Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für Februar, 2011

23, Feb 2011

Der Fellwechsel bei Hunden

Autor: tierkompakt

Erstes Erkennungszeichen für einen gesunden Hund ist ein robustes und glänzendes Fell. Das Fell ist für den Hund der beste Schutz gegen Wind und Wetter. Allerdings bleibt kein Hund von einem Fellwechsel verschont. Der Fellwechsel ist also keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher Vorgang im Hundeleben, der in der Regel zweimal im Jahr stattfindet.

Aktuell bereiten sich die Hunde auf den Frühling vor. Um den Fellwechsel zu unterstützen und dem Hund zu helfen, hilft nur eine regelmäßige Fellpflege durch den Hundehalter. Wer dann mit Bürste, Fellpflegehandschuh oder Kamm seinen Hund im Kampf gegen die juckenden Härchen unterstützt, der wird auch schnell merken, dass der Fellwechsel nichts Problematisches ist. Um dem Tier eine Erleichterung zu schaffen, ist in dieser Zeit die tägliche Fellpflege ein absolutes Muss. Durch das Bürsten wird die Haut besser durchblutet und lose Haare werden entfernt.

Ein Fellwechsel – vom ersten Ausfall bis zum Nachwachsen aller Haare- dauert in der Regel 7-8 Wochen. Im Frühjahr ist der Wechsel des Fells etwas intensiver, da das Winterfell auch deutlich dicker ist als im Rest des Jahres. Durch Umwelteinflüsse kann sich der Fellwechsel auch verschieben. Ist der Dezember besonders mild, dann fängt der Fellwechsel auch schon deutlich früher an, als in besonders kalten Wintermonaten. Ebenso beeinflussen hormonelle Veränderungen oder Kastrationen den Fellwechsel. Haart ein Hund aber besonders lange und oft, dann sollte unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, der dann untersucht, ob dem Tier etwas fehlt. Natürlich kommt es auch vor, dass reine Wohnungshunde das ganze Jahr über mit einem Fellwechsel zu tun haben. Dies liegt an den warmen Raumtemperaturen und an der trockenen Luft. Hier wirkt das Fell oft auch matt oder fettig.

Selbst Hunde mit einem nicht haarenden Fell haben zweimal im Jahr einen Fellwechsel. In dieser Zeit sollte man sie mit intensiver Pflege des Fells unterstützen. Eine weitere Hilfe für den Hund beim Wechsel des Fells ist eine ausgewogene Ernährung, in der der Hundehalter auf genügend Biotin (Vitamin H) achten sollte. Durch das Ausgehen der Haare leiden manche Hunde in dieser Zeit an einem Biotinmangel. Hier hilft oftmals schon etwas Öl im Futter, beispielsweise Leinöl oder Kürbisöl.

Selbstverständlich gibt es auch Hunderassen, die ihr Fell nicht verlieren. Dazu gehören Yorkshire Terrier oder Pudel. Hier wachsen die Haare nur und müssen deswegen regelmäßig getrimmt werden.

22, Feb 2011

Heutzutage braucht sich niemand Sorgen um finanzielle Fragen zu machen, wenn er krank wird. Die Krankenversicherung übernimmt alle Arzt- und Behandlungskosten, die erforderlich sind, um die Gesundheit wieder herzustellen. Ein Tier hat solche Sicherheiten ohne die Tierversicherung nicht – erkrankte Tiere werden auch heute noch eingeschläfert, obwohl es gar nicht sein müsste, weil die Besitzer die Kosten für die umfangreiche Behandlung nicht aufbringen können. Andere wiederum werden zwar behandelt, treiben ihren Halter dadurch jedoch in den finanziellen Ruin. All das sind Risiken, die eine rechtzeitig abgeschlossene Tierversicherung verhindern könnte.

Schutz durch eine Tierversicherung
Jeder Tierhalter entwickelt mit der Zeit ein sehr enges, liebevolles Verhältnis zu seinem Tier. Wenn es krank wird und tierärztliche Hilfe braucht, will natürlich jeder Hilfe leisten und es behandeln können. Die Tierarztkosten sind nicht viel höher, als es die Behandlungskosten für den Menschen wären, doch sie müssen ohne leistungsstarke Tierversicherung vom Halter alleine getragen werden, was diesen vor eine erhebliche finanzielle Belastung stellt. Dadurch kommen Entscheidungen zustande, die weder für Mensch noch Tier positiv ausfallen können. Der Tierhalter kann sich natürlich dafür entscheiden, sein Tier behandeln zu lassen. Gerade bei größeren Tieren wie Hunden, Katzen oder Pferden sind die Behandlungskosten aber nicht unerheblich und können dafür sorgen, dass der Tierhalter sich auf finanzielle Wagnisse einlässt. Das andere Extrem ist die Tötung des geliebten Tieres, damit es nicht weiter leiden muss, da man sich seine Behandlung nicht leisten kann. Beide Optionen liegen keinesfalls im Sinne des Tierhalters.

Tierversicherung – wann macht sie Sinn?
Gerade langlebige und größere Tiere sorgen für hohe Behandlungskosten beim Tierarzt. Sie brauchen immer wieder Medikamente, die zwar nicht den finanziellen Rahmen sprengen, aber dennoch eine Ausgabe darstellen – und zwar nicht nur dann, wenn sie krank werden. Für sie macht die Tierversicherung daher besonders viel Sinn. Sie sollte natürlich rechtzeitig abgeschlossen werden, damit sie im Ernstfall auch einspringen kann. Nicht möglich ist es, die Tierversicherung dann abzuschließen, wenn die Erkrankung bereits eingetreten ist. Auch dann, wenn es sich um ein teures oder besonders wertvolles Tier handelt, ist eine Tierversicherung eine gute Investition. Dadurch sorgt man nicht nur für die Gesundheit eines geliebten Begleiters vor, sondern kann sich beispielsweise vor dem Ausfall eines Zuchttiers schützen – zumindest in gewissem Rahmen.

Was kostet eine Tierversicherung?
Die Kosten für eine Tierversicherung sind abhängig von der Tierart und dem gewünschten Versicherungsschutz.

Der Tierhalter hat beispielsweise die Möglichkeit, ausschließlich die Operationskosten abzusichern, so zum Beispiel in der Pferde OP Versicherung oder auch der Hunde OP Versicherung.

Jeder, der sich ein Tier anschaffen möchte, sollte die Beiträge der Haustierversicherung in die laufenden Kosten mit einbeziehen, um das finanzielle Risiko kalkulierbar zu machen. Mit Unsummen muss man jedoch nicht rechnen – viele gute Versicherungen müssen nicht teuer sein und sind auch für den kleinen Geldbeutel zu haben. Lieber verzichtet man auf einige angenehme Zusatzleistungen, um weniger Geld für die Tierversicherung ausgeben zu müssen, als keine abzuschließen und anschließend mit ansehen zu müssen, wie das Tier erkrankt und man ihm nicht helfen kann.

21, Feb 2011

Der Fellwechsel bei Pferden

Autor: tierkompakt

Pferde sind Tiere, die das ganze Jahr über draußen verbringen und deswegen vor der Witterung geschützt sein müssen. In unseren Breitengraden bilden Pferde daher im Herbst ein dickes Fell aus, das im Frühling wieder ausfällt und durch das dünnere Sommerfell ersetzt wird. Der Fellwechsel ist für das Pferd eine Belastungsprobe, denn es ersetzt sein dichtes Haarkleid vollkommen und muss in dieser Zeit neue Haare bilden.

Der Besitzer sollte beim Fellwechsel im Frühling ständig auf das Allgemeinbefinden seines Vierbeiners achten. Wirkt das Pferd matt, energielos oder sogar kränklich, könnte das am Fellwechsel liegen und der Besitzer sollte sich Gedanken darüber machen, wie er diesen unterstützen könnte. Meist wirkt sich der Fellwechsel jedoch nicht schädlich aus, sondern schwächt lediglich etwas das Immunsystem. Dadurch kann es zu Erkältungen kommen, die schlimmstenfalls im Pferdehusten enden.

Nach anstrengendem Training mit dem Pferd sollte man es während des Fellwechsels keinesfalls durchnässt draußen stehen lassen – eine Decke braucht es auf jeden Fall, auch kann man das nassgeschwitzte Fell mit etwas Heu oder Stroh trockenrubbeln.

Es gibt viele spezielle Futtermittel und Futterzusätze, die im Fellwechsel unterstützend wirken können. Sie enthalten vor allem Biotin, aus dem verhorntes Material und so auch die Haare aufgebaut sind. Bis sich die Wirkung von Biotin zeigt, können einige Wochen vergehen, danach ist die Belastung des Fellwechsels jedoch nicht mehr so erheblich für das Pferd und auch die Hufe profitieren langfristig davon. Bei Zusatzfuttermitteln sollte man lediglich darauf achten, dass sie nicht zu viel Zucker oder andere ungesunde Stoffe enthalten – ansonsten muss man mit der Dosierung meist nicht besonders aufpassen.

Dem Fellwechsel muss der Pferdebesitzer unbedingt mit täglicher Fellpflege begegnen. Die Hauptpflege besteht aus der Reinigung mit Striegel und Kardätsche, bis keine ganzen Fellbüschel mehr ausfallen. Vor allem, bevor der Sattel aufgelegt wird, muss das Pferd gründlich geputzt werden, da sich das Fell andernfalls beim Ritt lösen und schmerzhafte Reibung verursachen kann, woraus sich Druckstellen ergeben können. Auch, wenn das Pferd einmal nicht geritten werden soll, ist die tägliche Fellpflege wichtig, denn dadurch geht der Fellwechsel schneller vonstatten und ausgefallene Winterhaare verfangen sich nicht im neu nachwachsenden Sommerfell, bis sie von alleine ausfallen. Der Fellwechsel betrifft nicht nur den Körper des Pferdes, sondern auch den Hals, den Kopf und die Beine, die beispielsweise mit der Wurzelbürste oder einer weichen Kardätsche für empfindliche Körperteile geputzt werden müssen.

17, Feb 2011

Als Halter eines Tieres, insbesondere eines Hundes oder eines Pferdes, sollte man eine Tierversicherung besitzen. Der Besitz eines Tieres kann enorme Kosten verursachen. Wichtig sind vor allem die Krankenversicherung und die Tierhalterhaftpflichtversicherung.

In jungen Jahren ist bei gesunden Tieren eine Krankenversicherung vielleicht verzichtbar, aber auch ein junges Tier kann hohe Kosten verursachen. Wer schon einmal die Tierarztrechnung für eine Operation bei einer Darmverdrehung eines Berner Sennehundes gesehen hat, weiß, wovon die Rede ist. Kleinere Tiere sind da schon eher überschaubar, aber auch sie können den Halter in eine Situation bringen, in der sich eine Tierkrankenversicherung rechnet. Es kann passieren, dass ein Tier nach dem Erwerb plötzlich erkrankt – der Abschluss einer Tierversicherung in diesem Stadium dürfte dann problematisch sein.

Eine Haftpflichtversicherung, insbesondere eine Pferdeversicherung und eine Hundeversicherung, sollte aus eigener Verantwortung sich selbst als Tierhalter gegenüber Pflicht sein. Pferdeversicherung und Hundeversicherung in der Haftpflicht schützen ihre Halter vor Schäden, die das Tier Dritten gegenüber verursacht. Dies können Personen-, Sach- und Vermögensschäden sein. Eine günstige Pferdeversicherung zahlt die Kosten, wenn das Pferd aus der Koppel ausbricht, auf die Straße gerät und in ein Auto läuft. Wird der Fahrer schwer verletzt, können außer Arzt- und Krankenhauskosten auch Kosten für die Arbeitsunfähigkeit auflaufen, oder, wenn der Fahrer einen geschäftlichen Termin verpasst, auch Vermögensschäden entstehen. Ohne Tierversicherung wäre er womöglich zeitlebens ruiniert.

Wenn das Pferd zu Reitzwecken genutzt wird, besteht ohnehin ein großes Schadenspotential. Das Pferd kann scheuen und einen Fußgänger verletzen oder ein Fahrzeug beschädigen. In der Pferdeversicherung, im Speziellen in der Pferde-haftpflicht, ist auch die Teilnahme an Turnieren versichert, ebenso das Fremdreiterrisiko, wenn das Pferd gelegentlich Dritten überlassen wird. Die Phantasie reicht nicht aus, sich all das vorzustellen, was schon alles passiert ist oder pas-sieren kann. Eine Pferdeversicherung schützt den Halter und wenn er eine Familie zu ernähren hat, auch seine Familie vor den Schadensfolgen. Die Prämien für die Pferdeversicherung machen sich dann mehr als bezahlt. Jede Tierversi-cherung ist insoweit eine gute Investition in die eigene Sicherheit.

Genauso wichtig ist eine Tierversicherung als Hundeversicherung. Der Halter eines Hundes hat eine große Verantwor-tung, wenn er mit dem Hund auf die Straße geht. Er kann sich losreißen, in ein Auto laufen, einen Radfahrer zu Fall bringen oder ein Kind beißen. Immer ist der Halter in der Verantwortung, das regelt bereits das BGB. Nur eine Hunde-versicherung schützt ihn vor den Folgen einer Inanspruchnahme durch den Geschädigten. Wichtig ist es, beim Erwerb eines Hundes nach einer bestehenden Tierversicherung zu fragen. Nicht jeder Hund ist versicherbar. In den Geschäfts-bedingungen der Hundeversicherung sind die betreffenden Rassen aufgezählt, insbesondere sind Kampfhunde und zu Aggressivität neigende Typen ausgeschlossen. Eine Hundeversicherung erfasst auch Welpen bis zu einem Jahr nach der Geburt. Ebenso sind Dritte geschützt, insbesondere dann, wenn Kinder als Tierhüter mit dem Hund unterwegs sind und ein Schadensfall passiert.

Eine Tierversicherung, insbesondere die Pferdehaftpflicht und Hundehaftpflicht sollte also Pflichtaufgabe eines jeden Tierhalters sein.