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Neues Gerichtsurteil aus der Reiterwelt: Reitlehrerhaftpflicht



Wer braucht schon eine Reitlehrerhaftpflicht? Das denken sich so einige.. Das Oberlandesgericht in Koblenz hatte nun jedoch folgenden Fall vorzuliegen:

Eine Reitanfängerin meldete sich zum Unterricht an. Bereits in ihrer ersten Stunde galoppierte das Pferd mit ihr los, buckelte und warf die Schülerin ab. Die Frau erlitt auf Grund des Sturzes schwere Verletzungen und verklagte daraufhin den Reitlehrer auf Schadensersatz.

Das OLB gab der Klägerin Recht, da der Unfall Folge unterlassener Schutzmaßnahmen war. Der Reitlehrer hätte die Anfängerin vorerst an der Longe auf ihre Fähigkeiten hin testen müssen um dann ein Pferd auszuwählen, das nicht plötzliche Gangartwechsel an den Tag legt.

Wenn es noch schlimmer kommt, dann wird sich die Krankenkasse der Reitschülerin ebenfalls an den Reitlehrer wenden, um von ihm Teile der Behandlungskosten zurückzuholen.

In diesen Fällen hilft einzig und allein die Reitlehrerhaftpflicht, da der Reitlehrer für all diese Schäden haftet. Erteilt er beispielsweise ein falschens Kommando und es kommt zum Sturz, so ist er wieder haftbar.

Die Schulpferdehaftpflicht hingegen ergänzt die Reitlehrerhaftpflicht optimal, da diese die Schäden absichert die vom Pferd verursacht werden.

2 Kommentare to “Neues Gerichtsurteil aus der Reiterwelt: Reitlehrerhaftpflicht”

  1. Kombination der Schulpferde- und Reitlehrerhaftpflicht » Tier-kompakt Sagt:

    […] eines zum Ausbildungsstand nicht passenden Pferdes. Hierzu gab es gerade wieder ein treffendes Gerichtsurteil in der […]

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    […] eines zum Ausbildungsstand nicht passenden Pferdes. Hierzu gab es gerade wieder ein treffendes Gerichtsurteil in der […]

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