dez 2008

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, aber es bleibt genug Zeit, um noch einmal kräftig zu sparen!

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7, Dez 2008

Nach zehn Wochen Training in der “Animal Training” Hundeschule haben wir heute den Agility Kurs mit einem “Gib mir fünf!” erfolgreich beendet.

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Was für Außenstehende vielleicht wie verrücktes Toben auf einem Hundespielplatz aussieht, hat in der Realität wesentlich mehr Sinn. Die Hunde bewältigen – gemeinsam mit Herrchen und Frauchen – einen Parcour an sportlichen Hindernissen.

Die Hürden bestehen nicht immer aus den sichtbaren Hindernissen, sondern oftmals auch aus der unsichtbaren Unsicherheit und Angst. Nicht jeder Hund lässt sich beim ersten Versuch durch eine dunkle Betonröhre schicken. Es bedarf viel positiver Energie, dem einen oder anderen Leckerchen und einer ganz großen Portion Vertrauen in das Herrchen oder Frauchen.

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Kein Hund wird dazu gezwungen, eine Übung zu meistern. Allein das Bestärken durch den Menschen bringt den Hund dazu, die Unsicherheit zu überwinden. So kommt es, dass jeder Hund von Stunde zu Stunde immer weitere Fortschritte macht und anfängliche “Angst-Übungen” mit wedelnder Rute absolviert.

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Würde man einen Hund im Agility-Kurs (oder in jeder anderen Lebenssituation) mit Druck oder gar Gewalt dazu bringen eine ängstliche Sitution zu überwinden, so wir der Halter keine lange Freude am Erlernten haben. Hat ein Hund wirklich allein durch Vertrauen etwas erarbeitet, so stärkt sich die Bindung zwischen Hund  und Mensch um ein Vielfaches. Die Hunde lernen, sich auf den Menschen zu konzentrieren. Nicht den Blick allein auf den Leckerlie-Beutel zu richten, sondern seinen Menschen anzusehen und sich an ihm zu orientieren.

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Zu Beginn erlernen die Hunde den Ablauf an einzelnen Geräten. Der Slalom, die Brücke, Tunnel und Röhren, der Schwebebalken und A-Wände sind einige davon. Erst wenn der Hund jedes einzelne Gerät sicher beherrscht und ohne Angst hinüber- oder hindurch geht, beginnt man die Geräte zu kombinieren.

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Am Ende unseres 10-wöchigen Kurses haben alle Hunde und Besitzer den gesamten Parcour geschafft und es ist schwer zu entscheiden, wer schlussendlich mehr Stolz empfand – der Hund oder der Mensch ;) Eines ist aber bei jedem Hund zu erkennen gewesen – hierbei ist es egal, welche Rasse, welches Alter oder Geschlecht – jeder Hund war seinem Herrchen ein Stück näher gekommen und hat wertvolles Vertrauen erlernt, das in jeder Alltagssituation nur von Vorteil sein kann.

Einen stolzen Dank an unsere Hundeschule, Anja und Maja (die sich ihre Streicheleinheit mehr als verdient hat)

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