Tier-kompakt

Beiträge und Tests rund um die lieben Vierbeiner

Zecken, Hitze, Sonnenbrand – Tipps für den Sommer mit Hund



Der Sommer ist für Mensch und Tier die schönste Jahreszeit. Die Tage sind lang, man kann viel unternehmen und natürlich die Sonne genießen.

Aber um den Sommer zusammen mit seinem Hund gut und unbeschadet zu überstehen, muss das Herrchen ein paar Grundregeln beachten.

Was ist zu tun bei:

1. Zecken

Damit der Hund nicht von Zecken besiedelt wird, sollte man ihn nach jedem Spaziergang auf Zecken untersuchen. Haben sich diese zum Beispiel noch nicht festgebissen, so lassen sie sich einfach herauskämmen. Wenn eine Zecke sich in der Hundehaut festgebissen hat, so sollte sie schnellst möglich entfernt werden. Hierzu kann man spezialle Zeckenzangen verwenden.

Vorbeugend sollte man Spot-on Produkte verwenden, welche das Festbeißen der Zecken weitestgehend verhindern. Diese gibt es von Frontline oder auch Ex-Spot. Der Tierarzt hilft jedem Hundehalter, das geeignete Produkt zu finden.

2. Bienen- und Wespenstiche

Wird ein Hund an der Haut gestochen, so muss man nicht in Paik verfallen. Ein Wespenstich allein schadet ihm in der Regel nicht. Aufpassen muss man dann, wenn der Hund allergisch reagiert oder aber wenn der Stich im Maul abgesetzt wurde.

Da Hunde gern nach Wespen und Bienen schnappen, kann es schnell passieren dass sie im Maul gestochen werden. In diesen Fällen sollte der Tierarzt sofort aufgesucht werden, da Schwellungen entstehen können, die zum Ersticken des Hundes führen können.

3. Sonnenbrand

Man sollte meinen, dass nur wir Menschen einen Sonnenbrand bekommen können. Irrtum. Tiere sind dort genau so anfällig. Bei Pferden mit rosafarbenen Nüstern (meistens Schimmel) ist besondere Obacht geboten. Aber auch Hunde mit hellem Fell sind besonders empfindlich. Die rosafarbene Haut rund um die Nase sollte mit Sonnenschutzcreme geschützt werden.

Kinder-Sonnencreme kann ohne Bedenken für den Hund oder das Pferd eingesetzt werden.

4. Hitzeschlag

Wann einem Menschen warm ist, erkennt man eindeutig am Schwitzen. Ein Hund kann dies jedoch nicht – er kann sich ausschließlich durch Hecheln abkühlen. Sind Hunde daher zu lange heißen Temperaturen ausgesetzt, so kann es zu einem Hitzeschlag kommen.

Daher sollte übermäßige Bewegung oder Anstrengung bei hohen Temperaturen vermieden werden. Lange Spaziergänge oder Fahrradfahren ist tabu! Das Abkühlen in einem See ist für den Hund meistens das Größte. Aber Achtung, den Hund langsam in das Wasser hineinlassen, damit der Kreislauf nicht versagt.

Ein ganz klares NEIN gilt selbstverständlich auch für Hunde im Autos. Bei hohen Temperaturen kann sich die Luft im Auto binnen Minuten erwärmen, sodass der Hund den Hitzetod stirbt.

Kommentar schreiben