Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Stiftung Warentest testet Hundefutter Aldi siegt



In der aktuellen Stiftung Warentest (05/2007) kann man einen interessanten Absatz zum Thema Tierfutter lesen: „Der Geruch, der sich beim Öffnen einer Dose Hunde- oder Katzenfutter entfaltet, ist für manche offenbar nicht abschreckend: Etwa jeder 20. Haustierhalter hat die Mahlzeiten seines Lieblings selbst probiert, ergab eine Umfrage der Apotheken-Umschau. Die Begründung: Testen, ob der Doseninhalt in Ordnung sei.“

Naja, ich persönlich gehöre nicht zu den Haustierhaltern, die das Futter kosten. Jedoch habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema der Fütterung auseinander gesetzt. Jeder Hund ist zwar anders und hat spezielle Bedürfnisse, aber das Grundprinzip gilt wohl für jeden: tierische Abfälle oder nett ausgedrückt „Nebenerzeugnisse“ wie Blut, Krallen, Darm oder Federn zu füttern, kann nicht gut sein.

Daher sollte jeder mal einen Blick auf das Etikett der Hundefutterdose werfen und nach dem Anteil an tierischen Nebenerzeugnissen suchen. Meist ist es so, dass der Fleischanteil mit mind. 4% betitelt wird – dies heißt im Umkehrschluss, dass maximal 96% tierische Nebenerzeugnisse in Bellos Napf landen. Das würde ich weder meinem Hund noch mir servieren :)

Die Stiftung Warentest hat im September 2006 einen Test über verschiedene Trockenfutter durchgeführt, welche als „Alleinfutter“ deklariert sind. Dies bedeutet soviel, dass laut Hersteller eine Supplementierung mit Vitaminen und anderen Ergänzungsmitteln nicht notwendig ist. Gewonnen hat das Trockenfutter von Aldi „Alnutra“, welches sich auch bei Herrchen beliebt machen wird: der Kilopreis liegt bei 3,00 Euro wohingegen man für das Kilo Vet-Concept 16,00 Euro bezahlen muss.

Dieses Futter erzielte jedoch die Bewertung mangelhaft.

Manchmal stimmt`s wohl doch: geiz ist geil :)

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