Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Katzenfütterung: Wie mach ich aus Garfield einen gesunden und glücklichen Kater?



Eine Katze sollte zwei bis drei Mal am Tag Futter bekommen. Zwischen Fütterungszeiten sollten aber nicht mehr als 12 Stunden liegen. Die Frage, wie oft man das Selbe Futter reicht sollte man kritisch sehen: Je häufiger der Wechsel, desto weniger mäklig ist die Katze. Das schont Katzen- und Dosenöffner-Nerven!
 
Dose oder Trockenfutter? Wenn man Garfield fragen würde, sagt der sicher Trockenfutter, aber grundsätzlich ist Nassfutter besser als Trockenfutter, da eine Katze nicht übermäßig viel trinkt und mit dem Nassfutter kann man ihr einen Großteil der notwendigen Flüssigkeitszufuhr unterjubeln. Anderenfalls kann es dazu führen, dass der geliebte Vierbeiner Probleme mit den Nieren oder der Blase bekommt, was schnell zu einem tragischen Ende führen kann.
 
Aber Whiskas, Felix und Co. Haben leider nicht nur die Inhaltsstoffe, welche einer Katze auch bekommen. Bei der Wahl des Futters sollte man einen kurzen Blick auf das Etikett riskieren. Folgende Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein: Getreide,
Zucker und Farbstoffe (das ist versteckter Zucker). All diese Inhaltsstoffe kann eine Katze nicht verarbeiten, da sie einen ganz anderen Stoffwechsel als der Mensch hat.
Bei Getreide hat es nur zur Folge, dass sie sehr schnell wieder Hunger hat und man deutlich mehr Futter benötigt.

Bei Zucker hingegen kann die Katze richtig krank werden und Diabetes bekommen. Neben diesen drei Inhalten, gibt’s ja noch das „Gerücht“ der Suchtmittel. Diese scheinen Garfield nämlich süchtig auf das leckerer Whiskas zu machen.
 
Gutes Dosenfutter erkennt man daran, dass der Fleischanteil möglichst hoch ist (4% ist die gesetzlich vorgeschriebene Untergrenze). Zudem sollten die bösen Inhaltsstoffe Getreide, Zucker und Farbstoffe nicht in der Zusammensetzung auftauchen.
 
Bleibt die Frage: Wo bekomme ich gutes Dosenfutter im Supermarkt?
Bei Aldi und bei Lidl. Allerdings schwankt bei Lidl der Fleischanteil nahezu wöchentlich, abhängig von der Versorgungslage der Produzenten schätze ich. Aldi bietet einen sehr hohen Fleischanteil und eine gute Zusammensetzung. Beide Hersteller verlangen nur 0,49€ für eine 400 Gramm Dose! Aber IMMER einen Blick auf das Etikett werfen, dass sich nicht doch eine „4%-Dose“ in den Korb schmuggelt.
 
Allerdings übersteigen die Preise des sogenannten Premiumfutters schnell das Supermarkt-Niveau, allerdings sollte man eines nicht vergessen: Je hochwertiger das Futter ist, desto weniger muss die Katze fressen um satt zu werden. Mit diesem Wissen relativiert sich ein Preis von 0,79€ für 85g sehr schnell, wenn die Katze am Tag nur 170g benötigt. Gute und sehr gute Sorten sind Annimonda Carny, Schmusy Fisch, Bozita, Miamor, Felidae, Cosma, Grau oder Mac’s.

Nachtrag: (Januar 09) Die Stiftung Warentest hat wieder Katzenfutter getestet!

1 Kommentar to “Katzenfütterung: Wie mach ich aus Garfield einen gesunden und glücklichen Kater?”

  1. Tier-kompakt » Blog Archiv » Katzenfutter und Hundefutter mit hohem Fleischanteil Sagt:

    […] wichtig hochwertiges Tierfutter ist, habe ich schon hier geschrieben. Zusatzstoffe wie Zucker, Getreide und “bestenfalls” 96% tierische […]

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