Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für November, 2009

30, Nov 2009

Das eigene Pferd ist der Traum eines jeden “Pferdemädels”. Wer als Reitschüler und Reitbeteiligung gestartet hat, der möchte irgendwann das eigene Pferd besitzen und allein entscheiden, was für das Pferd das Beste ist.

Diese Entscheidung sollte nur nicht einzig und allein vom Herzen, sondern auch mit Bedacht getroffen werden. Wer sich ein Pferd kauft, der muss mit weitaus mehr Kosten rechnen, als mit den reinen Anschaffungskosten.

Bei der Berechnung, was ein Pferd monatlich kostet, müssen folgende Punkte beachtet werden:

– Stallmiete
– Futterkosten
– Schmied
– Tierarztkosten
– Reitunterricht / Beritt
– Pferdeversicherungen

detaillierte Ausführungen zu den einzelnen Aspekten gibt es hier.

Spätestens dann, wenn das zweite Pferd angeschafft wird, verlieren manche Pferdehalter die Übersicht über die Kosten. Oftmals wird nur daran gedacht, dass sich die Stallmiete verdoppeln wird. Wenn das finanziell noch möglich ist, wird das Pferd angeschafft. Leider vergessen die Pferdehalter dann, dass sich auch das Risiko der unerwartet hohen Tierarztrechnungen verdoppelt.

Die Klinikrechnung einer Kolik kann schnell 4.000 Euro übersteigen. Wer sagt einem, dass nicht beide Pferde an einer Kolik erkranken? Die 8.000 Euro haben die wenigsten Pferdehalter auf dem Konto bereit zu liegen. Leider sind nicht alle Pferdehalter dazu bereit, monatlich 13,89 Euro für die Absicherung der Operationskosten aufzubringen. Oftmals hört man dann Sätze wie “Was, pro Pferd 13,89 Euro im Monat für die Operationskostenversicherung?”

Ja, der Beitrag für die Pferdeversicherung ist pro Pferd zu entrichten. Die Klinik würde die 4.000 Euro Kolikrechnung auch für jedes behandelte Pferd erstellen.

Die wenigsten Menschen mögen Versicherungen, das ist verständlich, da immer der schlimmste Fall der Fälle betrachtet wird und man hofft, dass dieser nie eintritt. Wer jedoch die Kosten genau kalkulieren muss um am Monatsende noch Geld auf dem Konto zu haben, der sollte nicht am falschen Ende sparen. Denn wenn das Pferd krank wird, dann bleibt der Pferdehalter unter Umständen allein mit seinen Klinikrechnungen.

26, Nov 2009

Wir Menschen sind im Dunkeln fast blind –  den meisten Tieren geht es jedoch nicht wie uns Menschen.

Pferde können im Dunkeln sehr gut sehen – der Grund hierfür ist der, dass Pferde einen Restlichtverstärker im Auge haben. Hinter der dünnen Netzhaut der Pferde befindet sich eine Schicht von reflektierenden Zellen (Tapetum lucidum), welche die Bilder des Pferdes verstärkt, die durch die Netzhaut übertragen werden.

Grundsätzlich haben alle die Tiere einen Restlichtverstärker, deren Augen im Dunklen leuchten. Ganz klar damit auch bei den Katzen vorhanden.

Problematisch ist hier jedoch, dass die Pferde im Dunkeln sehr lichtempfindlich sind. Schauen sie beispielsweise in den Lichtkegel eines vorbeifahrenden Autos, so dauert die Umstellung der Augen eine Weile, bis sie wieder so sensibel eingestellt sind, um die wenigen Lichteinflüsse entsprechend zu verstärken.

In der Relation zur Körpergröße gibt es kein Tier, welches größere Augen hat als das Pferd. Je größer die Augen des Tieres sind, um so mehr Licht kann zur Verstärkung aufgenommen werden.

Das Reiten mit Pferden in der Dunkelheit stellt für die Pferde demnach gar kein Problem dar. Der Reiter muss nur aufpassen, dass er seine eigene Unsicherheit oder Angst nicht auf das Pferd überträgt. Die Unruhe die er ausstrahlt, kann auch das gelassenste Pferd zur Unruhe treiben.

26, Nov 2009

Gassi gehen im DunklenDie dunkle Jahreszeit hat begonnen und jeder Hundhalter stellt sich die Frage, wie man den Hund am besten für den Spaziergang im Dunkeln ausrüstet. Jeder ist sich darüber bewusst, dass die Gefahr eines ungewollten Zusammenstoßes mit einem Auto, Fußgänger oder sonstigen Verkehrsteilnehmer im Dunkeln noch viel größer ist. Mit der passenden Ausrüstung ist zumindest gewährleistet, dass der Hund besser gesehen werden kann als komplett ohne „Beleuchtung“.

In Tiergeschäften gibt es eine große Auswahl an Produkten, aber grundsätzlich lassen sich 2 Arten der Ausrüstung unterscheiden. Einerseits gibt es Produkte, die mit Reflektoren ausgestattet sind. Werden diese von einer Lichtquelle angestrahlt (z.B. von Scheinwerfern), so leuchten Sie auf. Andererseits gibt es Produkte, die von selbst leuchten und durch Batterien betrieben werden.

Sofort wird deutlich, dass bei Ausflügen in abgeschiedenen Gegenden ohne viel Autoverkehr oder Straßenbeleuchtung die alleinige Benutzung von Reflektoren nicht ausreicht. Hält man z.B. selbst nach seinem Hund Ausschau, wird man ihn nur mit Reflektoren ausgestattet nicht so schnell sehen können. Eine Kombination von selbstleuchtenden Produkten und Reflektoren scheint daher vernünftig zu sein.

Hier noch ein kleiner Tipp für die Ausstattung mit Reflektoren: günstige Reflektorenbänder gibt es in Discounter Läden. Diese können dann an die bereits vorhandene Ausrüstung genäht oder anderweitig befestigt werden.

Neben der Ausrüstung für den Hund darf natürlich nicht vergessen werden, dass auch der Hundführer nicht nur mit dunkler Kleidung unterwegs sein sollte!
 

25, Nov 2009

Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen und jeder Reiter kennt die nun auftretende Problematik beim Ausreiten – es wird sehr früh dunkel und durch die Arbeit oder Schule ist nicht immer Zeit, bereits vormittags oder am frühen Nachmittag zum Stall zu kommen.

Die Wahrscheinlichkeit ist oft groß, das man mit dem Pferd ungeplant und damit auch unvorbereitet in die Dunkelheit gerät und von Fußgängern, Autos oder übrigen Verkehrsteilnehmern nicht gesehen wird.

Es muss daher vor allem in den Wintermonaten auf eine gute Ausrüstung von Pferd und Reiter geachtet werden, um das Reiten im Dunkeln nicht zur Gefahr werden zu lassen. Geprüft werden sollte auch, ob eine Reiterunfallversicherung existiert, die die finanziellen Folgen eines Unfalls absichert.

Was muss nun bei der Auswahl der Ausrüstung beachtet werden?

Im Paragraph §28 Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist vermerkt, was ein Reiter oder Führer von Pferden bei Dunkelheit mindestens mitführen muss:
„… (2) Für Reiter, Führer von Pferden sowie Treiber und Führer von Vieh gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Zur Beleuchtung müssen mindestens verwendet werden: … eine nicht blendende Leuchte mit weißem Licht, die auf der linken Seite nach vorn und hinten gut sichtbar mitzuführen ist.“ (Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/stvo/__28.html)

Eine Stiefellampe sollte beim Ausritt in der Dunkelheit verwendet werden. Sie wird bequem am Bein oder auch am Arm befestigt und leuchtet von vorne weiß und von hinten rot. Zusätzlich sollten jedoch noch weitere Reflektoren an Pferd und Reiter befestigt werden.

Zum Einen gibt es die Möglichkeit, in den Reitläden speziell nach Produkten mit Reflektoren zu suchen – zu finden sind dort Reitdecken, Hufglocken, Halfter, Jacken, Westen und viele weitere Produkte mit eingenähten Reflektoren.

Zum Anderen gibt es aber auch die etwas günstigere Variante zum „selber basteln“. Leuchtbänder / Reflektorenbänder können günstig in Discounter Läden erworben werden. Diese können dann an die bereits vorhandene Ausrüstung genäht oder anderweitig befestigt werden. Hierbei bieten sich viele Möglichkeiten zum Festmachen der Reflektoren an: Trense, Vorderzeug, Gamaschen, Hufglocken, Satteldecke, Schabracke, Ausreitdecke, Schweif, Reitweste, Reitkappe etc. Ein guter kostengünstiger Tipp zum besseren Erkennen des Reiters ist auch das Kaufen einer Sicherheitsweste von der Tankstelle.

Wenn die Ausrüstung komplett ist, stellt sich noch die Frage, wie gut die Sehfähigkeit des Pferdes im Dunkeln ist. Die Frage lässt sich schnell beantworten. Wir Menschen können im Dunkeln deutlich schlechter sehen als unsere Vierbeiner. Oft ist es unsere fast angeborene Angst vor der Dunkelheit, die die Pferde nervös macht. Die Nervosität des Reiters überträgt sich häufig auf die Pferde und der schöne Ausritt kann zum Nervenspiel für Reiter und Pferd und damit zur Gefahr werden. Wer seine Ängste kennt, sollte also versuchen, mit der Angst nicht das Pferd nervös zu machen.

Generell gilt natürlich noch, die Wetterverhältnisse im Winter zu beachten. Erst kürzlich haben wir über das Aufstollen bei Schnee geschrieben.

Allgemein kann gesagt werden: gut vorbereitet ist ein Ausritt auch bei Dunkelheit möglich.

20, Nov 2009

Der Winter steht vor der Tür und bald türmen sich die Sorgen der Reiter – das Pferd eindecken oder scheren, es lieber das Winterfell ausprägen lassen? Eine weitere wichtige Frage ist aber auch der Beschlag des Pferdes. Lässt man das Pferd im Winter barfuß laufen oder sollten die Eisen drauf bleiben?

Bei den Pferden, die den Beschlag nicht aus medizinischen Gründen benötigen, können die Eisen zum Winter abgenommen werden. Pferde ohne Eisen laufen auf Schnee und glatten Oberflächen sicherer als beschlagene Pferde.

Wenn ein Pferd jedoch aus medizinischen Grünen einen Beschlag benötigt, so bleiben die Eisen natürlich am Pferd. Hier steht der Reiter vor dem Problem des Aufstollens. Dies bedeutet, dass sich der Schnee an den Eisen und Hufen festsetzt und sich eine Schneekruste bildet. Der Schnee wird zu einer dicken Kruste. Dadurch laufen die Pferde noch unsicherer, da sie bildlich gesehen wie auf Stelzen laufen. Die Gefahr der Umknickens ist hier deutlich höher als bei einem Pferd das barfiuß läuft.

Eine Möglichkeit, dem Aufstollen entgegenzuwirken, sind sogenannte Hufgrips. Dies sind elastische Gummieinlagen, die am inneren Rand des Hufeisens an der Hufsohle befestigt werden und sich beim Auffußen auf den Schnee zusammendrücken. Beim Abheben des Hufes wird der angesammelte Schnee durch die Spannung des Gummis herausgedrückt.

Auch das Einfetten der Hufe vor dem Ausritt kann eine kleine Besserung mit sich bringen. Bei längeren Ausritten lässt sich das Aufstollen so jedoch nicht verhindern.

Ein alternativer Tipp unter Reitern bezieht sich darauf, den Pferden Socken über die Hufe zu ziehen. Dicke Wollsocken werden über den Huf gezogen und sollen bei einem Schrittausritt das Aufstollen verhindern. Leider laufen sich die Socken schnell durch, sodass der Verschleiß ziemlich groß ist.

Das Aufstollen entsteht letztlich dadurch, dass sich der Schnee im Huf sammelt und eine Kruste bildet. Sogenannte Schnee-Sohlen bieten auch hier Abhilfe gegen das Aufstollen. Die Schnee-Sohlen verschließen den Huf, da sie wie eine Scheibe zwischen den Huf und das Eisen geschoben werden. Dadurch kann sich kein Schnee im Inneren sammeln.
 

20, Nov 2009

Die Zeit für Winterdecken naht und welcher Reiter kennt es nicht – die Winterdecke ist noch nicht gereinigt. Natürlich beschäftigt dies sowohl die Reiter mit Pferden im Offenstall als auch im Pensionsstall.

Die Decke draußen bei sommerlichen Temperaturen zunächst mit der Bürste zu säubern, mit einem Wasserschlauch oder Dampfreiniger zu reinigen und anschließend in der Sonne trocknen zu lassen, ist zu dieser Jahreszeit leider kaum noch möglich.

Alternativ kann die Decke nach vorherigem gründlichen Bürsten in der eigenen Waschmaschine gereinigt werden. Oftmals ist die eigene Waschmaschine allerdings für eine so hohe Kilogrammzahl nicht ausgelegt und die Gefahr, mit einer zu schweren Füllung die Maschine kaputt zu machen, zu groß. Der Weg in den Waschsalon ist dann häufig die nächste Wahl, was jedoch bei manchen Salonbesitzern nicht gerne gesehen ist. Nach dem Waschen sind Haare in der Maschine zu finden und für den nächsten Benutzer sehr unangenehm. Hier empfiehlt sich, die Tür und den Innenraum der Maschine abzuwischen und ggf. noch einen „Leerlauf“ zu starten.

Weniger aufwendig, aber auch teurer, ist die professionelle Reinigung der Winterdecke. In den meisten Fällen lohnt sich hierbei eine Sammelbestellung mit den Stallkollegen aufzugeben, um einen Rabatt oder besondere Konditionen (wie z.B. die kostenlose Abholung und Lieferung) mit der Reinigungsfirma auszuhandeln.

Der Weg zur sauberen Winterdecke ist somit vielfältig und oftmals aufwendig, aber dennoch machbar!

5, Nov 2009

Großartige Neuigkeiten der WSPA! Heute wurde eine neue Kampagne bekannt gegeben: Die erfolgreiche und international bekannte Sängerin Leona Lewis setzt sich zusammen mit der WSPA Welttierschutzgesellschaft für den Tierschutz ein. Mehr Informationen dazu auf der WSPA-Webseite .

Schauen Sie sich das Video mit Leona an. Zeigen auch Sie, dass Ihnen Tiere am Herzen liegen und nehmen Sie an der Petition teil!

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Nachdem Sie Ihre „Hilfe absenden“ stehen Ihnen weitere Aktivitäten zur Verfügung: Fügen Sie die Kampagnen-Seite zu Ihren Twitter-, Facebook-, MySpace-, Bebo-Seiten hinzu / antworten Sie auf Leona‘s Video und holen Sie sich das Leona-Lewis-Widget auf Ihre Website.

Informieren Sie Ihre Freunde und Bekannte mit eCards über die Aktion!