Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Gebärmutterkrebs bei einer Hündin



Ist an der Aussage etwas Wahres dran, dass durch die Sterilisation von einer Hündin das Risiko verringert wird, dass das Tier an Gebärmutterkrebs erkrankt?

Wenn die Hündin beispielsweise oft unter Scheinträchtigkeit leidet, sollte man diese Möglichkeit in Betracht ziehen, weil sich das Risiko von Gebärmutterkrebs erhöht, je mehr die Tiere einer Hormonbelastung ausgesetzt werden.

Allerdings sollte dieser Eingriff ziemlich früh erfolgen, am besten bevor oder nachdem Hündin die erste Läufigkeit hinter sich hat. Nach diesem Eingriff ist es möglich, dass die Hündin mehr Nahrung zu sich nimmt, aber durch viel Bewegung und kontrollierte Nahrungsaufnahme lässt sich eine enorme Gewichtszunahme verhindern.
Viele Besitzer merken auch an dem trägen bzw. veränderten Verhalten ihres Tieres, dass etwas nicht in Ordnung ist. Oft fressen die Tiere nicht mehr richtig.
Auch wenn die Hündin plötzlich Gewicht verliert, kann dies ein Indiz sein.

Leider ist die einzige Möglichkeit, die Krankheit genau festzustellen, indem Ultraschalluntersuchungen und Röntgenaufnahmen durchgeführt werden. Krebs ist die am häufigsten verbreitete Todesursache bei Tieren, das ist vielen unbekannt. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten der Behandlung und Hoffnung für die Tiere.

Welche Behandlung am besten ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Es muss vor allem untersucht werden, ob sich der Krebs schon im Körper verbreitet hat. Je eher also die Diagnose gestellt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Tumore sind unterschiedlich groß, meist wird der Tumor operativ entfernt. Die Chancen stehen recht gut, wenn die Hündin über einen allgemein guten Zustand verfügt. Leider ist es aber nach der auch so, dass die Möglichkeit der Neubildung eines Tumors besteht, nachdem eine dementsprechende Operation erfolgt ist. Das kann sein, muss aber nicht passieren. Wie auch für Menschen gibt es für Hunde eine Chemotherapie, diese Behandlungsmethode muss aber jeder für sich selbst und sein Tier entscheiden, denn auch das Immunsystem wird hierdurch geschwächt. Diese Therapie ist überdies recht teuer. Glück im Unglück hat zumindest der Hundehalter, der eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen hat, welche die Behandlungskosten übernimmt.

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