Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Archiv für Mai, 2014

28, Mai 2014

Gerade an warmen Sommertagen sind Bremsen eine wahre Plage beim Ausritt oder auch einfach auf der Weide. Besonders durch den milden Winter gibt es sehr viele Bremsen. Doch was genau sind Bremsen? Bremsen sind kleine Insekten, die sich liebend gerne in der Nähe von Pferden aufhalten. Hier können sie nicht nur sehr lästig sein, sondern sogar Krankheiten oder Allergien auslösen. Deswegen sollte etwas gegen Bremsen unternommen werden.

Die beste Methode

Man muss nicht immer zu Chemie greifen, wenn man Bremsen los werden möchte. Es gibt auch einige natürliche Hausmittel, die wunderbar helfen. Das wohl wirkungsvollste Mittel, um lästige Bremsen bei Pferden zu vertreiben, ist Tieröl. Man kann dieses in der Apotheke unter den Namen „Oleum animale“ erhalten. Dieses Öl ist wegen seines extrem starkem Geruches ein perfektes Fliegenmittel. Gerade bei längeren Ausritten in Sommer kann es wahre Wunder wirken. Hierzu muss man das Tieröl einfach nur etwas mit Babyöl mischen. Diese Mischung gibt man anschließend in eine Sprühflasche und trägt diese dünn auf dem Pferd auf. Jedoch färbt das Öl stark ab und deswegen sollte man aufpassen bei heller Kleidung oder auch einem hellen Fell.

Hausmittel gibt es viele

Ein weiteres Hausmittel gegen Bremsen sind ätherische Öle. Am ehesten sollte man Öle wie Citronella, Lavandin, Lavendel oder Nelke verwenden. Auch diese sollte man zuvor mit Babyöl verdünnen und dann auf dem Pferd auftragen. Dieses natürliche Fliegenmittel hält etwas einen Tag. Gewiss gibt es im Handel auch viele chemische Mittel, die gegen Bremsen helfen sollen. Die Wirkung lässt dabei manchmal zu Wünschen übrig und es kann sogar zu schlimmen Folgen kommen. Manche Pferde haben eine sehr empfindliche Haut und in Kombination mit dem chemischen Mittel und zum Beispiel einen Sattel, können Reibungen entstehen, die zu Verätzungen führen können. Deswegen sollte man sich am besten vorher mit einem Tierarzt beraten. Ansonsten einfach zu natürlichen Mitteln greifen. Vielleicht haben diese nicht immer die beste Wirkung, doch sie sind wesentlich Hautfreundlicher zum Tier. Allerdings sollte beachtet werden, dass viele Hausmittel und auch chemische Produkte ihre Wirkung verlieren, wenn das Pferd zu schwitzen beginnt. Meist ist nur eine Fliegendecke oder ein Fliegennetz dann ein wirksamer und dauerhafter Schutz.

19, Mai 2014

Pyometra beim Hund

Autor: tierkompakt

Als Pyometra wird die Vereiterung der Gebärmutter bezeichnet. Sie entsteht etwa bei jeder 4. unkastrierten Hündin und tritt insbesondere im Alter auf. Wird die Erkrankung nicht behandelt, schreitet sie weiter fort. Das Allgemeinbefinden der Hündin verschlechtert sich, das Tier kann versterben.

Ursachen für eine Pyometra

Die natürlichen hormonellen Veränderungen bei der Hündin unterliegen einem Kreislauf. Zweimal jährlich wird das Tier läufig. Die gesunde Hündin sondert während dieser Zeit eine blutige Flüssigkeit ab, die nach einiger Zeit heller erscheint. Damit das Sekret abfließen kann, ist der Muttermund geöffnet. Hierdurch wird Keimen der Zutritt zur Gebärmutter erleichtert. Das während der Läufigkeit geschwächte Immunsystem kann die Keime nicht immer erfolgreich bekämpfen. Schließt sich der Gebärmutterhals wieder, versucht der Uterus, diese Keime abzustoßen und bildet eine eitrige Flüssigkeit. Diese staut sich und gefährdet die Gesundheit der Hündin. mehr »