Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Urlaubszeit: Verreisen mit Tieren



Die Ferien nahen und die Urlaubszeit beginnt. Die schlimmste Auswirkung ist wohl die, dass nun wieder vermehrt Tiere bei den Tierheimen abgegeben oder einfach irgendwo angebunden werden. Selbstverständlich kann man einen Urlaub auch so planen, dass man entweder mit dem Tier einige schöne Wochen verbringt oder es in guter Pflege weiß.

Einen Hund kann man heutzutage schon mit in den Urlaub nehmen. Dafür muss natürlich beachtet werden, wie sich die Rahmenbedingungen gestalten. Zum einen hängt das vom Urlaubsziel ab. Dürfen dort Hunde mitgenommen werden? Wenn es sich um ein Gebiet im Ausland handelt, so muss bedacht werden ob der Hund dort eine Einreisegenehmigung bekommt und ob alle notwendigen Impfungen vorliegen.

Zu dem ist es von Bedeutung, ob der Hund sich am Zielort wohlfühlen wird, denn nicht jeder Hund – abhängig von Alter und Rasse – ist für jedes Zielgebiet und jede Aktivität geeignet.

Bei einem Ausflug mit dem Hund ins Ausland bitte unbedingt vorher klären, ob bei der Hundehaftpflichtversicherung auch Versicherungsschutz im Ausland besteht!

Katzen sollten eigentlich nicht mit in den Urlaub genommen werden, da eine Autofahrt oder gar ein Flug keine Glückshormone, sondern puren Stress freisetzt. Wenn man allerdings jedes Jahr beispielsweise in das selbe (eignene) Häuschen an der Ostsee fährt und dort auch für wenigstens 2 Wochen bleibt, so könnte eine “reisetaugliche” Katze mitkommen. Prinzipiell wird sich der Stubentiger aber eher freuen, wenn eine liebe Nachbarin, Freundin oder ein “Katzen-Sitter” sich um ihn kümmert.

Bei allen anderen Tieren wie Fische, Hamster, Kaninchen und Reptilien versteht es sich wohl von allein, dass sie nicht mit in den Urlaub genommen werden sollten. Zum einen kann ein Aquarium schwer transportiert werden und zum anderen haben die Fische wenig von der frischen Seeluft :)

Kleintiere können in Tierpensionen für zum Beispiel 2,00 Euro in Pflege gegeben werden. Dies bietet sich auch bei Reptilien an, da diese nicht von Laien verpflegt werden können.

Niemand ist ein “Rabenfrauchen” oder Herrchen, wenn er die Tiere nicht mit nimmt. Je kleiner die Wesen sind, desto stressempfindlicher sind sie. Eine streichelnde Hand und eine regelmäßige Verpflegung sind in den Urlaubstagen das Wichtigste und in Zeiten von Tierpensionen auch ohne Nachbarschaftshilfe zu realisieren.

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