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St. Georg: Regenbekleidung für Reiter im Test



In der aktuellen St. Georg wurden verschiedene Regenreitjacken getestet und im Vergleich gegenübergestellt.

Aber was macht die Regenjacke zu einer guten Jacke? Wichtig ist hierbei, dass die Regenbekleidung die Nässe von außen abhält und zugleich die Körperdämpfe ableitet. Bereits aus der Schuhwelt weiß man, dass das Material Gore-Tex die Eigenschaft hat, Wasser abperlen zu lassen. Besser bekannt ist der Effekt derzeit als Teflon.

Die Unterschiedung ist also hierbei zu treffen, ob die “Regenjacke” auch wirklich einem Regen standhält oder nur ein paar Tropfen, bis sie schon Feuchtigkeit nach Innen lässt. Um dies zu vergleichen, geben die herrsteller von guter Regenbekleidung die Wasserdichte in Millimetern an. In der St. Georg ist hierbei alles zu finden von “keine Angabe” bis hin zu 20.000 Millimeter bei einer Georg Schuhmacher Jacke.

Jedoch nützt die hohe Wasserdichte nichts, wenn die Nähte nicht versiegelt sind und der Reißverschluss nicht verdeckt eingenäht wird. Also auch darauf muss beim Kauf einer wirklich einsazubereiten regenjacke geachtet werden. Bleiben wir also am Beispiel der Schuhmacher Jacke: als Obermaterial hat sie Gore-Tex zu bieten, 20.000 Millimeter Wasserdichte, versiegelte Nähte und einen verdeckten Reißverschluss. Klar liegt sie mit 249,00 Euro auch am oberen Preislimit, aber die erfüllt alle Funktionen einer wirklich wasserdichten Regenjacke.

Um unter der 200,00 Euro Marke zu bleiben, kann eine Wellensteyn Jacke gekauft werden. Die getestete Jacke hat eine Wasserdichte von 10.000 Millimeter, jedoch keine verdeckten Reißverschlüsse. Der Neupreis liegt bei 179,50 Euro.

Ein sehr interessanter Warentest, der aber in jedem Fall das Urteil zulässt, dass Qualität auch ihren Preis hat.

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