Tier-kompakt

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Der Fellwechsel bei Hunden



Erstes Erkennungszeichen für einen gesunden Hund ist ein robustes und glänzendes Fell. Das Fell ist für den Hund der beste Schutz gegen Wind und Wetter. Allerdings bleibt kein Hund von einem Fellwechsel verschont. Der Fellwechsel ist also keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher Vorgang im Hundeleben, der in der Regel zweimal im Jahr stattfindet.

Aktuell bereiten sich die Hunde auf den Frühling vor. Um den Fellwechsel zu unterstützen und dem Hund zu helfen, hilft nur eine regelmäßige Fellpflege durch den Hundehalter. Wer dann mit Bürste, Fellpflegehandschuh oder Kamm seinen Hund im Kampf gegen die juckenden Härchen unterstützt, der wird auch schnell merken, dass der Fellwechsel nichts Problematisches ist. Um dem Tier eine Erleichterung zu schaffen, ist in dieser Zeit die tägliche Fellpflege ein absolutes Muss. Durch das Bürsten wird die Haut besser durchblutet und lose Haare werden entfernt.

Ein Fellwechsel – vom ersten Ausfall bis zum Nachwachsen aller Haare- dauert in der Regel 7-8 Wochen. Im Frühjahr ist der Wechsel des Fells etwas intensiver, da das Winterfell auch deutlich dicker ist als im Rest des Jahres. Durch Umwelteinflüsse kann sich der Fellwechsel auch verschieben. Ist der Dezember besonders mild, dann fängt der Fellwechsel auch schon deutlich früher an, als in besonders kalten Wintermonaten. Ebenso beeinflussen hormonelle Veränderungen oder Kastrationen den Fellwechsel. Haart ein Hund aber besonders lange und oft, dann sollte unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, der dann untersucht, ob dem Tier etwas fehlt. Natürlich kommt es auch vor, dass reine Wohnungshunde das ganze Jahr über mit einem Fellwechsel zu tun haben. Dies liegt an den warmen Raumtemperaturen und an der trockenen Luft. Hier wirkt das Fell oft auch matt oder fettig.

Selbst Hunde mit einem nicht haarenden Fell haben zweimal im Jahr einen Fellwechsel. In dieser Zeit sollte man sie mit intensiver Pflege des Fells unterstützen. Eine weitere Hilfe für den Hund beim Wechsel des Fells ist eine ausgewogene Ernährung, in der der Hundehalter auf genügend Biotin (Vitamin H) achten sollte. Durch das Ausgehen der Haare leiden manche Hunde in dieser Zeit an einem Biotinmangel. Hier hilft oftmals schon etwas Öl im Futter, beispielsweise Leinöl oder Kürbisöl.

Selbstverständlich gibt es auch Hunderassen, die ihr Fell nicht verlieren. Dazu gehören Yorkshire Terrier oder Pudel. Hier wachsen die Haare nur und müssen deswegen regelmäßig getrimmt werden.

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