Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Tierquälerin Christine W. – der Horror geht weiter



Heute (21.10.2008) erschien die aktuelle Ausgabe der Reitsportzeitschrift “St. Georg” und wieder ist ein großer Artikel zur Pferdequälerin Christine W. aus Plön darin enthalten.

Der Text trägt schon den schrecklichen Titel: der Horror geht weiter.

Zum Hintergrund dieser furchtbaren Tierquälerei sind hier schon folgende Artikel verfasst – der erste Artikel ist bereits ein Jahr alt. So lange treibt diese Frau schin ihr Unwesen:

1. Prozess gegen Pferdetrainerin wegen brutaler Trainingsmethoden
2. Tierquälerin Christine W. vor Gericht
3. Das Urteil im Fall christine W. aus Plön
4. Grauenhafte Details aus der Anklageschrift – Christine W./ Plön
5. Neues von Christine W. aus Plön
6. Tierquälerin Christine W.: FN reagiert

Am schlimmsten erscheinen mir immer wieder Passagen wie: “Ist mir egal, ob der verreckt” waren ihre Worte – wie Recht sie hatte, denn wenig später verendete Wimbledon wirklich.

Zurück zur Gegenwart: in der St. Georg wird aufgezeigt, dass Christine W. weiter die Pferde verprügelt, die ihr zur Verfügung gestellt werden. Es ist fraglich, warum noch immer Menschen ihr Pferd bei Christine W. in Beritt geben. Vielleicht, weil sie nicht selbst in der Lage sind, 470 mal auf das Pferd einzuschlagen – und das in 30 Minuten?!

Diese abartige Zahl wurde nun gemessen, als Christine W. mit einer versteckten Kamera bei der “Ausbildung” eines Pferdes gefilmt wurde. 470 Schäge in 30 Minuten. Es folgten 239 Schläge in 11 Minuten. Das Pferd läuft eng ausgebunden auf engstem Kreisbogen an der Longe.

Da die deutsche “Rechtssprechtung” Frau W. nur ein gewerbliches Umgangsverbot mit Pferden auferlegt hatte, ist die ehemalige Weltcup-Finalistin immer wieder umgezogen und hat sich nun in Dänemark niedergelassen. In einem Reitstall nördlich von Flensburg bildet Christine W. weiter Pferde aus – dabei gehen sogar die Banden der Reithalle zu Bruch.

Jeden Tag fährt Frau W. die 200km von Norderstedt hinter die dänische Grenze. Was sie hinterlässt sind kaputte Maulwinkel, Vernarbungen an den Pferdebeinen, Spuren der Ausbinder und aufgeplatzte Haut, blutende Wunden.

Die Besitzer der Reitanlage wollen das Elend endlich stoppen und Frau W. zur Anklage bringen. Inga H. und Besitzering Maja A. gehen aufs Ganze und wollten Christine W. bei der “Arbeit” filmen. In einem Kanister wird eine Kamera versteckt, die die Bilder der Pferdequälerei aufzeichnet. Diese Bilder wurden in den ersten beiden Oktoberwochen ausgestrahlt – nun ist die Kamera verschwunden, da ein Pferd an der Longe von Christine W. auf den Kanister sprang.

Dennoch reichen die Bilder der verletzten Tiere aus, um den Amtstierarzt, die Polizei und Tierschützer zu mobilisieren, die auf den Hof kommen. Tierschützer Ole Caspersen zeigt Frau W. an und auch die deutsche reiterliche Vereinigung erstattet Anzeige.

Die Pferdebesitzer, die ihre Tiere von Frau W. “ausbilden” lassen, nehmen diese auch noch in Schutz und flüchten wieder nach Deutschland..

Nur leider scheinen die dänischen Polizeibeamten nicht den Eindruck zu erwecken, als dass sie mit viel Elan bei der Sache sind. Am 18. November wird sich Christine W. jedoch vor der großen Strafkammer des Langerichtes Kiel verantworten müssen – Tierquälerei in 15 Fällen. Hierbei geht es nur um die Fälle aus 2007 in Norderstedt.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Frau nun endlich aus dem Verkehr gezogen wird.

9 Kommentare to “Tierquälerin Christine W. – der Horror geht weiter”

  1. Roswitha Uhlmann Sagt:

    Ja auch ich habe den neueasten Artikel von St.Georg gelesen und das neueste Video von RTL gesehen. Ich bin zutiefst schockiert und wünsche mir,dass dieses Biest von Frau endlich hinter Schoß und Riegwel kommt oder besser noch-von einem ihrer Pferde so getreten wird,dass sie nie mehr aufstehen kann–Das wäre mein schönstes Weihnachtsgeschenk!!Genauso müssen die Besitzer dieser gequälten Pferde zur Verantwortung gezogen werden und ebenfalls hohe Haft-Strafen erhalten.Ist es denn nicht möglich, diese geschundenen Kreaturen mit Hilfe von Medien und Presse zwangszuenteignen???Ich als Leserin von St. Georg und ebenfalls Pferdhalterin würde mich sofort mit Geld oder anderen Diensten dafür einsetzen und mit mir viele Tausende Pferdefreunde auch!!

  2. Hundeforum Sagt:

    Es ist doch immer wieder erschreckend wie grausam der Mensch sein kann. Wie kann man da Nachts ruhig schlafen?
    Hoffentlich hat das bald ein Ende!

  3. Lisa Franke Sagt:

    Es ist unfassbar, was diese Frau den Tieren antut. Schade, dass ich keine E-Mail Adresse dieser Person habe, ich würde Ihr gerne eine Mail schicken und sie gerne persönlich fragen, ob sie sich selber nicht wie ein Monster vorkommt !?

    Lisa Franke

  4. Tier-kompakt » Blog Archiv » Neuer Prozess in Kiel - Christine W. die Pferdequälerin erneut vor Gericht Sagt:

    […] gelungener Artikel aus der BILD, und wen der Verlauf des Prozesses interessiert, der findet HIER die […]

  5. Mario Sagt:

    ich hoffe die frau sehe ich nie ich schaffe mehr schläge!!!!!!!!!! aber nur auf eine stelle und da is blut aus dem mund der günstigste fall diese **** hat das leben nicht verdient

  6. Ingeborg Krug Sagt:

    Einfach widerlich, solche Berichte und die Dunkelziffer der Täter ist sicherlich immens. Hoffentlich haben auch bald mehr Menschen die Courage ihre Beobachtungen im heimischen Stall öffentlich zu machen, denn eine Seltenheit ist es nicht.
    Und hoffentlich gibt es bald eine Regelung von Seiten des Gesetzgebers. Denn – solange Tiere immernoch als “Sache” gehandhabt werden, braucht man ja als “anständiger” Tierquäler keine wirklich schlimmen KOsequenzen zu befürchten

  7. Radka Dinort Sagt:

    Hier helfen keine Drohungen und Beschimpfen. Ich hoffe auf ein Umgangsverbot beruflich und hauptsächlich privat,damit diese Geschichte endlich zu Ende geht .Diese Strafe sollte auch für andere “Ch.W. ” eine Lehre sein.Denn die Wunden, die ihre und ihr anvetraute Pferde tragen,werden wahrscheinlich nie wieder heilen. Ich bin unheimlich traurig.
    Denn bei dem Vorgehen dieser Frau bekommt das Wort” Aktive Sterbehilfe” eine völlig neue Bedeutung.

  8. Gina Florenz Sagt:

    Eine Geldstrafe oder ein Berufsverbot helfen da nicht….diese Frau ist ein Monster – ich habe sie erlebt, wie sie mit ihrem todkranken Mann umgegangen ist – respektlos, zynisch, brutal – Die Videos treiben mir die Tränen in die Augen – Es gibt keine Strafe, die ausreicht für das, was dort passiert ist. Bei soviel Hass, den dieses Monster jetzt auf sich zieht, kann man eigentlich nur hoffen, dass irgendwann der richtige sie trifft….

  9. Birgit Fanslau Sagt:

    Das Tierschutzgesetz muß erheblich verschärft werden !
    Über Geldstrafen oder Berufsverbote wie sie gegen solche Täter verhängt werden, lachen die sich doch kaputt.
    Der Tag hat 24 Stunden – die Woche 7 Tage – der Monat 30/31 Tage und das Jahr 365 Tage = – das sind 8.760 Stunden, in denen sich die Pferde quälen lassen müssen – ohne die Möglichkeit, sich wehren zu können.
    Wer so mit Tieren umgeht, muß – wenn er noch Tiere halten darf – täglich kontrolliert werden! Hier sind speziell die zuständigen Amtstierärzte gefordert! Und natürlich jeder Einzelne von uns. Wenn ihr niemand mehr Tiere zur Ausbildung oder zur “Pflege” übergeben würde, müßte diese Person als 1-Euro-Jobber Stadtparks oder WC`s reinigen und könnte so wenigstens der Allgemeinheit dienen !

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