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Schweizer Dressurreiter verzichten auf Olympia in Hongkong



Die Olympiade in Hongkong ist der Höhepunkt des kommenden Jahres. Nun erscheint die Meldung, dass die Schweizer Dressurreiter auf die Teilnahme verzichten werden.

Vorreiter – im wahrsten Sinne – war die Schweizer Dressurreiterin Silke Ilké, die die Teilnahme für sich und ihre beiden Pferde Salieri CH und Romario absagte. Grund hierfür war für sie die nicht zu verantwortenden Hatungsbedingungen der Pferde.

Bis zu 90% Luftfeuchtigkeit, über 30Grad warems und subtropisches Klima, zwei Langstreckenflüge à 11 Stunden Flugdauer und die Zeitverschiebung waren die Gründe, um die Olympiade abzusagen.

Also Silke Iklé mit ihrer Aussage für sich entschieden hatte, zog die Schweizer Nationalmannschaft nach und sagte die Teilnahme auf Grund mangelnder Erfolgsaussichten ab. Dies löste heftige Diskussionen aus, da die Absage nicht dem olympischen Gedanken entspricht. Die persönliche Entscheidung von Silke Iklé sei nachvollziehbar, wenn sie ihren Pferden diese Reise nicht zumuten möchte.

Auch Reiter wie Christian Ahlmann und Meredith Michaels-Beerbaum sorgen sich um ihr Pferd. Die Veranstalter in Hongkong setzen jedoch alles daran, um die Belastung der Pferde auf einem Minimum zu halten. Wissenschaftliche Studien über die Auswirkungen des Klimas gehören ebenfalls dazu.

Es bleibt also spannend, wie die Olympiade in Hongkong besetzt wird.

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