Tier-kompakt

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Pferdehusten: wenn Pferde beim Fellwechsel husten



Zweimal im Jahr, immer dann, wenn der Fellwechsel bevorsteht, ist das Immunsystem der Tiere soweit abgesenkt, dass es für Viren und Bakterien ein Leichtes ist, in den Pferdekörper einzudringen. Hierbei brauchen die Pferde meistens Unterstützung von Außen, um diesen Fellwechsel problemlos zu überstehen.

Auch staubige Reitplätze, Pollen in der Luft und Schimmelsporen am Heu sind ein hohes Risiko für eine jede Pferdelunge. Also gilt es die Unterkünfte und Offenställe so sauber wie nur möglich zu halten.

Die Anfälligkeit der Pferde in dieser vorübergehenden Zeit ist sehr hoch. Deshalb sollten die Pferdezüchter und Besitzer sowie auch die Reiterse vorbeugend Unterstützen. Es gibt viele verschiedene Methoden, um das Immunsystem zu stärken und den Infektionen eine gute Abwehr bieten zu können.

Vorbeugend zu handeln ist sicher das Beste. Durch Inhalieren wird der Schleim verflüssigt und kann somit auch leichter abgehustet werden.

Letztendlich gibt es wohl kaum eine bessere Vorbeugung, als die frische Luft und wenn es schon zum Husten gekommen ist, ist es ganz sicher falsch, das Pferd dick einzupacken und wegzustellen. Das Pferd darf nicht schwitzen, es muss nur warm sein. Besonders ältere Pferde haben das Bedürfnis nach mehr Wärme.

Die vollständige Genesung wird meistens wie auch beim Menschen erzielt: viel frische Luft, nicht zu dick eingepackt, etwas Hustensaft, auch eventuell der gleiche, wie beim Menschen nur mehr und Bewegung.

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