Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für Oktober, 2012

15, Okt 2012

Können sich Hunde erkälten?

Autor: tierkompakt

Auch Hunde können sich bei feuchten Witterungsverhältnissen oder Kälte recht schnell eine Erkältung einfangen. Daher sollte das nasse Fell des Tieres nach dem Toben im Schnee oder nach einem Spaziergang im Regen umgehend trocken gerubbelt werden. Sofern es den Hund doch einmal „erwischt“ hat, zeigt er dies normalerweise mit den gleichen Symptomen, wie es Herrchen oder Frauchen auch tut, nämlich mit Schnupfen, Husten, Niesen und erhöhter Temperatur.

Zu den allerersten Krankheitsanzeichen zählen im Allgemeinen Schlappheit und Appetitmangel. Der Hund möchte viel schlafen, fühlt sich schlapp und schwach. Spaziergänge empfindet er als zu anstrengend, er bewegt sich generell langsam, wirkt nicht so lebendig wie sonst und ein Toben ist ihm viel zu viel. Auch haben die meisten an Erkältung erkrankten Hunde so gut wie gar keinen Appetit. Viele fressen zwar ein wenig, aber bei Weitem nicht soviel wie normalerweise. Sofern der erkrankte Hund jedoch auch gar nichts mehr trinkt, ist es an der Zeit, einen Tierarzt aufzusuchen.
Hinzu kommen dann sehr bald Fieber, eine triefende Hundenase sowie Husten und Niesen.
Im Normalfall liegt die Körpertemperatur des Hundes bei etwa 38° Grad. Sobald allerdings mehr als 38,5° Grad gemessen werden, sollte mit dem Hund ein Tierarzt aufgesucht werden.
Nicht immer ist die feuchte Nase des Hundes ein Indiz für die Gesundheit des Tieres – im Falle einer Erkältung schon gar nicht. Erkrankt der Hund an Schnupfen, kommt es auch bei ihm zu einem Ausfluss aus der Nase. Solange dieser flüssig und klar ist, gibt es meist nicht viel zu befürchten. Verfärbt sich der Ausfluss jedoch weiß, grün oder gelb und wird er dickflüssig, ist Vorsicht geboten. Denn dann sind Bakterien mit im Spiel, welche unbedingt durch den Tierarzt behandelt werden müssen. In der Regel führt der Schnupfen nach wenigen Tagen zu einer Schleimhautentzündung, die natürlich aufgrund der dauernden Reizung durch den Ausfluss ein wenig schmerzhaft für den Hund werden kann.

Prinzipiell braucht ein erkälteter Hund viel Ruhe und Wärme. Weiterhin sollten lediglich sehr kurze Spaziergänge mit dem Tier unternommen werden. Dabei sollte nach Möglichkeit trockenes Wetter gewählt werden. Wichtig ist ebenso, dass der Hund viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Ferner sollte er während seiner Erkrankung besser nicht mit anderen Hunden spielen oder toben, damit er seine Energie ausschließlich in das Immunsystem stecken kann. Auf gar keinen Fall sollte der Hund allerdings Medikamente bekommen, ohne dass vorher ein Tierarzt zurate gezogen wurde. Denn nur dieser kann die Krankheit des Hundes genau definieren und entsprechende Arzneien verordnen.

Um der Gefahr einer Erkältung vorzubeugen, sollten mit dem Hund regelmäßig lange, ausgiebige Spaziergänge unternommen werden, um seine Abwehrkräfte zu fördern. Ferner lassen sich mit einer guten Ernährung, welche Extraportionen Gemüse, Obst oder Vitaminpräparate beinhalten sowie einer artgerechten Haltung das Immunsystem des Hundes enorm stärken.
Einer Erkältung lässt sich im Weiteren auch vorbeugen, indem der Hund nach jedem Aufenthalt im Nassen oder Kalten trocken gerubbelt wird. Ebenso ist es nicht ratsam, sich mit dem Hund bei Schnee, Regen oder enormer Kälte lange im Freien aufzuhalten. Fällt der Spaziergang bei solchen Witterungsverhältnissen doch länger aus, muss sich der Hund anschließend gut aufwärmen können – beispielsweise an einer Wärmflasche, einer Wärmedecke oder einem -kissen.

11, Okt 2012

Können sich Katzen erkälten?

Autor: tierkompakt

Gerade jetzt, wo die Winterzeit anfängt, müssen wir ganz besonders auf unsere kleinen Schützlinge achten. Katzen können sich genauso erkälten wie wir Menschen und die Symptome laufen ähnlich ab. Die Inkubationszeit kann sich unterscheiden, mal kann es ein paar Tage dauern, ein anderes Mal kann die Katze schon über Nacht krank werden.

Symptome

Um die Symptome einer Erkältung bei Katzen zu erkennen, braucht es manchmal eine längere Beobachtung, da die Erkältung nicht immer sofort erkannt wird. Auffälligkeiten wären z. B. das die Augen ungewöhnlich stark tränen, die Nase läuft, Atemgeräusche bei der Naseatmung seltsam klingt, Fieber oder Appetitlosigkeit. Man sollte bei einem Verdacht, wenn möglich schnell zum Tierarzt gehen, damit die Katze sich dann nach der Behandlung wieder erholen kann.

Symptome erkennen lernen

Fieber ist eine sehr schwere Erkrankung für eine Katze. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Körpertemperatur der Katze zwischen 38 und 39 ° Celsius liegt. Wenn die Körpertemperatur der Katze mehr als 39° Celsius beträgt, muss dringend der Tierarzt aufgesucht werden. Wichtig ist zu beachten, dass man die Körpertemperatur der Katze mit einem Digitalthermometer misst, bei welchem man die Spitze vorerst in Öl getaucht hat.

Bei Schnupfen gilt die Regel, dass das Tier sofort zum Tierarzt sollte, da der Schnupfen ansonsten chronisch werden könnte. Meist wird hier die Katze mit Antibiotika behandelt. Vorzeige Abhilfe bringt vorerst den Korb der Katze über eine Schüssel mit dampfenden Wasser, welches mit ätherischen Ölen angereichert ist, zu stellen.

Unter anderem kann bei den Symptomen auch eine Bindehautentzündung auftreten. Das zeigt sich durch einen dicken und eitrigen Tränenfluss, welcher nach einer gewissen Zeit verkrustet. Diese Verkrustung sollte man am besten mit einem Tuch entfernen, welches zuvor in verdünntem Fencheltee getränkt wurde. Dabei sollte auch ein Tierarzt aufgesucht werden.

Was tun mit dem kranken Tier?

Am besten hilft, das Körbchen in einen zug- und staubfreien Raum zu stellen. Dieser Raum sollte des Öfteren gelüftet werden und es sollte darauf geachtet werden, dass die Luft im Raum nicht zu feucht ist. Abhilfe kann hierbei eine Schüssel mit Wasser geben. Dabei kann man die Katze weiterhin mit Kampferspiritus an der Brust eingerieben werden. Bei Fieber kann man die Katze zusätzlich mit feuchten Umschlägen behandeln. Diesen sollte man bei Fieber aber nach 2 bis 3 Stunden entfernt werden. Wenn die Katze keinen Fieber hat, kann man dies auch machen, aber dann sollte der Umschlag nach 30 Minuten entfernt werden.

1, Okt 2012

Herbstzeit – Igelzeit:

Autor: tierkompakt

Mit den bunten Blättern zeigt sich der Herbst in den ersten Zügen und die Sensibilisierung für die Igel steigt. Das erste, was ein jeder unter uns beitragen kann,  ist Achtsamkeit im Straßenverkehr.  Igel sind nachtaktiv und laufen meist erst nach der Dämmerung über die Straßen.

Was ein Igel wirklich zum Überleben braucht, sind natürliche Lebensräume. Wer jetzt im Garten das Laub zusammenharkt, der sollte den Laubhaufen liegen lassen, damit Igel darin Unterschlupf finden. Auch Reisighaufen, Gartenverschnitt oder Hohlräume unter Holzstapeln bieten dem Igel einen natürlichen Lebensraum.

Zusätzlich möchte der Igel nun nur noch etwas fressen, dann ist es schon glücklich. Am liebsten isst er Raupen, Larven, Regenwürmer und Schnecken. Wer das Hunde- oder Katzenfutter draußen lagert, der kann auch feststellen, dass der Igel hier ein bisschen mit nascht.

Wer einen kranken und unterernährten Igel findet, der sollte mit ihm zum Tierarzt gehen.