Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für Januar, 2009

22, Jan 2009

Mit dem Amtsantritt von Barack Obama steigen die Wetten und Diskusionen, welcher Hund die Familie von Barack Obama begleiten wird.

Seit jeher gehört ein Hund in die First Familiy und daher wird es auch jetzt wieder einen First Dog geben. Es bleibt die Frage, welcher Rasse er angehören wird. Im Internet werden dazu verschiedenste Wetten abgeschlossen, am wahrscheinlichsten wäre daher ein Labradoodle.

Das ist eine Mischung aus Labrador und einem Pudel. Wer auf diese Rasse wettet, wird seinen Wetteinsatz nicht unbedingt vervielfachen, da sehr viele Bürger auf diese Rasse tippen. Wer hingegen auf eine Bulldogge tippt und diese am Ende auch den First Dog stellt, dann gibt es das 100fache Geld oben drauf.

Hier mal eine Übersicht der Quoten für den First Dog:

Übersicht der Quoten für den zukünftigen First Dog der USA
Labradoodle – 1.75
Portugiesischer Wasserhund – 3.00
Soft Coated Wheaten Terrier – 6.00
Pudel – 8.00
Labrador Retriever – 10.00
Dachshund (Dackel) – 10.00
Golden Retriever – 12.00
Beagle – 15.00
Chihuahua – 15.00
Boxer – 17.00
Deutscher Schäferhund – 18.00
Pekinese – 25.00
Dalmatiner – 25.00
Peruanischer haarloser Hund – 25.00
Yorkshire Terrier – 35.00
Rottweiler – 75.00
Irish Setter – 100.00
Pyrenäischer Schäferhund – 100.00
Norwegischer Buhund – 100.00
Bulldogge – 100.00
Shetland Sheepdog – 100.00

Quelle: bsozd.com

22, Jan 2009

Der aktuelle TASSO e.V. Newsletter berichtet über ein neues Urteil des Landgerichtes Coburg.

“Beißt ein Hund einen Menschen, haftet in aller Regel der Besitzer. Ist der Hund durch vorausgegangene Beißvorfälle schon auffällig geworden, bleibt die Haftung auch dann bestehen, wenn der Hund angeleint und seine Gefährlichkeit bekannt war.

Das Landgericht Coburg hat eine Hundehalterin zur Zahlung von 1.500,- EUR Schmerzensgeld verurteilt, weil ihr Hund einen achtjährigen Jungen gebissen hatte (AZ 11 O 660/07). Das Kind hatte sich dem Hund heimlich trotz Warnung durch die Besitzerin genähert. Das Gericht sah allerdings durchaus eine Mitschuld des Geschädigten und sah daher die Schmerzensgeldforderung der Klägerin von 12.500,- EUR als nicht angemessen an.”

Hätte die Hundehalterin eine Hundehaftpflichtversicherung gehabt, so hätte diese bei einem guten Bedingungswerk die Kosten übernommen.

9, Jan 2009

Den Helfern der Feuerwehr sei Dank! Hier ein kurioser Einsatz aus Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald:

“MÄRKISCH BUCHHOLZ – Frierend harrte das Pferd in dem sumpfigen Teich aus. Fast hätte sich die Trakehner-Dame ihrem Schicksal ergeben. Aber als „Petit Fleur“ neun Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Märkisch Buchholz aus ihren traurigen Augenwinkeln erblickte, war das rettende Ufer in Sicht.

„So etwas habe ich in meinen 30 Jahren bei der Feuerwehr nicht erlebt“, sagt Jürgen Bulicke. Mit acht Kameraden wurde er Mittwochnachmittag nach Köthen zum Gestüt am Pichersee gerufen. Pfleger Gerhard Leitner hatte beim Füttern bemerkt, dass ein Pferd fehlt – zum Glück. „Sonst wäre das Tier eine Stunde später tot gewesen.“

Die Stute war von der Koppel des Gestütes ausgerissen, auf den zugefrorenen Tümpel getrabt und eingebrochen. Auf dem moddrigen Boden sackte der rund 500 Kilo schwere Vierbeiner immer weiter ab. „Da hat nur noch der Kopf aus dem Eis geguckt. Das hat uns umso mehr angespornt, das Pferd rauszuholen“, sagt Wehrführer Ronny Schaarschmidt.

Weil das Feuerwehrauto nicht bis zum Tümpel kam, schleppten die Kameraden Äxte, Seile und Leiterteile fast 400 Meter weit. Bevor sie sich selbst aufs glatte Eis begaben, sicherte sich jeder mit Seilen. „Oberstes Gebot war, dass keiner bei der Rettungsaktion reinfällt. Das hätte bei diesen eisigen Temperaturen verheerende Folgen gehabt“, so Wehrführer Schaarschmidt.

Vorsichtig rutschten die ersten Kameraden auf Leiterteilen an das Pferd heran. „Die Stute war völlig erschöpft und rund zehn Meter vom rettenden Ufer entfernt. Manchmal hat sie gezittert“, so Jürgen Bulicke. Hilflos schauten andere Pferde von der Koppel aus zu. Erst versuchten die Kameraden, das 15 Zentimeter dicke Eis mit Äxten aufzuschlagen. Dann griffen sie zur Motorsäge und bahnten „Petit Fleur“ eine Gasse. Zuletzt leinten sie das Pferd an, zogen es zu neunt aus dem Tümpel. Manchmal legte sich die Stute auf die Seite und wollte einfach nicht mehr. „Da haben wir ihr gut zugeredet: ’Komm schon, wir helfen dir’“, so Jürgen Bulicke. Nach einer Dreiviertelstunde hatte sich „Petit Fleur“ mit den Hufen über die Eiskante ans rettende Ufer gekämpft.

„Dem Tier geht es gut“, so die dankbare Besitzerin Elke Bröcker gestern gegenüber „Dahme-Kurier“. Sie ist froh darüber, dass die Pferdedame den Kopf oben behalten hat. (Von Frank Pechhold)”

Quelle: Märkische Allgemeine