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Was kostet Pferdehaltung? Der Unterhalt von einem Pferd



Das eigene Pferd ist der Traum eines jeden “Pferdemädels”. Wer als Reitschüler und Reitbeteiligung gestartet hat, der möchte irgendwann das eigene Pferd besitzen und allein entscheiden, was für das Pferd das Beste ist.

Diese Entscheidung sollte nur nicht einzig und allein vom Herzen, sondern auch mit Bedacht getroffen werden. Wer sich ein Pferd kauft, der muss mit weitaus mehr Kosten rechnen, als mit den reinen Anschaffungskosten.

Bei der Berechnung, was ein Pferd monatlich kostet, müssen folgende Punkte beachtet werden:

– Stallmiete
– Futterkosten
– Schmied
– Tierarztkosten
– Reitunterricht / Beritt
– Pferdeversicherungen

detaillierte Ausführungen zu den einzelnen Aspekten gibt es hier.

Spätestens dann, wenn das zweite Pferd angeschafft wird, verlieren manche Pferdehalter die Übersicht über die Kosten. Oftmals wird nur daran gedacht, dass sich die Stallmiete verdoppeln wird. Wenn das finanziell noch möglich ist, wird das Pferd angeschafft. Leider vergessen die Pferdehalter dann, dass sich auch das Risiko der unerwartet hohen Tierarztrechnungen verdoppelt.

Die Klinikrechnung einer Kolik kann schnell 4.000 Euro übersteigen. Wer sagt einem, dass nicht beide Pferde an einer Kolik erkranken? Die 8.000 Euro haben die wenigsten Pferdehalter auf dem Konto bereit zu liegen. Leider sind nicht alle Pferdehalter dazu bereit, monatlich 13,89 Euro für die Absicherung der Operationskosten aufzubringen. Oftmals hört man dann Sätze wie “Was, pro Pferd 13,89 Euro im Monat für die Operationskostenversicherung?”

Ja, der Beitrag für die Pferdeversicherung ist pro Pferd zu entrichten. Die Klinik würde die 4.000 Euro Kolikrechnung auch für jedes behandelte Pferd erstellen.

Die wenigsten Menschen mögen Versicherungen, das ist verständlich, da immer der schlimmste Fall der Fälle betrachtet wird und man hofft, dass dieser nie eintritt. Wer jedoch die Kosten genau kalkulieren muss um am Monatsende noch Geld auf dem Konto zu haben, der sollte nicht am falschen Ende sparen. Denn wenn das Pferd krank wird, dann bleibt der Pferdehalter unter Umständen allein mit seinen Klinikrechnungen.

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