Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für April, 2009

16, Apr 2009

Endlich ist es soweit und Barack Obama hat damit sein Verspechen an die Töchter Malia und Sasha gehalten: “Bo” der portugiesische Wasserhund zieht als first dog in das weiße Haus ein.

Damit reiht sich auch Obama in die Riege der nunmehr fast 42 Präsidenten ein, die das weiße Haus mit einem Hund geteilt haben.

Das wichtigste Kriterium für die Wahl der passenden Hunderasse war, dass das Hundefell keine Allergien auslösen sollte, da seine Tochter anfällig dafür ist.

Bo ist nun 6 Monate alt und kommt aus Texas.  Er ist ein Geschenk des Senator Ted Kennedy.

Der kleine Bo hat wirklich Starqualitäten und die first family hat ihn bereits in das Herz geschlossen. Die Nachfrage nach den portugiesischen Wasserhunden ist seit Ostern um 125 Prozent angestiegen.

16, Apr 2009

Wer Hunde hat und ausgiebige Spaziergänge liebt, der kennt in jedem Fall das Problem mit dem Umgang von nicht angeleinten Hunden.

Wenn es gestattet ist, so ist es sicher für die meisten Hunde eine Freude, wenn sie ohne Leine durch den Park oder Wald toben können. Damit ein Hund ohne Leine laufen kann, muss der Besitzer aber auch für ein sicheres Abrufen sorgen.

Ein freilaufender Hund sollte sich nicht völlig vom Herrchen entfernen und alleine durch den Wald spazieren gehen. Bleibt er jedoch in der Nähe des Menschen, so spricht eigentlich nichts gegen das Freilaufen.

Probleme entstehen meist dann, wenn sich nun mehrere Hundebesitzer treffen. Gibt es einen Verhaltenskodex zum Thema Anleinen? Trifft man auf fremde Hundehalter, so sollte man im Sinne des eigenen und des fremden Hundes die Leine anlegen. Kein Mensch kann voraussagen, ob der eigene und der fremde Hund miteinander Probleme hätten oder nicht.

Aussagen wie “Ach der tut doch nichts” oder “Der braucht keine Leine, der ist so lieb” sind rücksichtslos. Es hat meist einen Grund, wenn ein Hundehalter anleint. Es ist nicht nur das gute Benehmen, sondern der Hund kann beispielsweise eine Hüft-OP hinter sich haben oder die Hündin ist gerade läufig. Wenn dann der andere Hund zum Spielen angerannt kommt, dann kann schnell Schaden entstehen.

Aber auch zum Respekt anderer Fußgänger gegenüber, sollte die Leine genutzt werden. Menschen die keinen Hund besitzen, können das fröhliche Antraben eines jungen Hundes fehlinterpretieren und vielleicht Angst bekommen.

3, Apr 2009

Immer wieder wird unter Reitern diskutiert, ob das Tragen einer Kappe für den Versicherungsschutz der Unfallversicherung relevant sei.

Diese Frage kann man nicht eindeutig und allgemeingültig beantworten, da jede Versicherung diesen Passus individuell klären kann.

Im Sinne des Reiters sollte natürlich eine Kappe getragen werden. Jedes noch so brave Pferd kann sich erschrecken oder bei Schmerz unkontrollierbar werden. Stürzt der Reiter, so ist die Kappe ein lebenswichtiger Schutz.

Die Versicherungsunternehmen müssen das Tragen einer Kappe in den Versicherungsbedingungen definieren. Es ist ein Irrglaube, dass in den Versicherungsbedingungen stehen muss, was versichert ist. Grundsätzlich sind die versicherten Gefahren natürlich aufgelistet, aber deklariert werden dann Ausschlüsse.

Ist in den Versicherungsbedingungen das Tragen einer Reitkappe nicht als Voraussetzung für den Versicherungsschutz erwähnt, so ist dies auch keine Pflicht.

Einige Versicherer, so zum Beispiel die Gothaer, versuchen mit ihren Kunden einen Kompromiss zuschließen. So wird in den Versicherungsbedingungen des neuen Spezialtarifes festgesetzt, dass die Gothaer die Leistungen verdoppelt, wenn der Reiter beim Unfall eine Reitkappe getragen hat. Ohne Kappe erhält er natürlich trotzdem die kompletten Leistungen. Wer im Fall der Fälle aber 2.000 Euro monatliche Rente statt der 1.000 Euro monatlicher Rente erhalten will, der muss einfach nur die Kappe tragen.

Also wie immer: mit dem Versicherungsberater in Ruhe über die Details sprechen.

2, Apr 2009

Gestern, am 1. April 2009, kam es leider wieder zu einem tragischen Zwischenfall mit sogenannten Kampfhunden.

In Texas haben zwei Pit Bulls ein sieben Monate altes Baby zu Tode gebissen und sind dann auch auf ihr Frauchen losgegangen und haben sie schwer verletzt.

Besitzerin der beiden Hunde ist die Großmutter des nun verstorbenen Kindes. Sie verließ das Zimmer in dem das Baby lag, um ihm die Flasche zu holen. Während der Abwesenheit der Großmutter fielen die Hunde über das Baby her. 

Also die Frau zurück kam und sah, dass die Hunde das Baby angreifen, wollte sie die Hunde mit einem Messer von ihrem Enkel fernhalten. Daraufhin wurde sie jedoch selbst von den Hunden angegriffen. Es gelang der Großmutter, die Hunde aus dem Haus zu treiben.

Das Baby starb an seinen Verletzungen, die Hunde wurden von der Polizei erschossen.