Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Hundegebell – wie viel darf es sein?



Lärmbelästigung durch einen Hund ist nicht selten der Vorwurf von Leuten, die selbst keinen Hund haben. Auch wenn diese manchmal vielleicht zu wenig Verständnis für die Vierbeiner haben, so sollte auch kein Hundehalter zulassen, dass der eigene Hund Stunden lang am Zaun bellt oder in der Wohnung klefft wenn Herrchen nicht da ist.

Ständiges Bellen ist für niemanden zumutbar, weder für den Menschen noch für den Hund. Nur nach welchen Kriterien soll man entscheiden, ab wann es Lärmbelästigung ist? Dazu gibt es Gerichtsurteile, die folgendes besagen:

1. Das bereits erteilte Recht auf Hundehaltung kann in Wohnungen nur dann widerrufen werden, wenn der Hund andere Mieter belästigt. Dies heißt jedoch nicht, dass das freudige Begrüßen und das Anschlagen bei fremden zur Belästigung zählt. Dies ist nur normales Verhalten eines Hundes.

2. Fiffi braucht ne Uhr: In den Zeiten von 13:00 bis 15:00 Uhr und von 22:00 bis 06:00 Uhr hat der Besitzer dafür zu sorgen, dass der Hund weder bellt noch winselt oder jault. Ferner ergänzt das Oberlandesgericht, dass außerhalb von diesen “Sperrzeiten” das Gebell nicht länger als 10 Minuten am Stück und insgesamt nicht mehr als 30 Minuten am Tag andauern darf.

Dies sind Richtlinien, aber vorallem bei Dauergekleffe oder nächtlichem Gebell sollte das Herrchen dafür sorgen, dass der Hund dies abstellt. Sicher ist ein Besuch bei der Hundeschule nie von Nachteil. Schließlich muss die Ursache des Dauerkleffens gefunden werden.

Kommentar schreiben