Tier-kompakt

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Impfungen – Die Staupeerkrankung beim Hund



Die Staupeerkrankung wird durch ein Virus verursacht. Hat der Hund sich angesteckt, so bricht die Krankheit meist innerhalb von drei bis sieben Tagen aus.

Am ehesten kann sich ein Hund durch direkten Kontakt von Hund zu Hund anstecken, auch über Herrchen oder Besuch, wenn diese das Staupevirus an den Schuhen oder der Kleidung mit nach Hause bringen.

Gefährdet sind ungeimpfte Tiere, vorallem aber Jungtiere.

Unterschieden wird die Staupe in drei unterschiedliche Arten:

1. Darmstaupe: Hierbei leidet der infizierte Hund an Durchfall und Erbrechen, was auf eine Darmentzündung zurückzuführen ist.

2. Lungenstaupe: Die Erkrankung beginnt mit den Anzeichen eines Schnupfens. Die Hunde haben Augen- und Nasenausfluss, bekommen Fieber und die Bronchien entzünden sich. Husten und Atembeschwerden sowie Schluckbeschwerden sind die Folge.  Meist verweigern die Hunde daraufhin die Nahrung.

3. Nervenstaupe: Bei der Nervenstaupe leiden die Hunde an Krämpfen und Lähmungen und verlieren teilweise sogar das Bewusstsein.

Wie bei den meisten Erkankungen entscheidet häufig die Reaktionszeit des Besitzers über Tod oder Leben. Wird der Hund umgehend zum Tierarzt gebracht und diagnostiziert dieser wirklich Staupe, so hat der Hund eine Chance.

Da aber die Anzeichen leicht zu verwechseln sind und die Besitzer nicht schnell genug reagieren können, verlaufen viele Staupe-Erkrankungen tödlich. Die Tiere, die eine Staupe überlebt haben, werden aber nie wieder richtig gesund, sondern behalten häufig lebenslange Schäden wie Zahnschmelzdefekte, spröde, rissige Pfoten und Lähmungen zurück.

Daher ist eine Staupe-Impfung unerlässlich.

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