Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Immensen: Stute im Stall missbraucht



Jetzt scheint das Chaos perfekt:

Gestern der Vorwurf der Misshandlung und Tötung zweier Pferde,
Heute dazu die Entwarnung der Polizei!

Nun steht folgendes im Anzeiger Burgdorf:

“Sodomie: Stute in Stall missbraucht

Pferdebesitzer sind nach Häufung von Vorfällen beunruhigt – Ein Zusammenhang ist aber nicht erkennbar.

Auch in Immensen ist am Pfingstwochenende offenbar ein Pferd misshandelt worden: Vermutlich hat sich ein Sodomit an der Stute vergangen.
Von Thomas Böger
Immensen. Eigentlich wollte Margret Loewenherz „das gar nicht an die große Glocke hängen“. Doch nach dem Tod von zwei Pferden in Mardorf und Heeßel wollte sie die Pferdebesitzer der Umgebung doch „warnen, dass ihre Tiere auch im Stall nicht sicher sind“, sagt die Besitzerin eines Araber-Gestüts in Immensen.
Denn am Freitagabend oder in der Nacht zum Sonnabend ist mindestens ein Mann, möglicherweise aber auch eine Gruppe von Personen, in ihren Stall eingedrungen, „und haben meine Stute vergewaltigt“, sagt Loewenherz. Sie habe die Tür zur Weide einen Spalt weit offen gelassen, um ein bisschen Luft in den Stall hineinzulassen.
Die Täter hätten offenbar erst einen Heuballen in die Box einer 32-jährigen Stute getragen. Der sei aber auseinandergefallen, woraufhin sie einen Strohballen geholt hätten, „wohl, um sich darauf zu stellen“, vermutet Loewenherz. Das Tier habe sich sicher nicht gewehrt, „weil es nie etwas Böses von Menschen erfahren hat“.
Verletzt worden sei die Stute nicht. Die Polizei hat an der Haut getrocknete Flüssigkeit sichergestellt. Ob es sich um menschliches Sperma handelt, wird noch untersucht. Einen Zusammenhang mit den beiden Todesfällen sieht die Polizei bislang nicht. Der Tatzeitraum ist nicht genau einzugrenzen. Zwar hat ein Nachbar am Freitag gegen 23 Uhr in der Umgebung Gejohle wahrgenommen. Es ist aber unklar, ob das von dem Gestüt kam.
Juristisch wird der Vorfall schwer zu fassen sein: Sodomie ist seit einer Reform von 1969 nicht mehr strafbar, solange dem Tier nicht nachweisbar Schmerzen zugfügt werden.”

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