Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Tierquälerin Christine W. vor Gericht



Hier gibts zusätzlich die neusten Infos zur Christine W.,  22.02.2008 
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Bereits mehrfach wurde über die Tierquälerin Christine W. berichtet. Sieht man ihre Methoden, so scheint die einfache Rollkur noch human. 

In den Kieler Nachrichten vom 28.08.2007 erschien nun ein neuer Artikel von Thomas Geyer über die dubiosen Machenschaften und den beginnenden Gerichtsprozess von Christine W.

“Im Prozess um mutmaßliche Misshandlungen von Dressurpferden haben gestern im Plöner Amtsgericht mehrere Zeugen aus dem Umfeld der angeklagten Christine W. (59) ausgesagt. So will ein langjähriger Dressurreiter (62) aus Molfsee die namhafte Pferdetrainerin „fast täglich“ mindestens drei Stunden bei der Arbeit beobachtet und nie Misshandlungen bemerkt haben.
„Ich würde auch überhaupt nicht zulassen, dass mein Pferd gequält oder drangsaliert wird“, beteuerte der Diplomvolkswirt, der aus seiner Verbundenheit mit Frau W. keinen Hehl macht: Nur ihrem intensiven und konzentrierten Training habe er es zu verdanken, dass eines seiner Tiere nun auf 200000 Euro taxiert werde. Dabei würde die Angeklagte („eine impulsive Frau“) natürlich Schenkel und Gerte „etwas auffordernder“ einsetzen und das Pferd per Schlaufzügel „etwas tiefer einstellen“.

Was sportlichem Ehrgeiz ganz normal erscheint, wirkt auf andere Betrachter offenbar brutal: Eine Zeugin (63), die Christine W. im August 2006 als „Zaungast“ beobachtete, empfand das von ihr gerittene Pferd als „ziemlich geschockt“. So stramm und straff sei der Kopf herab gebunden gewesen, dass es überhaupt keinen Spielraum mehr hatte. Immer wieder habe die Reiterin dem Tier die Peitsche aufs Hinterteil geschlagen, mit den Beinen „ausgeholt und ihm die Sporen hinten rein gehauen“. Als Reaktion sei das schnaufende Tier unkontrolliert aus der Spur gelaufen.

Auch die Zeugin reagierte: „Ich lief zum Zaun, weil ich das nicht ertragen habe.“ Ihre Rufe habe die Angeklagte völlig ignoriert. Eine ähnliche Protestaktion einer Beobachterin, die sich lautstark über „Tierquälerei“ mokierte, tat der damals anwesende Dressurreiter aus Molfsee vor Gericht als „hysterisches Gekreische“ ab.

Doch in den Ermittlungsakten sind erhebliche Blessuren des im Sommer 2006 verstorbenen Fuchses „Wimbledon“ (Schätzwert 100000 Euro“) fotografisch dokumentiert. Christine W.s Tierarzt (35), der nach eigenen Angaben alle ihre Pferde betreute, hatte „Wimbledon“ in seine Klinik geholt. „Nichts, was ich nicht schon gesehen hätte“, erklärte er auf die Frage nach Auffälligkeiten bei der vorigen Untersuchung in der angeblich dunklen und schummerigen Box.
Auch die langjährige Buchhalterin (43) der Angeklagten will an jenem Abend das „offensichtlich kranke, matte und steife Tier eine halbe Stunde lang von beiden Seiten intensiv angesehen“ und keinerlei Verletzungen bemerkt haben. Die Zeugin betonte auf Nachfrage jedoch, der Stall sei hell ausgeleuchtet gewesen.

Schillernd auch die Aussage des Hufschmieds (50), der „Wimbledon“ am Abend vor seiner Überführung in die Tierklinik ebenfalls untersuchte. „Stand da, total fertig“, erinnert sich der Zeuge mit dem breiten Kreuz. Konnte er Verletzungen sehen? „Ich hab’ auf die Füße geachtet, das ist mein Job“, brummelt der Zeuge, der eingangs nachdrücklich von der Richterin über seine Wahrheitspflicht ermahnt wurde. Auf Nachbohren räumt er ein, auf Wunsch der Angeklagten eine von ihr verfasste eidesstattliche Erklärung unterschrieben zu haben. Danach sei der Rücken des Tieres damals nicht unter einer Decke verborgen gewesen. „Im Nachhinein habe ich das anders in Erinnerung“, stellt der Zeuge richtig. Das Tier habe eine Decke getragen.
Die Verhandlung wurde auch gestern wieder von emotionalen Äußerungen aus dem Publikum begleitet. So musste ein Besucher dem Staatsanwalt seine Personalien mitteilen, weil er die Angeklagte angeblich mit bösem Blick fixiert und ihr zugezischt hatte, sie dürfe den Gerichtssaal „nicht lebend verlassen“. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. ”

11 Kommentare to “Tierquälerin Christine W. vor Gericht”

  1. Empfinden Pferde Freundschaft? » Tier-kompakt Sagt:

    […] verschenken. Sieht man dann wieder abartige Bilder aus der aktuellen Gerichtsverhandlung von Christine W so ist eines Gewiss: ob wissenschaftlich belegt oder nicht, aber nur Menschen die Liebe an Pferde […]

  2. Sturm Sagt:

    inzwischen ist das Urteil(ein viel zu mildes)ergangen….ich würde der Dame gern begegnen-Auge um Auge

  3. Das Urteil im Fall Christine W aus Plön » Tier-kompakt Sagt:

    […] Hier nachzulesen: Klick. […]

  4. Caya Sagt:

    Ich glaube ich kennne sie! sie ist jetzt in der selben reitschule wie ich! in Dänemark!! sie prügelt ihre pferde die ganze zeit, und dann haut sie dem pferd die ganze zeit mit der gärte hinten drauf, und dann läuft da novh jemand hinter dem pferd her und schlägt ihm immer wieder hinten drauf. ich würde gerne ein bild von ihr haben, denn sie schadet den pferden, und unserem stall. bitte meldet euch wenn ihr was für mich habt!!

  5. Siska Sagt:

    Aufgrund des milden Urteils erkennt man geradezu perfekt, wie wenig doch ein Tier wert
    ist. Nach dem Motto: Es ist ja nur ein Tier gewesen. Ich glaube immernoch herrscht beim Menschen die Meinung, dass ein Tier nichts fühlt, nichts begreift und nichts erduldet.
    Welch ein Trugschluss.
    Diese Frau müsste ewig hinter Gitter, das ist jetzt emotional, aber ihr müssten zukünftit alle Lizenzen entzogen werden, sie dürfte nie wieder einem Pferd/Tier zu nahe kommen.
    Froh bin ich nur über die Veröffentlichung.
    Denn ich glaube die Dunkelziffer in vielen sogenannten noblen Ausbildungsstätten ist emens.

  6. Ries ,Anika Sagt:

    Warum wird gegen solche unmenschen nichts unternommen?
    Ich würde wirklich am liebsten nen abstecher nach Dänemark machen ,und dasselbe mit dieser Kreatur machen ,ein Wesen ,was wahrscheinlich soviel angst vor sich selbst hat ,dass es unschuldige Wesen missbrauchen muss.
    Wenn jemand von euch den MUT hat ,dorthinzufahren ,ICH bin dabei ,meine Website ist angegeben und es wird einiges Diskutiert über dieses Monster!
    Wiegesagt ,ich bin dabei und schere vor nichts hinweg ,wenn ich sowas sehe!

  7. c.thomas Sagt:

    das gleiche muesste mit dieser widerlichen person passieren. ich waere dabei…..

  8. N. Andrea Sagt:

    Das solche “Monster” auch noch der Schutz der Annonymität gegeben wird damit sie im Hintergrund ganz unbesorgt ihre bestialischen Machenschaften fortführen können – gehört verboten!!!

  9. christina Sagt:

    ….und für was tut dieses “Monster” den armen Pferden das an.
    Damit irgend ein A……. wieder eine Medaille bekommt.
    Was für eine traurige Welt.

  10. louis Sagt:

    …man beachte nur die eiskalte, seelenlose, brutale Visage dieser “Dame” dann versteht man alles.Tierquälerei am wehrlosen Tier, damit Turnierreiter glänzen können, um ihren Narzissmus zu befriedigen, so wie besagte Dame es früher tat.
    Um Gandhi zu zitieren, “ganze Zeitalter voller Liebe werden notwendig sein um den Tieren das zu vergelten, was wir ihnen aus Eitelkeit und Sadismus angetan haben.

  11. Espi Sagt:

    Heii caya,
    du musst zur polizei ich glaube sie wird noch gesucht.
    Sonst lasshalt ihre pferde laufen oder plant irgendeine Aktion die sie mal nachdenken lässt…

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